Reformationsstadt Europas

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Reformationsstadt Europas (englisch European City of the Reformation, französisch Cité européenne de la Réforme) ist ein Ehrentitel für europäische Städte, die in der Geschichte der von Martin Luther angestoßenen kirchlichen Reformation eine bedeutende Rolle gespielt haben.

GEKE-Projekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die dazugehörende Initiative wurde anlässlich des 500-jährigen Jubiläums der Reformation von der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) in Zusammenarbeit mit europäischen Städten ins Leben gerufen. Bisher wurde 99 Städten in 17 europäischen Ländern der Ehrentitel „Reformationsstadt Europas“ verliehen (Stand: 1. September 2017).[1] Mit der Verleihung ist die Berechtigung der Nutzung der Wort-Bild-Marke Reformationsstadt Europas durch die Städte verbunden.

Liste[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgenden Städten wurde der Titel verliehen:


Liste der Reformationsstädte Europas A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S Sch St T U V W X Y Z
Stadt Land Begründung
Banská Bystrica (Neusohl) Slowakische Republik
Banská Štiavnica (Schemnitz) Slowakische Republik
Bardejov (Bartfeld) Slowakische Republik (Vgl. das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[2])
Basel Schweiz Basel war aufgrund seiner humanistischen und kulturellen Tradition, begründet durch das Wirken Erasmus′ von Rotterdam, Paracelsus′, Sebastian Brants und Hans Holbeins d. J. in der Stadt, früh den reformatorischen Bestrebungen aufgeschlossen, die durch den Mitarbeiter Erasmus′, Johannes Oekolampad (1482–1531), sich 1522 durchsetzten und den Ort zu einer Drehscheibe für die reformatorischen Entwicklungen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz machten. Basel wurde 1535 Zuflucht des Reformators Johannes Calvin, der hier seine Institutio Christianae Religionis verfasste.[3]
Berlin Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[4] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[5])
Bern Schweiz (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[6] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg[7].)
Bernburg a. d. Saale Deutschland Die Reformation in den Landesteilen Anhalt-Köthen und Anhalt-Bernburg wurde 1525 bzw. 1526 durch Fürst Wolfgang von Anhalt-Köthen eingeführt, der auf dem Reichstag zu Worms 1521 Martin Luther kennengelernt hatte. Damit war sein Territorium das Erste im Reich, das sich zur Reformation bekannte. Der Fürst war in Folge ein starker Verfechter der reformatorischem Lehre und trat dem Torgauer und dem Schmalkadischem Bund bei. Auf dem Reichstag zu Speyer 1529 war er einer der sechs Reichsfürsten, die die Protestation zu Speyer vertraten, und im Folgejahr einer der Unterzeichner der Confessio Augustana.[8]
Brașov (Kronstadt) Rumänien
Braunschweig Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[9].)
Bremen Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[10] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg[11].)
Breslau (Wrocław) Polen In Breslau wirkten die Reformatoren und Humanisten Johann Heß und Ambrosius Moibanus und organisierten unter Mitwirkung des Rats der Stadt den Übergang zum evangelischen Glauben. Durch die Gründung der Universität der Jesuiten versuchten die Habsburger Landesherren die Gegenreformation durchzusetzen, mussten aber 1648 im Westfälischen Frieden die Religionsfreiheit anerkennen. Von der Stadt wurden jahrhundertelang die evangelischen Gläubigen in den katholischen Nachbarländern unterstützt.[12]
Bretten Deutschland Bretten ist die Geburtsstadt von Philipp Melanchthon (1497–1560). Als die Reformation 1556 offiziell in der Kurpfalz von Kurfürst Ottheinrich (1502–1559) eingeführt wurde, war die evangelische Lehre schon längst in Bretten akzeptiert.[13]
Celle Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[14].)
Český Těšín (Teschen) Tschechien Český Těšín ist als tschechische Stadt durch die Teilung der Stadt Teschen (tschechisch Těšín, polnisch Cieszyn) 1920 entstanden. Zur Bedeutung in der Geschichte der Reformation siehe den Abschnitt zur Stadt Cieszyn.[15]
Chur Schweiz Johannes Comander, seit 1523 Pfarrer an die Hauptkirche St. Martin in Chur, konnte bis 1527 die Reformation in der Stadt durchsetzen, deren Umland schon lange nach Unabhängigkeit vom Bischof strebte und dazu die Drei Bünde gegründet hatte. Mit dem Ilanzer Religionsgespräch von 1526 wurde das reformatorische Bekenntnis in Graubünden gleichberechtigt und Chur trotz des bleibenden Bischofssitzes zu einem seiner Zentren.[16]
Cieszyn (Teschen) Polen Teschen (poln. Cieszyn, tschech. Těšín) war ein Zentrum der Reformation in Schlesien, die sich in den 1520er Jahren von Breslau ausbreitete. Der Teschener Herzog Wenzel Adam bekannte sich bei seinem Regierungsantritt 1545 formell zur Reformation und erließ 1568 und 1584 evangelische Schul- und Kirchenordnungen. Trotz radikaler Rekatholisierung nach Aussterben der Herzogsdynastie ist Cieszyn heute das größte evangelische Zentrum im überwiegend katholischen Polen. Die Teschener Jesuskirche, deren Bau 1707 als Gnadenkirche auf Druck des schwedischen Königs Karl XII. von Kaiser Josef I. gestattet wurde, ist die Mutterkirche der evangelischen Christen in Polen.[15]
Coburg Deutschland Coburg war sechsmonatiger Aufenthaltsort Martin Luthers während des Reichstags 1530 in Augsburg. In der Burgkapelle und der Morizkirche legte Luther in dieser Zeit den Coburgern und der kursächsischen Reichstagsgesandtschaft den neuen Glauben aus. Zahlreiche thematisch zusammenhängende Zeugnisse aus der Reformationszeit sind noch heute in der Stadt erhalten.[17]
Crailsheim Deutschland In Crailsheim wurde früh die Reformation übernommen, vor allem durch das Wirken von Adam Weiß (ca. 1490–1534).[18]
Debrecen Ungarn Debrecen wurde unter dem reformierten Bischof Péter Juhász Méliusz (ca. 1536–1572) zum Zentrum des ungarischen Calvinismus und ist dies bis heute.[19]
Detmold Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[20] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[21])
Eisenach Deutschland Nachdem er mit der Reichsacht belegt worden war, wurde Martin Luther am Folgetag auf der Wartburg als „Junker Jörg“ untergebracht und so vor möglichen Verfolgern versteckt. Er blieb dort bis zum 1. März 1522 und übersetzte das Neue Testament.[22]
Eisleben Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[23])
Emden Deutschland Emden gehörte im 16. Jahrhundert neben Genf und Wittenberg zu den wichtigsten Stätten der Reformation, da es Tausende von Glaubensflüchtlingen aus den benachbarten Niederlanden während des spanisch-niederländischen Kriegs (1568–1648) aufnahm. Aus diesen Kreis stammten die Reformatoren Johannes a Lasco, Albert Hardenberg und Menso Alting.[24]
Erfurt Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[25])
Franeker Niederlande
Genf (Genève) Schweiz Genf schloss sich, angeregt von dem Reformator Guillaume Farel (1489–1565), um 1535 der Reformation an, aber erst Johannes Calvin (1509–1564) setzte die Bewegung nach kurzfristiger Verbannung der beiden Reformatoren aus der Stadt von 1538 bis 1541 durch. Durch den Zuzug evangelischer Glaubensflüchtlinge aus Frankreich verdoppelte sich in den folgenden Jahren die Einwohnerzahl. Die Stadt stand in ganz Europa für die Reformation und der Name „Genf“ wurde zum Synonym für Calvinismus.[26]
Gennep Niederlande Gennep, damals zum Herzogtum Kleve gehörend, nahm ab 1530 zahlreiche Glaubensflüchtlinge aus den Niederlanden, Belgien und Nordfrankreich auf und öffnete ihnen für ihre Gottesdienste die katholische Stadtkirche. Über Jahrzehnte entwickelte sich ein konfessionelles Miteinander in Toleranz und Kooperation. Auch wenn die Stadt erst seit 1815 zu den Niederlanden gehört, war sie als Exilsort von 1567 bis 1572 von großer Bedeutung für die Niederländisch-reformierte Kirche. 1660–63 wurde die Reformierte Stadtkirche errichtet.[27]
Graz Österreich In den 1520er Jahren breitete sich in Graz die reformatorische Lehre aus. Der lutherische Theologieprofessor David Chyträus (1530–1600) arbeitete eine Kirchenordnung und eine Schulordnung für die evangelische Landschaftsschule aus, an der von 1594 bis 1600 Johannes Kepler (1571–1630) Mathematik unterrichtete.[28]
Greifswald Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[29])
Guardia Piemontese Italien (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[30])
Haderslev (Hadersleben) Dänemark Die erste dänische Stadt, in der im Jahr 1526 die Reformation eingeführt wurde. Nach erfolgreicher Einführung als Pilotprojekt durch den Thronfolger Christian wurde die Reformation im Sinne Luthers in ganz Dänemark, Island, Grönland und Norwegen übernommen.[31]
Heidelberg Deutschland Viele spätere Reformatoren wie Johannes Brenz, Martin Bucer oder Martin Frecht lernten 1518 Martin Luther bei der Heidelberger Disputation kennen. Bald verbreitete sich der evangelische Glaube in Heidelberg. Kurfürst Friedrich III. (1515–1576) wandte sich dem Calvinismus zu und ließ 1563 mit dem „Heidelberger Katechismus“ eine der bedeutendsten Bekenntnisschriften der reformierten Kirche erstellen.[32]
Herborn Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[33] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg[34].)
