Rehlingen

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Wappen Deutschlandkarte
Rehlingen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Rehlingen hervorgehoben

Koordinaten: 53° 6′ N, 10° 13′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüneburg
Samtgemeinde: Amelinghausen
Höhe: 86 m ü. NHN
Fläche: 66,25 km2
Einwohner: 745 (31. Dez. 2021)[1]
Bevölkerungsdichte: 11 Einwohner je km2
Postleitzahl: 21385
Vorwahl: 04132
Kfz-Kennzeichen: LG
Gemeindeschlüssel: 03 3 55 029
Gemeindegliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Diersbüttel 16a
21385 Rehlingen
Bürgermeister: Felix Petersen (CDU)
Lage der Gemeinde Rehlingen im Landkreis Lüneburg
Landkreis LüneburgNiedersachsenSchleswig-HolsteinMecklenburg-VorpommernLandkreis Lüchow-DannenbergLandkreis UelzenLandkreis HeidekreisLandkreis HarburgRehlingenSoderstorfOldendorfAmelinghausenBetzendorfBarnstedtMelbeckDeutsch EvernWendisch EvernEmbsenSüdergellersenKirchgellersenWestergellersenReppenstedtReppenstedtMechtersenVögelsenRadbruchBardowickHandorfWittorfLüneburgBarendorfVastorfReinstorfThomasburgDahlenburgBoitzeNahrendorfTosterglopeDahlemBleckedeNeetzeAdendorfScharnebeckRullstorfLüdersburgHittbergenHohnstorfEchemArtlenburgBarumBrietlingenAmt NeuhausKarte
Über dieses Bild

Rehlingen ist eine Gemeinde im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rehlingen liegt im Naturpark Lüneburger Heide an der Lopau, einem Nebenfluss der Luhe, zwischen den ausgedehnten Waldgebieten der Raubkammer und des Süsing. Im Gemeindewappen wird die Lopau durch drei Wellen, die ehemalige Wassermühle durch ein Mühlrad und das wildreiche Waldgebiet durch ein stilisiertes Reh auf grünem Grund symbolisiert. Die Eichenblätter weisen auf die fünf Ortsteile hin, deren Bild durch die für die Bauernhöfe der Heide typischen Eichenbestände geprägt wird.[2]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gehört der Samtgemeinde Amelinghausen an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Amelinghausen hat. Zur Gemeinde Rehlingen gehören folgende Ortsteile:

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Diersbüttel und Ehlbeck eingegliedert.[3]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Rehlingen gehört zum Landtagswahlkreis 49 Lüneburg und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[4][5]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Rehlingen ist seit Beginn der Kommunalwahlperiode 2021–2026 Felix Petersen (CDU)[6]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Rehlingen setzt sich aus neun Ratsfrauen und Ratsherren zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.

Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:[7]

Gemeinderatswahl 2021
Wahlbeteiligung: 70,49 %
 %
40
30
20
10
0
32,7 %
24,4 %
23,8 %
13,4 %
5,6 %
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
Sitzverteilung im Gemeinderat 2021
     
Insgesamt 9 Sitze


Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Im Ortsteil Bockum ist in den renovierten Gebäuden des Hofguts und der stillgelegten Wassermühle seit 1985 der SOS-Hof Bockum [1], eine Einrichtung zur sozialen Integration von Menschen mit geistiger Behinderung, untergebracht.
  • In Rehlingen befindet sich ein Kindergarten mit 25 Betreuungsplätzen.[8] Trägerin der Einrichtung ist die Samtgemeinde Amelinghausen.[9]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Erwin Vollmer (1884–1973), Künstler, lebte seit 1912 bis zu seinem Tode in Rehlingen.
  • Fritz T. Epstein (1898–1979), Historiker, lebte in Rehlingen von 1975 bis zu seinem Tode.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Rehlingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle A100001G: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2021 (Hilfe dazu).
  2. Jürgen P Ravens: Vom Bardengau zum Landkreis Lüneburg 1985
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 234.
  4. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nls.niedersachsen.de; 87 KB)
  5. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF (Memento des Originals vom 25. Juli 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de; 200 KB)
  6. Sitzungsteilnehmer - Felix Petersen. Abgerufen am 10. Dezember 2021.
  7. Ergebnis Gemeinderatswahl 2021. Abgerufen am 13. Juli 2022.
  8. Gemeinschaftshaus und Kita in einem. In: landeszeitung.de. 16. Juli 2020, abgerufen am 10. Dezember 2021 (deutsch).
  9. Samtgemeinde Amelinghausen - Sabine Pöhler, Kindergarten Rehlingen. Abgerufen am 10. Dezember 2021.