Ray Cooper

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Ray Cooper (* 19. August 1942 in Watford, Hertfordshire) ist ein englischer Perkussionist.

Ray Cooper (2010)

Er arbeitete als Studio- und Live-Musiker mit Bands und Künstlern wie Pink Floyd, The Rolling Stones, Sting, Phil Collins, George Harrison, Eric Clapton, Peter Maffay und Elton John. Sein exzentrisches, bisweilen ausgeflipptes Auftreten auf der Bühne brachte ihm den Spitznamen „Mad Ray Cooper“ ein.

Coopers Karriere begann in den 1960er Jahren mit Aufnahmen der Band The Who. Es folgten Produktionen mit Carly Simon, David Essex und Blue Mink. Bekannt wurde er durch die Zusammenarbeit mit Elton John, bei dem er auf fast allen Alben aus den 1970er Jahren mitwirkte. Auch auf dem Live Aid-Konzert 1985 gehörte er zu dessen Begleitband. Am 29. November 2002 nahm er als Musiker und Mitproduzent am Gedenkkonzert für seinen Freund George Harrison teil. 2009 arbeitete Cooper mit Peter Maffay, 2010 erneut mit Elton John. In Albert Dupontels Filmkomödie 9 mois ferme war Cooper 2013 in einem Cameo-Auftritt als Nachrichtensprecher zu sehen. 2017 wirkte Cooper in der Peter Maffay MTV Unplugged-Produktion mit. Seit September 2018 begleitet er erneut Elton John auf dessen Abschiedstournee.

Neben seiner Musikerkarriere trat er auch als Nebendarsteller in mehreren Filmen auf. So ist er u. a. in Filmen von Terry Gilliam zu sehen.

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