Herrnhut Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[35])
Idstein Deutschland Durch Beschluss einer Synode in Idstein am 5. August 1817 kam es im Herzogtum Nassau und damit erstmals in einem Flächenstaat zu einer Union zwischen Lutheranern und Reformierten. Damit wurde erstmals seit Luthers Zeiten eine Lösung im Abendmahlsstreit gefunden.[36]
Ilanz Schweiz Das Reformations-„Städtli“ Ilanz war neben Davos und Chur Tagungsort der allgemeinen Bundesversammlung der Drei Bünde. Im Januar 1526 fand das Ilanzer Religionsgespräch statt, das die Reformation voranbrachte, so dass Graubünden zu einem konfessionell gemischten Staatswesen wurde. In den Ilanzer Artikeln vom 25. Juni 1526 wurden die Rechte der Gemeinden gegenüber dem Churer Bischof entscheidend gestärkt. Die 1537 durch den Reformator Johannes Comander (um 1484–1557) begründete Bündner Synode ist eine der ältesten Synoden im Protestantismus.[37][38]
Jena Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[39])
Kampen Niederlande
Kežmarok (Käsmark) Slowakische Republik
Klagenfurt Österreich Die durch ein Feuer 1514 zerstörte Stadt Klagenfurt wurde wegen fehlender Finanzmittel zum Wiederaufbau vom Landesherrn Kaiser Maximilian I. 1518 den Kärntner Landständen geschenkt. Diese schlossen sich im 16. Jahrhundert dem evangelischen Glauben an und führten in Folge des Augsburger Religionsfriedens von 1555 das reformatorische Bekenntnis in der Stadt ein. Die Stärke der Landstände führte zu einer Duldung der Religionsfreiheit durch Erzherzog Karl II. Franz in Innerösterreich.[40]
Konstanz Deutschland Das Konstanzer Konzil (1414–1418) verurteilte die Lehren des böhmischen Reformators Jan Hus (ca. 1369–1415) und ließ ihn auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Martin Luther berief sich auf Jan Hus, als er sich 100 Jahre später für die Erneuerung der Kirche einsetzte. Konstanz zählte zu den evangelischen Ständen, die 1529 beim Reichstag zu Speyer die Protestation übergaben, und legte gemeinsam mit den Städten Straßburg, Lindau und Memmingen 1530 beim Reichstag zu Augsburg ein eigenes oberdeutsches evangelisches Bekenntnis, die „Confessio Tetrapolitana“, vor.[41]
Košice (Kaschau) Slowakische Republik
Kremnica (Kremnitz) Slowakische Republik
Levoča (Leutschau) Slowakische Republik
La Rochelle Frankreich Die Hafenstadt am Atlantik schloss sich 1559 der Reformation an und war eine der Hochburgen der Hugenottenkirche. Auf der Nationalsynode von 1571 wurde das grundlegende Bekenntnis der französischen Calvinisten, die Confessio Gallicana von 1559, ergänzt, weshalb sie auch Confession de La Rochelle genannt wird. 1627 wurde die Stadt militärischer Stützpunkt der Hugenotten vom französischen König Ludwig XIII. durch eine Hungerblockade zur Aufgabe gezwungen.[42]
Lausanne Schweiz In Lausanne entstand 1537 mit der Académie de Lausanne die erste protestantische Hochschule im französischen Sprachraum, nachdem das evangelische Bern das Waadt erobert und den Reformator Pierre Viret (1511–1571) berufen hatte. In einem Disput setzte er zusammen mit Guillaume Farel (1489–1565), Johann Calvin (1509–1564) und Pierre Caroli (1480–1545) die Einführung der Reformation in der Stadt durch.[43]
Leipzig Deutschland 1519 trafen sich Martin Luther, Andreas Karlstadt und Philipp Melanchthon mit dem katholischen Theologen Johannes Eck auf Einladung der Universität in der Pleißenburg zu einem Streitgespräch, das als Leipziger Disputation in die Geschichte einging.[44]
Lemgo Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[45] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg[46].)
Ljubljana (Laibach) Slowenien Im Dom St. Nikolai zu Laibach, der Hauptstadt des Herzogtums Krain, predigte Anfang der 1530er Jahre Primus Truber in windischer (slowenischer) Sprache und schloss sich der Reformation an. Nach seiner Exkommunikation 1547 durch den Laibacher Bischof Textor musste er das Land verlassen, woraufhin er 1550 in Rothenburg ob der Tauber den Catechismus in der windischen Sprach verfasste. Später übersetzte er das Neue Testament ins Slowenische.[47]
Locarno Schweiz
Lyon Frankreich (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[48])
Marburg an der Lahn Deutschland Mit der heute seinen Namen tragenden Universität Marburg gründete Philipp von Hessen, der im Jahr zuvor die Reformation in seiner Landgrafschaft eingeführt hatte, 1527 die erste evangelische Universität der Welt. 1529 lud er Martin Luther, Ulrich Zwingli und eine Reihe weiterer Reformatoren zum Marburger Religionsgespräch auf sein Schloss ein, damit sie dort ihren Abendmahlsstreit beilegten. Auch wenn die von ihm erhoffte Einigung der reformatorischen Kräfte nicht gelang, gelten die Marburger Artikel heute als erstes gemeinsames Dokument des Protestantismus.[49]
Memmingen Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[50])
Minden Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[51] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg[52].)
