Regina Hilber

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Regina Hilber (geboren 1970 in Hausleiten) ist eine österreichische Schriftstellerin, die vor allem für ihre Lyrik bekannt ist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regina Hilber lebte lange in Zirl, seit 2006 lebt sie in Wien. Nach langen Arbeitsaufenthalten in den USA und Italien entstehen erste Publikationen. Neben den Einzelpublikationen sind Beiträge von Regina Hilber in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften erschienen. Ihre lyrischen Zyklen und Prosaarbeiten wurden vielfach ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Neben den lyrischen Arbeiten erscheinen zahlreiche Essays und Prosastücke. Sie ist auch als Publizistin und Herausgeberin tätig. Selbst arbeitete sie bei der Zeitschrift Cognac & Biskotten mit.

„Ihre schriftstellerische Arbeit ist geprägt vom Unterwegssein, stets mit dem Fokus auf politische und gesellschaftskritische Themen. Sowohl in ihren Essays als auch in ihren Gedichtzyklen wird die jeweilige Region/Landschaft neu verortet und mit aktuellen gesellschaftspolitischen und historischen Bezügen verknüpft. Es entstehen Aufzeichnungen und zugleich Archivierungen unterschiedlichster Koordinaten, die das lyrische Ich am jeweiligen Standort aufsammelt. Daraus ergibt sich nicht nur geographisch, sondern auch inhaltlich jeweils eine neue Landvermessung.“[1]

Sie ist Mitglied der IG Autorinnen Autoren und der GAV. Sie wurde als eine von 55 Teilnehmerinnen an dem europäischen Lyrikprojekt Versopolis ausgewählt.[2] Gemeinsam mit Thomas Ballhausen kuratierte Regina Hilber die Lesereihe zeichensetzung. zeilensprünge im Literaturhaus Wien, in der junge Literatur aus Österreich vorgestellt wird.[3] An der gleichnamigen Anthologie, die 2009 im Luftschacht Verlag erschien, war sie ebenfalls als Herausgeberin und Autorin beteiligt. Sie war mehrmals Jurorin des Feldkircher Lyrikpreises.[4] 2017 war Regina Hilber die 25. Burgschreiberin in Beeskow[5]. Seit 2017 veranstaltet sie das sog. „Literaturhaus-Sofa“ im Literaturhaus Wien.

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Staatsstipendium für Literatur
  • 2008: Holfeld-Tunzer-Preis
  • 2009: Anerkennungspreis für Literatur
  • 2009: Feldkircher Lyrikpreis
  • 2011: Wiener Autorenstipendium
  • 2013: Forum-Land-Literaturpreis
  • 2016: Projektstipendium für Literatur

Werke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Armenische Lyrik der Gegenwart – Von Jerewan nach Tsaghkadzor. Zweisprachige Anthologie. Edition Art Science, St. Wolfgang 2018, ISBN 978-3-902864-76-5.
  • Von Schriftstellern, Troubadixen und Heiligen Löchern. Edition Art Science, St. Wolfgang 2016, ISBN 978-3-902864-58-1.
  • Zeichensetzung.Zeilensprünge. Luftschacht Verlag, Wien 2009, ISBN 978-3-902373-48-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Regina Hilber im Autorenlexikon des Literaturports, abgerufen am 26. August 2018.
  2. Regina Hilber. Versopolis, abgerufen am 7. November 2015.
  3. Regina Hilber. Literaturport, abgerufen am 7. November 2015.
  4. Preisträgerinnen 2015. (Nicht mehr online verfügbar.) Theater am Saumarkt, archiviert vom Original am 18. November 2015; abgerufen am 7. November 2015. i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/saumarkt.at
  5. Kreisstadt Beeskow - Regina Hilber ist neue Burgschreiberin zu Beeskow. Abgerufen am 11. Juni 2019.
  6. PALAS. Literarische Landvermessung Ostbrandenburg; Edition Art Science
  7. ÜBERSCHREIBUNGEN von Wald bis Wien in der edition ch Neuerscheinung in der edition ch; Günter Vallaster, 2017.
  8. Sabine Schuster für das Literaturhaus Wien: Rezension zu Überschreibungen. 2017
  9. Landaufnahmen.Gedichte. Website des Limbus Verlags Innsbruck
  10. Siljarosa Schletterer: Rezension zu Landaufnahmen
  11. Iris Kathan für das Brenner Archiv: Rezension zu Schanker – ein Bericht aus Wien
  12. Günter Vallaster: Die stille Gegenwart der Ränder. Fixpoetry, 8. Mai 2011, abgerufen am 8. November 2015 (Rezension zu Im Schwarz blühen die schönsten Farben).