Ratanakiri

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ខេត្តរតនគិរី
Ratanakiri
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Basisdaten
Staat Kambodscha
Hauptstadt BanlungVorlage:Infobox Verwaltungseinheit/Wartung/Sonstiges
Fläche 10.782 km²
Einwohner 184.000 (2013)
Dichte 17 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 KH-16
Ratanakiri1.jpg

Koordinaten: 13° 44′ N, 107° 0′ O

Ratanakiri ist eine Provinz Kambodschas. Die Provinzhauptstadt heißt Banlung.

Die Provinz wird in die folgenden neun Bezirke unterteilt:

Geocode Khmer Umschrift
Distrikte in Ratanakiri
1601 ស្រុកអណ្តូងមាស Andoung Meas
1602 ស្រុកបានលុង Ban Lung
1603 ស្រុកបរកែវ Bar Kaev
1604 ស្រុកកូនមុំ Koun Mom
1605 ស្រុកលំផាត់ Lumphat
1606 ស្រុកអូរជុំ Ou Chum
1607 ស្រុកអូរយ៉ាដាវ Ou Ya Dav
1608 ស្រុកតាវែង Ta Veaeng
1609 ស្រុកវើនសៃ Veun Sai

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ratanakiri ist wie die südlich gelegene Provinz Mondulkiri zu 80 % von 21 Minderheiten mit unterschiedlicher Sprache und Kultur bewohnt. Die bekanntesten sind die Charai, Kaco, Tampuan, Kreung und Brau. Es gibt auch zahlreiche Laoten, Vietnamesen und Chinesen. Die Provinz ist touristisch attraktiv. Einige Kilometer außerhalb der Provinzhauptstadt Banlung trifft man bereits auf dichte Wälder. Hier werden auch Kautschukplantagen bewirtschaftet, die von den Franzosen in den 1960er Jahren angepflanzt wurden.

  • Yaklaom ist ein sagenumwobener See vulkanischen Ursprungs etwa drei Kilometer nordöstlich der Hauptstadt, Anfahrt in Richtung Vietnam.
  • Wasserfälle: Sie sind eine der Hauptattraktionen der Provinz. Cha Ong ist ein 18 Meter hoher Wasserfall, mitten im Dschungel, wie auch der 10 Meter hohe Ka Tieng. Auch Kan Chang ist ein beliebter Wasserfall.
  • Besucher können die Minderheitendörfer selber aufsuchen. Besondere Attraktionen, wie traditionelle Friedhöfe (wie des Dorfes Ka Choan), können jedoch nur in Begleitung eines örtlichen Reiseführers, der die Genehmigung des Dorfältesten einholt, betreten werden.
  • An mehreren Stellen werden Halbedelsteine abgebaut. Die Zirkon-Minen sind das bekannteste und für Besucher zugängliche Abbaugebiet, auch Three-Districts mining area genannt. Hier sind Hunderte von 60 cm weiten und 12 Meter tiefen Löcher in die Erde getrieben worden.
  • Elefant-Trecking: Diese Tiere kommen in Ratanakiri in freier Wildbahn vor, werden jedoch von den Minderheiten auch bei der Brandrodung benutzt. Mit einigen dieser Elefanten können Treckingtouren unternommen werden.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]