Reichenbach (Lautertal)

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49.7122578.692406194Koordinaten: 49° 42′ 44″ N, 8° 41′ 33″ O

Reichenbach
Wappen von Reichenbach
Höhe: 194 m ü. NN
Fläche: 8,82 km²
Einwohner: 2533 (30. Jun. 2013)[1][2]
Bevölkerungsdichte: 287 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 64686
Vorwahl: 06254
Reichenbach im Lautertal

Reichenbach im Lautertal

Reichenbach ist als Sitz der Gemeindeverwaltung der Hauptort der Gemeinde Lautertal (Odenwald) im Kreis Bergstraße in Hessen und deren größter Ortsteil.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Reichenbach liegt im Zentrum oberen Tales der Lauter im Odenwald. In der Ortslage münden von links (Süden) kommend der Reichenbach und von Norden kommend der Graulbach[3] zusammen mit dem Felsbach in die Lauter. Im Norden schließt die Gemarkung das Felsenmeer mit ein, das sich auf der bewaldeten Südostflanke des 514 Meter hohen Felsberg ausbreitet. Im Westen reicht die Gemarkung bis zum „Teufelsberg“ (374 m), dem das Naturdenkmal „“Borstein“ vorgelagert ist. Der Turm auf dem Felsberg, der 1901 erbaute Ohlyturm, ist der höchste Punkt der Gemarkung Reichenbach.

Die nächstgelegenen Ortschaften sind im Norden Beedenkirchen, im Nordosten Lautern, Knoden mit Breitenwiesen und Schannenbach im Südosten sowie Elmshausen im Südwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Reichenbach erfolgte 1012 unter dem Namen Richinbach, als König Heinrich II. auf Bitten des Abtes Bodo, der dem Reichskloster Lorsch vorstand, den Forst- und Wildbann innerhalb der „Mark Michelstadt“ und der „Mark Heppenheim“ auf ewig verlieh. Dies bedeute dass dem Kloster Lorsch in diesem Gebiet die Rechte auf Jagt, Rodung und Holznutzung, Köhlerei, Fischfang und Mühlenbetrieb, sowie die Förderung und Verarbeitung von Bodenschätzen zustand.[4] Die beiden Marken bezeichneten Verwaltungsbezirk des Frankenreichs, die bereits in den Jahren 773 und 813 durch Karl den Großen dem Kloster geschenkt wurden. Alle dies geschah auch mit dem Ziel die Urbarmachung und Besiedlung des damals noch weitgehend menschenleeren Odenwaldes voranzutreiben. Der Name Reonga der in den Grenzbeschreibungen der „Mark Heppenheim“ aus den Jahren 773 und 795 vorkommt, bezeichnet dagegen einen Grenzpunkt der Mark auf dem Höhenrücken Felsberg – Neunkirchner Höhe.[5]

Das Dorf entstand als geschlossenes Haufendorf bei einseitiger Tallage und aus dem Jahr 1488 ist bekannt, dass der Pfalzgraf Bede von 11 Huben und drei Hofstätten bezog.[6]

Die Region des Lauertals war Bestandteil der „Mark Heppenheim“, die Karl der Große zusammen mit Heppenheim am 20. Januar 773 dem Reichskloster Lorsch schenkte. Als nach dem Niedergang des Klosters, 1232 Kaiser Friedrich II. die Reichsabtei Lorsch dem Erzbistum Mainz und seinem Bischof Siegfried III. von Eppstein zur Reform überstellte, befand sie das Gebiet des späteren Amtes Schönberg, zu dem auch Reichenbach gehörte, im Besitz der Pfalzgrafen.[7]

Aus dem Mittelalter sind eine Reihe Grundherren überliefert. So traten die Adelsgeschlechter von Bolanden, von Nackheim, sowie die Schenken von Erbach auf, die Güter in Reichenbach als pfälzische Lehen empfingen.[6] Die Hohe Gerichtsbarkeit über den Ort wurde durch die Zent Heppenheim ausgeübt, deren oberster Richter der 1267 erstmals erwähnte Burggraf auf der Starkenburg (über Heppenheim) war. Die Niedere Gerichtsbarkeit wurde durch das Ortsgericht ausgeübt, das die Pfalzgrafen zeitweise den Kreisen zu Weinheim und Lindenfels als Lehen vergaben. Das Adelsgeschlecht derer von Weinheim starb 1407 aus und das Erben viel an die Ulner von Dieburg. Aus dem Jahr 1514 ist überliefert, dass das Gericht aus dem Schultheiß und acht Schöffen bestand die im Hause des Wirts Christion Hansen im Namen des Pfalzgrafen, des Ulner von Dieburg und des Schenken von Erbach Recht sprachen. In den Jahren 1561 und 1563 kommen die pfälzischen und unlnerschen Anteile durch Tausch an die Grafen zu Erbach.[6] Reichenbach gehörte unter erbachischer Herrschaft zum Amt Schönberg.[8]

Im Zuge der Bayrischen Fehde wurden im Jahr 1504 die Burg Schönberg und das ganze Tal der Lauter durch die Truppen des Landgrafen Wilhelm verwüstet. Dieser führte als Vollzieher der gegen die Kurpfalz verhängten Reichsacht ein Feldzug gegen die Kurpfalz und seine Verbündete, zu denen auch die Grafen von Erbach zählten.

Im 16. Jahrhundert hielt die Reformation auch im Odenwald Einzug. Bis 1544 hatten die Grafen von Erbach für ihre Grafschaft das lutheranische Glaubensbekenntnis eingeführt, und auch die pfälzischen Herrscher sympathisierten offen mit dem lutherischen Glauben aber erst unter Ottheinrich (Kurfürst von 1556 bis 1559) erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. Die Untertanen hatten ihren Herrschern damals auch in Glaubensfragen zu folgen. In kirchlicher Hinsicht war Reichenbach ursprünglich eine Filiale der Pfarrei Bensheim, allerdings hatte der Ort bereits vor der Reformation eine eigene Pfarrei. Nach der Reformation gehörten zum lutheranischen Kirchspiel Reichenbach die Filialdörfer Hohenstein (heute ein Forsthaus in der Gemarkung Reichenbach), Lautern, Gadernheim, Raidelbach, Elmshausen, sowie die Lutheraner der ehemals erbachischen Orte Knoden und Breitenwiesen. Die letzten beiden Orte waren 1561 zusammen mit Mittershausen, Mitlechtern, Schannenbach, Ober-Laudenbach und Scharbach geben den pfälzischen Anteil an Reichenbach eingetauscht worden.[8] Den großen Zehnt in Reichenbach erhielten zu zwei Dritteln die Herrschaft Erbach und zu einem Drittel das Domkapitel zu Mainz. Vom großen Zehnten erhielt die Erbacher Herrschaft ebenfalls zwei Drittel während die Pfarrei in Reichenbach ein Drittel erhielt.[8]

Anfang des 16. Jahrhunderts erhielten die Schenken Valentin I. und Eberhard XI. vom Pfälzer Kurfürsten Ludwig VI. die „lehnsherrliche“ Genehmigung in Reichenbach ein Bleibergwerk anzulegen. Diese erste Betriebsphase dauerte nicht lange, denn nach dem Eindringen von Wasser wurde die Grube wieder aufgegeben.[8] Später wurde der Betrieb mehrfach wieder aufgenommen, wobei nach Kupfer und Silber geschürft wurde. Erst 1944 wurden die Bergbauaktivitäten endgültig eingestellt. Siehe auch Liste von Bergwerken im Odenwald.

Nach den Verwüstungen in der Bayrischen Fehde konnte sich das Amt Schönberg bis zum Dreißigjährigen Krieg, der 1618 begann, erholen. Besonders in den letzten Friedensjahren war eine rege Bautätigkeit in Schloss Schönberg und den Dörfer zu verzeichnen. Spätestens 1622 hatte aber auch das Amt Schönberg unter dem Krieg zu leiden, als von ligistische Truppen das Amt mehrfach überfallen und ausplündert wurde. Mitte der 1630er Jahre folgte mit dem Schwedisch-Französischen Krieg das blutigste Kapitel des Dreißigjährigen Krieges. Aus der Region berichteten die Chronisten aus jener Zeit: „Pest und Hunger wüten im Land und dezimieren die Bevölkerung, sodass die Dörfer öfters völlig leer stehen“. Als im Jahre 1648 Friede geschlossen wurde, war die Bevölkerung in der Region auf ein Viertel geschrumpft, etliche Dörfer waren über Jahre menschenleer. Nach kurzer Friedenszeit folgten die französischen Reunionskriege, die für die Region neue Heimsuchungen brachten. Im Herbst 1696 wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg das Schloss Schönberg überfallen. Erst mit dem Frieden von Rijswijk, 1697, zogen sich die Franzosen hinter den Rhein zurück.[9]

Im Jahr 1717 kam es zur Teilung des Erbacher Grafenhauses und Schloss Schönberg wurde Sitz der jüngeren Linie Erbach-Schönberg unter Graf Georg August von Erbach-Schönberg. Dieser erhielt die Ämter Schönberg und König und der Hälfte der Herrschaft Breuberg. Die Linie Erbach-Schönberg machte die Burg zu ihrem Wohnsitz, wodurch sie ihren heutigen Schlosscharakter erhielt.

Vom 19. Jahrhundert bis Heute[Bearbeiten]

Reichenbach wird Hessisch[Bearbeiten]

Das ausgehende 18. und beginnende 19. Jahrhundert brachte Europa weitreichende Änderungen. Infolge der Napoleonischen Kriege wurde das Heilige Römische Reich (Deutscher Nation) durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803 neu geordnet. Dieses letzte Gesetzeswerk des alten Reiches setzte Bestimmungen des Friedens von Luneville um und leitete das Ende des alten Reiches ein. Unter Druck Napoléons gründete sich 1806 der Rheinbund, dies geschah mit dem gleichzeitigen Reichsaustritt der Mitgliedsterritorien. Dies führte am 6. August 1806 zur Niederlegung der Reichskrone, womit das alte Reich aufhörte zu bestehen. Am 14. August 1806 erhob Napoleon die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, gegen den Beitritt zum Rheinbund und Stellung hoher Militärkontingente an Frankreich, zum Großherzogtum, andernfalls drohte er mit Invasion. Durch die Rheinbundakte wurde die Grafschaft Erbach mediatisiert und zum größten Teil in das neu gegründete Großherzogtum Hessen eingegliedert, dazu gehörte auch das „Amt Schönberg“. Das Amt blieb vorerst als standesherrschaftliches Amt erhalten.

Bereits am 9. Dezember 1803 wurde durch eine Ausführungsverordnung das Gerichtswesen in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt neu organisiert. Für das Fürstentum Starkenburg wurde das „Hofgericht Darmstadt“ als Gericht der zweiten Instanz eingerichtet. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen. Das Hofgericht war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfalle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Damit hatten die Zente und die mit ihnen verbunden Zentgerichte endgültig ihre Funktion eingebüßt. Die Bestimmungen galten auch im 1806 gegründeten Großherzogtum Hessen.

Nach der endgültigen Niederlage Napoléons regelte der Wiener Kongress 1814/15 auch die territorialen Verhältnisse für Hessen und die Zugehörigkeit der Grafschaft Erbach zum „Fürstentum Starkenburg“ des Großherzogtums Hessen bestätigt. Daraufhin wurden 1816 im Großherzogtum Provinzen gebildet und dabei das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet in „Provinz Starkenburg“ umbenannt. Im Jahr 1814 wurde die Leibeigenschaft im Großherzogtum aufgehoben und es erhielt mit der am 17. Dezember 1820 eingeführten Verfassung des Großherzogtums Hessen eine konstitutionelle Monarchie, in der der Großherzog aber noch große Machtbefugnisse hatte. Die noch bestehenden standesherrlichen Rechte wie Niedere Gerichtsbarkeit, Zehnten, Grundzinsen und andere Gefälle blieben aber teilweise noch bis 1848 bestehen.

1821/22 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen des Großherzogtums aufgelöst und Landratsbezirke eingeführt, wobei 1822 das Amt Schönberg dem Landratsbezirk Lindenfels zugeteilt wurde. Im Rahmen dieser Reform wurden auch Landgerichte geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Die Landgerichtsbezirke entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken und für den Landratsbezirk Lindenfels war das Landgericht Fürth als Gericht erster Instanz zuständig. Für das Amt Schönberg wurde die Niedere Gerichtsbarkeit im Namen der Standesherren durch den Landrat ausgeübt. Erst 1826 gingen alle Funktionen des ehemaligen standesherrschaftlichen Amts Schönberg an die Landesinstitutionen über.[10] Diese Reform ordnete auch die Administrative Verwaltung auf Gemeindeebene. So war die Bürgermeisterei in Reichenbach auch für Hohenstein zuständig. Entsprechend der Gemeindeverordnung vom 30. Juni 1821 gab es keine Einsetzungen von Schultheißen mehr sondern einen gewählten Ortsvorstand, der sich aus Bürgermeister, Beigeordneten und Gemeinderat zusammensetzte.[11]

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Reichenbach:

»Reichenbach (L. Bez. Lindenfels) luth. Pfarrdorf; liegt an der Lauter 2 St. von Lindenfels, und gehört dem Grafen von Erbach-Schönberg. Der Ort besteht aus 104 Häusern und 830 Seelen, die bis auf 5 Reform., 5 Kath. und 52 Juden lutherisch sind. Die Kirche wurde 1748 gebaut. Außer 3 Mahlmüühlen befindet sich eine Papiermühle hier. Jährlich werden 3 Krämermärkte gehalten. – In der Heppenheimer Markbeschreibung 773 kommt ein Reonga vor, worunter wahrscheinlich Reichenbach verstanden ist. Auch wird der Ort in der Lorscher Wildbannsbeschreibung 1012 genannt. Im Jahr 1514 war Reichenbach noch pfälzisches unmittelbares Eigenthum, und 1561 wurde es von Churpfalz tauschweise an Erbach abgetreten. Der Ort war noch 1521 ein Filial von Bensheim, wurde aber 1523 zur Pfarrei erhoben. Die Grafen von Erbach machten den Kirchsatz von Churpfalz lehnbar. Hier ist schon seit undenklichen Zeiten Bergbau getrieben worden. Im Jahr 1806 kam Reichenbach unter Hess. Hoheit.«[12]

