Reinhard Dassler

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Reinhard Dassler (* 8. Juni 1933 in Elbing in Ostpreußen) ist ein deutscher Maler und Graphiker, der dem Realismus zuzurechnen ist.

Er besuchte von 1955 bis 1963 die Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe und studierte bei Wilhelm Schnarrenberger, HAP Grieshaber und Emil Wachter. Bekannt wurde er in den 1960er Jahren durch seine Verbindung sozialkritischer Darstellungen mit einem den alten Meistern entlehnten Bildaufbau und den klaren Formen des Realismus. In seinen zahlreichen Altarbildern übersetzt er Schlüsselszenen der christlichen Bilderwelt in die Neuzeit und visualisiert damit Probleme der Gegenwart.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1962 Kunstverein Karlsruhe
  • 1963 Kunstverein Wiesbaden
  • 1964 Schloss Meersburg
  • 1965 Ravensburg
  • 1965–1970 Haus der Kunst München
  • 1978 Ehingen
  • 1981 Bergwaldsiedlung (Karlsruhe)
  • 1982 Kreismuseum Schloss Bonndorf
  • 1982 Künstlerhaus Karlsruhe
  • 1983 Ulm
  • 1988 Ausstellungsgruppe Die Unzeitgemäßen
  • Galerie Rose Hamburg
  • Museum Heidelberg
  • 1994 Retrospektive Rathaus Gernsbach
  • 1994–1995 Schloss Ettlingen
  • 2001 Wiesloch
  • 2003 Retrospektive zum 70. in Karlsruhe

Arbeiten in Kirchen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hofweier (Offenburg): 3 Altäre
  • Rust (Lahr): Deckenbilder
  • Staufenberg: gesamte Ausmalung der Einsegnungskapelle[1]
  • Baiertal (Wiesloch): Deckenbild
  • 1993/94 Wiesbaden, Kirche zur hl. Familie: Schöpfungszyklus[2][3][4]
  • Ortenberg (Offenburg 1999): 1 Altar
  • Niedermodern Elsaß 2000 [5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bericht über Dassler (PDF; 3,3 MB) im Gernsbacher Bote 2/2008
  2. Schöpfungszyklus in St. Bonifatius
  3. Kleiner Kunstführer Nr. 12093, Verlag Schnell & Steiner, Regensburg
  4. Heilige Familie auf der Webseite von Wiesbaden.de
  5. Niedermodern bei france-voyage.com