Real Cartagena

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Real Cartagena
Vereinslogo
Voller Name Corporación Deportiva Real Cartagena
Ort Cartagena
Gegründet 1971
Stadion Estadio Jaime Morón León
Plätze 25.000
Präsident Rodrigo Rendón
Trainer José Rodríguez
Homepage realcartagena.net
Liga Zweite Liga, Kolumbien
2016 3. Platz (Ligaphase)
3. Platz (Gruppe B)
Heim
Auswärts

Corporación Deportiva Real Cartagena ist ein 1971 gegründeter kolumbianischer Fußballverein aus Cartagena, der zurzeit in der Categoría Primera B spielt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Real Cartagena ist der kolumbianische Club mit den meisten Erstliga-Abstiegen (1999, 2002, 2007 und 2012) und den meisten Zweitliga-Meisterschaften. Dem Verein gelang 2005 in der zweiten Halbserie, der Finalización, der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, als er bis ins Finale der Meisterschaft vordrang. Real Cartagena scheiterte dort aber am Topteam Deportivo Cali.

Nach dem letzten Abstieg 2012 spielt der Verein derzeit in der zweiten Liga. In der Spielzeit 2013 zog der Verein im Torneo Finalización in die Gruppenphase ein, wurde aber Letzter der Gruppe A und konnte sich somit nicht für das Finale qualifizieren. Im Torneo Apertura 2014 schaffte es der Verein knapp nicht unter die besten acht Mannschaften und qualifizierte sich nicht für das Viertelfinale. In der Rückserie war es noch knapper: Real Cartagena befand sich vor dem letzten Spieltag unter den besten acht Mannschaften, verlor aber das entscheidende Spiel gegen Atlético Bucaramanga und landete am Ende auf dem neunten Platz.[1] Auch in der besonderen Aufstiegsrunde für Traditionsvereine der zweiten Liga im Januar 2015 verpasste der Verein den Aufstieg.

In der Saison 2015 konnte sich Real Cartagena für die Finalrunde qualifizieren, musste sich in seiner Gruppe jedoch Atlético Bucaramanga und América de Cali geschlagen geben.

Im Laufe der Saison 2016 trainierten drei verschiedene Trainer den Verein. Zunächst war bis März 2016 der im Juni 2015[2] eingestellte Hubert Bodhert im Amt. Dieser wurde überraschend entlassen, was zu Protesten der Fans führte.[3] Die Entlassung erfolgte mit dem Ziel, Giovanni Hernández einzustellen, der zwar erst wenig Erfahrung als Trainer vorzuweisen hatte, aber in Kolumbien noch als ehemaliger Nationalspieler in Erinnerung ist.[4] Hernández zog es aber bereits im Juli weiter, als er einen Vertrag beim Erstligisten Junior aus Barranquilla unterschrieb.[5] Für ihn wurde José Rodríguez verpflichtet, der bereits mit Uniautónoma FC und Atlético Bucaramanga den Aufstieg in die erste Liga geschafft hatte.[6] Er führte Cartagena als Dritten der Ligaphase in die Finalrunde. Dort blieb der Verein jedoch abgeschlagen hinter América und Deportes Quindío.

Stadion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Estadio Jaime Morón León

Real Cartagena absolviert seine Heimspiele im Estadio Jaime Morón León.

Das Stadion wurde 1958 als Estadio Pedro de Heredia eingeweiht und hat eine Kapazität von etwa 25.000 Plätzen.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trainerhistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bucaramanga logró una heroica clasificación. Torneo Postobón, 26. Oktober 2014, abgerufen am 28. Oktober 2014.
  2. a b Real Cartagena confirmó a su nuevo técnico: Hubert Bodhert. Futbolred.com, 10. Juni 2015, abgerufen am 24. November 2016.
  3. a b Hubert Bodhert había sido advertido por los jugadores del Real Cartagena de su salida. El Heraldo, 9. März 2016, abgerufen am 24. November 2016.
  4. Giovanni Hernández es el nuevo técnico de Real Cartagena. El Universal, 7. März 2016, abgerufen am 24. November 2016.
  5. Giovanni Hernández es el nuevo técnico del Junior. RCN Radio, 23. Juli 2016, abgerufen am 24. November 2016.
  6. José Manuel 'Willy' Rodríguez será el nuevo DT del Real Cartagena. Futbolred.com, 22. Juli 2016, abgerufen am 24. November 2016.
  7. José Fernando Santa – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 16. Oktober 2016
  8. Giovanni Hernández – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 16. Oktober 2016
  9. José Rodríguez – Profil auf soccerway.com, abgerufen am 16. Oktober 2016