Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold

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Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten e.V.
Der Adler im Strahlenkranz: Emblem des Reichsbanners
Rechtsform gemeinnütziger eingetragener Verein
Gründung 22. Februar 1924 in Magdeburg (28. Oktober 1953 in Bremen)
Gründer SPD, DDP und Zentrum
Sitz Berlin, Deutschland
Personen Johannes Kahrs (Bundesvorsitzender),
Hans Saalfeld (Ehrenvorsitzender)
Schwerpunkt Politisch-historische Bildungs- und Erinnerungsarbeit sowie demokratische Traditionspflege
Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit“
Website http://www.reichsbanner.de/

Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, kurz Reichsbanner, war während der Weimarer Republik ein politischer Verband zum Schutz der demokratischen Republik, der in veränderter Form bis heute besteht.

Der Verband wurde am 22. Februar 1924 als Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund Deutscher Kriegsteilnehmer und Republikaner durch die drei Parteien der Weimarer Koalition (SPD, Zentrum, DDP) gegründet. Es sollte dem Schutz der Weimarer Republik gegen ihre radikalen Feinde dienen. Der damalige und heutige Bundesgruß des Reichsbanners lautet „Frei Heil!“ oder „Freiheit!“.[1]

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Verband 1933 verboten, ebenso wie das zuvor 1931 auf Initiative des Reichsbanners geschaffene Bündnis Eiserne Front – gemeinsam mit den Gewerkschaften ADGB und Afa-Bund, dem Sportbund ATSB und der SPD.

Am 28. Oktober 1953 wurde der Verband unter dem Namen Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Bund aktiver Demokraten wieder gegründet, ohne den Status der einstigen Massenorganisation zu erreichen. Er ist ein überparteiliches, in der Praxis von Sozialdemokraten dominiertes Bündnis, das sich der politisch-historischen Bildungs- und Erinnerungsarbeit sowie der demokratischen Traditionspflege widmet, mit dem Ziel, die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu bewahren und zu stärken.

Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und Zielsetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinsamer Aufruf der Weimarer Koalition zur Reichstagswahl 1924
Vereinsflagge

Rechte und nationale Kampfbünde, wie der „Stahlhelm“ oder die SA sowie der KPD-nahe Rote Frontkämpferbund, hatten den politischen Kampf immer weiter radikalisiert. Zunächst gründeten sich eine Reihe von lokalen sozialdemokratischen Selbstschutzorganisationen. Auf diesen aufbauend wurde als Reaktion auf die rechten (Hitlerputsch) und linken (Hamburger Aufstand) Umsturzversuche von 1923 am 22. Februar 1924 von Mitgliedern der SPD, der Deutschen Zentrumspartei, der Deutschen Demokratischen Partei sowie Gewerkschaftern in Magdeburg das Reichsbanner gegründet. Allerdings überwog der Anteil der Sozialdemokraten in der Mitgliedschaft deutlich. Schätzungen gehen von bis zu 90 Prozent aus.

Das Reichsbanner war ein Veteranenverband, in dem Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkrieges ihre Kriegserfahrungen mit ihrem Eintreten für die Republik verbanden. Seine Hauptaufgabe sah das Reichsbanner in der Verteidigung der Weimarer Republik gegen Feinde aus den nationalsozialistischen, monarchistischen und kommunistischen Lagern. Otto Hörsing bezeichnete das Reichsbanner 1931 als „überparteiliche Schutzorganisation der Republik und der Demokratie im Kampf gegen Hakenkreuz und Sowjetstern“.[2] Dabei verstand sich das Reichsbanner als Hüter des Erbes der demokratischen Tradition der Revolution von 1848 und der verfassungsmäßigen Reichsfarben Schwarz-Rot-Gold. Im Jahr 1929 änderte der Verein seinen Beinamen von „Bund der republikanischen Kriegsteilnehmer“ in „Bund Deutscher Kriegsteilnehmer und Republikaner“, um stärker auch Nicht-Veteranen anzusprechen.

Aufbau und Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bundesvorsitzende des Reichsbanners Otto Hörsing spricht vor dem Schloss in Berlin während des Verfassungstages, 1929
Reichsbanner-Gautag in Brandenburg an der Havel 1928

Im Reichsbanner existierten zwei Organisationsebenen nebeneinander: die politische Ebene als eingetragener Verein und die technische Ebene als Kampfverband.

An der Spitze der politischen Organisation stand der Bundesvorstand mit dem 1. und 2. Vorsitzenden, drei Stellvertretern, Bundesschatzmeister, Bundeskassierer, Schriftführer, Technischem Leiter, Bundesjugendleiter, den jeweiligen Vertretern und 15 Beisitzern. Der erste Bundesvorsitzende war bis zum 3. Juni 1932 Otto Hörsing. Sein Stellvertreter und späterer Nachfolger war Karl Höltermann. Unter der Bundesebene war das Reichsgebiet in Gaue, Kreise, Bezirke und schließlich Ortsvereine eingeteilt. Die Vorstände aller Organisationsebenen sollten satzungsgemäß aus Mitgliedern aller republikanischen Parteien zusammengesetzt sein.

Parallel dazu bestand die nach militärischem Vorbild strukturierte technische Organisation. Kleinste Einheit war die Gruppe mit einem Gruppenführer und acht Mann. Zwei bis fünf Gruppen bildeten einen Zug, zwei bis drei Züge bildeten eine Kameradschaft, was einer Kompanie des Heeres entsprach, zwei bis fünf Kameradschaften eine Abteilung und zwei bis fünf Abteilungen einen Bezirk. Mindestens zwei Bezirke bildeten einen Kreis. Auf Gau- und Bundesebene überschnitten sich technische und politische Ebene. Der Bundesvorsitzende war zugleich Bundesführer, entsprechend die 32 Gauvorsitzenden auch Gauführer. Bei der Einteilung der Regionen wurde in der Regel die Organisationseinteilung der SPD übernommen. Das Führungspersonal der technischen Ebene war durch Rangabzeichen zu erkennen. Der Bundesführer trug z. B. auf dem linken Unterarm den Bundesadler (schwarz auf rotem Feld, mit goldener kreisrunder Einfassung) und zwei darüberliegende schwarz-rot-goldene Streifen.

Dem Reichsbanner gehörten 1932 nach eigenen Angaben über drei Millionen Mitglieder an.

Der Kampf um die Republik 1930–1933[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Der Wahlauftakt für die kommende große Reichstags-Wahl am 14. September!“ Ein Propaganda-Auto des Reichsbanners wirbt in den Straßen Berlins (August 1930)
Otto Hörsing beim Abschreiten der Schutzformationen des Reichsbanners im Lustgarten in Berlin (1931)

Nachdem die NSDAP bei der Reichstagswahl 1930 erhebliche Wahlerfolge verbuchen konnte, versuchte das Reichsbanner im September dem verstärkten Straßenterror der SA-Einheiten durch eine Umstrukturierung der technischen Ebene entgegenzutreten. Die aktiven Mitglieder wurden in Stammformationen (Stafo) und die Eliteeinheiten Schutzformationen (Schufo) aufgeteilt. Daneben gab es weiterhin die Einheiten des Jungbanners. Den Schufos gehörten im Frühjahr 1931 bereits 250.000 Mann an; bis Februar 1933 fielen 47 Reichsbannerleute im „Kampf um die Demokratie“. In vielen Regionen verstärkte sich überdies die Frontstellung gegen die Kommunisten.

Am 16. Dezember 1931 bildete das Reichsbanner mit dem Arbeiter-Turn- und Sportbund (ATSB), dem Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbund (ADGB) und der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands die Eiserne Front. Da dies ohne vorherige Fühlungsnahme mit den noch verbliebenen Mitgliedern der Zentrumspartei, die häufig aus den Christlichen Gewerkschaften und den katholischen Arbeiter- und Gesellenvereinen stammten, sowie der Deutschen Staatspartei stattfand, wurde die Eiserne Front eine nahezu rein SPD-geführte Organisation. Zentrumsmitglieder des Reichsbanners beteiligten sich an der Eisernen Front, etwa im Emsland, nicht mehr. Sie gründeten stattdessen, wohl unter Mithilfe und publizistischer Unterstützung des Reichsbanners, die „Volksfront gegen Radikalismus und soziale Reaktion“, die vor allem bisherige Nichtmitglieder aus dem katholischen Lager zur Verteidigung der Republik erfassen sollte. In der Eisernen Front fiel dem Reichsbanner die wehrtechnische Leitung zu, die angesichts immer schärfer werdender Gewalttaten durch Angehörige der Sturmabteilung (SA) und des Roten Frontkämpferbundes (RFB) immer wichtiger wurde.

Die letzte Bundesgeneralversammlung des Reichsbanners tagte am 17./18. Februar 1933 in Berlin, im März wurden Reichsbanner und Eiserne Front im gesamten Reich verboten, allerdings zu verschiedenen Zeitabschnitten. Aufgrund des großen Drucks auf die Führer und Mitglieder lösten sich Formationen des Reichsbanners vielfach, so im Gau Weser-Ems, selbst auf. Die Mitglieder von Reichsbanner und Eiserner Front wurden von diesem Zeitpunkt an systematisch verfolgt, in Konzentrationslager deportiert und zum Teil ermordet.

