Reichenberg (Mark)

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Koordinaten: 52° 36′ 39″ N, 14° 6′ 43″ O

Reichenberg
Höhe: 78 m
Einwohner: 285 (2006)
Eingemeindung: 31. Dezember 2001
Postleitzahl: 15377
Reichenberg (Brandenburg)
Reichenberg

Lage von Reichenberg in Brandenburg

Reichenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Märkische Höhe im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Die Amtsgeschäfte des Ortes werden durch das Amt Neuhardenberg getätigt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Richenberg wird der Ort 1335 im Zusammenhang mit dem Zisterzienserkloster Chorin erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1719 entstand das Vorwerk Stobberow, benannt nach dem slawischen Namen des Stobber. Ab 1801 in Julianenhof umbenannt, ist es heute Teil des Ortes. Das Dorf Reichenberg war von 1484 bis 1777 im Besitz der Adelsfamilie Barfus.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1875 1890 1910 1925 1933 1946 1993 2000 2006
Einwohnerzahl[1] 247 206 250 279 285 284 345 346 285


Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Märkische Höhe stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmäler des Ortes.

Dazu gehören die frühgotische Feldsteinkirche und die Gutsanlage mit Herrenhaus samt Park sowie der Wirtschaftshof. Die Dorfkirche besitzt einen mehrgeschossigen Altaraufsatz aus dem 16. Jahrhundert. Im Julianenhof befindet sich das Fledermaus-Museum Julianenhof.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Historischer Führer – Stätten und Denkmale der Geschichte in den Bezirken Potsdam, Frankfurt (Oder). Urania-Verlag Leipzig, Jena, Berlin, 1987, ISBN 3-332-00089-6

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Das Genealogische Orts-Verzeichnis: Reichenberg