1832 wurden die Verwaltungseinheiten weiter vergrößert und es wurden Kreise geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch die Kreise Bensheim und Lindenfels geben; der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels neben dem Kreis Bensheim der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem jetzt Reichenbach gehörte. Mit der Grossherzoglichen Regierungsverordnung Nr. 37 vom 31. Dezember 1839 wurde mit Wirkung zum 15. Januar 1840 Reichenbach dem Kreis Bensheim zugeschlagen.[13] Darin wurde weitere Orte des Zeller- und Schönberger-Tals vom Kreis Heppenheim getrennt und dem Kreis Bensheim angegliedert.

1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der Zehnte und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert. Ab 1839 wurde die Nibelungenstraße von Bensheim ins Lautertal bis Lindenfels ausgebaut und damit ein wichtiger Betrag zur Verbesserung der Infrastruktur des vorderen Odenwaldes geschaffen. Eine weitere Verbesserung wurde durch die Eröffnung der Main-Neckar-Bahn 1846 erreicht, die Bensheim zunächst mit Langen, Darmstadt und Heppenheim verband und wenig später bis Frankfurt und Mannheim reichte.[14]

Im Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten von 1845 finden sich folgender Eintrag:

»Reichenbach, — Dorf mit luther. Pfarrkirche, hinsichtlich der Katholischen zur Pfarrei Bensheim gehörig, — 104 H. 830 (meistens evangel.) E. – Großherzogthum Hessen, — Provinz Starkenbürg. — Kreis Bensbeim. — Landger. Zwingenberg. — Hofger. Darmstadt. — Das Dorf Reichenbach, an der Lauter gelegen und zur Standesherrschaft des Grafen von Erbach-Schönberg gehörig, hat 3 Mahlmühlen und 1 Papiermühle, sowie auch 3 Krammärkte. In der Gemarkung wird Bergbau getrieben. Der Ort ist im J. 1806 erst unter großherzogl. hessische Souveränität gestellt worden.«[15]

Infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.[16] Darüber hinaus wurden in den Provinzen, die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums am 31. Juli 1848 abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt, wobei die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim zum Regierungsbezirk Heppenheim vereinigt wurden. Bereits vier Jahre später, im Laufe der Reaktionsära, kehrte man zur Einteilung in Kreise zurück und Reichenbach wurde wieder Teil des Kreises Bensheim.[17]

Die im Dezember 1852 aufgenommenen Bevölkerungs- und Katasterlisten[18] ergaben für Reichenbach[19]: Lutherisches Pfarrdorf 1041 Einwohnern. Die Gemarkung besteht aus 2981 Morgen, davon 1202 Morgen Ackerland, 396 Morgen Wiesen und 1237 Morgen Wald, sowie dem ehemaligen Dörfchen Hohenstein mit 154 Morgen Ackerland, 97 Morgen Wiesen und 317 Morgen Wald. Dort wird jetzt Bergbau betrieben.

In den Statistiken des Großherzogtums Hessen werden, bezogen auf Dezember 1867, für das Pfarrdorf Reichenbach mit eigener Bürgermeisterei, 141 Häuser, 1116 Einwohnern, der Kreis Bensheim, das Landgericht Zwingenberg, die evangelische Pfarrei Reichenbach mit dem Dekanat in Lindenfels und die katholische Pfarrei Lindenfels des Dekanats Heppenheim, angegeben. Zur Gemarkung gehörte außerdem das Reichenbacher Kupferbergwerk (1 Haus, 4 Einw.) und der Hof Hohenstein (1 Haus, 12 Einw.). Das zuständige Steuerkommissariat ist Zwingenberg der Destriktseinnehmerei Bensheim und Obereinnehmerei Bensheim. Die Dominalienverwaltung besteht aus dem Rentamt Lindenfels, dem Forstamt Jugenheim mit der Oberförsterei Zwingenberg.[20]

1870 provoziert der preußische Ministerpräsident Otto von Bismarck durch die sogenannte Emser Depesche den Deutsch-Französischen Krieg in dem das Großherzogtum Hessen als Mitglied des Norddeutschen Bundes an der Seite Preußens teilnahm. Noch vor dessen offiziellen Ende am 10. Mai 1871 traten die süddeutschen Staaten dem Norddeutschen Bund bei und am 1. Januar 1871 trat dessen neu Verfassung in Kraft, mit der er sich nun Deutsches Reich nannte. Auf deutscher Seite forderte dieser Krieg ca. 41.000 Tote.[21]

Am 3. April 1892 wurde in Reichenbach die erste Freiwillige Feuerwehr im Lautertal gegründet. Als erste Ausstattung wurden durch die Gemeinde zwei fahrbare Handdruckspritzen mit Zubehör sowie zwei Steigergeräte zur Verfügung gestellt. 1932 wurde erstmals eine Motorspritze beschafft, womit sie zu den am besten ausgerüsteten Feuerwehren des Kreises Bensheim gehörte.[22] Seit 1898 gibt es in Reichenbach ein öffentliches Wasserversorgung, die durch Wassergenossenschaft Reichenbach erbaut und Anfangs durch sie betrieben wurde. Dazu wurde an der Straße nach Beedenkirchen Quellenfassungen, Quellenkammeren und ein Hochbehälter errichtet von dem das Wasser über Rohrleitungen an die einzelnen Haushalte verteilt wurde. 1907 wurden alle Einrichtungen für 46.000 Reichsmark an die Gemeinde verkauft.[23]

Am 19. Oktober 1902 das neue Schulhaus eingeweiht, mit dem 1901, nach zwölfjährigen Streitigkeiten zwischen Gemeinderat und Kommunalaufsicht, begonnen worden war. Obwohl die Schulsituation völlig unzumutbar war, sperrte sich der Gemeinderat aus finanziellen Gründen jahrelang gegen einen Neubau. Der Bergsträßer Anzeiger Schrieb: »In den drei Schulsälen im heutigen alten Rathaus wurden auf engstem Raum 222 Kinder unterrichtet. 56 weitere erhielten ihren Unterricht in der „Beutelschule“, der späteren Jugendherberge (heute Vereinshaus). Alle Räume waren feucht, nicht selten kamen Schwammbildungen vor, die Lichtverhältnisse waren unzureichend.«[24]

Die Zeit der Weltkriege[Bearbeiten]

Am 1. August 1914 brach der Erste Weltkrieg aus, der im ganzen Deutschen Reich der positiven wirtschaftlichen Entwicklung ein Ende setzte. Als nach der deutschen Niederlage am 11. November 1918 der Waffenstillstand unterschrieben wurde, hatte Reichenbach 61 Gefallene zu beklagt, während der Krieg insgesamt rund 17 Millionen Menschenopfer kostete.[25][26]

Das Ende des Deutschen Kaiserreiches war damit besiegelt, und die unruhigen Zeiten der Weimarer Republik folgten. In der Zeit von 1921 bis 1930 wurden in Deutschland 566.500 Auswanderer gezählt, die versuchten, den schwierigen Verhältnissen in Deutschland zu entfliehen.

In Reichbach wurden in der Zeit des Erstarken des Nationalsozialismus Zeichen gegen diese Bewegung gesetzt. Am 24. Juli 1927 feierte die „Freie Turn- und Sportvereinigung Reichenbach“ ihre Fahnenweihe. Diese war verbunden mit einem drei-tägigen Fest, dem größten das im Lautertal bisher gefeiert wurde. Die Feierlichkeiten waren nicht als normales Vereinsfest konzipiert, sondern als Demonstration der Stärke der Arbeiterbewegung. Ein größer Festzug wurde organisiert der durch „prächtigen Triumphbögen“ geschmückt mit schwarz-rot-goldenen Fahnen der jungen Republik und den rot-weißen Fahnen des Volksstaates Hessen führte. Das Programm auf dem Festplatz wurde den Freiheitschor der Arbeitersänger eingeleitet. Höhepunkt der sportlichen Darbietungen war „Massenpyramide“. Daneben gab es noch eine Fackelzug der örtlichen Vereine ein Feuerwerk und Tanz in den Gasthäusern. Vierzig Delegationen aus anderen Arbeitervereinen waren angereist. Die Arbeitervereine verstanden sich damals als „Bollwerk gegen die Hitler“, was in den 1930er Jahren zu deren weitgehender Auflösung führte.[27]

