Reglindis (Apfel)

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Reglindis (Apfel)
Malus Reglindis 4301.jpg
Art Kulturapfel (Malus domestica)
Herkunft Pillnitz, Deutschland
Züchtungsjahr 1967
Markteinführung 1990
Abstammung

Kreuzung aus
James Grieve x BK 44,18.

Liste von Apfelsorten

Reglindis ist eine Sorte des Kulturapfels (Malus domestica).

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kerne der Sorte Reglindis

Reglindis ist gelb mit roter Deckfarbe. Die Schale ist geschmeidig und bei Vollreife fettend.[1] Das Fruchtfleisch ist saftig.[2] Der Geschmack ist zart süß-säuerlich und ausgeglichen.[3]

Anbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reglindis ist gut resistent gegen Frost im Winter und auch gegen Spätfrost.[3]

Der Apfel ist im September pflückreif, und bis November genussreif.[1]

Reglindis gehört zu den sogenannten Re-Sorten, die in Pillnitz gezüchtet wurden, und sich durch besondere Resistenz auszeichnen. Dies bezieht sich insbesondere auf Resistenz gegenüber Mehltau, für andere Krankheiten können diese Sorten anfällig sein.[2] Reglindis ist etwas anfällig für Mehltau und Feuerbrand.[1]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reglindis entstand in der DDR am Institut für Pflanzenzüchtung in Dresden-Pillnitz als Kreuzung aus James Grieve und einer speziell für die Zucht gezüchteten Sorte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reglindis – Sammlung von Bildern

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Kreisverband Bamberg für Gartenbau und Landschaftspflege: Reglindis
  2. a b Gartenakademie Rheinland-Pfalz: Widerstandsfähige Apfelsorten
  3. a b Gartenakademie Rheinland-Pfalz: Resistenzzüchtungen beim Apfel