Regierungsbezirk Aussig

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Verwaltungskarte des Reichsgaus Sudetenland

Der Regierungsbezirk Aussig im Reichsgau Sudetenland auf dem Gebiet der heutigen Tschechischen Republik wurde als Folge des Münchener Abkommens errichtet. Er ist benannt nach der Stadt Aussig, tschechisch heute Ústí nad Labem. Er bestand von 1939 bis 1945 auf einer Fläche von 7293,16 Quadratkilometern. Am 17. Mai 1939 lebten im Regierungsbezirk Aussig 1.328.784 Einwohner.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Kriegsende wurde das Gebiet wieder Teil der Tschechoslowakei, die Deutschen wurden aufgrund der Benesch-Dekrete vertrieben.

Chef der Zivilverwaltung (CdZ)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1938–9999: Friedrich Bachmann (1884–1960)

Regierungspräsident[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1938–1945: Hans Krebs (1888–1947)

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem Regierungsbezirk waren außer den Stadtkreisen Aussig und Reichenberg folgende Landkreise zugeordnet: Aussig, Bilin, Böhmisch Leipa, Braunau, Brüx, Dauba, Deutsch Gabel, Dux, Friedland, Gablonz, Hohenelbe, Komotau, Leitmeritz, Reichenberg, Rumburg, Schluckenau, Teplitz-Schönau, Tetschen-Bodenbach, Trautenau, Warnsdorf.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Regierungsbezirk Aussig Verwaltungsgeschichte und die Regierungspräsidenten auf der Website territorial.de (Rolf Jehke), Stand 26. August 2013.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.verwaltungsgeschichte.de/sudeten.html