Remseck am Neckar

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Wappen Deutschlandkarte
Remseck am Neckar
Deutschlandkarte, Position der Stadt Remseck am Neckar hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 48° 52′ N, 9° 16′ OKoordinaten: 48° 52′ N, 9° 16′ O
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Stuttgart
Landkreis: Ludwigsburg
Höhe: 212 m ü. NHN
Fläche: 22,82 km2
Einwohner: 26.549 (31. Dez. 2022)[1]
Bevölkerungsdichte: 1163 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 71686, 70378
Vorwahlen: 07146, 07141, 0711
Kfz-Kennzeichen: LB, VAI
Gemeindeschlüssel: 08 1 18 081
Stadtgliederung: 6 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 1
71686 Remseck am Neckar
Website: www.stadt-remseck.de
Oberbürgermeister: Dirk Schönberger (parteilos)
Lage der Stadt Remseck am Neckar im Landkreis Ludwigsburg
KarteErdmannhausenErdmannhausenRemseck am NeckarSchwieberdingenMarbach am NeckarMarbach am NeckarMarbach am NeckarMarbach am NeckarOberstenfeldOberstenfeldMundelsheimMundelsheimAffalterbachAspergBenningen am NeckarBesigheimBesigheimBönnigheimErligheimFreudentalGemmrigheimGroßbottwarGroßbottwarHessigheimLöchgauMurr (Gemeinde)Murr (Gemeinde)PleidelsheimPleidelsheimSteinheim an der MurrTammWalheimIngersheimFreiberg am NeckarBietigheim-BissingenBietigheim-BissingenDitzingenEberdingenKornwestheimMöglingenOberriexingenSersheimVaihingen an der EnzSachsenheimKorntal-MünchingenLudwigsburgMarkgröningenHemmingenGerlingenKirchheim am Neckar
Karte
Luftaufnahme von Aldingen aus dem Jahr 2010

Remseck am Neckar ist eine an der nordöstlichen Stadtgrenze von Stuttgart gelegene Mittelstadt in Baden-Württemberg. Sie ist gemessen an der Bevölkerungszahl die fünftgrößte Stadt des Landkreises Ludwigsburg. Remseck gehört zum Mittelbereich Ludwigsburg/Kornwestheim innerhalb des Oberzentrums Stuttgart, zur Region Stuttgart (bis 1992 Region Mittlerer Neckar) sowie zur europäischen Metropolregion Stuttgart. Die Gemeinde mit ihren sechs räumlich getrennten Stadtteilen wurde 1975 im Rahmen der baden-württembergischen Gebietsreform zunächst unter dem Namen Aldingen am Neckar gegründet und 1977 in Remseck am Neckar umbenannt. Seit 2004 ist Remseck Große Kreisstadt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Remsmündung in Remseck (2020)

Remseck am Neckar liegt nördlich anschließend an die Landeshauptstadt Stuttgart im Naturraum Neckarbecken. Das Stadtgebiet wird vom Neckar durchflossen, an dessen Ufer vier der sechs Stadtteile einen Anteil haben. Die Mündung der Rems befindet sich im Stadtteil Neckarrems. Im nördlichen Gemeindegebiet fließen der Zipfelbach und seine Zuflüsse, im südlichen Gemeindegebiet mündet der Holzbach von links in den Neckar.

Die einzelnen Stadtteile liegen verteilt auf die naturräumlichen Teileinheiten Südwestliches Neckarbecken (hierbei im Langen Feld), Backnanger Bucht und Waiblinger Bucht.[2] Der niedrigste Punkt im Stadtgebiet ist mit 203 m das Flussbett des Neckars an der Markungsgrenze zu Poppenweiler, was dem Stauziel des Neckars zwischen der Staustufe Aldingen und der Staustufe Poppenweiler entspricht. Als höchsten Punkt gibt die Stadt Remseck mit 299 m über NN eine Stelle beim Hochberger Wald an.[3] Andere Stellen verweisen hingegen auf die Oßweiler Höhe beim Stadtteil Aldingen, die an der unmittelbaren Markungsgrenze zu Ludwigsburg je nach Angabe etwa 307 m oder 309 m über NN erreicht.[4][5][6]

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Städte und Gemeinden grenzen an die Stadt Remseck am Neckar. Sie werden im Uhrzeigersinn genannt:

Im Westen von Remseck liegt Kornwestheim, im Norden Ludwigsburg (Ortsteile Grünbühl-Sonnenberg, Oßweil und Poppenweiler) sowie Marbach am Neckar (Ortsteil Siegelhausen), alle zum Landkreis Ludwigsburg gehörig, östlich von Remseck liegt Waiblingen (Ortsteile Bittenfeld und Hegnach) sowie südöstlich Fellbach (Ortsteil Oeffingen), beide zum Rems-Murr-Kreis gehörig, im Südwesten liegt die Landeshauptstadt Stuttgart (Stadtbezirk Mühlhausen).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemarkungen der Stadt Remseck am Neckar

Die Stadt Remseck am Neckar besteht aus den sechs räumlich getrennten Stadtteilen Aldingen, Hochberg, Hochdorf, Neckargröningen, Neckarrems und Pattonville.

Mit Ausnahme von Pattonville sind diese Stadtteile ehemalige Gemeinden gleichen Namens und die räumlichen Grenzen identisch mit ihren jeweiligen Gemarkungsflächen. Der Stadtteil Pattonville wird durch den sich auf Aldinger Gemarkung befindlichen, östlichen Teil der gleichnamigen Siedlung gebildet. Der westliche Teil der Siedlung ist ein Stadtteil von Kornwestheim.[7] Der Stadtteil Aldingen entspricht demzufolge der Gemarkungsfläche von Aldingen ohne dem Siedlungsgebiet von Pattonville.

Zu den einzelnen Stadtteilen gehören noch separat gelegene Wohnplätze mit besonderem Namen, wie Sonnenhof und Markgröninger Weg in Aldingen, Oberwiesen und Schießtal in Neckargröningen und das Gehöft Remseck in Neckarrems.[8] Des Weiteren werden in den Stadtteilen zum Teil Wohngebiete sowie Gewerbegebiete mit eigenem Namen unterschieden, die jedoch teilweise nicht genau abgrenzbar sind. Zu den Wohngebieten gehören beispielsweise die Halden in Aldingen und der Schlossberg in Neckarrems, zu den Gewerbegebieten die Neckaraue in Hochberg, das Schießtal in Neckargröningen und der Gewerbepark Aldinger Schleuse in Aldingen.

Die Neue Mitte von Remseck entsteht am Mündungsbereich der Rems beiderseits des Neckars zwischen den Stadtteilen Neckarrems und Neckargröningen.[9]

Gemarkung Fläche[10]
in ha
Stadtteil Benamte Teilgebiete Einwohner
(Stand 30. November 2019)[3]
Aldingen 819,49 Aldingen* Halden (Wohngebiet), Gewerbepark Aldinger Schleuse, Markgröninger Weg (Wohnplatz), Sonnenhof (Wohnplatz) 8.495
Pattonville** 5.195
Hochberg 314,04 Hochberg Neckaraue (Gewerbegebiet), Egenhöft (Wüstung) 3.536
Hochdorf 292,41 Hochdorf 2.180
Neckargröningen 387,97 Neckargröningen Oberwiesen (Wohnplatz), Schießtal (Gewerbegebiet) 2.530
Neckarrems 466,20 Neckarrems Schlossberg (Wohngebiet, darin aufgegangen das Gehöft Remseck), Reningen (Wüstung) 4.677
Stadt Remseck am Neckar

* Aldinger Gemarkung ohne Pattonville[7]

** Anteil der Siedlung Pattonville auf Aldinger Gemarkung (ohne Kornwestheim-Pattonville)[7]

Flächenaufteilung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Daten des Statistischen Landesamtes, Stand 2014.[11]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Remseck in römischer Zeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf den Gemarkungen Remsecks gibt es mehrere Fundstellen aus römischer Zeit. Die Überreste eines römischen Gutshofes in der Flur Rötelbrunnen oberhalb von Neckarrems wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts archäologisch gründlich untersucht. Für eine weitere Fundstelle auf Neckarremser Gemarkung ist nicht geklärt ob hier ein weiterer Gutshof gestanden hat, oder ob lediglich Material durch die Rems angeschwemmt wurde. Auf Aldinger Gemarkung hat es sicher mindestens vier römische Gutshöfe gegeben. Der Gutshof in der Flur „Aldinger Berg“ befindet sich unterhalb der heutigen Wohnbebauung von Pattonville. Des Weiteren gab es Höfe in den Fluren „Bei den Stämmen“, „Weglänge“ und „Klingelbrunnen“. In der Flur „Engelwiesenäcker“ westlich von Hochdorf wird ebenfalls ein römisches Gebäude vermutet. Auf der Gemarkung von Neckargröningen sollen zwei weitere Gutshöfe gestanden haben, zum einen nördlich des Ortes in der Flur „Au“ sowie nahe dem Schießtal in der Flur „Steinböß“. Insgesamt war das Gebiet des heutigen Remsecks durch die Gutshöfe geprägt, die Bevölkerungsdichte also insbesondere im Bereich der Aldinger Gemarkung relativ hoch obwohl es keine städtische Siedlung gab. Nachdem die Römer die Region als Folge des Limesfalls im 3. Jahrhundert verlassen hatten, wurden die Gutshöf nicht weitergenutzt. Durch Sueben, Alamannen und Franken entstanden hingegen neue Siedlungen und Höfe und somit die wahrscheinlichen Vorläufer der heutigen Remsecker Teilorte.[12]

