Regierungsinspektor

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Regierungsinspektor (RI) ist in Deutschland die Amtsbezeichnung eines Beamten im gehobenen Dienst in der Bundes- oder Landesverwaltung im Eingangsamt.

Besoldung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Position wird mit der Besoldungsgruppe A 9 nach der Bundesbesoldungsordnung des Bundesbesoldungsgesetzes alimentiert und entspricht somit besoldungsrechtlich einem Polizeikommissar bzw. einem Leutnant der Bundeswehr.

Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regierungsinspektoren haben in der Regel die Laufbahnausbildung für den gehobenen Dienst in Form eines Fachhochschulstudiums als Diplom-Verwaltungswirt (FH) oder das Studium zum Verwaltungsinformatiker abgeschlossen. Schulische Grundvoraussetzung für die Zulassung zur Laufbahnausbildung ist mindestens die Fachhochschulreife. Die meisten Bewerber weisen aber die allgemeine Hochschulreife nach. Während der Laufbahnausbildung sind die Auszubildenden Beamte auf Widerruf und führen die Dienstbezeichnung Regierungsinspektoranwärter. Nach erfolgreichem Abschluss als Diplom-Verwaltungswirt (FH) erfolgt die Ernennung zum Regierungsinspektor.

Dienststellung in einer Behörde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regierungsinspektoren sind in großen Behörden zumeist als Sachbearbeiter tätig. Sie können dabei als Vorgesetzte der Beamten des mittleren Dienstes fungieren.

Beförderungsämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beförderungsämter sind Regierungsoberinspektor (ROI), Regierungsamtmann (RA), Regierungsamtsrat (RAR) und Regierungsoberamtsrat (ROAR).

Amtsbezeichnungen im gehobenen Dienst
Amtsbezeichnung Abkürzung Besoldungsgruppe Laufbahngruppe
Regierungsoberamtsrat ROAR A 13 gehobener Dienst
Regierungsamtsrat RAR A 12
Regierungsamtmann RA A 11
Regierungsoberinspektor ROI A 10
Regierungsinspektor RI A 9 (Eingangsamt)