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler Reichskanzler, was das Ende der Weimarer Republik und den Beginn der Nationalsozialistischen Diktatur bedeutete. Im Frühjahr 1933 ordnete Adolf Hitler den 1. Mai als gesetzlichen Feiertag mit dem Namen „Tag der deutschen Arbeit“ an. Damit wurde eine Gewerkschaftsforderung durch die Regierung erfüllt, die von dieser strikt abgelehnt wurde. Die Gewerkschaften riefen zur Teilnahme an den Maiveranstaltungen auf, da sie sich als Initiatoren des Maigedankens fühlten. Das offizielle Programm war schon stark durch die Nationalsozialisten geprägt: „6 Uhr Wecken durch die SA-Kapellen. 8 Uhr Flaggenhissung in den Betrieben, Abmarsch zum Exerzierplatz, 9 Uhr Übertragung der Kundgebung von dem Lustgarten in Berlin auf die öffentlichen Plätze der Städte. 10.45 Uhr Staatsakt der Hessischen Regierung (…), Empfang einer Arbeiterdelegation aus den drei Hessischen Provinzen. (…) Gemeinsamer Gesang des, Liedes der Arbeiter'. (…) 7.30 Uhr Übertragung von dem Tempelhofer Feld, Berlin: Manifest des Reichskanzlers Adolf Hitler, 'Das erste Jahr des Vierjahresplanes'. Anschließend Unterhaltungsmusik und Deutscher Tanz. 12 Uhr: Übertragung der Rede des Ministerpräsidenten Hermann Göring. (…) Ehemals marxistische Gesang-, Turn- und Sportvereine können an den Zügen teilnehmen, jedoch ist die Mitführung marxistischer Fahnen oder Symbole zu unterlassen.“ Reichenbach war damals eine Hochburg der Steinarbeiter-Gewerkschaft im Kreis Bensheim. Auch hier wurde „Tag der deutschen Arbeit“ in „würdiger und froher Feststimmung“ gefeiert, wie der Bergsträßer Anzeiger schrieb. „Die Häuser und Straßen waren mit frischem Birkengrün und wehenden Fahnen geschmückt. Mit Salutschüssen und dem Ruf des Posaunenchors sei die Bevölkerung um sechs Uhr geweckt worden. Im Schulhof kamen die Schulkinder zusammen und hörten eine Ansprache von Rektor Orth. In Destag Natursteinwerk hielt der Betriebszellenleiter und Gemeinderat August Eßinger eine Rede. Auch sei eine Hakenkreuzfahne gehisst und das Horst-Wessel-Lied gesungen worden. Um 9 Uhr trafen sich dann die „Bewohner, Schüler und Lehrer“ auf dem Marktplatz und in der deutschen Turnhalle, um die Übertragung der Feierlichkeiten aus Berlin zu hören. Es folgte ein großer Festzug. Mit einem „Heil auf den Volkskanzler Adolf Hitler“, dem Deutschlandlied und vaterländischen Liedern der beiden Gesangvereine klang die Kundgebung aus“. Das böse Erwachen für die Gewerkschaften kam einen Tag später, als die „NSDAP die Führung der roten Gewerkschaften übernahm“: „Die seitherigen marxistischen Führer in Schutzhaft – Ein 3-Millionen-Konto des früheren Reichstagspräsidenten Löbe gesperrt – Die Rechte der Arbeiter gesichert – Die Gebäude der Freien Gewerkschaften besetzt“, titelten die bereits im ganzen Reich gleichgeschalteten Zeitungen.[28]

Im November 1938 brachte die sogenannte Reichskristallnacht den jüdischen Mitbürgern Not und Elend. Die jüdischen Einwohner von Reichenbach gehörten zur jüdischen Gemeinde Reichenbach die 1939 nur noch vier Mitglieder zählte. Die übrigen 36 waren infolge der zunehmenden Repressalien ausgewandert oder weggezogen. Neun jüdische Einwohner aus Reichenbach kamen infolge der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft ums Leben.[29]

Die hessischen Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 trat eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen Landkreis Bergstraße.[30][31]

Am 1. September 1939 begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Polen der Zweite Weltkrieg, der in seinen Auswirkungen noch weit dramatischer war als der Erste Weltkrieg und dessen Opferzahl auf 60 bis 70 Millionen Menschen geschätzt werden. In der Endphase des Zweiten Weltkrieges in Europa erreichten die amerikanischen Verbände Mitte März 1945 den Rhein zwischen Mainz und Mannheim. Am 22. März überquerte die 3. US-Armee bei Oppenheim den Rhein und besetze am 25. März Darmstadt. In den ersten Stunden des 26. März 1945 überquerten amerikanische Verbände bei Hamm und südlich von Worms den Rhein, von wo sie auf breiter Front gegen die Bergstraße vorrücken. Am 27. März standen die amerikanischen Einheiten in Lorsch, Bensheim und Heppenheim und einen Tag später waren Aschaffenburg am Main sowie der westliche und nördliche Teil des Odenwaldes besetzt. Der Krieg in Europa endete mit der bedingungslosen Kapitulation aller deutschen Truppen, die am 8. Mai 1945 um 23:01 Uhr mitteleuropäischer Zeit in Kraft trat. Reichenbach hatte 186 gefallene oder vermisste Soldaten in diesem Krieg zu beklagen.[25]

Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 ein Mitgliedsstaat des Deutschen Bundes und danach ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Es bestand bis 1919, nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Großherzogtum zum republikanisch verfassten Volksstaat Hessen. 1945 nach Ende des Zweiten Weltkriegs befand sich das Gebiet des heutigen Hessen in der amerikanischen Besatzungszone und durch Weisung der Militärregierung entstand Groß-Hessen, aus dem das Bundesland Hessen in seinen heutigen Grenzen hervorging.