Mühlhausen Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[53])
Nantes Frankreich (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[54])
Neuenburg NE (Neuchâtel) Schweiz Der Reformator Guillaume Farel (1489–1565), ein französischer Glaubensflüchtling, predigte ab 1530 die Reformation. Anfänglich nur von wenigen gehört, wuchs seine Anhängerschaft stark an und die Stadt schloss sich gegen den Widerstand der Grafen von Neuenburg der Reformation an. Dabei wurden zahlreiche katholische Kulturgüter in einem Bildersturm zerstört.[55]
Nürnberg Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[56] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[57])
Orthez Frankreich (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[58])
Pau Frankreich (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[59])
Prešov (Eperies) Slowakische Republik
Puconci (Putzendorf/Battyánd) Slowenien (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[60] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg[61].)
Rašica (Velike Lašče / Großlaschitz) Slowenien Rašica ist Geburtsort Primož Trubars (1508–1586), protestantischer Prediger und Begründer des slowenischen Schrifttums wie auch der evangelischen Kirche in Slowenien.[62]
Regensburg Deutschland Nach einem Religionsgespräch mit Philipp Melanchthon, Johannes Calvin, Martin Bucer und Johann Pistorius als evangelischen Teilnehmern 1541 wurde nach großen Widerständen im Herbst 1542 offiziell die Reformation eingeführt. Die Strahlkraft der Stadt in den Donauraum führte zu einem frühen regionalen Zentrum der Reformation.[63]
Riga Lettland (Vgl. das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[64])
Sabinov (Zeben) Slowakische Republik
Sárvár (Kotenburg) Ungarn Sárvár (dt. Kotenburg), auch das „ungarische Wittenberg“ genannt, war das Zentrum der transdanubischen Reformation unter dem einflussreichen ungarischen Magnaten und Palatin Tamás Nádasdy. Die ungarische Übersetzung des Neuen Testaments durch János Sylvester wurde hier 1541 erstmals gedruckt. Die Stadt ist auch Wirkungsstätte des bedeutendsten ungarischen Reformators Mátyás Bíró Dévai.[65]
Schaffhausen Schweiz (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[66])
Schmalkalden Deutschland In der zur seit 1526 evangelischen Landgrafschaft Hessen gehörenden Stadt wurde 1530 auf Betreiben von Landgraf Philipp dem Großmütigen der Schmalkaldische Bund gegründet, ein Verteidigungsbündnis evangelischer Territorien gegen die von Kaiser Karl V. betriebene Rekatholisierung. Für die Bundestagung 1537 verfasste Martin Luther die Schmalkaldischen Artikel, die später zu einer der Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche wurden.[67]
Schwabach Deutschland Schon fünf Jahre bevor die Reformation 1528 im Markgraftum Brandenburg-Ansbach offiziell eingeführt wurde, hatten sich die Bürger der wohlhabenden Stadt für die Reformation geöffnet. 1529 fand hier eine Konferenz der Reformatoren aus Kursachsen und dem fränkischen und oberdeutschen Raum statt, für die Martin Luther als Positionsbestimmung die Schwabacher Artikel verfasste. Sie wurden zu einer der wichtigsten Vorlagen für die Confessio Augustana von 1530, das Grundbekenntnis des Luthertums.[68]
Schwäbisch Hall Deutschland Der 1525 durch den Rat der Stadt berufene Prediger Johannes Brenz (1499–1570) führte in den folgenden 26 Jahren schrittweise die Reformation ein. Der Reformator wurde nach seiner Flucht aufgrund der Niederlage evangelischer Fürsten im Schmalkaldischen Krieg 1548 mit der Organisation der Reformation im evangelischen Herzogtum Württemberg betraut.[69]
Sibiu/Hermannstadt Rumänien (Vgl. das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[70])
Sopron (Ödenburg) Ungarn (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[71] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[72])
Speyer Deutschland In der Stadt wurde auf zwei Reichstagen (1527 und 1529) über die Duldung des evangelischen Glaubens gestritten. Als auf dem zweiten Reichstag die Duldung widerrufen werden sollte, weigerten sich sechs evangelische Fürsten und die Vertreter von 14 freien Städten entgegen der katholischen Reichstagsmehrheit ihren Glauben aufzugeben und legten damit den Grundstein zur – vorerst den Landesherren vorbehaltenen – Religionsfreiheit.[73]
Spišská Nová Ves (Zipser Neudorf) Slowakische Republik
St Andrews Vereinigtes Königreich (Schottland) (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[74])
