Region Maloja

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Region Maloja
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Graubünden (GR)
Hauptort: Samedan
BFS-Nummer: 1846
Fläche: 973.65 km²
Einwohner: 18'401[1] (31. Dezember 2017)
Bevölkerungsdichte: 18.9 Einw. pro km²
Karte
Karte von Region Maloja

Die Region Maloja ist eine Verwaltungseinheit des Kantons Graubünden in der Schweiz, die durch die Gebietsreform auf den 1. Januar 2016 entstand.

Die Region Maloja ist territorial mit dem bis zum 31. Dezember 2015 bestehenden Bezirk Maloja identisch.

Der Kreis Bergell wurde auf den 31. Dezember 2015 aufgelöst, der Kreis Oberengadin blieb noch bis zum 31. Dezember 2017 für überkommunale Aufgaben weiter bestehen.

Einteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Region Maloja gehören folgende Gemeinden:
Stand: 1. Januar 2016

Wappen Name der Gemeinde Einwohner
(31. Dezember 2017)
Fläche
in km² [2]
Einw.
pro km²
Bever
Bever 598 45,75 13
Bregaglia
Bregaglia 1531 251,45 6
Celerina/Schlarigna
Celerina/Schlarigna 1506 24,02 63
La Punt-Chamues-ch
La Punt-Chamues-ch 712 63,28 11
Madulain
Madulain 209 16,28 13
Pontresina
Pontresina 2195 118,20 19
St. Moritz
St. Moritz 4994 28,69 174
Samedan
Samedan 2956 113,80 26
S-chanf
S-chanf 685 138,04 5
Sils im Engadin/Segl
Sils im Engadin/Segl 691 63,58 11
Silvaplana
Silvaplana 1117 44,77 25
Zuoz
Zuoz 1207 65,79 18
Total (12) 18'401 973,65 19

Entwicklung der ausländischen Wohnbevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der ständigen Wohnbevölkerung in der Region Maloja (also diejenigen nicht mitgezählt, die lediglich als in Zweitwohnungen wohnhaft gemeldet sind) zeigt sich in puncto internationale Wanderungsbewegungen in den letzten Jahren Folgendes [3]:

Während 2000 die Anzahl der international zugezogenen etwa gleich hoch war wie die Anzahl der international weggezogenen, erreichten die internationalen Zuzüge im Jahre 2005 nahezu die doppelte Anzahl (von 366 auf 736), während die internationalen Wegzüge im selben Zeitraum nur um 23 % gestiegen sind (von 348 auf 451). Für 2006 wird ein Rückgang der internationalen Zuzüge um 7 % verzeichnet (von 736 auf 686), während die internationalen Wegzüge um 10 % gestiegen sind (von 415 auf 497).

Im Vergleich zum Durchschnitt der Bezirke der Schweiz liegt das totale Wanderungssaldo der Region Maloja (also inklusive der interkantonalen und intrakantonalen Zuzüge und Wegzüge in der ständigen Wohnbevölkerung) in jedem der Jahre zwischen 2000 und 2006 um 3 bis 12 Punkte höher oder tiefer. Im Total der Wanderungsbewegungen der ständigen Wohnbevölkerung zeigt sich in der Region Maloja also als weitgehend untypisch.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Region Maloja – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ständige und nichtständige Wohnbevölkerung nach Jahr, Kanton, Bezirk, Gemeinde, Bevölkerungstyp und Geschlecht (Ständige Wohnbevölkerung). In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik (BFS), 31. August 2018, abgerufen am 30. September 2018.
  2. Arealstatistik Standard – Gemeinden nach vier Hauptbereichen (15.12.2017) des Bundesamts für Statistik BFS
  3. http://www.bfs.admin.ch/bfs/portal/de/index/themen/01/06/blank/data/02.Document.67507.xls