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Rebecca Kilgore

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rebecca Kilgore, 2011

Rebecca „Becky“ Kilgore (* 24. September 1948 in Waltham, Massachusetts; † 7. Januar 2026[1]) war eine US-amerikanische Jazz-Sängerin.

Rebecca Kilgore widmete sich besonders dem klassischen Song-Repertoire des Great American Songbook, das in den 1930er und 1940er Jahren populär war.
Sie begann erst in den 1980er Jahren zu singen und arbeitete bei ihren Aufnahmen und Auftritten seit Mitte der 1990er Jahre mit dem Pianisten Dave Frishberg zusammen, vor allem an ihrem Wohnsitz in Portland (Oregon). Gastmusiker bei ihren Aufnahmen vor allem auf dem Label Arbors waren Bucky Pizzarelli, Michael Moore, Scott Robinson, Keith Ingham, Joe Wilder und Ken Peplowski. 2000 nahm sie eine Hommage an die Sängerin Maxine Sullivan auf (Harlem Butterfly). Sie arbeitete außerdem mit ihrer Gruppe BED („Becky“, Eddie Erickson (Gitarre/Banjo/Gesang) und Dan Barrett (Posaune)). In Europa trat sie mit Lino Patruno und mit den Echoes of Swing auf (auch auf Alben dokumentiert). Sie hatte regelmäßige Sendungen im National Public Radio (Fresh Air) und trat in der New Yorker Carnegie Hall auf.

Seit 2024 war bekannt, dass Kilgore an der Lewy-Körper-Demenz erkrankt war.[2]

Diskographische Hinweise

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Einzelnachweise

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  1. Rebecca, Becky, Roo: Missing Miss Kilgore. In: Jazz Lives. 9. Januar 2026, abgerufen am 10. Januar 2026 (englisch).
  2. Russ Tarby: Singer Becky Kilgore’s Husband Sets Up GoFundMe for Her Long-Term Care. In: Syncopated Times. 27. April 2024, abgerufen am 9. Januar 2026 (englisch).