Gründung und Namensgebung der Vorläufergemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die ersten urkundlichen Erwähnungen der heutigen Remsecker Stadtteile Aldingen, Hochberg, Hochdorf, Neckargröningen und Neckarrems erfolgten im Mittelalter.[13] Neckargröningen wurde als erster der fünf Orte unter dem Namen Gruonincheim im Schenkungsbuch des Klosters Lorsch für das Jahr 806 genannt. Seine Zugehörigkeit zum Neckargau wurde zur Unterscheidung von (Mark-)Gröningen explizit erwähnt. Bereits zuvor erfolgte Nennungen von Gruoninga lassen sich nicht sicher Neckargröningen zuordnen und könnten auch Markgröningen meinen. Mit dem Bedeutungsverlust des Neckargaus kam die Vorsilbe „Neckar-“ zum Gröninger Ortsnamen zur Unterscheidung von Markgröningen hinzu.[14]

Aldingen wurde im Hirsauer Codex für das Jahr 1100 erstmals unter dem Namen Almendingen erwähnt. Der Name weist auf einen möglichen alamannischen Ortsgründer namens Alamund hin und damit ähnlich wie bei Neckargröningen auf eine wahrscheinlich durch Alamannen erfolgte Gründung in der Merowingerzeit.[14] Archäologische Funde im Bereich der Ortsbebauung Aldingens und Neckargröningens bezeugen die wahrscheinliche Existenz der beiden Orte spätestens im 7. Jahrhundert.[12] Die erste sichere Nennung Hochdorfs stammt wie bei Aldingen aus dem Hirsauer Codex für die Zeit nach 1105. Frühere Nennungen von Hochdorf lassen sich nicht sicher diesem Ort zuweisen, geben aber Hinweise auf eine Gründung bereits im frühen Mittelalter.[14]

Hochberg wurde unter dem Namen Hohenberg erstmals im Jahre 1231 erwähnt, als eine Urkundenabschrift einen gewissen Herbrand von Hohenberg nennt. Neckarrems wurde 1268 als Rems erstmals erwähnt. Der Zusatz „Neckar“ wurde zur Unterscheidung erst im 17. Jahrhundert hinzugefügt. Obgleich die Gemarkungen der Ortsteile Hochberg und Neckarrems wie alle Remsecker Gemarkungen bereits in früheren Epochen besiedelt waren, entstanden die Vorläufer der heutigen Orte oder zumindest ihre heutigen Ortsnamen in Folge der hochmittelalterlichen Burgen Hochberg und Rems.[14]

Vom Mittelalter zur Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neckarrems und Neckargröningen waren bereits seit dem Hochmittelalter württembergischer Besitz. Das zuvor zur Grafschaft Asperg gehörige Aldingen war hingegen im Jahr 1278 dem Burggraf Walter von Kaltental als Lehen übergeben worden. Die Kaltentaler Burggrafen bauten in Aldingen zu Beginn des 14. Jahrhunderts eine heute nicht mehr erhaltene Burg und beherrschten den Ort bis 1746. Hochberg kam um 1300 an die Herren Nothaft von Hohenberg, die lange Zeit auch die Herrschaft über Hochdorf ausübten. Zuvor saßen die Nothaft zeitweise als württembergische Dienstmannen auf Burg Rems. Sowohl die Kaltentaler als auch die Nothaft waren ab dem 16. Jahrhundert dem Stand der Reichsritter angehörig und mit ihren heute zu Remseck zählenden Gütern im Ritterkanton Kocher immatrikuliert. Die reichsritterschaftlichen Herrschaften Aldingen und Hochberg (samt Hochdorf und dem Weiler Kirschenhardthof) waren somit reichsunmittelbar und von dem sie umgebenden Württemberg weitgehend unabhängig. Mit dem Aussterben der beiden Aldinger Linien der Kaltentaler kam die Herrschaft Aldingen im Jahr 1746 an Württemberg. Die Herrschaft Hochberg gelangte nach dem Aussterben der Nothaft im Jahr 1684 an Uriel von Gemmingen. Die Familie von Gemmingen verkaufte die Herrschaft 1779 an Herzog Friedrich Eugen von Württemberg, der sie zwei Jahre darauf seinem Bruder Carl Eugen überließ. Dieser gliederte die Herrschaft dem herzoglichen Hofkammergut als Stabsamt Hochberg an.[15] Ihren Status als reichsritterschaftliche Orte behielten Aldingen, Hochberg und Hochdorf trotz der Zugehörigkeit zu Württemberg noch bis zum Ende des Alten Reichs 1805, was sich beispielsweise in der Steuergesetzgebung oder in den Rechten der jüdischen Gemeinden in Aldingen und Hochberg bemerkbar machte.[16]

Nach der Umsetzung der neuen Verwaltungsgliederung im 1806 gegründeten Königreich Württemberg gehörten Aldingen und Neckargröningen dem Oberamt Ludwigsburg an, während die drei übrigen Orte dem Oberamt Waiblingen unterstellt waren. Das Stabsamt Hochberg wurde nun zugunsten der Gemeinden Hochberg und Hochdorf aufgelöst. Bei der Verwaltungsreform während der NS-Zeit in Württemberg wurden 1938 alle Orte des heutigen Remseck dem neuen Landkreis Ludwigsburg zugeteilt. Da die Ortschaften nach dem Zweiten Weltkrieg Teil der Amerikanischen Besatzungszone geworden waren, gehörten sie somit seit 1945 zum neu gegründeten Land Württemberg-Baden, das 1952 im jetzigen Bundesland Baden-Württemberg aufging.

Gemeindefusion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lise Meitner Gymnasium im Bildungszentrum Remseck auf dem Gomperle

Seit den 1960er Jahren zählten die fünf Vorgängergemeinden Remsecks zusammen mit dem heutigen Ludwigsburger Stadtteil Poppenweiler zum Verwaltungsraum Rems-Neckar. Der Schulentwicklungsplan von 1965 sah für diesen Verwaltungsraum zwei zu errichtende Schulzentren vor. Geplant war, einerseits für Aldingen, Neckargröningen und Neckarrems ein Schulzentrum zu errichten und andererseits für Hochberg, Hochdorf und Poppenweiler ein zweites. Eine weiterführende Schule existierte in der Folge nur mit der 1966 auf dem Campus der Aldinger Neckarschule eingerichteten Außenstelle der Ludwigsburger Realschule West, die 1969 zur selbstständigen Realschule Aldingen wurde. 1970 erfolgte von Hochberger Seite der Vorschlag ein gemeinsames Schulzentrum für alle sechs Gemeinden zu errichten. Auch in anderen Bereichen hatten die Gemeinden des Verwaltungsraums Rems-Neckar bereits im Rahmen von Zweckverbünden zusammen gearbeitet, so unterhielten sie seit 1961 bereits ein gemeinschaftliches Ortsbauamt. Mit den beiden im Rahmen des Projekts diskutierten Standorten konnte sich Poppenweiler jedoch nicht anfreunden, weshalb dieses 1971 das Projekt verließ. Im selben Jahr gründeten die fünf verbliebenen Gemeinden einen Zweckverband, der in seiner Zusammensetzung so erstmalig die spätere Stadt Remseck vorwegnahm. Da sich der Bevölkerungsschwerpunkt des Zweckverbandes durch das Ausscheiden Poppenweilers in Richtung Aldingen verschoben hatte, fiel die Entscheidung für den Schulstandort zugunsten des Gomperles, eines Ausläufers des Langen Feldes mit einer zentralen Lage zwischen den Stadtteilen Aldingen und Neckargröningen. Dort wurde ein 1975 eingeweihtes Bildungszentrum errichtet, das heute das Lise Meitner Gymnasium beherbergt. Trotz dieser bereits etablierten Zusammenarbeit im Verwaltungsraum Rems-Neckar hatten die einzelnen Gemeinden keine Absicht vollständig zu fusionieren. So lehnten noch 1973 in einer Stellungnahme die vier Gemeinden Hochberg, Hochdorf, Neckarrems und Neckargröningen eine Fusion ab. Umgekehrt machten die Städte Stuttgart, Ludwigsburg und Kornwestheim Anspruch auf eine Eingemeindung Aldingens geltend. Im Jahr 1974 war von Aldinger und kurz darauf auch von Hochdorfer Seite jeweils ein Eingemeindungsvertrag mit der Stadt Ludwigsburg unterzeichnet worden. Gegen diese Eingemeindungen wurde im Baden-Württembergischen Landtag Einspruch erhoben, da die Befürchtung bestand, dass die übrigen Gemeinden des Verwaltungsraums Rems-Neckar ohne Beteiligung Aldingens nicht überlebensfähig sein würden. Die vom Landtag geforderte Fusion der fünf Gemeinden wurde in der Folge erst kurz vor Fristende der Gemeindereform entschieden, lediglich das ursprünglich ebenfalls zum Verwaltungsraum zählende Poppenweiler wurde kein Teil Remsecks, sondern nach Ludwigsburg eingemeindet.[17]

