Reklamation

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Reklamation ist ein umgangssprachlicher Begriff, der das Recht der Leistungsstörungen betrifft. Er wird insbesondere für die Geltendmachung eines Sachmangels beim Verbrauchsgüterkauf verwendet.[1][2]

Im Unterschied zur Ausübung des gesetzlichen Widerrufsrechts setzt die Reklamation einen objektivierbaren Grund voraus. Im Unterschied zur bloßen Beschwerde ist die Reklamation aber nicht nur ein unverbindlicher Ausdruck von Unzufriedenheit, sondern als Willenserklärung auf die Ausübung der gesetzlichen Gewährleistungsrechte gerichtet. Den Eintritt bestimmter Rechtsfolgen hat sie mit dem Widerruf gemeinsam.

Eine Rügeobliegenheit, die gegebenenfalls zum Ausschluss der Gewährleistung führt, gibt es nur beim beiderseitigen Handelskauf (§ 377 HGB).

In vielen Unternehmen gibt es ein normiertes Reklamationsmanagement.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Wiktionary: Reklamation – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Oliver Havlat: Checkliste "So reklamieren Sie richtig" Verbraucherzentrale NRW, Stand: 21. Oktober 2016
  2. Umtausch, Rücktritt, Reklamation und Garantie IHK Frankfurt, Dok.-Nr. 2361, abgerufen am 11. Mai 2017
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