Rechtsupweg

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Rechtsupweg
Rechtsupweg
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rechtsupweg hervorgehoben
53.5294444444447.32666666666671Koordinaten: 53° 32′ N, 7° 20′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Aurich
Samtgemeinde: Brookmerland
Höhe: 1 m ü. NHN
Fläche: 5,13 km²
Einwohner: 2060 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 402 Einwohner je km²
Postleitzahl: 26529
Vorwahl: 04934
Kfz-Kennzeichen: AUR, NOR
Gemeindeschlüssel: 03 4 52 022
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 10
26529 Marienhafe
Bürgermeister: Carl Wilts (SPD)
Lage der Gemeinde Rechtsupweg im Landkreis Aurich
Baltrum Juist Landkreis Wittmund Landkreis Leer Memmert Norderney Nordsee Emden Landkreis Friesland Landkreis Leer Landkreis Wittmund Aurich Berumbur Berumbur Dornum Großefehn Großheide Hage Hagermarsch Halbemond Hinte Ihlow (Ostfriesland) Krummhörn Leezdorf Lütetsburg Marienhafe Norden (Ostfriesland) Osteel Rechtsupweg Südbrookmerland Upgant-Schott Upgant-Schott Wiesmoor WirdumKarte
Über dieses Bild
Die Kirche in Rechtsupweg

Rechtsupweg ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Brookmerland im Landkreis Aurich in Ostfriesland. Die Gemeinde hat 2060 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 5,13 Quadratkilometern. Die Gemeinde ist eine der flächenmäßig kleinsten Gemeinden in Niedersachsen.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde entstand 1769 als Moorkolonie. Die Bezeichnung beruht auf einem Stichweg der Gemeinde Upgant-Schott in das Moor.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Rechtsupweg besteht aus 13 Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl von 2.001 bis zu 3.000 Einwohnern.[3] Die 13 Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2011 und endet am 31. Oktober 2016.

Die letzte Kommunalwahl vom 11. September 2011 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze Veränderung Stimmen Veränderung Sitze
SPD 65,69 % 8 +5,91 % 0
CDU 19,76 % 3 -6,59 % 0
Brookmer Wählergemeinschaft (BWG) 14,53 % 2 +0,67 % 0

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2011 lag mit 51,46 %[4] etwas unter dem niedersächsischen Durchschnitt von 52,5 %.[5] Zum Vergleich – bei der vorherigen Kommunalwahl vom 10. September 2006 lag die Wahlbeteiligung bei 52,63 %.[6]

Wappen[Bearbeiten]

Wappen von Rechtsupweg
Blasonierung:

„Das Wappen der Gemeinde zeigt einen goldenen Bienenkorb auf blauem Grund, darunter eine goldene Moorhacke gekreuzt mit einem goldenen Moorspaten.“

Verkehr[Bearbeiten]

Westlich der Gemeinde verläuft die Bundesstraße 72 zwischen Norden und Aurich.

Vereine[Bearbeiten]

Spiel und Sport Rechtsupweg: Die Gründungsversammlung des Spiel und Sport Rechtsupweg fand am 6. Mai 1965 in der Gaststätte Allotria statt. Eingeladen dazu hatte der damalige Dorfschullehrer Erwin Brandes. Tischtennis, Klootschießen sowie Fußball bildeten das erste Spartengerippe. Als Vereinsfarben übernahm man die Traditionsfarben blau - gelb - rot der Klootschießerabteilung, gleichzeitig auch die Grundfarben aus dem Rechtsupweger Wappen (blauer Untergrund, gelber Bienenstock und Torfgräberbesteck). Bereits nach Ablauf des ersten Jahres hatte der Verein 157 Mitglieder, davon 65 Jugendliche; 1989 waren es 380, heute sind es ungefähr 500.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Peter Seidel (Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft): Rechtsupweg, Gemeinde Brookmerland, Landkreis Aurich (PDF; 871 kB), eingesehen am 5. Oktober 2012
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 3. Dezember 2011
  4. a b Gemeinde Rechtsupweg – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2011, abgerufen am 3. Dezember 2011
  5. Abwärtstrend bei Wahlbeteiligung gestoppt. In: ndr.de. 12. September 2011, archiviert vom Original am 25. August 2013, abgerufen am 2. Dezember 2014.
  6. Gemeinde Rechtsupweg – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2006, abgerufen am 3. Dezember 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rechtsupweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien