Red Bull Air Race Weltmeisterschaft

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Red Bull Air Race Weltmeisterschaft
RedBullAirRacePylonLogo

Aktuelle Saison 2019
Sportart Luftrennen
Ligagründung 2003
Titelträger TschechienTschechien Martin Šonka
Rekordmeister Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Bonhomme (3)
Website airrace.redbull.com

Die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft ist eine von der Red Bull Air Race GmbH organisierte Serie von Luftrennen. Das Red Bull Air Race findet seit 2003 statt, zwei Jahre später erhielt es offiziell den WM-Status. Die Piloten navigieren ihre Flugzeuge mit einer Geschwindigkeit von bis zu 370 km/h nur wenige Meter über dem Boden durch einen Parcours, der aus 25 Meter hohen aufgeblasenen Pylonen besteht. Die verwendeten einmotorigen Propellermaschinen leisten etwa 260 kW (350 PS) und erreichen Geschwindigkeiten von bis zu 400 km/h. Die in engen Kurven auftretenden Beschleunigungskräfte von 10 bis sehr kurzzeitig 12 g erfordern von den Piloten neben hoher Konzentration und fliegerischer Präzision auch eine hohe körperliche Belastbarkeit.

Peter Besenyei beim Durchqueren der Start-Ziel-Pylonen in Perth 2008

Nach einer dreijährigen Pause findet die Air-Race-Rennserie seit 2014 wieder statt. Am 29. Mai 2019 gab Red Bull bekannt, die Rennserie nach der Saison 2019 einzustellen.[1]

Kirby Chambliss beim Red Bull Air Race auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof 2006

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus Schrodt mit seiner Extra 300S in Interlaken

Das von dem Energy Drink-Hersteller Red Bull ins Leben gerufene Air Racing ist eine vergleichsweise neue Disziplin im Flugsport. Seit dem Jahre 2003 messen sich die besten Piloten der Welt alljährlich bei mehreren Luftrennen. Im Gegensatz zu den amerikanischen Air Races wie dem Reno Air Race, Hochgeschwindigkeitsrennen mit hochmotorisierten Maschinen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges, sind beim Red Bull Air Race eher fliegerische Geschicklichkeit und Präzision gefordert. Das Unternehmen Red Bull trat im Jahre 2001 mit dem Konzept des Air Races an den ungarischen Kunstflieger Péter Besenyei heran. Péter Besenyei zeigte sich von der Idee begeistert und testete zusammen mit dem deutschen Kunstflieger Klaus Schrodt die für das Air Race entwickelten Pylonen auf ihre Sicherheit, indem sie die Gates in verschiedenen Fluglagen durchflogen. Nach zwei Jahren Entwicklungsarbeit stand dem ersten Rennen nichts mehr im Wege. Seit dem Jahre 2005 ist das Red Bull Air Race eine offizielle Wettkampfserie, die rund um den Globus ausgetragen wird. An den Rennen dürfen nur die erfahrensten Piloten teilnehmen. Klaus Schrodt war bis zum Jahre 2007 dabei, Péter Besenyei und Paul Bonhomme verließen die Motorsportserie nach dem Saisonfinale 2015.

Wettkampf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirby Chambliss in seiner Edge 540 in Perth 2006
Durchschneiden eines Pylonen mit dem Flügel hatte 2015 eine 3-Sekunden-Zeitstrafe zur Folge

Regeln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Red Bull Air Race Weltmeisterschaft ist eine internationale Rennserie, an der mindestens acht Piloten pro Rennen teilnehmen. Das Ziel ist es, einen Luft-Rennkurs, der mit luftgefüllten Pylonen abgesteckt ist, in möglichst schneller Zeit und mit so wenigen Fehlern wie möglich zu absolvieren. Die Piloten können in jedem Rennen Punkte für die Weltmeisterschaft holen. Der Pilot mit den meisten Punkten nach dem letzten Rennen wird der Red Bull Air Race Weltmeister.[2]

Piloten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Saison 2015 gingen 14 Piloten in der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft an den Start. Master-Class-Piloten müssen eine uneingeschränkte Superlizenz vorweisen, die vom Red Bull Air Race Komitee ausgegeben wird.

Neue Piloten, die gerne an der Weltmeisterschaft teilnehmen würden, müssen zunächst die minimalen Kriterien erfüllen, die vom Red Bull Air Race Komitee festgesetzt wurden. Diese beinhalten unter anderem außerordentliche Erfolge in internationalen von der FAI organisierten Flugwettkämpfen. Außerdem müssen sie aktive Kunstflugpiloten sein. Ausgewählte Piloten, die ihre Fertigkeiten beim Red Bull Air Race Qualification Camp unter Beweis stellen, erhalten die eingeschränkte Superlizenz des Red Bull Air Race. Haben sie erst die eingeschränkte Superlizenz, können sie sich dafür qualifizieren, am Challenger Cup der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft teilzunehmen.

Rennformat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Red Bull Air Race besteht aus den folgenden Flugsessions: Training, Qualifying, Round of 14, Round of 8, Final-4. In allen Abschnitten darf sich jeweils nur ein Pilot auf der Strecke befinden.

TRAINING: Findet an den Tagen vor dem Qualifying statt. Für die Master-Class-Piloten gibt es zwei Trainingstage, welche jeweils aus zwei verpflichtenden Trainingssessions bestehen. Die Zeit des finalen Trainings (Training 4) ist ausschlaggebend für die Reihenfolge des Qualifyings.

QUALIFYING: Findet einen Tag vor dem Rennen statt. Es beinhaltet eine verpflichtende Qualifying-Session. Anhand der Ergebnisse des Qualifyings wird die K. o.-Runde Round of 14 festgelegt. Der Schnellste des Qualifyings trifft in dieser auf den Langsamsten, der Zweitschnellste auf den Vorletzten usw.

ROUND OF 14: Ist die erste Session am Renntag. Die Piloten treten in „Mann gegen Mann“-Duellen gegeneinander an. Die sieben „Round of 14“-Gewinner qualifizieren sich ebenso für die „Round of 8“ wie der schnellste Verlierer. Die Piloten, die es nicht in die Round of 8 schaffen, erhalten entsprechend ihrer Zeiten die Platzierungen 9 bis 14.

ROUND OF 8: In der Round of 8 trifft der schnellste der Round of 14 auf den schnellsten Verlierer, der Zweite auf den Siebten, der Dritte auf den Sechsten und der Vierte auf den Fünften. Die vier Gewinner dieser Duelle qualifizierten sich für das Final-4. Die restlichen Zeiten der Round of 8 legen die Endplatzierungen von 5 bis 8 fest.

FINAL-4: Die vier schnellsten Piloten aus der Round of 8 kämpfen im Final-4 wieder einzeln in einem Lauf gegeneinander an und fliegen um die Positionen 1, 2, 3 und 4.

Startreihenfolge für die Flugsessions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Startreihenfolge ist die Reihenfolge, in welcher die Piloten in jeder Flugsession starten. Der Startreihenfolge im Training wird anhand des aktuellen Gesamtstandes der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft bestimmt. Der höchstplatzierte Pilot startet als Erstes, neue Piloten starten am Ende. Sollte es mehr als einen neuen Piloten geben, wird deren Startposition per Auslosung bestimmt.

Die Reihenfolge für den Renntag wird durch die Resultate des Qualifyings bestimmt. Der lansamste Pilot des Qualifying startet als Erster.

Punktevergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaftspunkte werden nach jedem Rennen verliehen und entscheiden, wer am Ende der Saison der Red Bull Air Race Weltmeister wird. Das Punktesystem lautet wie folgt:

Master Class

Rennen Qualifying
Platzierung 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 1 2 3
Punkte 25 22 20 18 14 13 12 11 5 4 3 2 1 0 3 2 1

Challenger Class

Platzierung 1 2 3 4 5 6 7 8
Punkte 10 8 6 4 2 0

Zeitstrafen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kurs muss von den Piloten komplett durchflogen werden. Dabei sind die Tore in der vorgeschriebenen Richtung zu passieren. Zeitstrafen werden vergeben für inkorrektes Passieren eines Tores oder der Schikane, für inkorrektes Ausführen eines Manövers oder für das Berühren eines Tores. Diese Zeitstrafen werden am Ende der Runde zur Zeit des Piloten addiert.

Eine Zwei-Sekunden-Strafe für inkorrektes Passieren eines Air Gates wird u. a. vergeben, wenn ein Pilot

  • ein Tor oder eine Schikane zu hoch oder zu tief (Referenzpunkt Pilotenhelm) passiert,
  • das Flugzeug nicht „level“, d. h. nicht mit vollkommen horizontaler Quer- und Längsachse (maximale Abweichung 10°) durch ein Gate fliegt.

Kommt es zur Berührung einer Pylone durch das Flugzeug wird eine Drei-Sekunden-Strafe vergeben.

Neu mit der Saison 2018: Sobald ein Master Class Pilot die 10G-Grenze für mehr als 0,6 Sekunden überschreitet, kassiert er eine Zwei-Sekunden-Strafe. Bislang endete der Durchgang für den Piloten mit einem automatischen "DNF" (Did Not Finish). Durch die neue Regelung dürfen die Piloten weiter am Rennen teilnehmen, außer sie überschreiten 12G, was ein DNF zur Folge hat.[2]

Disqualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schwere Regelverstöße haben eine Disqualifikation zur Folge. Dazu zählen im Einzelnen:

  • jegliche Form gefährlichen Fliegens
  • zu niedriges Fliegen
  • zu geringes Gewicht (Pilot+Maschine)

Seit 2009 ist die Eintrittsgeschwindigkeit mit 370 km/h (200 kts) limitiert und darf das maximale des Lastvielfachen von 12 g – wenn auch nur für Sekundenbruchteile – nicht überschreiten.

Flugzeuge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Péter Besenyei in seiner Extra 300 beim Red Bull Air Race 2004 in England.

Während zu Beginn der Wettkampfserie noch vier verschiedene Flugzeugtypen etwa gleich stark vertreten waren, unter anderem Flugzeuge des Typs Suchoi Su-26, fällt die Wahl der meisten Piloten inzwischen auf die Edge 540 von Zivko Aeronautics. Im derzeitigen Feld von 14 Piloten fliegen 13 eine Edge 540 und ein Teilnehmer fliegt eine MXS-R von MX Aircraft. Die Flugzeuge verfügen über eine Leistung von 300 bis 370 PS (etwa 220 bis 280 kW).

Die Zivko Edge 540, sowie die bis zur Saison 2008 eingesetzten Extra 300 und Cap 232, waren mit einem Lycoming IO-540 (I: injection (Einspritzer); O: opposed engine bzw. opposing cylinders (Boxer)) ausgerüstet, einem luftgekühlten 6-Zylinder-Boxermotor des gleichnamigen US-amerikanischen Herstellers, dessen Urversion schon 1957 entworfen wurde und der seitdem fast unverändert produziert wird. Der Sechszylinder mit einer Bohrung von 130,2 mm und einem Hub von 111,1 mm hat einen Hubraum von 540 in³, was 8.850 cm³ entspricht. Die Leistung beträgt je nach Modell zwischen 220 und 250 kW (300 bis 350 PS) bei etwa 2700 min−1.

Das Gewicht der einsitzigen Flugzeuge beträgt nur etwa 700 kg, die zweisitzige MX2 wiegt flugbereit 840 kg. Die Spannweite beträgt ca. 8 m bei einer Länge von 6 bis 7 m. Die Rollrate, also die Fähigkeit, sich schnell um die Längsachse drehen zu können, liegt bei 420°/s. Die Maschinen steigen im bodennahen Bereich mit über 1100 m/min und sind auf dauerhafte Beschleunigungskräfte von 10 g positiv sowie 10 g negativ ausgelegt.

Im Juli 2007 ist mit der Extra 300SR ein neuer Flugzeugtyp ins Rennen gekommen, der speziell für das Red Bull Air Race entwickelt wurde. Die Besonderheit an diesem Flugzeug ist das asymmetrisch geformte Tragflächenprofil, durch das die Kurven noch enger durchflogen werden können. Der Franzose Nicolas Ivanoff konnte zwar 2007 mit einer Extra 300SR das Finalrennen in Perth überlegen gewinnen, wechselte jedoch bereits 2009 ebenfalls auf eine Edge 540.

Seit 2014 sind die Motoren und Propeller für alle Teams standardisiert. Sowohl der AEIO-540-EXP-Motor von Lycoming Thunderbolt als auch der dreiblättrige Propeller 7690 von Hartzell wurden strengen Tests unterzogen und erfüllen die vorgegebenen Spezifikationen.[3]

Rennserie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2005–2010

Start der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft 2005 als Serie.

2011–2013 keine Rennen

Red Bull sagte die Saison 2011 ab, um die technologische Entwicklung voranzutreiben, Sicherheitsstandards zu erhöhen und um somit 2012 ein attraktiveres Red Bull Air Race anbieten zu können. Im November 2011 gab Red Bull bekannt, dass der Wiedereinstieg für 2013 geplant ist. Im Juli 2012 gab es eine weitere Information, dass an einer Wiederaufnahme im Jahre 2014 gearbeitet wird.

Seit 2014

Fortführung der Red Bull Air Race Weltmeisterschaft als Serie.[4]

Champions[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Master Class[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Season Meisterschaft Zweite Dritte
2003 UngarnUngarn Péter Besenyei DeutschlandDeutschland Klaus Schrodt Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirby Chambliss
2004 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirby Chambliss UngarnUngarn Péter Besenyei Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Steve Jones
2005 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Mangold UngarnUngarn Péter Besenyei Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirby Chambliss
2006 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirby Chambliss UngarnUngarn Péter Besenyei Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Mangold
2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Mangold Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Bonhomme UngarnUngarn Péter Besenyei
2008 OsterreichÖsterreich Hannes Arch Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Bonhomme Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kirby Chambliss
2009 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Bonhomme OsterreichÖsterreich Hannes Arch AustralienAustralien Matt Hall
2010 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Bonhomme OsterreichÖsterreich Hannes Arch Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Lamb
2011–2013: nicht gehalten
2014 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nigel Lamb OsterreichÖsterreich Hannes Arch Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Bonhomme
2015 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Bonhomme AustralienAustralien Matt Hall OsterreichÖsterreich Hannes Arch
2016 DeutschlandDeutschland Matthias Dolderer AustralienAustralien Matt Hall OsterreichÖsterreich Hannes Arch
2017 JapanJapan Yoshihide Muroya TschechienTschechien Martin Šonka KanadaKanada Pete McLeod
2018 TschechienTschechien Martin Šonka AustralienAustralien Matt Hall Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Michael Goulian

Challenger Class[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Season Champion Punkteführer
2014 TschechienTschechien Petr Kopfstein FrankreichFrankreich François Le Vot
2015 FrankreichFrankreich Mikaël Brageot FrankreichFrankreich Mikaël Brageot
2016 DeutschlandDeutschland Florian Bergér DeutschlandDeutschland Florian Bergér
2017 DeutschlandDeutschland Florian Bergér DeutschlandDeutschland Florian Bergér
2018 PolenPolen Luke Czepiela DeutschlandDeutschland Florian Bergér

Ewige Rangliste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Master Class[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Name Land Platzierungen in der Weltmeisterschaft
1. 2. 3.
1 Paul Bonhomme Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 3 2 1
2 Kirby Chambliss Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2 3
3 Mike Mangold Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2 1
4 Hannes Arch OsterreichÖsterreich Österreich 1 3 2
5 Peter Besenyei UngarnUngarn Ungarn 1 3 1
6 Martin Šonka TschechienTschechien Tschechien 1 1
7 Nigel Lamb Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1 1
8 Matthias Dolderer DeutschlandDeutschland Deutschland 1
9 Yoshihide Muroya JapanJapan Japan 1
10 Matt Hall AustralienAustralien Australien 3 1
11 Klaus Schrodt DeutschlandDeutschland Deutschland 1
12 Pete McLeod KanadaKanada Kanada 1
13 Michael Goulian Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 1

Challenger Class[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platz Name Land Platzierungen in der Weltmeisterschaft
1. 2. 3.
1 Florian Bergér DeutschlandDeutschland Deutschland 2 1
2 Luke Czepiela PolenPolen Polen 1 1
3 François Le Vot FrankreichFrankreich Frankreich 1
4 Mikaël Brageot FrankreichFrankreich Frankreich 1
5 Daniel Ryfa SchwedenSchweden Schweden 3 1
6 Petr Kopfstein TschechienTschechien Tschechien 1
7 Kevin Coleman Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2
8 Tom Bennett Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 1

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kollisionen der Flugzeuge mit den Pylonen kommen bei jedem Rennen vor und bleiben meist ohne Folgen. Bei einem derartigen Vorfall im Monument Valley am 12. Mai 2007 kam es jedoch zu einer Beschädigung der Maschine und Trümmer des Pylons verfingen sich im Seitenruder des Flugzeuges. Der Pilot konnte zwar unversehrt landen, doch hat dieser Vorfall bei Piloten und Flugzeughaltern zu Diskussionen über die Sicherheit der Rennen geführt.[5][6]

Vor dem Red Bull Air Race am 14. und 15. Juli 2007 in Interlaken in der Schweiz kam eine öffentliche Diskussion über die Umweltverträglichkeit der Veranstaltung auf. Kritiker bezeichneten das Air Race als umweltschädigende und lärmende Werbeveranstaltung.

Unfälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 15. April 2010 kam es zum ersten Absturz eines Teilnehmers. Während des Trainings zum Air Race in Perth verlor der brasilianische Pilot Adilson Kindlemann die Kontrolle über sein Flugzeug und stürzte in den Swan River. Er konnte innerhalb weniger Minuten aus dem Wasser gerettet werden und überlebte den Absturz mit leichten Verletzungen.[7][8] Einen Beinahe-Absturz erlebte Matt Hall bei der Qualifikation in Windsor 2010. Hall passierte das 13. Gate, als er plötzlich an Höhe verlor und auf das Wasser kurz aufsetzte. Er konnte jedoch weiterfliegen und sicher landen, wurde aber wegen gefährlichen Fliegens („Dangerous Fly“) disqualifiziert.[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Red Bull Air Race Series – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Aus für Red Bull Air Race. In: austrianwings.info. 29. Mai 2019, abgerufen am 30. Mai 2019.
  2. a b Regeln. In: https://airrace.redbull.com/. Red Bull, 6. März 2019, abgerufen am 6. März 2019.
  3. Planes. In: https://airrace.redbull.com/. Red Bull, 6. März 2019, abgerufen am 6. März 2019.
  4. Geschichte. In: https://airrace.redbull.com/. Red Bull, 6. März 2019, abgerufen am 6. März 2019.
  5. Nils Kramer: Noch einmal gut gegangen - 3. Lauf des Red Bull Air Race im Monument Valley. In: https://www.pilotundflugzeug.de/. Airwork Press GmbH, 18. Mai 2007, abgerufen am 6. März 2019.
  6. bigboludo: Red Bull Air Race Pylon Collision. 14. Mai 2007, abgerufen am 6. März 2019.
  7. Red Bull Air Race: Air-Race-Pilot Kindlemann bei Unfall verletzt. Focus, 15. April 2010, abgerufen am 15. April 2010.
  8. makistsig: Plane crash. 15. April 2010, abgerufen am 6. März 2019.
  9. AIRBOYD: Matt Hall Skims Water - Red Bull Air Race Qualifying (2010). 8. Juni 2010, abgerufen am 6. März 2019.