Reichtum ist keine Schande

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Filmdaten
Deutscher TitelReichtum ist keine Schande
OriginaltitelThe Jerk
ProduktionslandUSA
OriginalspracheEnglisch
Erscheinungsjahr1979
Länge94 Minuten
AltersfreigabeFSK 12
Stab
RegieCarl Reiner
DrehbuchSteve Martin, Carl Gottlieb, Michael Elias
ProduktionDavid V. Picker, William E. McEuen
MusikJack Elliott
KameraVictor J. Kemper
SchnittBud Molin
Besetzung

Reichtum ist keine Schande (The Jerk) ist eine US-amerikanische Filmkomödie von Carl Reiner aus dem Jahr 1979 und der erste Spielfilm, in dem Steve Martin eine Hauptrolle spielte.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Navin Johnson ist der adoptierte weiße Sohn einer afroamerikanischen Familie auf dem Land. Eines Tages macht er sich auf den Weg nach St. Louis. Unterwegs nimmt er eine Stellung als Tankwart an und repariert nebenbei die zerbrochene Brille eines Kunden mit einem Eigenbau. Nachdem er zufällig zur Zielscheibe eines verrückten Waffennarren wird, schließt er sich einem Wanderzirkus an. Dort lernt er Marie kennen und lieben; diese trennt sich jedoch von ihm, da er ihr keine finanzielle Sicherheit bieten kann. Unerwartet wird Navin durch seine Erfindung des sogenannten „Opti-Grab“-Brillenhalters auf einen Schlag zum reichen Mann. Er heiratet darauf Marie und zieht mit ihr in ein extravagantes Anwesen. Sein Reichtum zerrinnt jedoch augenblicklich, als schwere Nebenwirkungen des Brillenhalters bekannt werden und er mit Schadensersatzklagen überzogen wird.

Er landet daraufhin als Obdachloser in der Gosse, bis er von Marie und seinen Adoptiveltern gefunden wird. Diese hatten zwischenzeitlich das von ihm nach Hause gesandte Geld investiert, so dass auch Navins Auskommen wieder gesichert ist.

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Roger Ebert schrieb in der „Chicago Sun-Times“, dass er den Film nicht sonderlich witzig fand, da dieser nur aus faden Gags ohne echte Komik bestünde.[1] Das Lexikon des internationalen Films sah eine „überdrehte Komödie“ mit „teils witzigen, teils plumpen Gags“.[2]

Das American Film Institute wählte den Film im Jahr 2000 auf Platz 89 der 100 besten amerikanischen Filmkomödien aller Zeiten.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kritik von Roger Ebert in der Chicago Sun-Times
  2. Reichtum ist keine Schande. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 1. Juli 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]