St. Gallen Schweiz In St. Gallen gab es lange Zeit Machtkämpfe zwischen den reformatorischen und katholischen Kräften, die 1566 zum Bau einer Schiedmauer in der Stadt führten, um die Anhänger der Konfessionen zu trennen. Diese Mauer bestand bis 1818 und trennte den katholischen vom evangelischen Stadtteil. Die Reformation ging im Gegensatz zu anderen Städten von Laien aus, dem Kaufmann Joachim von Watt (1484–1551) und dem Sattler Johannes Kessler (um 1502–1574), der allerdings Theologie studiert hatte, unwissentlich auch Luther in seiner Tarnung als „Junker Jörg“ begegnet war und mit ihm disputiert hatte.[75]
St. Pölten Österreich
Steyr Österreich In Steyr, im 16. Jahrhundert die zweitgrößte Stadt Österreichs, hatte schon im Mittelalter die Reformbewegung der Waldenser großen Anklang gefunden. Gegen den Willen des Bischofs beriefen die Stadtväter immer wieder evangelische Prediger, darunter auch den Täuferführer Hans Hut. Große Ausstrahlung hatte die Evangelische Stadtschule. Die Unterdrückung des Protestantismus in der im Jahr 1600 fast vollständig evangelischen Stadt führte zur Abwanderung vieler Bewohner und so zum wirtschaftlichen Niedergang der Stadt.[76]
Straßburg Frankreich Straßburg kam früh durch die Predigten Matthäus Zells mit der Reformation in Berührung. Der Reformator Martin Bucer bewirkte schließlich den Übergang der Stadt zum evangelischen Glauben. 1530 legte die Stadt mit drei weiteren Städten für den Reichstag in Augsburg das evangelische Glaubensbekenntnis Confessio Tetrapolitana vor.[77]
Tallinn (Reval) Estland Unter dem Namen Reval war die von deutschen Kaufleuten geprägte Hafenstadt eine wichtige Station des Ostseehandels. Sympathie für die Reformation zeigte sich früh; Martin Luthers Brief an seine Anhänger in Livland von 1523 war auch nach Reval gerichtet. 1524 nahm der Stadtrat Partei für die evangelischen Prediger und schränkte den katholischen Gottesdienst ein. Mit dem Anschluss an Schweden 1561 festigte sich die lutherische Ausrichtung. In den gut 200 Jahren, in denen Estland zum Russischen Kaiserreich gehörte, bildete das Luthertum ein wichtiges Element der nationalen Identität.[78]
Tartu (Dorpat) Estland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[79])
Torgau Deutschland Torgau war mit Schloss Hartenfels das politische Zentrum der Reformation. Martin Luther weihte 1544 die Schlosskapelle als ersten protestantischen Kirchenneubau ein. Daneben war Torgau die erste Station der Nonne Katharina von Bora, der späteren Ehefrau von Martin Luther, auf ihrer Flucht aus dem Kloster Nimbschen. Luther verfasste in Torgau gemeinsam mit Philipp Melanchthon, Justus Jonas und Johannes Bugenhagen im Pfarrhaus des Torgauer Superintendenten die Torgauer Artikel als Grundlage für die Confessio Augustana.[80]
Torre Pellice Italien (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[81])
Tübingen Deutschland Die Universität von Tübingen hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Humanismus und der evangelischen Bildungstradition. Aus ihrer Schule stammte Philipp Melanchthon, sie besaß in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts die wichtigste theologische Fakultät. Von den Predigten des Jakob Andreae in der Stiftskirche ging das lutherische Konkordienwerk aus, das zur Einigung der zerstrittenen lutherischen Lager führte.[82]
Turku (Åbo) Finnland Die Reformation in Finnland geht auf einen Beschluss zur Einführung auf dem schwedischen Reichstag von Västerås im Jahre 1527 zurück. Turku war bereits seit 1523 das reformatorische Zentrum Finnlands und Heimat der Reformatoren Petrus Särkilahti und Mikael Agricola (ca. 1510–1557), der nach seinem Studium in Wittenberg 1554 der erste lutherische Bischof der Stadt wurde.[83]
Ulm Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[84])
Venedig (Venezia) Italien (Vgl. das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[85])
Villach Österreich Villach ist ein frühes Zentrum der Reformation in Österreich, vor allem durch den in Wittenberg studierenden Sohn des Ortes Georg Krainer. Wegen gegenreformatorischer Maßnahmen mussten die evangelischen Gläubigen sechs Generationen lang ihren Glauben heimlich leben. Felszeichnungen im Eggerloch zeugen von heimlichen Gottesdiensten in dieser Zeit.[86]
Waidhofen a. d. Ybbs Österreich (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[87])
