Reichelsheim (Odenwald)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Reichelsheim (Odenwald)
Reichelsheim (Odenwald)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Reichelsheim (Odenwald) hervorgehoben

Koordinaten: 49° 43′ N, 8° 50′ O

Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Landkreis: Odenwaldkreis
Höhe: 211 m ü. NHN
Fläche: 58,21 km2
Einwohner: 8471 (31. Dez. 2020)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 64385, (Wünschbach 64753)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 06164, (Siedlung Alme 06253, Spreng und Wünschbach 06063)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: ERB
Gemeindeschlüssel: 06 4 37 013
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bismarckstraße 43
64385 Reichelsheim
Website: www.reichelsheim.de
Bürgermeister: Stefan Lopinsky (RWG)
Lage der Gemeinde Reichelsheim (Odenwald) im Odenwaldkreis
BreubergHöchst im OdenwaldLützelbachBad KönigBrensbachBrombachtalFränkisch-CrumbachReichelsheim (Odenwald)MossautalMichelstadtErbach (Odenwald)OberzentLandkreis Darmstadt-DieburgBayernBaden-WürttembergBaden-WürttembergLandkreis BergstraßeLandkreis BergstraßeLandkreis BergstraßeKarte
Über dieses Bild
Ortsansicht

Reichelsheim (Odenwald) ist eine Gemeinde im südhessischen Odenwaldkreis.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichelsheim liegt im mittleren Odenwald in 200 bis 538 Meter Höhe inmitten des Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald.


Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichelsheim grenzt im Norden an die Gemeinden Fränkisch-Crumbach, Brensbach und Brombachtal, im Osten an die Stadt Michelstadt und die Gemeinde Mossautal (alle im Odenwaldkreis), im Süden an die Gemeinde Fürth sowie im Westen an die Stadt Lindenfels (beide Kreis Bergstraße).

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Gemeinde gehören neben dem Ort Reichelsheim die dreizehn Ortsteile Beerfurth (bestehend aus Kirch-Beerfurth und Pfaffen-Beerfurth), Bockenrod, Eberbach, Erzbach, Frohnhofen, Gersprenz, Gumpen (bestehend aus Groß-Gumpen und Ober-Klein-Gumpen), Klein-Gumpen, Laudenau, Ober-Kainsbach (mit den Weilern Hutzwiese, Spreng, Vierstöck und Wünschbach), Ober-Ostern, Rohrbach und Unter-Ostern.

Reichelsheim ist nach Heidenrod und Oberzent die hessische Gemeinde mit der zweitgrößten Zahl von Ortsteilen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die älteste erhaltene Erwähnung des Ortes als Richelsheim stammt von 1303.[2] Am 1. Januar 1975 wurde der Name der Gemeinde amtlich von Reichelsheim i. Odw. in Reichelsheim (Odenwald) geändert.[3]

Zugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichelsheim gehörte zum Amt Reichenberg der Grafschaft Erbach, die mit der Mediatisierung 1806 Teil des Großherzogtums Hessen wurde. Ab 1822 gehörte Reichelsheim zum Landratsbezirk Erbach, ab 1852 zum Kreis Lindenfels, ab 1874 zum Kreis Erbach (ab 1939: „Landkreis Erbach“), der – mit leichten Grenzberichtigungen – seit 1972 Odenwaldkreis heißt.

Nach Auflösung des Amtes Erbach 1822 nahm die erstinstanzliche Rechtsprechung für Reichelsheim zunächst das Landgericht Michelstadt wahr, ab 1853 das Landgericht Fürth, ab 1879 das Amtsgericht Fürth. Zum 1. April 1904 erhielt Reichelsheim ein eigenes Amtsgericht. Dessen Dienstgebäude in der Bismarckstraße dient seit 1973 als Rathaus von Reichelsheim.[4] Das Amtsgericht Reichelsheim wurde zum 1. Juli 1968 aufgelöst, dessen Gerichtsbezirk dem Amtsgericht Michelstadt zugeteilt, das seitdem auch für Reichelsheim zuständig ist.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen erfolgen auf freiwilliger Basis eine Reihe von Eingemeindungen. Am 1. Februar 1971 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Eberbach, Frohnhofen und Unter-Ostern eingegliedert.[5] Am 1. Juli 1971 kam Laudenau, das bis dahin zum Landkreis Bergstraße gehörte, hinzu.[6] Erzbach, Gumpen (am 1. Januar 1968 durch den Zusammenschluss von Ober-Gumpen und Ober-Klein-Gumpen entstanden), Klein-Gumpen, Ober-Ostern und Rohrbach folgten am 31. Dezember 1971. Mit der kraft Landesgesetz erfolgen Eingliederung von Beerfurth, das am 1. Dezember 1970 durch den Zusammenschluss der Vorläufergemeinden Kirch-Beerfurth und Pfaffen-Beerfurth entstanden war und am 1. Februar 1971 Bockenrod und Gersprenz aufnahm, sowie Ober-Kainsbach wurde die Reihe der Eingemeindungen am 1. August 1972 abgeschlossen.[7][3] Für alle nach Reichelsheim eingegliederten ehemaligen Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.[8]

Ereignisgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 1744 wurde die erste Poststation in Reichelsheim eröffnet und der Zentgraf Georg Sebastian Willenbücher zum Kaiserlichen Posthalter bestellt. Mit Bestallungsurkunde von Thurn und Taxis vom 8. Dezember 1843 wurde der Ortseinnehmer Friedrich Volk zum Posthalter ernannt und am 1. Januar 1844 eine Brief- und Fahrpostexpedition in der Heidelberger Straße errichtet. Ab 1. Januar 1852 gab es in Reichelsheim erste Postwertzeichen (Briefmarken) von Thurn und Taxis mit der Währung Kreuzer und Gulden. Seit 1852 gab es eine regelmäßige Postkutsche, den Reichelsheim-Darmstädter Eilwagen.

Am 27. November 1872 wurde der Spar- und Creditverein als eingetragene Genossenschaft gegründet und am 5. Januar 1873 in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Fürth (Odenwald) eingetragen. Durch Namensänderungen und Fusionen ist die Volksbank in Reichelsheim heute eine Geschäftsstelle der Volksbank Odenwald in Michelstadt. In den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde die erste Agentur der Spar- und Leihkasse Erbach (Sparkasse) in Reichelsheim eröffnet.

Im Jahr 1880 war in Reichelsheim ein Telegraphenapparat im Postamt vorhanden, über den 257 Telegramme aufgegeben und 333 Telegramme empfangen wurden (Erbacher Kreisblatt Nr. 10 vom 2. Februar 1881). Ab 13. November 1899 war Reichelsheim an das Telefonnetz mit einer öffentlichen Fernsprechstelle angeschlossen (Erbacher Kreisblatt Nr. 135 vom 18. November 1899).

Reichelsheim war vom 10. Oktober 1887 bis August 1964 der Endpunkt der Gersprenztalbahn aus Reinheim. Ab 1893 wurde in Reichelsheim eine zentrale Trinkwasserversorgung geschaffen. Am 4. Juli 1927 wurde das erste Schwimmbad eingeweiht.

Im Jahr 1903 errichtete Helene Göttmann am Flutgraben ein Kohlekraftwerk zur elektrischen Beleuchtung ihrer Heilanstalt. Ab 1910 hatte Reichelsheim eine elektrische Straßenbeleuchtung.

Dem Ort wurde 1986 das Prädikat staatlich anerkannter Luftkurort verliehen. Dieses wurde jedoch 2011 wieder aberkannt.[9]

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerstruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Reichelsheim 8589 Einwohner. Darunter waren 638 (7,4 %) Ausländer, von denen 285 aus dem EU-Ausland, 315 aus anderen Europäischen Ländern und 38 aus anderen Staaten kamen.[10] Die Einwohner lebten in 3615 Haushalten. Davon waren 1062 Singlehaushalte, 1056 Paare ohne Kinder und 1142 Paare mit Kindern, sowie 282 Alleinerziehende und 73 Wohngemeinschaften.[11]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichelsheim: Einwohnerzahlen von 1829 bis 2015
Jahr  Einwohner
1829
  
1.240
1834
  
761
1840
  
835
1846
  
820
1852
  
825
1858
  
770
1864
  
796
1871
  
730
1875
  
765
1885
  
726
1895
  
708
1905
  
680
1910
  
701
1925
  
703
1939
  
694
1946
  
1.024
1950
  
1.009
1956
  
1.043
1961
  
1.008
1967
  
1.030
1970
  
3.133
1973
  
7.066
1975
  
7.087
1980
  
7.386
1985
  
7.604
1990
  
8.223
1995
  
9.026
2000
  
9.125
2005
  
9.083
2010
  
8.723
2011
  
8.589
2015
  
8.540
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [2]; Hessisches Statistisches Informationssystem[12]; Zensus 2011[10]
Ab 1970 einschließlich der im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• 1961: 2143 evangelische (= , %), 344 katholische (= , %) Einwohner[2]
• 2011: 4985 evangelische (= 58,0 %), 1279 katholische (= 14,9 %), 2325 sonstige (= 27,1 %) Einwohner[13]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,[14] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[15][16][17]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2021
   
