Raymond Pettibon

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Raymond Pettibon (* 16. Juni 1957 in Tucson, Arizona als Raymond Ginn) ist ein US-amerikanischer Künstler.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pettibon machte zuerst einen Abschluss in Betriebswirtschaft (M.A.) an der University of California in Los Angeles, wo er später im Jahre 1977 den Grad Bachelor of Fine Arts (B.F.A.) erreichte.

Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Raymond Pettibon wurde erstmals durch seine Plattencover für die Punkband Black Flag oder Firehose bekannt, über deren von seinem Bruder Greg Ginn gegründetes Plattenlabel SST er zunächst auch seine seit 1978 herausgegebenen Künstlerhefte vertreibt. 1990 gestaltete er Cover und Booklet des Albums Goo der Band Sonic Youth. Seine Motive dienten als Vorlage für unzählige T-Shirts und Poster. Er ist auch als Texter, Sänger und Performer tätig. So realisierte er zusammen mit Oliver Augst 2007 das Musical „The Whole World Is Watching“ (mit Schorsch Kamerun, Keiji Haino und Marcel Daemgen) im Rahmen des Festivals MaerzMusik der Berliner Festspiele.

Musikprojekte und Tonträger in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Blank meets Pettibon "The Berlin Concert" Picture Vinyl (Augst/Carl/Korn/Pettibon), Brigade Commerz 2016
  • Wooden Heart Vinyl Single (Augst/Pettibon), Brigade Commerz, Audio Arts Archives 2015
  • Burma Shave Electrics Picture Vinyl (Augst/Pettibon), Brigade Commerz, Audio Arts Archives 2013
  • The whole world is watching Musical (Augst/Pettibon), hr2/MaerzMusik/Sophiensaele Berlin 2007
  • Long live the people of the revolution LP (Augst/Carl/Korn/Pettibon/Yoshihide), hr2/eventuell/A-Musik 2005
  • Blank Meets Pettibon CD (Augst/Carl/Korn/Pettibon), Grob 2003

2001 wurde ihm der Wolfgang-Hahn-Preis verliehen. 2002 nahm er an der Documenta11 teil. Im Jahr 2004 gewann er den mit 100.000 Dollar dotierten Bucksbaum Award der Whitney Biennial.[1] 2010 erhielt er von der österreichischen Bundesregierung den Oskar-Kokoschka-Preis.[2]

Pettibon lebt in Hermosa Beach, Los Angeles und New York.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Raymond Pettibon, Up the Threshold – On the Occasion of the Exhibition LAX 1992, Galerie Krinzinger (Hrsg.), Wien 1992.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Presseerklärung Whitney Museum of American Art 2004 (PDF; 31 kB)
  2. Beatrix Karl gratuliert Raymond Pettibon zum Oskar Kokoschka-Preis 2010
  3. Vavoooooom in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 28. Februar 2016, Seite 48