Reales Gas

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Das reale Gas ist in der Thermodynamik das „realistischere“ Gegenstück des idealen Gases. Während das ideale Gas aus Teilchen besteht, die keine Ausdehnung besitzen (Punktmasse) und untereinander ausschließlich über elastische Stöße wechselwirken, werden diese Idealisierungen bei realen Gasen nicht vorgenommen: bei ihnen wird berücksichtigt, dass reale Gasmoleküle oder -atome über eine Ausdehnung verfügen und dass diese Gasteilchen gegebenenfalls auch über Stöße hinaus untereinander wechselwirken, z.B. durch Van-der-Waals-Kräfte.

Diese Wechselwirkungen können mit dem Lennard-Jones-Potential, dem Kompressibilitätsfaktor und u.a. auch mit dem Joule-Thomson-Koeffizient in ungefährer Näherung beschrieben werden. So überwiegen in großer Entfernung die anziehenden Kräfte, jedoch beginnt ab dem Unterschreiten einer bestimmten Entfernung zweier Teilchen zueinander der repulsive (abstoßende) Kraftanteil zu überwiegen, der extrem schnell ansteigt (mit r12 bzw. exponentiell).

Ist keine sehr große Genauigkeit erforderlich, so begnügt man sich in der Regel mit der Van-der-Waals-Gleichung zur Beschreibung des Zustandes eines realen Gases. Es gibt jedoch eine Vielzahl weiterer Zustandsgleichungen: