Regine Gildemeister

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Regine Gildemeister (* 1949[1]) ist eine deutsche Soziologin. Von 1996 bis 2013 lehrte sie als Professorin für die „Soziologie der Geschlechterverhältnisse“ am Institut für Soziologie an der Universität Tübingen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gildemeister studierte Soziologie, Psychologie und Pädagogik an der Universität Münster und Universität Bielefeld, und erwarb ein Diplom in Soziologie 1974 an der Universität Bielefeld. Danach war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Modellversuch „Zentrum für Wissenschaft und berufliche Praxis“ der Universität Bielefeld und wissenschaftliche Assistenz am Institut für Soziologie der Universität Erlangen/Nürnberg. 1981 erfolgte die Promotion zur Dr. phil. an der Universität Erlangen, und 1988 die Habilitation im Fach Soziologie. Die Habilitation mit dem Titel „Institutionalisierung psychosozialer Versorgung. Eine Feldforschung im Grenzbereich von Gesundheit und Krankheit“ wurde mit dem Habilitationspreis der Universität Erlangen ausgezeichnet. 1991 bis 1996 war sie Professorin für „Theorie, Empirie und Methoden der sozialen Therapie“ am Fachbereich Sozialwesen der Gesamthochschule Kassel.

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Als Helfer überleben. Beruf und Identität in der Sozialarbeit/ Sozialpädagogik, Neuwied, 1983
  • Institutionalisierung psychosozialer Versorgung. Eine Feldforschung im Grenzbereich von Gesundheit und Krankheit, Wiesbaden, 1989
  • Gildemeister, R./Maiwald, K.-O./Scheid, C./Seyfarth-Konau, E.: Geschlechterdifferenzierungen im Horizont der Gleichheit. Exemplarische Analysen zu Berufskarrieren und beruflicher Praxis im Familienrecht, Westdeutscher Verlag, Wiesbaden, 2003
  • Gildemeister, Regine / Robert, Günther: Geschlechterdifferenzierungen in lebenszeitlicher Perspektive. Interaktion - Institution - Biografie, Wiesbaden, 2008
  • Gildemeister, Regine / Hericks, Katja: Geschlechtersoziologie. Theoretische Zugänge zu einer vertrackten Kategorie des Sozialen, München, 2013

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Es gibt auch fälschlicherweise die abweichende Angabe:„1959“. Vgl. Eintrag bei der Deutschen Nationalbibliothek.