Nachkriegszeit und Gegenwart[Bearbeiten]

Wie Einwohnerzahlen von 1939 und 1946 zeigen hatte Reichenbach nach dem Krieg viele Heimatvertriebene und Flüchtlinge zu verkraften.

Im Jahr 1961 wurde die Gemarkungsgröße mit 785 ha angegeben, davon waren 275 ha Wald.[31]

Im Vorfeld der Gebietsreform in Hessen genehmigte die Landesregierung mit Wirkung vom 31. Dezember 1971 die Eingliederung der Gemeinde Beedenkirchen in die Gemeinde Reichenbach. Mit gleichem Datum genehmigte sie sodann den Zusammenschluss der Gemeinde Reichenbach und anderer Gemeinden zu einer Gemeinde mit dem Namen Lautertal.[32] Damit gehörte Reichenbach am 31. Dezember 1971 zu den Gründungsgemeinden der Gemeinde Lautertal.[33]

Nachdem die Bevölkerung lang fast ausschließlich von der Landwirtschaft gelebt hatte, haben sich bis heute einige Steinverarbeitungsbetriebe erhalten, die neben dem Tourismus durch das nahe gelegen Felsenmeer und dem mittlerweile geschlossenen Standort der Ciba-Geigy in Lautern[34] lokale Arbeitsplätze bieten. Der im 19. Jahrhundert betriebene Kupferbergbau ging bereits 1944 endgültig zu Ende. Wie in allen Orten des vorderen Odenwaldes gibt es auch in Reichenbach viele Pendler, die Arbeit im Rhein-Main und Rhein-Neckar Raum finden.

Gerichte in Hessen[Bearbeiten]

Die zuständige Gerichtsbarkeit war während der Zugehörigkeit zu Hessen bis 1822 das standesherrliche Amt Schönberg. Von 1822 bis 1826 gehörte Schönberg zum Landgerichtsbezirk Schönberg, in dem die Niedere Gerichtsbarkeit durch den Landrat im Namen des Standesherren ausgeübt wurde. Ab 1826 wurde diese Funktionen dem Landgericht Fürth zugeschlagen. Reichenbach wurde dort mit dem Wechsel zum Kreis Bensheim 1839 wieder ausgegliedert und kam zum Landgericht Zwingenberg. Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879 wurden die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt, während die neu geschaffenen Landgerichte als Obergerichte fungierten. Dadurch kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Zwingenberg und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Darmstadt.[35] 1934 wurde das Amtsgericht Zwingenberg aufgelöst, die Aufgaben wurden dem Amtsgericht Bensheim übertragen. [31][9]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen sind für den Ort bis 1970:[31]

  • 1717: 0029 Centmänner, 11 Beisassen
  • 1829: 0830 Einwohner
  • 1939: 1884 Einwohner
  • 1961: 2442 Einwohner
  • 1970: 2613 Einwohner
Reichenbach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
952
1840
  
1.054
1846
  
1.047
1852
  
1.052
1858
  
1.057
1864
  
1.076
1871
  
1.119
1875
  
1.172
1885
  
1.323
1895
  
1.400
1905
  
1.747
1910
  
1.843
1925
  
1.801
1939
  
1.884
1946
  
2.481
1950
  
2.533
1956
  
2.427
1961
  
2.442
1967
  
2.573
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch das Tal der Lauter und damit durch Reichenbach verläuft die Bundesstraße 47, die Nibelungenstraße. Sie führt von Worms über Bensheim im Westen nach Lindenfels und Michelstadt im Osten. In der Ortsmitte zweigt die Landesstraße L 3098 nach Norden von der B 47 ab und führt über Beedenkirchen in Richtung Darmstadt.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Der Turm auf dem Felsberg (Odenwald), der 1901 erbaute Ohlyturm, wurde 2007 von einem Investor erworben und ist nach Abschluss von Sanierungsarbeiten für die Öffentlichkeit noch nicht wieder zugänglich.

