Reinhard Winter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt den Pädagogen Reinhard Winter; zum gleichnamigen Politiker, siehe Reinhard Winter (Politiker).

Reinhard Winter (* 6. November 1958 in Stuttgart) ist ein deutscher Pädagoge und Geschlechterforscher. Seine Studien und Veröffentlichungen gehören zu den Grundlagentexten der Jungen- und Männerarbeit.

Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reinhard Winter ist in Schwäbisch Gmünd aufgewachsen. Er studierte von 1981 bis 1987 Erziehungswissenschaften an der Universität Tübingen mit dem Abschluss Diplom-Pädagoge. Anschließend war er Mitarbeiter in Forschungs- und Beratungsprojekten und ist seit 1989 Lehrbeauftragter im Institut für Erziehungswissenschaften der Universität Tübingen. 1991 bis 1995 führte er eine Beratungspraxis mit dem Schwerpunkt Jungen und Männer in Tübingen. Außerdem absolvierte er eine Zusatzausbildung zum Psychodramaleiter. 1994 promovierte er zum Dr. rer. soc., ebenfalls an der Universität Tübingen bei Lothar Böhnisch und Hans Thiersch.

Reinhard Winter ist Vater eines Sohnes und einer Tochter.

Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1992 ist er freiberuflich in der Sozial- und Geschlechterforschung tätig, in der praktischen Jungenarbeit sowie in der Erwachsenenbildung. 2003 gründete er mit Anja Wilser und Gunter Neubauer das „Sozialwissenschaftliche Institut Tübingen“ mit den Schwerpunkten Sozialforschung, Organisationsberatung, Konzeptentwicklung und Qualifizierung, das er zusammen mit Gunter Neubauer auch leitet. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Jungen, Männer, Jungenarbeit, Geschlechterthemen und Gesundheit.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1990: Pädagogische Landnahme.
  • 1992: Was fehlt, sind Männer!
  • 1993: Stehversuche; Männliche Sozialisation
  • 1997: Nie wieder Cowboy
  • 1998: Kompetent, authentisch und normal?
  • 2001: Dies und das! Das Variablenmodell ‚balanciertes Junge- und Mannsein‘; So geht Jungenarbeit. Geschlechterbezogene Entwicklung von Jugendhilfe.[1]
  • 2002: Praxis der Jungenarbeit.
  • 2004: Gender Mainstreaming und Jungenarbeit
  • 2010: Jungen: Reduzierte Problemperspektive und unterschlage Potenziale, in: Kortendiek, Becker (Hrsg.): Handbuch für Frauen- und Geschlechterforschung, S. 411f.
  • 2011: Jungen. Eine Gebrauchsanweisung.
  • 2012: Jungenpolitik, in: Markus Theunert: Männerpolitik: Was Jungen, Männer und Väter stark macht, S. 160ff.
  • 2013: Jungen und Gesundheit. Ein interdisziplinäres Handbuch für Medizin, Psychologie und Pädagogik
  • 2014: Jungen brauchen klare Ansagen. Ein Ratgeber für Kindheit, Schule und die wilden Jahre
  • 2015: Familie. Eine Gebrauchsanweisung.Was Eltern und Kinder zusammenhält

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. und Das..PDF