Widerstand gegen das NS-Regime[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In die Illegalität gedrängte Reichsbanner-Gruppen, darunter vor allem die Angehörigen der Schufos, stellten einen wichtigen Bestandteil des sozialdemokratischen Widerstandes gegen das NS-Regimes dar. Zu nennen sind hier zum Beispiel die Gruppen um Theodor Haubach und Karl Heinrich in Berlin und um Walter Schmedemann in Hamburg sowie die Sozialistische Front in Hannover.

Prominente Mitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründungsmitglied Otto Wels, der 1933 gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz sprach
Hugo Preuß, Hauptverfasser der Weimarer Reichsverfassung, war ebenfalls Mitglied

Auf Grund seiner parteiübergreifenden Ausrichtung und breiten Verankerung in den staatstragenden Parteien der Weimarer Republik verfügte das Reichsbanner über eine Vielzahl von prominenten und einflussreichen Mitgliedern. Darunter finden sich fünf Reichskanzler (Gustav Bauer, Constantin Fehrenbach, Hermann Müller, Philipp Scheidemann, Joseph Wirth), der ehemalige Reichstagspräsident Paul Löbe und zwei spätere Bundespräsidenten (Gustav Heinemann, Theodor Heuss). Zudem mehrere Ministerpräsidenten, Reichstags- und Bundestagsabgeordnete sowie weitere zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten der deutschen Geschichte und des öffentlichen Lebens, u.a. der greise Kieler Soziologe und Nationalökonom Prof. Ferdinand Tönnies, den seine Ehrenmitgliedschaft (1925) 1933 sogleich in den Berufstod führte (Lehr- und Publikationsverbot, Pensionsentzug). Prominentes Mitglied im neuen Reichsbanner war u.a. der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt.

Sozialdemokraten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder der Deutschen Demokratischen Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitglieder des Zentrums[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reichsbanner heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bildungsarbeit mit Jugendlichen, hier Besuch der Friedrich-Ebert-Gedenkstätte

Bestrebungen zu einer Neugründung im Jahr 1945 wurden von den Besatzungsmächten aufgrund des militärischen Charakters nicht zugelassen und auch von den politischen Parteien inklusive der SPD nicht unterstützt, weshalb es in den folgenden Jahren zu informellen Treffen kam.[4] Später erfolgte die erste Neugründung eines Ortsvereins 1952 in Bremen.[5] Das Reichsbanner wurde zunächst relativ erfolglos am 28. Oktober 1953 wiedergegründet (für den Berliner Landesverband siehe Freiheitsbund Berlin), worauf, initiiert durch Christian Weiß, einen ehemaligen Sekretär der Vorkriegszeit, erneute Bemühungen zwischen 1966 und 1968 folgten, vor allen Dingen um im Rahmen des Bundesentschädigungsgesetzes Wiedergutmachungsansprüche, wenn auch lediglich geringe, gegenüber den Behörden geltend zu machen, da vom Nationalsozialismus weiterhin überzeugte Beamte das Fehlen einer Organisation bemängelt hatten.[4] Den Anstoß dazu hatte 1965 ein vielbesuchtes Treffen anlässlich Friedrich Eberts 40. Todestages gegeben.[4] Schließlich wurde das Reichsbanner im Juni 1968 in der Mitgliederhochburg Frankfurt a.M. auf Bundesebene neukonstituiert und erhielt nun den geänderten Beinamen „Bund aktiver Demokraten“.[5] Seitdem wird der Verband auch wieder von einem Bundesvorsitzenden angeführt.

Der Verband hat heute ca. 300 Mitglieder. Die Ausstellung des Reichsbanners „Für eine starke Republik! – Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924–1933“[6] wird in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand an Truppenstandorten der Bundeswehr, in Schulen, Rathäusern und Landtagen gezeigt. Ebenso sind Podiumsdiskussionen mit Zeitzeugen und regionalen Politikern wichtiger Bestandteil der heutigen Bildungsarbeit des Reichsbanners.

Das Ziel des Bundes ist es, durch politisch-historische Bildungs- und Erinnerungsarbeit und anhand der von Diktatur geprägten deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts jungen Menschen den Wert staatsbürgerlicher Rechte und Pflichten zu vermitteln. Das Reichsbanner setzt sich für die Sicherung der freiheitlichen und demokratischen Grundordnung ein und fordert von seinen Mitgliedern ein aktives, kritisches und demokratisches Bewusstsein sowie die Bereitschaft, die Grund- und Menschenrechte für jedermann zu schützen.