Das namensgebende Schlösschen Remseck

Die heutige Stadt Remseck am Neckar entstand in der Folge am 1. Januar 1975 durch den Zusammenschluss der fünf Gemeinden Aldingen, Hochberg, Hochdorf, Neckargröningen und Neckarrems zunächst nach dem deutlich einwohnerreichsten Ortsteil unter dem Namen „Gemeinde Aldingen am Neckar“. Am 1. Juli 1977 erfolgte die Umbenennung in Remseck am Neckar.[18] Der neue Name leitete sich von der früheren Burg Rems her. An gleicher Stelle wie die Burg wurde 1842 das Schloss Remseck erbaut. Entgegen der oft getätigten Annahme ist „das Remseck“ somit keine Bezeichnung der eigentlich Hechtkopf genannten Landzunge an der Remsmündung, an der sich heute der Remsecker Marktplatz befindet, sondern bezog sich ursprünglich ausschließlich auf Schloss und einstige Burg sowie den Bergsporn auf dem diese sich befinden.[14]

Ein neuer Ortsteil[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pattonville entstand bereits im Jahr 1955, als die US-Armee begann am südöstlichen Rand des alten königlich württembergischen Exerzierplatzes eine Siedlung zu bauen. Die neue Siedlung lag damit am westlichen Markungsrand Aldingens in der Flur Aldinger Berg,[19] bereits damals zum kleineren Teil jedoch schon auf der Gemarkung Kornwestheim. 1992 zog die US-Armee aus Pattonville ab. Zur Weiterverwendung dieser Flächen wurde der Zweckverband Pattonville-Sonnenberg von den Städten Ludwigsburg, Kornwestheim und Remseck am Neckar gegründet. Da ein Großteil der Pattonviller Siedlung zwar auf Aldinger Gemarkung lag, die Gemarkungsgrenze jedoch quer durch die von den Amerikanern erbauten Häuser verlief, ging der Gründung des Zweckverbandes ein Ringtausch von Flächen der Mitgliedsstädte voraus, so dass eine für die Gründung des Zweckverbandes günstigere Verteilung entstand. Die Siedlung Pattonville wird heute durch die John-F.-Kennedy-Allee geteilt. Der westliche Teil ist ein Stadtteil von Kornwestheim, der östliche von Remseck am Neckar. Als Entschädigung für die abgegebene Aldinger Gemarkung erhielt die Stadt Remseck von Ludwigsburg von der DLRG genutzte Flächen nahe dem Neckargröninger Schießtal. Der Remsecker Teil von Pattonville wuchs in der Folge auf knapp 6000 Bürger. Pattonville stellt damit nach Aldingen und vor Neckarrems den zweitgrößten Remsecker Stadtteil dar.[17]

Stadtwerdung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die unter Bürgermeister Peter Kuhn durchgeführte Aufsiedlung diverser Wohngebiete, allen voran dem bereits unter seinem Aldinger Amtsvorgänger Albert Ehrhardt initiierten Haldengebiet, sowie der Umwandlung von Pattonville in eine zivile Wohnsiedlung überschritt die Einwohnerzahl der Gemeinde Remseck am Neckar 1999 die Grenze von 20.000. Die Gemeindeverwaltung stellte daraufhin im Jahr 2003 den Antrag auf Erhebung zur Großen Kreisstadt, was die Landesregierung von Baden-Württemberg mit Wirkung vom 1. Januar 2004 beschloss. Seither hat die Gemeinde das Stadtrecht.[17]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zahlen sind Schätzungen, Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter (nur Hauptwohnsitze).

Jahr Einwohnerzahlen
6. Juni 1961¹ ² 8.879
27. Mai 1970¹ ² 13.435
31. Dezember 1975 15.780
31. Dezember 1980 16.593
25. Mai 1987¹ 16.331
31. Dezember 1990 17.459
31. Dezember 1995 18.375
Jahr Einwohnerzahlen
31. Dezember 2000 20.519
31. Dezember 2005 22.415
31. Dezember 2010 23.355
31. Dezember 2015 25.759
31. Dezember 2020 26.508

¹Volkszählungsergebnis
²Addition der Einwohnerzahlen der Vorläufergemeinden

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorgängergemeinden der heutigen Stadt Remseck am Neckar gehörten ursprünglich zum Bistum Speyer. Die Kirchen von Aldingen, Neckargröningen und Neckarrems wurden zum Ende des 14. und Beginn des 15. Jahrhunderts in das Stuttgarter Heilig-Kreuz-Stift inkorporiert. Ab 1534 führten die Herzöge von Württemberg die Reformation in Neckarrems und Neckargröningen ein, die Ortsherren der reichsritterschaftlichen Orte Aldingen, Hochberg und Hochdorf folgten einige Jahrzehnte später, wobei die Aldinger Ortsverfassung grundsätzlich eine freie Wahl der Konfession vorsah.

Dennoch war die christliche Bevölkerung Remsecks über mehrere Jahrhunderte hinweg mehrheitlich protestantisch. Während Aldingen zum Oberamt und zum Dekanat bzw. Kirchenbezirk Ludwigsburg gehörte, waren die anderen Orte bis 1938 Teil des Dekanats bzw. Kirchenbezirks Waiblingen. 1938 wurden die Orte dem Dekanat Ludwigsburg innerhalb der Evangelischen Landeskirche in Württemberg angeschlossen. Die ursprünglich unabhängigen evangelischen Gemeinden der einzelnen Ortsteile schlossen sich mit Ausnahme von Pattonville 2019 zur Evangelischen Kirchengemeinde Remseck zusammen,[20] die Protestanten von Pattonville gehören hingegen zur Evangelischen Martinsgemeinde Kornwestheim.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen vermehrt Katholiken in die Remsecker Orte. In Aldingen wurde 1966 die katholische Kirche St. Petrus Canisius erbaut sowie im Stadtteil Hochberg 1971 die Kirche St. Nikolaus und Barbara. 1977 wurde Hochberg eigene Pfarrei. In Hochdorf befindet sich die Kirche St. Franziskus aus dem Jahr 1976. Wiederum mit Ausnahme von Pattonville bilden die Remsecker Pfarreien zusammen mit Poppenweiler heute die Seelsorgeeinheit „Remseck mit Ludwigsburg-Poppenweiler“ im Dekanat Ludwigsburg innerhalb des Bistums Rottenburg-Stuttgart.[21] Die Katholiken von Pattonville gehören der katholischen Pfarrgemeinde St. Martin Kornwestheim an.

Neben den beiden großen Kirchen gibt es in Remseck am Neckar auch Freikirchen, darunter eine Gemeinde der Volksmission entschiedener Christen in Neckargröningen und die Evangelisch-methodistische Kirche in Neckarrems und Hochberg. Ferner ist die Neuapostolische Kirche in Remseck vertreten.

In Aldingen und Hochberg gab es früher zudem israelitische Gemeinden. Die Gemeinde in Aldingen bestand von Mitte des 18. Jahrhunderts bis 1872 und gilt als Muttergemeinde der israelitischen Gemeinde in Ludwigsburg. Die Gemeinde in Hochberg bestand von 1772 bis 1914. Sie umfasste auf ihrem Höhepunkt im Jahr 1852 305 Personen. Der von Hochberg, Aldingen und weiteren Gemeinden der Umgebung genutzte jüdische Friedhof am Ortsrand Hochbergs ist noch erhalten; er wird von der Stadt gepflegt. Die ehemalige Hochberger Synagoge wurde lange als evangelisch-methodistische Kirche genutzt und gehört seit 2021 dem Verein „Beth Shalom“.[22]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Remseck am Neckar hat 26 Mitglieder. Die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 führte zu folgendem Ergebnis. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und dem Oberbürgermeister als Vorsitzendem. Der Oberbürgermeister ist im Gemeinderat stimmberechtigt.

Parteien und Wählergemeinschaften %
2019
Sitze
2019
%
2014
Sitze
2014
Kommunalwahl 2019
 %
30
20
10
0
26,17
22,68
18,36
17,71
14,41
0,68
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2014
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
  -8
+1,47
+3,28
−7,74
+5,11
−2,09
+0,68
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 18,36 5 26,1 7
FW Freie Wähler Remseck am Neckar e. V. 26,17 7 24,7 7
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 22,68 6 19,4 5
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 14,41 4 16,5 4
FDP Freie Demokratische Partei 17,71 4 12,6 3
WSZS Wir sind zusammen stark Remseck 0,68 0
gesamt 100,0 26 100,0 26
Wahlbeteiligung 58,13 % 48,9 %

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberbürgermeister der Stadt Remseck am Neckar
Oberbürgermeister Dirk Schönberger (parteilos)

An der Spitze der Gemeinde Remseck am Neckar stand zunächst der Bürgermeister. Seit der Erhebung zur Großen Kreisstadt am 1. Januar 2004 trägt das Stadtoberhaupt die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Dieser wird von den Wahlberechtigten auf acht Jahre direkt gewählt. Er ist Vorsitzender des Gemeinderats. Er hat zwei Beigeordnete als allgemeine Stellvertreter. Der erste Beigeordnete trägt die Amtsbezeichnung Erster Bürgermeister, der zweite die Amtsbezeichnung Bürgermeister.

Gemeinde- bzw. Stadtoberhäupter

Die Bürgermeister der Remsecker Vorgängergemeinden zum Zeitpunkt der Fusion waren Albert Erhardt (Aldingen), Richard Schneider (Hochdorf), Gert Birkert (Neckargröningen) und Rainer Hahn (Neckarrems). In Hochberg amtierte Werner Kuhn seit 1973 als Amtsverweser, da der ehemalige Bürgermeister Helmut Schiek nach Bad Liebenzell gewechselt war.[17]

Vom 2. Januar 1975 bis 15. Mai 1975 wurde der ehemalige Hochdorfer Bürgermeister Richard Schneider als Amtsverweser für die neue Gemeinde eingesetzt. Am 16. Mai löste ihn Peter Kuhn in diesem Amt ab. Am 30. Juni desselben Jahres wurde Kuhn zum Bürgermeister gewählt.[23] 1998 wurde Karl-Heinz Schlumberger zum Bürgermeister gewählt, nachdem Kuhn altersbedingt nicht mehr angetreten war. Seit 2004 trug Schlumberger die Amtsbezeichnung Oberbürgermeister. Am 6. Juli 2014 wurde Schönberger mit 50,4 Prozent der Stimmen gegenüber seinem Mitbewerber Klaus Weber (SPD), der 49,4 Prozent der Stimmen erhielt, zum Nachfolger von Schlumberger gewählt, der wie auch sein Vorgänger altershalber nicht mehr angetreten war.[24] Schönberger trat sein Amt am 1. Oktober 2014 an. Am 3. Juli 2022 wurde er mit 63,9 Prozent der Stimmen für eine zweite Amtszeit wiedergewählt.[25]

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Remsecker Rathaus im Rohbau abends (Stand: Januar 2019)

Die Stadt Remseck am Neckar ist mit etwa 435 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber am Ort. Die Kernverwaltung umfasst rund 130 Mitarbeiter. Die Hauptverwaltung mit dem Bürgeramt befindet sich im Schnittpunkt der beiden Holz-Glas-Brücken über Neckar und Rems, direkt am neuen Marktplatz. Der städtische Bauhof befindet sich im Stadtteil Aldingen.

Durch den Zusammenschluss der ehemals fünf selbständigen Gemeinden ist die Verwaltung ursprünglich auf die bestehenden Rathäuser aufgeteilt worden. Aus Platzmangel wurden Büroflächen hinzugemietet. Der Bau eines ausreichend großen zentralen Rathauses war seit Oktober 2017[26] im Gange. Es wurde bis Mitte 2020 fertiggestellt. Das neue vierstöckige Rathaus wurde direkt neben das alte Rathaus gebaut. Es ist durch einen Durchgang mit der Stadthalle verbunden, die ebenfalls, zusammen mit einem Kubus, auf das Areal gebaut wurde.[27] Durch einen Rechtsstreit wegen zu hoher Baukosten konnte das seit 2014 geplante Projekt erst 2017 umgesetzt werden. Dies hatte zur Folge, dass der ursprüngliche Plan, der im Rahmen eines Realisierungswettbewerbs ausgearbeitet wurde, stark verändert wurde.[28] Im Sommer 2020 erfolgte der Umzug in das neue Rathaus.

Wappen und Flagge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen der Stadt Remseck am Neckar
Wappen der Stadt Remseck am Neckar
Blasonierung: „In gespaltenem Schild vorne in Blau ein pfahlweise gestellter goldener Fisch, hinten in Silber eine rote Adlerschwinge.“[29]
Wappenbegründung: Der Fisch symbolisiert Neckar und Rems. Das Wappenbild war auch in den Vorgängerwappen von Neckargröningen und Neckarrems zu finden. Die Farben Blau und Gelb bzw. Gold sind dem Vorgängerwappen Aldingens entnommen und bilden auch die Stadtfarben. Der Adlerflügel ist dem Adelswappen der Sippe Notthafft von Hohenberg entnommen und fand sich auch in den Gemeindewappen von Hochberg und Hochdorf. Wappen und Flagge wurde der jungen Gemeinde am 21. Juni 1977 vom Landratsamt Ludwigsburg verliehen.

Mit der Erhebung zur Stadt 2004 entstand auch ein eigenes Stadtlogo, das so genannte „Remseck-R“, ein geschwungenes gelbes „R“ kombiniert mit der blauen Wortmarke „Remseck am Neckar – Große Kreisstadt“. Die Stadtflagge ist in den Stadtfarben Gelb-Blau. Die Dienstflagge der Stadt enthält zudem das Stadtwappen.

Die Wappen der in Remseck aufgegangenen Gemeinden waren wie folgt:

Aldingen
  • Aldingen: In Blau auf grünen Wellen ein goldenes bewimpeltes Segelschiff mit Aufbauten, im Bug ein stehender Schiffer mit schwarzer Hose und nacktem Oberkörper, eine goldene Ruderstange haltend. Das Wappen wies auf die Neckarfähre bei Aldingen hin und war seit 1746 in den Gemeindesiegeln zu sehen.
Hochberg
  • Hochberg: In silbernem Feld ein offener roter Flug. Das Wappen wurde der Gemeinde am 23. November 1953 verliehen.
Hochdorf am Neckar
  • Hochdorf am Neckar: In rotem Feld ein goldener Flug. Das Wappen wurde der Gemeinde am 16. Dezember 1952 verliehen.
Neckargröningen
  • Neckargröningen: In Blau zwei pfahlweis gestellte, abgewendete silberne Fische. Die Fische verwiesen auf die Neckarfischerei, die früher einen bedeutsamen Erwerbszweig des Orts darstellte.
Neckarrems
  • Neckarrems: In Blau zwei schräggekreuzte, mit den Köpfen nach oben weisende silberne Fische, dazwischen ein fünfstrahliger, gestürzter silberner Stern. Die Fische hatten dieselbe Bedeutung wie im Neckargröninger Wappen, der Stern war dem Wappen des ehemaligen Ortsadels entnommen.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Remseck am Neckar unterhält seit ihrem Bestehen mit der Gemeinde Meslay-du-Maine in Frankreich eine Städtepartnerschaft. Diese Partnerschaft entstand bereits 1974 mit der Remsecker Vorgängergemeinde Aldingen, nachdem der Aldinger Musikverein 1973 an einer Jubiläumsfeier in Meslay-du-Maine teilgenommen hatte. 1975 wurde die Partnerschaft mit Meslay-du-Maine auf das heutige Remseck ausgedehnt.[30] Am 3. Mai 1997 kam anlässlich des Europatages eine Partnerschaft mit Vigo di Fassa in Italien hinzu. Durch den Zusammenschluss von Vigo mit dem benachbarten Pozza zum 1. Januar 2018 ging diese Partnerschaft auf die so neu entstandene Gemeinde San Giovanni di Fassa (ladinisch: Sèn Jan) über.[31] Gebündelt werden die Aktivitäten von der AG Städtepartnerschaften. Im Jahr 2014 wurde das 40-jährige Jubiläum mit Meslay, im Jahr 2012 das 15-jährige Jubiläum mit der ladinischen Dolomitengemeinde Sèn Jan di Fassa begangen. Seit Sommer 2018 wird zudem noch eine Städtepartnerschaft mit der rumänischen Stadt Codlea (Zeiden) gepflegt.[32]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen

In Remseck befinden sich mehrere kleinere Museen mit unregelmäßigen Öffnungszeiten zumeist nur nach Vereinbarung. Im städtischen Museum „Altes Schulhaus“, einem Gebäude von 1830 im Stadtteil Neckarrems, werden Alltags-Utensilien und Funde aus und über Remseck ausgestellt. Ebenfalls in Neckarrems unterhält der Remser Heimatverein seine „Heimatstube“, die Wohnungs- und Haushaltsgegenstände von 1890 bis 1930 beherbergt. Im Stadtteil Neckargröningen befinden sich die von der Stadt unterhaltenen Gebäude der „Historische Ölmühle“, des „Alten Waschhauses“ sowie der „Historischen Schmiede“, die jeweils Ausstellungen zur einstigen Nutzung der jeweiligen Gebäude enthalten. Im Stadtteil Aldingen befindet sich in einer historischen Scheune das „Handwerkermuseum Remseck-Aldingen“ mit Sammlungen des Vereins Alt-Aldinger Handwerksgeschichte.[33]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Burgen und Schlösser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das durch Heinrich von Kaltental erbaute Schloss Aldingen ist ein ursprünglich schlichter Renaissancebau von 1580. Es wurde im 18. Jahrhundert barockisiert und unter anderem mit einem prunkvollen Portal sowie in zwei Räumen mit Deckenmalereien des Malers Paul Ambrosius Reith verziert. Diese Räume werden inzwischen gewerblich genutzt und sind der breiten Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Vor dem Hof des Schlosses befindet sich die Beton-Plastik Der Kaltentaler des Bildhauers Peter Lenk. Nicht mehr erhalten ist das ältere sogenannte Aldinger Schlössle, das zusammen mit der Margaretenkirche zu einer Aldinger Burg verbunden war. Das Schlössle war vor dem Bau des neuen Schlosses Sitz der Kaltentaler. Ein um 1600 errichteter, dritter kaltentalischer Schlossbau in Aldingen wurde bereits im Dreißigjährigen Krieg wieder zerstört.[15]