Insgesamt 31 Sitze
  • SPD: 12
  • FDP: 1
  • CDU-RWG: 18
Parteien und Wählergemeinschaften %
2021
Sitze
2021
%
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU-RWG Christlich Demokratische Union Deutschlands
Reichelsheimer Wähler-Gemeinschaft
59,0 18 59,3 18 51,4 16 41,1 13
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 37,6 12 40,7 13 42,8 13 45,8 14 45,8 14
FDP Freie Demokratische Partei 3,4 1 5,9 2 7,5 2 4,6 1
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 5,6 2 6,4 2
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 24,4 8
RWG Reichelsheimer Wähler-Gemeinschaft 18,8 6
Gesamt 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 53,6 53,9 53,8 55,2 62,0

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Wahl zum Bürgermeister konnte sich 2008 Stefan Lopinsky (RWG) mit 61,2 Prozent der Stimmen durchsetzen. Eine Wiederwahl folgte 2014 und 2020.[18][19]


  • 1990–2008: Gerd Lode (SPD)
  • 1960–1990: Helmut Born (RWG)

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Auf goldenem Boden in Rot unter drei nebeneinander stehenden sechsstrahligen Sternen drei goldene Eichbäume, dazwischen zwei goldene Eichenschößlinge.“

Dieses Bild stammt aus dem Gerichtssiegel des 17. Jahrhunderts, das 1914 wieder aufgefunden worden ist. Die Sterne verweisen auf die Landesherrschaft der Grafen von Erbach, die Bäume sollten wohl die Lage des Dorfs im Odenwald versinnbildlichen. 1923 wurde das Wappen vom hessischen Innenminister in der von Hupp empfohlenen Tingierung verliehen.[20]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichelsheim besitzt Partnerschaften seit Mitte der 1990er Jahre mit dem französischen Dol-de-Bretagne Cherrueix, seit 2010 mit dem ungarischen Nagymányok und dem polnischen Jablonka.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Märchen- und Sagentage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1995 finden jährlich am letzten Wochenende im Oktober die Reichelsheimer Märchen- und Sagentage mit Verleihung des Wildweibchenpreises statt. Viele mittelalterliche Aufbauten und Bekleidungen sind zu bewundern.

Regionalmuseum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Untergebracht im ehemaligen Rathaus von 1554, Deutschlands ältestem Fachwerk-Rathaus mit der Mannform als Verstrebungsfigur. Ausstellungsschwerpunkte sind der Bergbau, typische Handwerke wie Lebkuchenbäckerei, Gäulchesmacher (Holzschnitzer für Pferde), Schindler und Schuhmacher sowie das frühere Dorfschulwesen; auch die ehemalige Reinheim-Reichelsheimer Eisenbahn („Odenwälder Lieschen“) wird thematisiert: Die Ausstellung von über 800 Bahnpostwagen und Lokomotiven des In- und Auslands vornehmlich im Maßstab H0 wurde im Jahr 2015 neu gestaltet. Im Haus der Vereine ist die Unterabteilung 'Familienarchiv Reichelsheim im Odenwald' untergebracht, welche sich mit Ahnenforschung und den Familiären Strukturen im Ort und dem gesamten Odenwald beschäftigt.

Für Details zum Bergbau, siehe: Liste von Bergwerken im Odenwald.

Schloss Reichenberg
Schloss Reichenberg Eingang

Schloss Reichenberg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heutige Schloss Reichenberg entstand als Burg Richenburg im 13. Jahrhundert, erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1307. Bemerkenswert ist das Herrenhaus (Palas). Der Palas wurde wegen seines gekrümmten Grundrisses der Krumme Bau genannt.

Hier wurde am 14. Februar 1776 der spätere Naturforscher Christian Gottfried Daniel Nees von Esenbeck geboren. Er war Freund Goethes, Mitbegründer der Universität Bonn und des Botanischen Gartens Bonn, 40 Jahre lang Präsident der Leopoldina und Direktor des Botanischen Gartens in Breslau, wo er am 16. März 1858 verstarb.

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war die Burg in wechselndem adligen Besitz. Von 1876 bis 1924 wurde die nun Schloss Reichenberg genannte Anlage als Privatschule für Knaben der gehobenen Stände genutzt. Danach übernahm die Familie Siefert vom Frohnhof das Schloss. Sie verkaufte 1963 einige Gebäude als Ferienheim an die Deutsche Bundespost.

