Reiskirchen (Homburg)

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Reiskirchen
Stadt Homburg
Koordinaten: 49° 21′ 7″ N, 7° 19′ 29″ O
Einwohner: 1238 (1. Dez. 2017)[1]
Eingemeindung: 1. April 1936
Postleitzahl: 66424
Vorwahl: 06841
Reiskirchen (Saarland)
Reiskirchen

Lage von Reiskirchen im Saarland

Die katholische Auferstehungskirche in Reiskirchen
Die katholische Auferstehungskirche in Reiskirchen

Reiskirchen ist ein Stadtteil der saarpfälzischen Kreisstadt Homburg im Saarland.

Im örtlichen Dialekt wird der Ortsname Reiskerje ausgesprochen. Die heutige Kirche ist die Auferstehungskirche am Dorfplatz in der Richardstraße.

Reiskirchen wird von der Autobahn A 6 tangiert. Auf der Gemarkung Reiskirchens liegt die „Raststätte Homburg/Saar“ der A 6.

Die Burg Beilstein wird in Reiskirchen lokalisiert. Es ist jedoch unklar, ob diese Burg tatsächlich jemals existiert hat.

Reiskirchen ist baulich mit Alt-Erbach verbunden und hat zu Erbach auch eine ungenaue Grenze, da kein Ortsschild, trotz getrennter Erwähnung, wie beim Stadtteil Bruchhof-Sanddorf zwischen Erbach und Reiskirchen existiert.

Reiskirchen wird teilweise auch mit Erbach als Doppelort Erbach-Reiskirchen erwähnt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort mit seiner damaligen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt wurde im Jahre 1131 als Schenkung des Grafen Friedrich von Saarwerden an das Kloster Wörschweiler erstmals urkundlich erwähnt.

Der Ort Reiskirchen bildete zusammen mit Erbach die Gemeinde Erbach-Reiskirchen. Am 1. April 1936 wurde diese Gemeinde aufgelöst und in die Kreisstadt Homburg eingegliedert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homburg: Daten und Fakten, Einwohner nach Stadtteilen, abgerufen am 5. Februar 2018