Das sich ebenfalls in Privatbesitz befindliche Schloss Hochberg geht auf eine mittelalterliche Burg der Herren Nothaft von Hohenberg zurück, die 1593 unter Leitung des württembergischen Hofbaumeisters Heinrich Schickhardt um ein vierstöckiges Torgebäude sowie um die südöstliche Hauptfront ergänzt und zum sogenannten Neuen Schloss ausgebaut wurde. Beim Hochberger Schloss befindet sich eine ehemalige Kelter von 1752, die inzwischen als Festhalle verwendet wird sowie das mittlerweile als Pfarramt genutzte ehemalige Stabsamtshaus von 1778.[15]

Das zweite Schloss der Nothaft in Remseck ist Schloss Hochdorf. Es stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde an der Stelle einer früheren Burg errichtet. 1612 wurde es ebenfalls durch Heinrich Schickhardt umgebaut. Darin ist heute die Hochdorfer Ortsbücherei untergebracht. In der Nähe, am Wilhelmsplatz befindet sich ein ursprünglich ummauerter Meiereihof aus dem 16. Jahrhundert.[15]

Auf einem Bergsporn oberhalb der Remsmündung im Stadtteil Neckarrems steht das neugotische Schloss Remseck von 1842. Dort sind auch Reste der mittelalterlichen Burg Rems zu finden, die als württembergische Grenzfestung Bedeutung hatte.[13]

Brücken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rad- und Fußgängerstege über den Neckar und die Rems (2007, vor dem Bau des neuen Rathauses)

Da sich Remseck durch den Zusammenschluss der fünf Altgemeinden beiderseits von Rems und Neckar erstreckt, besitzt es mehrere Brücken über beide Flüsse. Dazu kommen diverse kleinere Querungen über die Bäche des Stadtgebietes.

Als Sehenswürdigkeit gelten die beiden 1988 und 1990 errichteten Rad- und Fußgängerstege über den Neckar (80 m) und über die Rems (51,2 m). Der Neckarsteg war zum Zeitpunkt des Baus die größte freitragende Holzbrücke Europas. Die beiden Stege bestehen im Grundgerüst komplett aus Holz und sind mit einem Dach aus überlappenden Glasplatten gegen die Witterung geschützt. Sie wurden an Land zusammengebaut und dann über die Flüsse geschoben.[34] Die Stege treffen sich am Hechtkopf beim Marktplatz der Stadt Remseck.

Die Neckarbrücke zwischen den Stadtteilen Neckargröningen und Neckarrems sowie die Hochberger Brücke dienen Landesstraßen als Neckarquerung und sind daher für den regionalen Verkehr bedeutsam. Eine weitere Brücke, die sogenannte Westrandbrücke, befindet sich in Planung.

Im Ortsteil Aldingen befindet sich eine Wehrbrücke über die in den 1930er Jahren errichtete Staustufe Aldingen, eine der 27 Neckarstaustufen, durch die der Neckar bis Plochingen zum Großschifffahrtsweg und zur Bundeswasserstraße ausgebaut wurde. Als Teil des Neckakanals gehört die Anlage somit zum längsten Kulturdenkmal Baden-Württembergs.[35] Die Brücke verbindet den Aldinger Ortskern mit dem Gewerbepark Aldinger Schleuse. In den letzten Jahren des Zweiten Weltkrieges war sie die einzige verbliebene, befahrbare Neckarquerung im Bereich der Wasserstraßengebietsverwaltung Stuttgart.[36]

Rathäuser[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die vor dem Zusammenschluss zu Remseck als Rathäuser der Vorgängergemeinden genutzten Gebäude sind teilweise noch heute erhalten. In Aldingen und Hochdorf wurden hierfür die Gebäude von Schloss Aldingen und Schloss Hochdorf verwendet, nach der Gründung Remsecks wurden beide Schlösser vorübergehend als Außenstellen des Remsecker Rathauses weiter genutzt. In Hochberg diente das aus dem Jahr 1828 stammende Haus in der Hauptstraße 24 von 1886 bis 1962 als Rathaus. Das Alte Rathaus von Neckargröningen stammt aus dem Jahr 1592. Es besitzt eine Schauseite, die um 1850 gestaltet wurde. Das Alte Rathaus von Neckarrems ist seit 1755 sicher nachgewiesen. Es besitzt ein Giebelfachwerk aus dem Jahr 1915 und wurde bis 1971 als Rathaus genutzt. Später beherbergte es die Diakoniestation von Remseck.

Am Hechtkopf, dem Mündungsbereich der Rems in den Neckar, befand sich das bis 2020 genutzte und mittlerweile abgerissene Remsecker Rathaus. Bereits von 1971 an diente es als Rathaus der Vorgängergemeinde Neckarrems. Auf demselben Areal befindet sich auch der Rathaus-Neubau von 2020 mitsamt neu errichtetem Marktplatz, der Stadthalle und dem sogenannten Kubus, welcher eine städtische Mediathek und das Stadtarchiv beherbergt.[13]

Sakrale Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Aldingen befindet sich die evangelische Margaretenkirche. Sie wurde durch Hans von Ulm im Jahr 1500 in ihrer heutigen, spätgotischen Form fertiggestellt, ist in Teilen jedoch älter und war zusammen mit dem Aldinger Schlössle Teil einer Burganlage. Die Kirche enthält neben anderen Kunstwerken im Innenraum Grabdenkmäler aus dem 16. und 17. Jahrhundert. In der Umgebung der Margaretenkirche befinden sich die ältesten Gebäude Aldingens, darunter das sogenannte Pfaffenhaus, das mutmaßlich älteste erhaltene Gebäude in Aldingen. Ursprünglich Wohnsitz des Gemeindepfarrers richteten die ersten jüdischen Bürger Aldingens im 18. Jahrhundert hier einen Betraum ein. Später befand sich der jüdische Betsaal Aldingens in einem nicht mehr erhaltenen Anbau an die Kirchstraße 15. Neben dem Pfaffenhaus liegt das Alte Schulhaus. Ebenfalls in Aldingen befindet sich die 1966 fertiggestellte katholische St. Petrus Canisius-Kirche mit ihrem markanten Betonturm.[13]

Hochberg hat eine evangelische Kirche von 1854, die anstelle einer älteren Kirche als neugotische Schlosskirche nahe dem namensgebenden Hochberger Schloss erbaut wurde. Teile der Grabdenkmäler der Familie Nothaft wurden aus der Vorgängerkirche in die heutige Schlosskirche übernommen. Die katholische Kirche in Hochberg St. Nikolaus und Barbara stammt von 1971. Die ehemalige Synagoge Hochbergs aus dem Klassizismus diente längere Zeit der evangelisch-methodistischen Kirche als Gotteshaus und gehört seit 2021 dem Verein „Beth Shalom“.[37] Auch die ältere Synagoge in Hochberg in der Hauptstraße 30 ist noch erhalten. Der bis 1925 von Hochberg, Aldingen und weiteren jüdischen Gemeinden der Umgebung genutzte jüdische Friedhof am Ortsrand Hochbergs wird als Kulturdenkmal gepflegt.

Die 1275 erstmals erwähnte evangelische Pfarrkirche St. Wendelin in Hochdorf ist ein schlichter gotischer Bau. Der Turm ist aus nicht bekannten Gründen gegenüber dem Kirchenschiff um 45° gedreht. Die katholische St.-Franziskus-Kirche in Hochdorf stammt von 1976. Die evangelische, einstige Wehrkirche St. Martin in Neckargröningen besitzt ein wohl schon um 1050 erbautes Langhaus und ist damit im Kern die älteste Kirche Remsecks. Sie besitzt Reste von Seccomalereien aus dem 15. Jahrhundert. Der gotische Chor wurde 1515 durch Peter von Lahn fertig gestellt.[13] Die spätgotische Pfarrkirche St. Michael und Sebastian in Neckarrems wurde um 1500 erbaut. Die Versöhnungskirche, die katholische Kirche von Neckarrems, stammt von 1975.[38][39]

Die Heilig-Geist Kirche im Remsecker Stadtteil Pattonville wurde in den 1950er Jahren noch zu US-Amerkanischer Zeit erbaut. 1995 wurde sie gemeinsam von der katholischen und der evangelischen Kirchengemeinde Kornwestheims gekauft und renoviert. Seit 1998 wird sie für ökumenische Gottesdienste sowie als Versammlungsraum genutzt.[40]

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Stadtteil Hochberg wurde am 1. Juli 2019 ein Stolperstein durch den Künstler Gunter Demnig verlegt.[41] Die Messingplatte auf dem Gehweg vor der Hauptstraße 18 erinnert an den jüdischen Viehhändler und Metzger Adolf Falk,[42] der dort seinen letzten frei gewählten Wohnsitz hatte. Falk flüchtete im Sommer 1939 vor den Nationalsozialisten zu seinem Sohn nach England und verstarb am 5. Oktober 1943 in London.[43]

Auf dem Neckarremser Friedhof findet sich das „Kriegerdenkmal“ von 1920, das an die Gefallenen und Vermissten des Ersten Weltkrieges erinnert.1954 wurde es um nicht heimgekehrte Soldaten des Zweiten Weltkrieges erweitert. 2013 wurde das Denkmal von seinem ursprünglichen Standort an der Landstraße in Richtung Hegnach auf den jetzigen Standort versetzt.[44] Auch auf den Friedhöfen anderer Ortsteile finden sich Gedenkstätten für die in den Weltkriegen gefallenen Bürger der Remsecker Vorgängergemeinden, ebenso wie Gedenkstätten für die Heimatvertrieben.

