Regine Leibinger

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Regine Leibinger (* 1963 in Stuttgart) ist eine deutsche Architektin. Seit 1993 führt sie gemeinsam mit Frank Barkow das amerikanisch-deutsche Büro Barkow Leibinger in Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regine Leibinger ist eines von drei Kindern aus der Ehe von Berthold Leibinger und Doris Leibinger geb. Schaible[1]. Ihre Geschwister sind Nicola Leibinger-Kammüller und Peter Leibinger, beide Geschäftsführungsmitglieder bei dem Werkzeugmaschinenhersteller Trumpf.[2]

Leibinger studierte Architektur an der Technischen Universität Berlin und der Harvard University und lehrte unter anderem an der Architectural Association in London und der Harvard University. Zwischen 2006 bis 2014 war sie Professorin für Baukonstruktion und Entwerfen an der TU Berlin.

Bauten und Projekte (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Trumpf Betriebsrestaurant mit Auditorium
Trumpf Hauptpforte
  • Jugendzentrum und Kindertagesstätte, Berlin-Buchholz, 1997/1998
  • Trumpf Kunden- und Ausbildungszentrum, Farmington, Connecticut, USA, 1999
  • Biosphäre Potsdam, 2001
  • Trumpf Vertriebs- und Servicezentrum, Ditzingen, 2003
  • Grüsch Pavillon I und II, Grüsch, Schweiz, 2001/2004
  • Schulungszentrum mit Betriebsrestaurant für Trumpf, Neukirch, 2005
  • Trutec – Bürogebäude mit Showrooms, Seoul, Korea, 2006
  • Trumpf Hauptpforte, Ditzingen, 2007
  • Trumpf Betriebsrestaurant mit Auditorium, Ditzingen, 2008
  • Laserfabrik für Trumpf, Farmington, Connecticut, USA, 2008
  • Bürogebäude mit Lehrwerkstätten für Trumpf, Hettingen, 2009
  • Entwicklungszentrum für Trumpf, Ditzingen, 2009
  • Site Master Plan Bayer Schering Pharma, Berlin, 2010
  • Stadthaus M1 Vauban, Freiburg im Breisgau, 2012[3][4]
  • Tour Total Berlin, 2012[5][6]
  • Aufbau Haus 84, 2015[7]
  • Estrel Tower Berlin, Wettbewerb 2014, 1. Preis
  • Fraunhofer Research Campus, Waischenfeld, 2014

Ehrungen und Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Cultivating the Landscape. Hrsg. Galerie Aedes, Ausstellungskatalog, Berlin 1999
  • Werkbericht 1993–2001 / Workreport Barkow Leibinger. Hrsg. George Wagner, Birkhäuser, Basel 2001
  • Barkow Leibinger Architects Works | Opere BY 7. Hrsg. Marcella Gallotta, Melfi: Casa Editrice Librìa, 2004
  • Barkow Leibinger Architects C3. Hrsg. Uje Lee, Seoul, Korea 2007
  • Reflect – Building in the Digital Media City, Seoul, Korea. Hrsg. Andres Lepik, Hatje Cantz, Ostfildern 2007
  • An Atlas of Fabrication. Hrsg. Pamela Johnson, AA Publication, London 2009
  • Spielraum. Hatje Cantz, Berlin 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Barkow Leibinger Architekten – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige Doris Leibinger auf lebenswege.faz.net vom 3. Februar 2021
  2. Nachruf Doris Leibinger auf leibinger-stiftung.de, abgerufen am 4. Februar 2021
  3. Green City Hotel ist schon fast fertig. badische-zeitung.de. 7. Februar 2013. Abgerufen am 26. März 2014.
  4. Mein Freund der Baum in FAZ vom 21. Oktober 2013, Seite 30
  5. Ein leichter Vorhang aus Beton in FAZ vom 16. November 2012, Seite 34
  6. Barkow Leibingers Tour Total in Berlin - Drei Fragen und eine Bildstrecke. baunetz.de. 8. Oktober 2012. Abgerufen am 26. März 2014.
  7. Blockrand deluxe - Barkow Leibinger bauen Atelierhaus am Berliner Moritzplatz. baunetz.de. 16. Januar 2013. Abgerufen am 26. März 2014.