Der „Borstein“ ist ein 8 Meter hoher Kletterfelsen am Naturfreundehaus. Hier war ein maßgeblicher Fundort für den Odenwald-Quarz.[36] Östlich von Reichenbach liegt der „Hohenstein“; ein weiterer Kletterfelsen. Er wurde 2013 durch die Grundeigentümerin gesperrt, ist mittlerweile wieder zum Klettern freigegeben. [37]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Die Gemeinde Lautertal und ihre Ortsteile
  2. Statistikblatt der Gemeinde Lautertal, Stand: 30. Juni 2013. Einwohner HW
  3. Verschönerungsverein Reichenbach, Text vom 12. September 2011: Die Brücke über den Graulbach
  4. „Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg bis zum Ende Kurmainzer Oberherrschaft (755 bis 1461) Im Auftrag des Stadtarchivs Heppenheim zusammengestellt und kommentiert von Torsten Wondrejz“, Nr. 9 (online als (PDF; 2 MB))
  5. Regesten der Stadt Heppenheim und Burg Starkenburg … No. 3 und 5
  6. a b c Wilhelm Müller: Hessisches Ortsnamensbuch – Starkenburg, Darmstadt 1937, S. 575–577
  7. Wilhelm Müller: Hessisches Ortsnamensbuch – Starkenburg, Darmstadt 1937, S. 641–642
  8. a b c d Gustav Simon: Die Geschichte der Dynasten und Grafen zu Erbach und ihres Landes, Verlag Brönner, Frankfurt a. M. 1858, S. 147ff (online bei goggle books)
  9. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatManfred Schaarschmidt: Die Geschichte Schönbergs. im Januar 2003, archiviert vom Original am 27. März 2009, abgerufen am 6. Mai 2013.
  10. Bekanntmachung, die Verwaltung der landräthlichen Geschäfte und der Justiz erster Instanz in dem vormaligen Amte Schönberg betr. vom 7. Juli 1826 (Hess. Reg.Bl. S. 178)
  11. M. Borchmann, D. Breithaupt, G. Kaiser: Kommunalrecht in Hessen. W. Kohlhammer Verlag, 2006, ISBN 3-555-01352-1, S. 20 (Online bei google books)
  12. Georg W. Weber: Oktober 1829: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg, Band 1, S. 195 (online bei google books)
  13. Hessisch Grossherzogliche Regierungsverordnung Nr. 37 vom 31. Dezember 1839. S. 480 (online), abgerufen im Oktober 2015
  14. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. Ein furchtbarer Weg durchs Tal. S. 38, archiviert vom Original am 20. Dezember 2014, abgerufen am 28. Dezember 2014 (PDF 8,61 MB).
  15. Johann Friedrich Kratzsch: Neuestes und gründlichstes alphabetisches Lexicon der sämmtlichen Ortschaften der deutschen Bundesstaaten, Nauenburg 1845, Band 2, S. 408 (online bei Hathi Trust, digital library)
  16. Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1848, S. 237–241
  17. Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt 1852 (No. 30) (online bei der Bayrischen Staatsbibliothek)
  18. Wolfgang Torge: Geschichte der Geodäsie in Deutschland. Walter de Gruyter, 2007, ISBN 3-11-019056-7 (online bei google books)
  19. Philipp Alexander Ferdinand Walther: Das Großherzogthum Hessen nach Geschichte, Land, Volk, Staat und Oertlichkeit. Jonghans, Darmstadt 1854, S. 297 (online bei google books)
  20. Alphabetisches Verzeichniss der Wohnplätze im Grossherzogtum Hessen, 1869, S. 72 (online bei google books)
  21. Denkmalprojekt: Verlustlisten 1870–17, abgerufen im Januar 2015
  22. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. „Reißhaken gegen den Roten Hahn“. S. 106
  23. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. „Wasserleitung wurde mit Spaten verlegt“. S. 43
  24. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. „Hier sperrt man keinen Hund hinein“. S. 102
  25. a b Gefallenendenkmäler Reichenbach, 1. Weltkrieg, abgerufen im Oktober 2015
  26. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007. „Wer schwarze Haare hatte, war Spion“. S. 88
  27. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007: „Massenpyramide und Feuerwerk“, S. 85
  28. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“ 2007: „Frisches Birkengrün, wehende Fahnen“, S. 66
  29. Geschichte der jüdischen Gemeinde Reichenbach auf „Alemannia Jusaica“ (abgerufen am 2. November 2015)
  30. Schlagzeilen aus Bensheim zum 175-jährigen Bestehen des „Bergsträßer Anzeigers“. Die Entstehung des Kreises Bergstraße. 2007, S. 109, archiviert vom Original am 20. Dezember 2014, abgerufen am 9. Februar 2015 (PDF; 9,0 MB).
  31. a b c d Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-Format„Reichenbach, Landkreis Bergstraße“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde (HLGL), Stand: 23. Juli 2012, abgerufen am 6. Mai 2013.
  32. Bekanntgabe von Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden durch den Hessischen Minister des Innern vom 29. Dezember 1971 (StAnz. 1972 S. 84, 88) Seite 8 der tif-Datei 5,96 MB, Nr. 82 und 84 der Bekanntgabe
  33.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 348.
  34. Informationen zum Ciba Standort im Lautertal
  35. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879 (Hess. Reg.Bl. S. 197–211)
  36. Information des Deutschen Alpenvereins, abgerufen im Februar 2015
  37. Information des Deutschen Alpenvereins, abgerufen im Juli 2015