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Rems kurz vor der Mündung in den Neckar

Remsecks Stadtteil Neckarrems hat Anteil am Naturschutzgebiet Unteres Remstal sowie dem gleichnamigen Vogelschutzgebiet. Der Neckartal-Radweg und der Alb-Neckar-Radweg kreuzen sich in Remseck nahe der Remsmündung. Durch die Stadt führt zudem die Württemberger Weinstraße.

Südlich des Stadtteils Aldingen befindet sich mit dem Erlebnisbauernhof Sonnenhof ein beliebtes Naherholungsziel.

Grüne Nachbarschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1995 bis 2018 war Remseck Mitglied der „Grünen Nachbarschaft“, einem Zusammenschluss mehrerer Gemeinden aus dem Kreis Ludwigsburg mit dem Ziel die Kulturlandschaft zu erhalten und renaturieren. Im Rahmen der „Grünen Nachbarschaft“ entstanden in Remseck mehrere Projekte. Dazu zählen der Neckarstrand nahe der Remsmündung, dem Remsecker Obstwiesenweg zwischen den Stadtteilen Hochberg und Neckarrems sowie landschaftlichen Maßnahmen zwischen den Stadtteilen Pattonville und Aldingen, hier insbesondere rund um das Regental, wie beispielsweise der Errichtung von Wildbienenbäumen und Pflanzung von Alleen.[45]

Remstal-Gartenschau 2019[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Badehaus

Vom 10. Mai bis 20. Oktober 2019 fand im Remstal ein Grünprojekt des Landes Baden-Württemberg statt, an dem sich auch Remseck beteiligte. Diese Remstal-Gartenschau 2019 gehörte zu den „kleinen“ Gartenschauen, die sich jährlich mit den Landesgartenschauen abwechseln. In diesem Zusammenhang entstand in der Flussmündung der Rems in den Neckar ein Schwimmsteg mit einer Verbindung zum Neckarstrand. An den „16 Stationen“, dem Architekturprojekt der Gartenschau,[46] beteiligte sich Remseck mit einem Welt-Icon „Badehaus“, das auf dem Schwimmsteg stand.

Sport und Freizeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Breitensport in Remseck wird unter dem Dach des Vereine in Remseck e.V. koordiniert. Mehrere Remsecker Vereine sind hier Mitglied, dazu gehören der TV Aldingen 1898, der TSV Neckargröningen, der SV Pattonville, die BG Remseck, der Tennisclub Neckarrems, der TA Remseck und die LG Remseck.[47] Der TV Aldingen 1898 ist der zugleich älteste wie auch größte Sportverein der Stadt.[48] Er ist als einziger Verein in Remseck am Neckar im Handball aktiv. Der Frauenmannschaft gelang im Jahr 2009 der Aufstieg in die Landesliga. Die BG Remseck ist im Jahr 2013 in die Basketball Regionalliga Südwest-Süd aufgestiegen.

Der erfolgreichste Fußballverein ist derzeit der VfB Neckarrems. Ihm gelang in der Spielzeit 2009/10 als erstem Verein in der Geschichte Remsecks der Aufstieg in die Oberliga Baden-Württemberg. Er stieg nach einer Saison wieder in die Verbandsliga ab. In der Saison 2021/22 stieg der VfB Neckarrems in die Landesliga ab. Des Weiteren gibt es in Remseck unter anderem folgende Sportvereine: TC Aldingen, SKV Hochberg, SGV Hochdorf und der KVA Remseck.

Remseck am Neckar verfügt in jedem Stadtteil über eigene Fußball- und Leichtathletikplätze sowie zusätzlich über das Stadion Regental.[49] Das Stadion Regental, in der Nähe des Bildungszentrums im Stadtteil Aldingen, ist das größte der Remsecker Stadien und verfügt über eine Kapazität für bis zu 7000 Personen.[50] In der Layher-Arena Hummelberg finden bis zu 2500 Personen Platz.[51] Hier trägt der VfB Neckarrems seine Heimspiele aus. Zur Saison 2013/14 wurde der Fußballplatz am Hummelberg mit Kunstrasen ausgerüstet.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Mai: 1. Mai Hocketse in der Gemeindehalle Aldingen
  • Mai/Juni: Jazzhocketse in der Gemeindehalle Aldingen
  • Pfingsten: Rock am Zipfelbach
  • Juli: Alle zwei Jahre Hochdorfer Wilhelmsplatzfest
  • Juli: Fest am Haus der Feuerwehr
  • Juli: Großes Sommerfest und Musikfeuerwerk im Neckar-Zentrum (Hochberg)
  • Juli: Neckarremser Straßenfest
  • Juli/August: Neckar-Rems Pokal (Fußball)
  • Oktober: Traditionelles Oktoberfest mit verkaufsoffenem Sonntag im Neckar-Zentrum (Hochberg)
  • Oktober: Aldinger Kirbe
  • Dezember: Remsecker Weihnachtsmarkt am zweiten Advent

Lokale Sagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einzelnen Remsecker Stadtteilen sind diverse Volkssagen überliefert. So ist aus Hochberg die Geschichte eines hilfreichen Fräuleins bekannt, das unterhalb von Schloss Hochberg in einem Gelass lebte, aber in Folge der Undankbarkeit eines Jungen verschwand. In Neckargröningen gibt es die Erzählung vom Schimmelreiter, einem kopflosen Reiter, den man des Öfteren am Neckarufer gesehen hat. Unter dem Namen Schimmelreiter kennt man in manchen lokalen Varianten der Sage den Vorreiter des Wilden Heers, von dem im Remsecker Raum unter anderem aus Aldingen Erzählungen überliefert sind. Daneben wird von weiteren Aldinger Sagen berichtet, die bekanntesten sind jene von den Schlossfräulein, Geistererscheinungen, deren aufgehängte Wäsche einen Wetterwechsel ankündigte, vom Veltle, einem von mehreren hilfreichen Geistern, die den Aldinger Winzern bei der Arbeit halfen, sowie vom Holzbachgeist, der von einem tapferen Bauern erlegt wurde.[52] Zudem soll einst ein Tunnel das Aldinger Schlössle mit Neckarrems verbunden haben.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Betriebshof der Stuttgarter Stadtbahn in Remseck-Aldingen, Turm der Leitstelle (2020)

Durch das Stadtgebiet führen Landes- und Kreisstraßen. Die Neckarbrücken sind stark frequentiert, Entlastung soll eine weitere Neckarquerung im Zuge des Nordostrings Stuttgart bringen. Die A 81 Stuttgart-Heilbronn ist über die Anschlussstellen Stuttgart-Zuffenhausen, Ludwigsburg-Nord oder Ludwigsburg-Süd zu erreichen.

In den Jahren 1910 bis 1923 waren die damaligen Gemeinden Neckargröningen und Aldingen durch die Ludwigsburger Oberleitungs-Bahnen mit dem Bahnhof Ludwigsburg verbunden. Seit 1999 ist Remseck am Neckar an das Stadtbahnnetz der Landeshauptstadt Stuttgart angeschlossen. Von der Endhaltestelle Remseck-Neckargröningen ist mit der Linie U12 (Remseck–Stuttgart HauptbahnhofDürrlewang) tagsüber alle 10 Minuten der Hauptbahnhof Stuttgart in 25 Minuten zu erreichen. Auf Remsecker Stadtgebiet gibt es vier Haltestellen, das sind neben der Endhaltestelle in Neckargröningen noch die drei Aldinger Haltestellen Brückenstraße, Mühle und Hornbach. Eine Erweiterung der Stadtbahn von Aldingen nach Pattonville ist in Diskussion. Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen ferner diverse Buslinien, über welche die Remsecker Stadtteile miteinander (Stadtbus Remseck) und mit den Nachbarstädten verbunden sind. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrs- und Tarifverbunds Stuttgart (VVS) zu benutzen.

Ebenfalls seit 1999 befindet sich auf einem Gelände am Neckar im Stadtteil Aldingen ein Betriebshof der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB), der etwa 40 Fahrzeuge beherbergt. Dort befinden sich auch die Haltestelle Hornbach der U12 sowie ein großer kostenloser Parken-und-Reisen-Platz.

Im Süden von Pattonville befindet sich der sich auf Stuttgarter Gemarkung befindliche Flugplatz Pattonville, der von verschiedenen Vereinen für Segel- und Motorflug genutzt wird. Dort ist zudem der Rettungshelikopter Christoph 51 stationiert.

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über das lokale Geschehen in Remseck am Neckar berichten zahlreiche Medien, unter anderem die Ludwigsburger Kreiszeitung mit ihrer Beilage Unser Remseck und die Ludwigsburger Redaktion der Stuttgarter Zeitung. Jeden Donnerstag erscheint das Amtsblatt der Stadt, die Remseck Woche, mit einer Auflage von über 5200 Exemplaren. Für Pattonville gibt der Zweckverband alle zwei Wochen die Pattonville Info heraus.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Remseck unterhält eine städtische Mediathek, die im sogenannten Kubus, einem Anbau des Rathauses, untergebracht ist. Als Ergänzung dazu unterhält Remseck in der Aldinger Kelter, in Hochberg, im Schloss Hochdorf sowie beim Bürgertreff Pattonville Büchereien als Zweigstellen der städtischen Mediathek.[53] Das Remsecker Haus der Bürger im Stadtteil Aldingen dient als Zentrum für bürgerschaftliches Engagement und steht Remsecker Vereinen und Personen für nichtkommerzielle Veranstaltungen zur Verfügung.[54]

Die kreiseigenen Kleeblatt Pflegeheime betreiben in Aldingen und in Pattonville je ein Alten- und Pflegeheim. Außerdem unterhält die Evangelische Heimstiftung am Remsufer in Neckarrems und der Betreiber Atlas Care in Hochberg jeweils ein Pflegeheim. Insgesamt gibt es in Remseck am Neckar somit ca. 150 Pflegeplätze für Senioren.[55]

Die Freiwillige Feuerwehr Remseck unterhält zwei Standorte. Das Feuerwehrhaus „Rechts des Neckars“ am Ortsrand von Neckarrems mit Zuständigkeit für die rechts des Neckars gelegenen Stadtteile Neckarrems, Hochberg und Hochdorf sowie das für die übrigen Stadtteile Aldingen, Neckargröningen und Pattonville zuständige „Haus der Feuerwehr“ in Aldingen.[56]

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Remseck am Neckar gibt es mehrere Kindergärten pro Stadtteil, teilweise auch mit Angeboten für die Betreuung von Kindern unter drei Jahren. Zudem besitzt jeder Stadtteil ein Grundschul-Angebot. Hierzu zählen die Aldinger Neckarschule, die Neckarremser Kelterschule (mit Außenstelle in Neckargröningen) sowie die Grundschulen in Hochberg, Hochdorf und Pattonville.

Darüber hinaus unterhält die Stadt Remseck drei weiterführende Schulen. Zwei davon befinden sich im Stadtteil Aldingen. Im dortigen Ortskern teilt sich hierbei die Wilhelm-Keil-Schule (Gemeinschaftsschule) einen Schulstandort mit der Neckarschule. Ein zweiter Schulstandort in Aldingen ist das am Rande des Wohngebiets Halden auf dem Gomperle gelegene Bildungszentrum Remseck mit dem Lise Meitner Gymnasium. Im Stadtteil Pattonville gibt es die aus der einstigen Realschule Aldingen heraus entstandene Realschule Remseck. Diese nutzt seit 1997 das Gelände der ehemaligen amerikanischen Middle School von Pattonville, das durch den Abzug der Amerikaner 1994 frei wurde. Zuvor war die Realschule auf dem nun von der Wilhelm-Keil-Schule genutzten Campus der Aldinger Neckarschule untergebracht gewesen.[17]

Ebenfalls auf dem Campus der Neckarschule befindet sich die Remsecker Außenstelle der vom Landkreis unterhaltenen Schiller Volkshochschule. Im Remsecker Rathaus ist zudem die Jugendmusikschule Remseck untergebracht, die in allen Stadtteilen Unterricht anbietet.[57]

Jugend[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Kinder und Jugendlichen von Remseck existiert seit 2005 ein neues Jugendhaus. Dazu wurden die Räume des alten Jugendreferats in Containerbauweise an der Meslay-Du-Maine-Straße zum „Haus der Jugend“ umgebaut. Das „Haus der Jugend“ befindet sich damit an einem zentralen Ort zwischen der Stadtbahn-Endhaltestelle Neckargröningen und dem Bildungszentrum am Ortsrand von Aldingen. Im Keller des Hauses der Jugend befindet sich das „Café Impuls“, das die Räume für die offene Jugendarbeit sowie für Veranstaltungen beherbergt. Ganz in der Nähe liegt auch die „Nische“, die einen Skatepark, eine Trampolinanlage und ein Beachvolleyballfeld umfasst. Im „Haus der Jugend“ und auf dem „Nische-Freizeitgelände“ finden regelmäßig Konzerte und Feste statt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Remseck am Neckar hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen:[58]

  • 2009: Peter Kuhn (1939–2021), Bürgermeister von Remseck am Neckar (1975–1998)[59]
  • 2012: Heinz Pfizenmayer (1922–2016), Gemeinderat in Remseck, ehrenamtlicher Stadtarchivar und Herausgeber der Heimatkundlichen Schriftenreihe der Stadt Remseck[60]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Persönlichkeiten, die mit der Stadt in Verbindung stehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Land Baden-Württemberg – Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden, Band III Regierungsbezirk Stuttgart, Regionalverband Mittlerer Neckar, hrsg. von der Landesarchivdirektion Baden-Württemberg, Stuttgart 1978.
  • Zu den Schlössern Hochberg, Hochdorf, Neckarrems und Aldingen → Harald Stark: Die Familie Notthafft – auf Spurensuche im Egerland, in Bayern und Schwaben, Späthling, Weißenstadt 2006, ISBN 3-926621-46-X.
  • Der Kreis Ludwigsburg. (Hrsg.: Ulrich Hartmann). 2. Aufl., Theiss, Stuttgart 1994, ISBN 3-8062-1055-1.
  • Remseck – Die Ortsgeschichte von Neckarrems. Hrsg. Gerhard Bickel – Cardamina Verlag, 2018, ISBN 978-3-86424-422-3.
  • Remseck – Neckarremser Auswanderer – Hrsg. Gerhard Bickel – Cardamina Verlag, 2018, ISBN 978-3-86424-425-4.

