Reimer Boy Eilers

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Reimer Boy Eilers (2007)

Reimer Boy Eilers (Publikationen auch unter: Reimer Eilers; * 15. Dezember 1948 in Wedel)[1] ist ein deutscher Schriftsteller und Publizist.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reimer Boy Eilers war 1967 als Austauschschüler in den USA und machte 1968 das Abitur am Helene-Lange-Gymnasium in Rendsburg. Er studierte Volkswirtschaftslehre, Politische Wissenschaften und Soziologie in Hamburg und schloss die Studien mit einem Diplom als Volkswirt sowie 1979 mit einer Promotion in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ab.[2]

1984 veröffentlichte er in einem Kleinverlag seinen ersten Roman All die verwirrten Männer. Seitdem arbeitet er freiberuflich als Autor und ist Verfasser von Romanen, Lyrik, Krimis, Kurzgeschichten, Essays, Reisebildern und Reiseromanen (Travelogues).[3] Gelegentlich schreibt er auch Gedichte und Kurzprosa auf Helgoländer Friesisch (Halunder).

Von 1986 bis zur Auflösung der Gruppe 1995 war er Mitglied der Autorengruppe PENG. 1996 veranstaltete er den ersten Poetry Slam in Hamburg.[4] Er ist Mitglied der Hamburger Autorenvereinigung, des Syndikats, des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) – seit 1992 als Vorsitzender des VS Hamburg, von 2002 bis 2009 zudem im VS-Bundesvorstand. Seit 2005 ist er außerdem Mitglied in der Jury des Walter-Kempowski-Literaturpreises für Kurzprosa[5] und seit 2016 Mitglied des PEN-Zentrums Deutschland.

Reimer Boy Eilers lebt in Hamburg.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bibliografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Mit-)Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ankunft im Dazwischen. Anthologie. Zus. mit Emina Čabaravdić-Kamber. Edition Literaturkarawane. Printausgabe: Verlag Das Bosnische Wort, Wuppertal / Tuzla 2015. ISBN 978-9958-12-237-8; E-Book-Ausgabe: Verlag Expeditionen, Hamburg 2015. ISBN 978-3-943863-37-6.
  • Kunst und Compassion. Festschrift für Emina Kamber. Zus. mit Sven Olsson und Esther Kaufmann. Verlag Das Bosnische Wort, Wuppertal und Tuzla 2015. ISBN 978-3-943863-70-3.
  • Fluchtpunkt Hamburg. Texte im Exil. Zus. mit Emina Kamber, Esther Kaufmann und Sven Olsson. Verlag Das Bosnische Wort, Wuppertal und Tuzla 2018. ISBN 978-9958-12-301-6.
  • Hummeln im Mors. Neuer Hamburger Literatrubel. Zus. mit Emina Kamber, Esther Kaufmann und Sven Olsson, Verlag Telegonos Publishing, Friedberg 2018. ISBN 978-3-946762-20-1.

Lyrik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Poesie in Licht und Metall. Ein Konzept der Autorengruppe PENG für die Jahrhunderthalle in Bochum, zusammen mit N. Nowak, G. Gerlach und L. Probsthayn. Hrsg. v. Projektgruppe Thealozzi, Bochum 1994
  • Der Tag an dem das Meer gestohlen wurde. Gedichte. Stora Verlag, München 1996, ISBN 3-929045-54-0.
  • Passworte. Objektbeschreibungen. Gedichte und Objekte. Schwamm Verlag, Hamburg 1998, ISBN 3-932176-06-5.
  • Die Entdeckung des Meeresleuchtens. Gedichte. Edition tom Kyle, Agimos Verlag, Kiel 2000, ISBN 3-931903-20-6.
  • Sprechen mit Seezungen. Alte und neue Gedichte. Verlag Expeditionen, 2015 (E-Book), ISBN 978-3-943863-38-3; überarbeitete Print-Ausgabe 2017, ISBN 978-3-943863-74-1.
  • Crveno Ostrvo – Rote Insel. Gedichte, bosnische Übersetzung. Verlag Das Bosnische Wort, Wuppertal und Tuzla 2017. ISBN 978-9958-12-285-9.

Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Experimentelle Heuristiken in der Wirtschaftsforschung – methodolog. Grundlagen unter bes. Berücks. d. Einsatzmöglichkeiten (und -grenzen) offener Planspiele in d. Tarifverhandlungsforschung. Univ. Hamburg, Fachbereich Wirtschaftswiss., Diss., Hamburg 1979; Thun Verlag, Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-87144-569-X
  • Das neue Tor zur Welt. Vierzig Jahre Container im Hamburger Hafen. Mareverlag, 2009, ISBN 978-3-86648-104-6

(Mit-)Herausgeberschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ende der Bescheidenheit oder neue Solidarität? 25 Jahre VS. Zus. mit Henning Berkefeld. IG Medien, Hamburg 1993

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geburtsdatum lt. Kürschners Deutscher Literatur-Kalender – 1998 und früher; in der Ausgabe 2000/2001 andere Jahresangabe mit 1957, bei der DNB unter http://d-nb.info/gnd/122117948 zudem auch die anderslautenden Geburtsjahre 1953 u. 1955. Es wird auch Helgoland als Geburtsort genannt, was aber im Jahr 1948 real nicht möglich war.
  2. a b c Biografie auf der Website des Autors, online unter reimereilers.de
  3. Angaben siehe Kürschners Deutscher Literatur-Kalender – 2000/2001 und früher z. T. abweichend zu Angaben in der Biografie auf seiner Homepage
  4. Nele-Marie Brüdgam: Spaßiger Hang zur Konserve – „Grand Slam“: Dichter-Wettbewerb im Literaturhaus, Bericht in der taz vom 26. Februar 1996, online unter taz.de
  5. Kempowski Literaturpreis, online unter hh-av.de/kempowski-literaturpreis/
  6. a b c d e f g Zu seinen Auszeichnungen siehe Kürschners Deutscher Literatur-Kalender – 2000/2001 und früher z. T. abweichend zu Angaben in der Biografie auf seiner Homepage

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]