Reeßum

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Reeßum
Reeßum
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Reeßum hervorgehoben
Koordinaten: 53° 8′ N, 9° 12′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)
Samtgemeinde: Sottrum
Höhe: 20 m ü. NHN
Fläche: 28,48 km2
Einwohner: 1679 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner je km2
Postleitzahl: 27367
Vorwahl: 04264
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 037
Gemeindegliederung: 6 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Eichkamp 12
27367 Sottrum
Webpräsenz: www.sottrum.de
Bürgermeister: Marco Körner (BLW)
Lage der Gemeinde Reeßum im Landkreis Rotenburg (Wümme)
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Über dieses Bild

Reeßum ist eine Gemeinde, die zur Samtgemeinde Sottrum gehört. Sie liegt im Landkreis Rotenburg (Wümme) in Niedersachsen nahe Bremen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Reeßum besteht aus folgenden Ortsteilen:

  1. Reeßum
  2. Taaken einschließlich Bittstedt
  3. Clüversborstel
  4. Schleeßel einschließlich Platenhof

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Ortsteil Clüversborstel wurde 1478 an der Wieste die Burg Clüversborstel errichtet, die während des Dreißigjährigen Kriegs 1645 zerstört und nicht wieder aufgebaut worden ist.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Clüversborstel, Schleeßel und Taaken eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Reeßum besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1001 und 2000 Einwohnern.[3] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[4]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
BLW 16,28 % 8
Precht 10,58 % 1
Martens 7,69 % 1
Lohmann 6,56 % 1

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 75,01 %[4] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Marco Körner (BLW) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[6]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: In von Rot und Silber schräg geviertem Schild oben zwei schräg gekreuzte silberne Giebelbretter, die in auswärts gewendeten Pferdeköpfen enden, links eine rote Glocke, rechts eine rote Bärenklaue und unten eine silberne Schlehenblüte.

Das Wappen der Gemeinde Reeßum ist in rot und silber gehalten. Es ist in vier Teile unterteilt. Im oberen Teil sind zwei schräg gekreuzte Giebelbretter zu sehen, die in auswärts gewendeten Pferdeköpfen enden (Taaken), links eine Glocke (Reeßum), rechts eine Bärenklaue (Clüversborstel) und unten eine silberne Schlehenblüte (Schleeßel).

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Gemeinde Reeßum führt die Autobahn A 1.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reeßum – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 245.
  3. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 3. März 2017.
  4. a b Gemeinde Reeßum – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 3. März 2017.
  5. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016; abgerufen am 3. März 2017.
  6. Gemeinde Reeßum – Bürgermeister und Gemeinderat, abgerufen am 3. März 2017.