Im Juli 1979 kaufte die ökumenische Kommunität Offensive Junger Christen (OJC) das Schloss Reichenberg. Sie baute es zu einer (öffentlich zugänglichen) internationalen Begegnungs- und Tagungsstätte mit Schlosscafé um. Der obere ältere Teil des Schlosses, der sogenannte Krumme Bau, wird zurzeit renoviert.

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe Liste der Kulturdenkmäler in Reichelsheim

Natur und Schutzgebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mergbach zwischen Gumpen und Gesäß (2021)

Reichelsheim liegt am Mergbach, dem Hauptquellfluss der Gersprenz. Der Verlauf des Mergbachs und Osterbachs mit einigen Zuflüssen ist Teil des Natura2000-Schutzgebiets „Oberläufe der Gersprenz“ (FFH-Gebiet DE 6319-302).[21]

In der Gemarkung Laudenau gehört ein Teil des Waldes zum ausgedehnten Natura2000-Gebiet „Buchenwälder des Vorderen Odenwaldes“ (FFH-Gebiet 6218-302). In der Gemarkung Erzbach befindet sich das Naturschutzgebiet „Stollwiese bei Erzbach“.[22]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Bundesstraßen 47 (Nibelungenstraße zwischen Michelstadt und Worms) und 38 (zwischen Roßdorf bei Darmstadt und Weinheim/Mannheim), die gemeinsam durch Reichelsheim führen, ist die Gemeinde an das Verkehrsnetz angeschlossen. Die Bahnstrecke Reinheim–Reichelsheim ist abgebaut. Busverbindungen nach Bensheim, Fürth i. Odw., Reinheim und Michelstadt schaffen Anschluss ans öffentliche Schienennetz (Main-Neckar-Eisenbahn, Weschnitztalbahn und Odenwaldbahn).

Behörden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Reichelsheim befindet sich ein Polizeiposten, der zum Polizeirevier Erbach/Odenwald gehört.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Reichelsheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Bevölkerung in Hessen am 31.12.2020 nach Gemeinden (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. a b c Reichelsheim (Odenwald), Odenwaldkreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 16. Oktober 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  3. a b Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 357–359.
  4. Reichelsheim im Odenwald 700 Jahre. Vom Marktflecken zur Großgemeinde. ISBN 3-00-010145-4.
  5. Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Abs. 19 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  6. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Juni 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 28, S. 1117, Punkt 988; Abs. 16. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,0 MB]).
  7. Gesetzes zur Neugliederung des Landkreises Erbach (GVBl. II 330–16) vom 11. Juli 1972. In: Der Hessische Minister des Innern (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1972 Nr. 17, S. 224, § 1 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 1,2 MB]).
  8. Hauptsatzung. (PDF; 281 kB) § 6. In: Webauftritt. Gemeinde Reichelsheim, abgerufen im Dezember 2020.
  9. 77. Sitzung des Fachausschusses für Kurorte Erholungsorte und Heilbrunnen in Hessen vom 17. November 2011. In: Staatszeiger für das Land Hessen. Nr. 7, 2012, ISSN 0724-7885, S. 221.
  10. a b Bevölkerung nach Staatsangehörigkeitsgruppen: Reichelsheim. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im April 2020.
  11. Haushalte nach Familien: Reichelsheim. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im April 2020.
  12. Hessisches Statistisches Informationssystem In: Statistik.Hessen.
  13. Religionszugehörigkeit: Reichelsheim. In: Zensus2011. Bayerisches Landesamt für Statistik, abgerufen im April 2020.
  14. Ergebnis der Gemeindewahl am 14. März 2021. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2021.
  15. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im April 2016.
  16. Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011. In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2011.
  17. Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Webauftritt. Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original; abgerufen im April 2006.
  18. Hessenschau.de abgerufen am 2. Nov.2020
  19. Bürgermeisterwahlen in Reichelsheim. Hessisches Statistisches Landesamt, abgerufen im November 2019.
  20. Klemens Stadler: Deutsche Wappen Bundesrepublik Deutschland. Band 3: Die Gemeindewappen des Landes Hessen. Angelsachsen-Verlag Bremen, 1977, DNB 458203440 S. 76.
  21. 6319-302 Oberläufe der Gersprenz, Natura 2000 - Verordnung FFH-Gebiet. Regierungspräsidium Darmstadt, abgerufen am 29. April 2021.
  22. Karte der Schutzgebiete der Gemeinde Reichelsheim. natureg.hessen.de, abgerufen am 5. Mai 2021.
  23.  Info: Bitte auf Vorlage:HessBib umstellen, um auch nach 2015 erfasste Literatur zu selektieren!