Reiskirchen (Hüttenberg)

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Koordinaten: 50° 30′ 11″ N, 8° 30′ 36″ O

Reiskirchen
Gemeinde Hüttenberg
Höhe: 288 (271–297) m ü. NHN
Fläche: 7,54 km²[1]
Einwohner: 816 (31. Dez. 2016)[2]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1977
Postleitzahl: 35625
Vorwahl: 06445

Reiskirchen ist ein Ortsteil der Gemeinde Hüttenberg. Die Gemeinde befindet sich in Mittelhessen im Lahn-Dill-Kreis.

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Reiskirchen liegt im östlichen Hintertaunus (Wetzlarer Hintertaunus) im Naturpark Taunus.

Angrenzende Dörfer sind Schwalbach (südwestlich), Volpertshausen (nordöstlich), Weidenhausen (nordöstlich) und Niederwetz (südlich).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit dem Ortsnamen Richolueschiricha wurde das Dorf im Jahre 975 erstmals erwähnt.[1] Von 1816 bis 1976 gehörte Reiskirchen zum Landkreis Wetzlar. Die Kirche wurde bereits im 12. Jahrhundert genannt.

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen schlossen sich am 1. Januar 1977 die bis dahin selbstständigen Gemeinden Reiskirchen, Hüttenberg, Schwingbach und Volpertshausen per Gesetz zur neuen Gemeinde Hüttenberg zusammen.[3]

Territorialgeschichte und Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die folgende Liste zeigt die Territorien bzw. Verwaltungseinheiten denen Reiskirchen unterstand im Überblick:[1][4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen bis 1967 sind:[1]

  • 1834: 367 evangelische Einwohner
  • 1905: 442 Einwohner
  • 1939: 412 Einwohner
  • 1946: 628 Einwohner
  • 1961: 597 Einwohner
Reiskirchen: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1967
Jahr     Einwohner
1834
  
367
1840
  
380
1846
  
412
1852
  
422
1858
  
430
1864
  
427
1871
  
419
1875
  
430
1885
  
433
1895
  
429
1905
  
442
1910
  
448
1925
  
425
1939
  
412
1946
  
628
1950
  
596
1956
  
581
1961
  
597
1967
  
614
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Kulturdenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Den ÖPNV stellt der Rhein-Main-Verkehrsverbund mit der Buslinie 313 sicher.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d Reiskirchen, Lahn-Dill-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 11. November 2014)
  2. „Zahlen/Daten/Fakten“ im Internetauftritt der Gemeinde Hüttenberg, abgerufen am 27. Januar 2017
  3. Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen vom 13. Mai 1974. In: GVBl. I S. 237
  4. Verwaltungsgeschichte Land Hessen bei M. Rademacher, Deutsche Verwaltungsgeschichte von der Reichseinigung 1871 bis zur Wiedervereinigung 1990

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]