Remseck in den Ludwigsburger Geschichtsblättern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Rohm: Ein Dorf ändert sein Gesicht. Strukturwandel am Beispiel von Neckargröningen. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 23 (1971), S. 134–172.
  • Karl Rohm: Alamannengräber und Frühbesiedlung in Neckargröningen. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 25 (1973), S. 23–49.
  • Arnd Breuning: Der Aldinger Taufstein. Astwerk – Laube – Dämonen. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 33 (1981), S. 7–23.
  • Hermann Haufler: Der verlorene Schatz von Schloss Hochberg. Die Beziehungen des russischen Dichters Michail Jurjewitsch Lermontow zu Freifrau Alexandra Maichailowna von Hügel. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 44 (1990), S. 117–125.
  • Eduard Theiner: Als Ludwigsburg gleislos fuhr. Die Oberleitungsbahnen nach Aldingen und Hoheneck 1910–1926. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 54 (2000), S. 151–173.
  • Eduard Theiner: Schloss Remseck und seine Gäste. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 59 (2005), S. 131–150.
  • Gertrud Bolay: Die jüdische Gemeinde Hochberg 1772–1912. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 62 (2008), S. 23–50.
  • Carsten Kottmann: Die Aldinger Biblia latina. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 67 (2013), S. 7–13.
  • Eduard Theiner: 40 Jahre Remseck am Neckar. Karriere einer Reformgemeinde. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 69 (2015), S. 203–231.
  • Thomas Schulz: „Die Berufs- und Erwerbsverhältnisse sind nicht ungünstig“. Das ehemalige Bauerndorf Aldingen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 71 (2017), S. 133–148.
  • Thomas Schulz: „Der leichte Sinn des halben Städters ist ihnen geblieben“. Neckarrems in den Jahrzehnten zwischen Reichsgründung und Erstem Weltkrieg. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Heft 72 (2018), S. 141–162.
  • Dietmar Schmidt: Vom Bierbrauer aus Aldingen zum Biermilliardär in Pottsville, Pennsylvania. Über 200 Jahre Brauereigeschichte der Familie Jüngling/Yuengling. In: Ludwigsburger Geschichtsblätter, Band 76 (2022), S. 89–97.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2022 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Friedrich Huttenlocher, Hansjörg Dongus: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 170 Stuttgart. (PDF; 4,0 MB) Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1949, überarbeitet 1967;
  3. a b Zahlen & Daten. In: stadt-remseck.de. Stadt Remseck am Neckar, abgerufen am 11. Mai 2020.
  4. Manfred Warth: Ein Blick in die Erdgeschichtliche Vergangenheit von Remseck am Neckar (= Heinz Pfizenmayer [Hrsg.]: Heimatkundliche Schriftenreihe der Gemeinde Remseck am Neckar. Band 1). Remseck am Neckar 1983.
  5. Oßweiler Höhe. In: Daten- und Kartendienst der LUBW. Abgerufen am 28. Juni 2021.
  6. Bürger-GIS der Stadt Remseck am Neckar. In: www.geonline-gis.de. Abgerufen am 28. Juni 2021.
  7. a b c Remseck am Neckar – Hauptsatzung. (PDF, 154 KB) In: stadt-remseck.de. 30. Juni 2020, abgerufen am 8. August 2020.
  8. Remseck am Neckar. In: LEO-BW. Abgerufen am 7. November 2021.
  9. Bürgerbeteiligung zur Neuen Mitte. In: stadt-remseck.de. Abgerufen am 7. November 2021.
  10. https://geoindex.io/
  11. Statistisches Landesamt, Fläche seit 1988 nach tatsächlicher Nutzung für Remseck am Neckar.
  12. a b Helga Schach-Dörges: Römische und alamannische Spuren im Raum Remseck am Neckar (= Heinz Pfizenmayer [Hrsg.]: Heimatkundliche Schriftenreihe der Gemeinde Remseck am Neckar. Band 7). Remseck am Neckar 1987.
  13. a b c d e Remseck am Neckar – Stadtteile. In: stadt-remseck.de. Abgerufen am 13. Mai 2020.
  14. a b c d e Lutz Reichardt: Ortsnamenbuch des Stadtkreises Stuttgart und des Landkreises Ludwigsburg. In: Veröffentlichungen der Kommission für geschichtliche Landeskunde in Baden-Württemberg – Reihe B. Band 101. W. Kohlhammer, Stuttgart 1982, ISBN 3-17-007970-0, S. 9, 58, 72, 74, 123, 124.
  15. a b c d e Norbert Stein, Eduard Theiner, Heinz Pfizenmayer: Die Herren von Kaltental und die Reichsfreien Nothaft von Hohenberg (= Heinz Pfizenmayer [Hrsg.]: Heimatkundliche Schriftenreihe der Gemeinde Remseck am Neckar. Band 9). 1989.
  16. Gerhard Köbler: Die deutschen Territorien vom Mittelalter bis zur Gegenwart. 7. Auflage. C. H. Beck, München 2007, ISBN 978-3-406-54986-1.
  17. a b c d e Eduard Theiner (Hrsg.): Remseck am Neckar | Große Kreisstadt. Ungeheuer + Ulmer, Ludwigsburg 2004.
  18. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart / Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 462 f.
  19. Meßtischblatt 7121 Cannstatt von 1930. In: Deutsche Fotothek. Abgerufen am 9. April 2021.
  20. Der Weg zur Fusion. In: remseck-evangelisch.de. Abgerufen am 13. September 2021.
  21. Seelsorgeeinheit Remseck mit LP-Poppenweiler. Abgerufen am 13. September 2021.
  22. Beth Shalom Remseck: Synagoge in Hochberg steht vor Besitzerwechsel. In: die-webzeitung.de. 15. Juni 2021, abgerufen am 13. September 2021.
  23. Stadt Remseck am Neckar (Hrsg.): Remseck am Neckar Große Kreisstadt. Ungeheuer + Ulmer, Ludwigsburg 2004.
  24. Benjamin Büchner: Dirk Schönberger übernimmt die Ratskette. In: Stuttgarter Zeitung. 6. Juli 2014, abgerufen am 15. Januar 2020.
  25. Öffentliche Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl des Oberbürgermeisters am 03.07.2022. (PDF) In: stadt-remseck.de. 7. Juli 2022, abgerufen am 6. August 2022.
  26. Stadt Remseck am Neckar | Spatenstich zur »Neuen Mitte«. Abgerufen am 23. April 2019.
  27. Stadt Remseck am Neckar | Stadt feierte Richtfest zum Neubau Rathaus, Stadthalle, Kubus. Abgerufen am 23. April 2019.
  28. Stadt Remseck am Neckar | Planung Neubau Rathausareal. Abgerufen am 23. April 2019.
  29. https://www.stadt-remseck.de/de/Die-Stadt/Stadtportrait/Stadtwappen-Logo
  30. Meslay-du-Maine (Nordwest-Frankreich). In: stadt-remseck.de. Abgerufen am 9. März 2021.
  31. Sèn Jan di Fassa (San Giovanni di Fassa), Trento, Italien. In: stadt-remseck.de. Abgerufen am 9. März 2021.
  32. Stadt Remseck am Neckar | Codlea. Abgerufen am 30. April 2019.
  33. Archive & Museen. In: stadt-remseck.de. Stadt Remseck am Neckar, abgerufen am 9. Februar 2022.
  34. Christoph Remmele, Christiane Conzen: Historischer Rundgangdurch Remseck-Neckarrems. In: stadt-remseck.de. 2015, abgerufen am 21. September 2021.
  35. Dokumentation des Neckarkanals. In: denkmalpflege-bw.de. Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, abgerufen am 9. Februar 2022.
  36. Jürgen Hagel, Heinz Pfizenmayer: Die Wasserläufe im Bild historischer Karten - Fähren und Brücken über den Neckar (= Heinz Pfizenmayer [Hrsg.]: Heimatkundliche Schriftenreihe der Gemeinde Remseck am Neckar. Band 8). Remseck am Neckar 1988.
  37. Beth Shalom Remseck: Synagoge in Hochberg steht vor Besitzerwechsel. In: die-webzeitung.de. 15. Juni 2021, abgerufen am 13. September 2021.
  38. Unsere Kirchen. In: remseck-evangelisch.de. Evangelische Kirchengemeinde Remseck, abgerufen am 9. Februar 2022.
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  41. Kristina Winter: Ein Stolperstein gegen das Vergessen. In: Ludwigsburger Kreiszeitung. 2. Juli 2019, S. 12.
  42. Julian Illi: Zuflucht vor den Herren von Württemberg. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 7. April 2015, abgerufen am 8. Juli 2019.
  43. David Mairle: Ein Stolperstein für den letzten Juden von Hochberg. In: Stuttgarter-Zeitung.de. 10. Juli 2019, abgerufen am 11. Juli 2019.
  44. Stadtnachrichten: Am neuen Platz angekommen. In: stadt-remseck.de. 14. Oktober 2013, abgerufen am 23. Juni 2022.
  45. Grüne Nachbarschaft. vertreten durch Stadtverwaltung Ludwigsburg Geschäftsstelle Grüne Nachbarschaft Fachbereich Tiefbau und Grünflächen, abgerufen am 9. Februar 2022.
  46. Architektur mit 16 Stationen auf remstal.de. Abgerufen am 12. Juli 2019.
  47. Vereine in Remseck – Mitgliedsvereine. In: www.vereine-in-remseck.de. Abgerufen am 15. Januar 2023.
  48. Kristina Winter: Der Turnverein Aldingen ist schon 125 Jahre alt und immer noch topfit. In: Ludwigsburger Kreiszeitung. 12. Januar 2023, abgerufen am 15. Januar 2023.
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  50. Stadion Regental – Remseck am Neckar
  51. Layher-Arena Hummelberg – Remseck-Neckarrems
  52. Rita Haller: Sagen und Spitznamen aus dem Kreis Ludwigsburg. Hans Memminger, Freiberg am Neckar 1988.
  53. Mediathek und Ortsbüchereien. In: stadt-remseck.de. Abgerufen am 28. Oktober 2021.
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  58. Remseck hat einen zweiten Ehrenbürger: Heinz Pfizenmayer. In: stadt-remseck.de. Abgerufen am 9. Januar 2023.
  59. Trauer um Peter Kuhn. In: stuttgarter-zeitung.de. 2. Oktober 2021, abgerufen am 9. Januar 2023.
  60. Trauer um Heinz Pfizenmayer. In: stadt-remseck.de. Abgerufen am 9. Januar 2023.
  61. Georg Friedrich von Kaltental und die Waise Adiz. In: Homepage von Peter Lenk. Abgerufen am 29. Mai 2020.
  62. Vgl. Reinhard Breymayer: Johann Christian Hiller und Justinus Kerners Vetter Johann Gottfried Mayer: Zwei Maulbronner Klosterprofessoren des jungen Hölderlin. In: Stuttgarter Arbeiten zur Germanistik, Nr. 423, Heinz, Stuttgart 2004 [2005], S. 111–142. ISBN 3-88099-428-5
  63. Anneliese Seeliger-Zeiss und Hans Ulrich Schäfer: DI 25, Lkr. Ludwigsburg, Nr. 294. In: www.inschriften.net. Abgerufen am 29. Januar 2021.
  64. Radek Polách: Alfred Neubauer „Der Mann der Tausend Tricks“. (PDF) Deutsche Version mit Unterstützung des Vereins ALTE HEIMAT Verein heimattreuer Kuhländler e.V. Übersetzung: Karl Gold 3/2011. In: kuhlaendchen.de. Abgerufen am 29. November 2020.