Wertheim Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[88])
Wien Österreich Die Hauptstadt Österreichs verkörperte zum einen als kaiserliche Residenzstadt einen katholischen Gegenpol zur Reformation, war aber zum anderen als Studienort der späteren Reformatoren Huldrych Zwingli (1484–1531) und Joachim von Watt (1484–1551) ihr zugeneigt. Bereits 1522 fand im Stephansdom durch Paul Speratus (1484–1551) eine evangelische Predigt statt, gefolgt von seiner Exkommunikation. Andere Glaubensbrüder wurden hingerichtet, dennoch fand die Reformation mehr und mehr Anhänger auch unter dem lokalen Adel. Ende des 16. Jahrhunderts waren schließlich drei Viertel der Wiener Einwohnerschaft evangelisch.[89]
Wittenberg Deutschland Die Lutherstadt Wittenberg wird als Wiege der Reformation bezeichnet. Der 1512 zum Professor an der Wittenberger Universität berufene Luther löste mit seiner Kritik am kirchlichen Ablasswesen und der Bußpraxis am Vorabend des Allerheiligentages 1517 die Reformation aus.[90]
Woerden Niederlande (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite.[91])
Wolfsburg Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[92] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg.[93])
Worms Deutschland Auf dem Reichstag zu Worms musste sich Martin Luther 1521 vor Kaiser Karl V. für seine Lehre verantworten und verweigerte beharrlich, unterstützt von fürstlichen Schutzherren, einen Widerruf. Die Stadt nahme schnell nach dem Reichstag selbst die evangelische Lehre an und wurde ab den 1520er Jahren zu einem Zentrum des reformatorischen Buchdrucks.[94]
Wuppertal Deutschland In Wuppertal wurde in der Zeit des Nationalsozialismus durch Vertreter der bekennenden Kirche in der ehemaligen Großstadt Barmen die Barmer Bekenntnissynode abgehalten, welche die Vereinnahmung der evangelischen Kirche durch den Nationalsozialismus abzuwehren versuchte. Das Bekenntnis zu den reformatorischen Grundlagen entgegen dem staatlichen Anspruch fand 1935 in der Barmer Erklärung ihren Niederschlag. Sie gehört heute zu den Bekenntnisgrundlagen zahlreicher evangelischen Landeskirchen. Aber auch in den Jahrzehnten zuvor setzten sich zahlreiche Theologen im Tal der Wupper mit der Stellung der evangelischen Kirche zu staatlichen und sozialen Verhältnissen auseinander. Die im 19. Jahrhundert in der damals eigenständigen Großstadt Elberfeld entstandene Elberfelder Bibel ist eine bedeutende deutsche Bibelübersetzung.[95]
Zürich Schweiz Zürich wurde durch das Wirken von Huldrych Zwingli (1484–1531) als Leutpriester am Zürcher Grossmünster ab 1519 zur Wiege des reformierten Flügels der Reformation. Ab 1522 überzeugte Zwingli durch theologische Dispute den Rat der Stadt, der 1525 die Reformation übernahm. Die Bibelauslegung des hebräischen und griechischen Urtextes durch tägliche Treffen von Gelehrten im Grossmünster, die sogenannte „Prophezei“, führte zu einer anderen Exegese als in der Wittenberger Schule. Es entstand die Zürcher Bibel. Zwinglis Nachfolger Heinrich Bullinger (1504–1575) erzielte im Religionsstreit zwischen den Anhängern Zwinglis und Calvins eine Übereinkunft und begründete mit den helvetischen Bekenntnissen von 1536 und 1566 die gemeinsame Lehrgrundlage der reformierten Kirchen.[96]
Zwickau Deutschland (Vgl. das Stadtporträt in GEKE-Projektsite[97] und das Stadtporträt in Projektsite zum Europäischen Stationenweg[98].)
Stadt Land Begründung
Liste der Reformationsstädte Europas A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S Sch St T U V W X Y Z

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Reformationsstädte Europas. In: reformation-cities.org. Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa GEKE, abgerufen am 1. September 2017.
  2. Reformationsstadt Bardejov. In: r2017.org, abgerufen am 13. April 2017.
    Bardejov. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  3. Zu Basel: Reformationsgeschichte vom 15. ins 21. Jahrhundert: GEKE-Vollversammlung Basel 2018. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Reformationsstadt Basel. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  4. Zu Berlin: Aus 1 mach 2 mach 1. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  5. Reformationsstadt Berlin. In: r2017.org, abgerufen am 9. März 2017.
  6. Zu Bern: Pfarrer, Politiker, Kaufleute und Künstler als treibende Kräfte. In: reformation-cities.org, abgerufen am 14. September 2016.
  7. Bern. Reformationsstadt Bern. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  8. Zu Bernburg a. d. Saale: Wo selbst der Fürst durch die enge Pforte passt. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Bernburg. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  9. Zu Braunschweig: Reformation der Bürger. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  10. Zu Bremen: Schließt den Dom, es kommt die Reformation! In: reformation-cities.org, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  11. Bremen. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  12. Reformationsstadt Wrocław/Breslau. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Wroclaw. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  13. Zu Bretten: Melanchthons Heimat. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Bretten. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  14. Zu Celle: Schritte der Prinzen in eine neue Zeit. In: reformation-cities.org, abgerufen am 9. März 2017.
  15. a b Reformationsstadt Cieszyn. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Cieszyn. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  16. Zu Chur: Ein besonderes Zusammenspiel von Religion und Politik – bis heute. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Chur. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  17. Reformationsstadt Coburg. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Coburg. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  18. Reformationsstadt Crailsheim. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Crailsheim. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  19. Zu Debrecen: Reformiert – auch dank der Osmanen. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Debrecen als „calvinistisches Rom“. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  20. Zu Detmold: Einheit in versöhnter Verschiedenheit. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  21. Lemgo. Detmold / Lemgo – Gemeinsam frei. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  22. Zu Eisenach: Wo Luther die Bibel übersetzte. In: reformation-cities.org, abgerufen am 10. März 2017.
    Eisenach. Luther von der Wartburg in die Welt. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  23. Zu Lutherstadt Eisleben: „Von daher bin ich“. In: reformation-cities.org, abgerufen am 22. November 2016.
  24. Zu Emden: Spuren der Reformation sind gegenwärtig. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Emden. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  25. Zu Erfurt: Die Geburtsstätte der Reformation. In: reformation-cities.org, abgerufen am 10. März 2017.
  26. Zu Genf: „Schickt uns Holz – wir senden Euch Pfeile“. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Genève. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  27. Gennep – ein sicherer Hafen für alle. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
  28. Zu Graz: Auswandern oder katholisch werden. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Graz. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  29. Zu Greifswald: „Du bist ehrenreich“. In: reformation-cities.org, abgerufen am 9. März 2016.
  30. Zu Guardia Piemontese: Wo noch heute okzitanisch gesprochen wird. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  31. Zu Haderslev: Haderslev – das „Wittenberg des Nordens“. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
  32. Zu Heidelberg: Wo die Reformierten sich einmauerten. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
    Heidelberg. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  33. Zu Herborn: Eine fast vergessene Hohe Schule reformierter Gelehrsamkeit. In: reformation-cities.org, abgerufen am 14. September 2016.
  34. Herborn. Herborn als Stätte der Reformation. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  35. Zu Herrnhut: Eine Gemein(d)e von Welt. In: reformation-cities.org, abgerufen am 10. März 2017.
  36. Zu Idstein: Da wächst zusammen, was zusammen gehört. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
  37. Zu Ilanz: Das Reformations-„Städtli“. In: reformation-cities.org, abgerufen am 11. März 2017.
  38. Vgl. auch Oliver Demont: Reformations-Hotspot Ilanz. In: Idea. 24. Juni 2015, S. 8–11.
  39. Zu Jena: Im Kernland der Reformation. In: reformation-cities.org, abgerufen am 14. September 2016.
  40. Zu Klagenfurt: Von den evangelischen Landständen aufgebaut. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  41. Zu Konstanz: Wo Hus brannte und die Reformation einen Mittelweg fand. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  42. Zu La Rochelle: La Rochelle, belle et rebelle. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  43. Zu Lausanne: Erste protestantische Hochschule im französischen Sprachraum. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Lausanne. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  44. Zu Leipzig: Verspätete Reformation. In: reformation-cities.org, abgerufen am 10. März 2017.
  45. Zu Lemgo: Eine „Zwei-Klassen-Gesellschaft“. In: reformation-cities.org, abgerufen am 14. September 2016.
  46. Lemgo. Detmold / Lemgo – Gemeinsam frei. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  47. Zu Ljubljana: Slowenischer Luther. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
    Ljubljana. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  48. Zu Lyon: Valdes und Viret. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  49. Zu Marburg: „Andere Städte haben eine Universität – Marburg ist eine Universität“. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Marburg. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  50. Zu Memmingen: Die Paulskirche der Oberschwaben. In: reformation-cities.org, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  51. Zu Minden: Die Reformation der Gruppe 36. In: reformation-cities.org, abgerufen am 14. September 2016.
  52. Minden. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  53. Zu Mühlhausen: Luthers ungeliebte Brüder. In: reformation-cities.org, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  54. Zu Nantes: Stadt des Edikts und ohne Toleranz. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  55. Zu Neuenburg NE (Neuchâtel): Reformationsstadt Neuchâtel. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Neuchâtel. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  56. Zu Nürnberg: Treue zum Kaiser und Bekenntnis zum Glauben. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  57. Reformationsstadt Nürnberg. In: r2017.org, abgerufen am 13. April 2017.
  58. Zu Orthez: Psalmen auf Okzitanisch und große Gelehrsamkeit. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  59. Zu Pau: Selbstbewusste Frauen gestalten die Kirche neu. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  60. Zu Puconci: Die Öffentlichen unter den Geheimprotestanten. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  61. Puconci. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  62. Zu Velike Lašče (Rašica) / Großlaschitz: Die Truberstadt. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  63. Zu Regensburg: Eine Stadt mit Ausstrahlung – Reformation im Donauraum. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  64. Riga. In: r2017.org, abgerufen am 22. November 2016.
  65. Zu Sárvár (Kotenburg): Reformationsstadt Sárvár. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Sárvár. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  66. Zu Schaffhausen: Ein Rat mit eigenem Kurs. In: reformation-cities.org, abgerufen am 14. September 2016.
  67. Zu Schmalkalden: Wo die Reformation kämpferisch wurde. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Schmalkalden – Politik und Glaube in Geschichte und Gegenwart. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  68. Zu Schwabach: Auch Blattgold führt zu keiner Einigung. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  69. Zu Schwäbisch Hall: Reformationsstadt Schwäbisch Hall. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Schwäbisch Hall. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  70. Reformationsstadt Sibiu. In: r2017.org, abgerufen am 13. April 2017.
  71. Zu Sopron: Im Schatten Wiens. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  72. Sopron (Ödenburg). In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  73. Zu Speyer: Wo die Evangelischen zu „Protestanten“ wurden. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Speyer - Gewissens-, Glaubens- und Religionsfreiheit. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  74. Zu St Andrews: Traditionsreichtum am Rande Europas. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  75. Zu St. Gallen: Vom Kloster über die Schiedmauer zum Weltkulturerbe. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  76. Zu Steyr: Waldenser, Barfüßer, Täufer… In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  77. Zu Straßburg: Reformationsstadt Straßburg. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  78. Zu Tallin: Juhan Kreem, Stadtarchiv Tallinn: Wo der weite Horizont bleibt, auch wenn das Meer zufriert. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  79. Zu Tartu: Priit Rohtmets, Universität Tartu: Vorübergehender Aufruhr im hohen Norden Europas. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  80. Zu Torgau: Reformationsstadt Torgau. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Torgau. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  81. Zu Torre Pellice: Die Welthauptstadt der Waldenser. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  82. Zu Tübingen: Reformationsstadt Tübingen. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Tübingen. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  83. Zu Turku (Åbo): Reformationsstadt Turku. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Turku. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  84. Zu Ulm: Die mit Ernst Christen sein wollten. In: reformation-cities.org, abgerufen am 1. September 2017.
  85. Zu Venedig: Venezia. In: r2017.org, abgerufen am 21. Oktober 2016.
  86. Zu Villach: Reformationsstadt Villach. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Reformationsstadt Villach. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  87. Zu Waidhofen a. d. Ybbs: Evangelisch trotz des katholischen Grundherrn. In: reformation-cities.org, abgerufen am 10. März 2017.
  88. Zu Wertheim: Keine Bratwurst für Luther. In: reformation-cities.org, abgerufen am 14. September 2016.
  89. Zu Wien: Eine Metropole als Reformationsstadt. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Wien. Eine Metropole als Reformationsstadt. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  90. Zu Lutherstadt Wittenberg: Wiege der Reformation. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Lutherstadt Wittenberg. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  91. Zu Woerden: Priester, Bäcker und Märtyrer. In: reformation-cities.org, abgerufen am 10. März 2017.
  92. Zu Wolfsburg: Wolfsburg – jung und von alters her tolerant. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
  93. Wolfsburg. „Mitschöpfer Mensch. Arbeit neu entdecken“. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.
  94. Zu Worms: Reformationsstadt Worms. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Worms – Luthers Bekenntnis auf dem Reichstag. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  95. Zu Wuppertal: Die Reformation und ihre Wirkungsgeschichte bis heute. In: reformation-cities.org, abgerufen am 13. März 2017.
    Wuppertal. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  96. Zu Zürich: Reislaufen, Wurstessen, Prophezei in der „Mutterstadt der reformierten Kirchen“. In: reformation-cities.org, abgerufen am 12. März 2017.
    Reformationsstadt Europas und der Welt: Zürcher Reformation in Stichworten. In: r2017.org, abgerufen am 1. September 2017.
  97. Zu Zwickau: Ein heißes Pflaster in den Anfängen der Reformation. In: reformation-cities.org, abgerufen am 14. September 2016.
  98. Zwickau. Zwickau – die zweite vollreformierte Stadt nach Wittenberg. In: r2017.org, abgerufen am 14. September 2016.