Die Zeitschrift des Reichsbanners erscheint regelmäßig und enthält, neben Berichten zur Bildungsarbeit und Beiträgen zur Geschichte des Bundes, häufig auch Interviews mit hochrangigen Politikern. Vorsitzender des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold ist der Bundestagsabgeordnete Johannes Kahrs.[7]

Ehrenmitglieder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenmitglied Helmut Schmidt, rechts Hans Saalfeld

Bundesvorsitzende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bundesrepublik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenvorsitzende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.dhm.de/archiv/ausstellungen/kalter_krieg/brosch_02.htm Politische Broschüren im Kalten Krieg, auf Deutsches Historisches Museum, 3. Absatz
  2. Zitiert nach Franz Osterroth, Dieter Schuster: Chronik der deutschen Sozialdemokratie. Band 2. Vom Beginn der Weimarer Republik bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. 3. unveränderte Auflage. Dietz, Bonn 1980, ISBN 3-8012-1084-7. Elektronische Ausgabe: FES-Library (Friedrich-Ebert-Stiftung), Bonn 2001.
  3. Klaus Mlynek: Hahn, (3) Wilhelm, jun., in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 147; online über Google-Bücher
  4. a b c Geld für verlorene Zelte – Das „Reichsbanner“ wird neu gegründet auf zeit.de, 24. Juni 1966, abgerufen 8. Juni 2017
  5. a b Union in Deutschland Nr. 23, Unterpunkt Politisches Lexikon, S. 5 vom 13. Juni 1968, abgerufen 8. Juni 2017
  6. Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Susanne Brömel (Hrsg.): Für eine starke Republik! – Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924–1933. Ausstellungskatalog. Gedenkstätte Deutscher Widerstand, Berlin 2004, ISBN 3-926082-17-8.
  7. Biografie des Abgeordneten Johannes Kahrs auf der Internetseite des Deutschen Bundestages. Deutscher Bundestag, abgerufen am 8. Januar 2015.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Marcel Böhles: Im Gleichschritt für die Republik. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Südwesten, 1924 bis 1933. Klartext, Essen 2016, ISBN 978-3-8375-1485-8.
  • Günther Gerstenberg: Freiheit! Sozialdemokratischer Selbstschutz im München der zwanziger und frühen dreißiger Jahre. 2 Bände. Kramer, Berlin 2001, ISBN 3-928-35903-7.
  • Helga Gotschlich: Zwischen Kampf und Kapitulation. Zur Geschichte des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. Dietz, Berlin (Ost) 1987, ISBN 3-320-00785-8.
  • Helmut Lensing: Republikanische Wehrorganisationen im Emsland – Das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“, die „Eiserne Front“ und die „Volksfront gegen Radikalismus und soziale Reaktion“. In: Emsland-Jahrbuch. Jahrbuch des Emsländischen Heimatbundes, Band 55, 2009, Sögel 2008, ISBN 978-3-88077-060-7, S. 45–72.
  • David Magnus Mintert: „Sturmtrupp der Deutschen Republik“. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold im Wuppertal (= Verfolgung und Widerstand in Wuppertal, Bd. 6). Edition Wahler, Grafenau 2002, ISBN 3-980-84982-1.
  • Karl Rohe: Das Reichsbanner Schwarz Rot Gold. Ein Beitrag zur Geschichte und Struktur der politischen Kampfverbände zur Zeit der Weimarer Republik. Droste, Düsseldorf 1966.
  • Ulrich Schröder: Aus dem Innenleben eines republikanischen Wehrverbandes. Der Ortsverein Vegesack und Umgegend des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold 1924-1934. In:Bremisches Jahrbuch, Bd. 92, 2013, ISSN 0341-9622, S. 217–270.
  • Axel Ulrich: Freiheit! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und der Kampf von Sozialdemokraten in Hessen gegen den Nationalsozialismus 1924–1938. Hrsgg. vom SPD-Bezirk Hessen-Süd, Union-Druckerei und Verlagsanstalt, Frankfurt a.M. 1988, ISBN 3-922454-11-9.
  • Carsten Voigt: Kampfbünde der Arbeiterbewegung. Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold und der Rote Frontkämpferbund in Sachsen 1924–1933 (= Geschichte und Politik in Sachsen, Bd. 26). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2009, ISBN 3-412-20449-8.
  • Benjamin Ziemann: Die Zukunft der Republik? Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924–1933. Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2011, ISBN 978-3-86872-690-9 (PDF).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien