René Klingbeil

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René Klingbeil
Reneklingbeil.jpg
René Klingbeil 2006
Personalia
Geburtstag 2. April 1981
Geburtsort Ost-BerlinDDR
Größe 180 cm
Position Abwehr
Junioren
Jahre Station
1989–1993 Marzahner SV
1993–1998 FC Berlin
1998–2000 Borussia Mönchengladbach
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2000–2003 Borussia M'gladbach II 52 0(2)
2003–2007 Hamburger SV II 53 0(0)
2004–2007 Hamburger SV 51 0(0)
2007–2008 Viking FK 15 0(0)
2008–2015 FC Erzgebirge Aue 220 (10)
2015–2017 FC Carl Zeiss Jena 65 0(2)
Stationen als Trainer
Jahre Station
2017– FC 1910 Lößnitz
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: Saisonende 2016/17

René Klingbeil (* 2. April 1981 in Ost-Berlin, DDR) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und -Trainer.

Spielerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klingbeil spielte in seiner Jugend zunächst für den Marzahner SV und FC Berlin sowie Borussia Mönchengladbach, wo er im Jahr 2000 auch seine Karriere im Seniorenbereich begann.[1] Für die Amateurmannschaft der Borussia spielte er drei Jahre lang in der Oberliga Nordrhein.

2003 wechselte er zum Hamburger SV. Sein Profidebüt gab Klingbeil am 23. Oktober 2004 in einem Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund. Für einen Stammplatz in der ersten Mannschaft konnte er sich jedoch nicht empfehlen. Für den HSV spielte er 51-mal in der Bundesliga, sechsmal im UI-Cup, fünfmal im UEFA-Pokal und zweimal in der UEFA Champions League. Dabei bereitete er zwei Tore vor, erzielte aber keinen Treffer selbst.

2007 wechselte er zum norwegischen Verein Viking FK, für den er 15 Spiele in der Tippeliga und zwei Spiele im UEFA-Pokal 2008/09 gegen Vėtra Vilnius absolvierte.

Am 26. August 2008 wechselte Klingbeil zum deutschen Drittligisten FC Erzgebirge Aue, bei dem er einen Vertrag bis 2010 unterschrieb.[2] Dort absolvierte er in seiner ersten Saison ab dem fünften Spieltag alle Pflichtspiele über 90 Minuten und spielte meist auf den Außenbahnen, aber auch als Innenverteidiger. Im Jahr darauf war er bis auf eine Gelbsperre an allen Saisonspielen beteiligt, die Aue auf den zweiten Tabellenplatz und damit in die 2. Bundesliga führten. Auch in der zweithöchsten deutschen Spielklasse blieb er in der Saison 2010/11 ein Eckpfeiler der Abwehr, auch wenn er am 14. Spieltag zum ersten Mal überhaupt in einem Pflichtspiel einen Platzverweis bekam (Gelb-Rote Karte). Im Juni 2015 gab der FC Erzgebirge Aue bekannt, dass Klingbeils Vertrag nicht verlängert wird,[3] woraufhin er zum FC Carl Zeiss Jena ging.[4] Nach zwei Jahren in Jena und dem Aufstieg in die 3. Liga beendete er seine Spielerkarriere.[5]

Trainerkarriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach Ende der Karriere wurde Klingbeil, der in Lößnitz im Erzgebirge lebt[6] und Inhaber der C-Trainerlizenz ist, Trainer des Sachsenligisten FC 1910 Lößnitz.[7]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2010: Aufstieg in die 2. Bundesliga mit Erzgebirge Aue
  • 2017: Aufstieg in die 3. Liga mit Carl Zeiss Jena

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: René Klingbeil – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. SV Fortschritt Glauchau e.V. - Rene Klingbeil Interview Februar 2009
  2. Focus Online: Erzgebirge Aue verpflichtet Rene Klingbeil
  3. FC Erzgebirge Aue trennt sich von Klingbeil und Paulus vom 19. Juni 2015
  4. Der FC Carl Zeiss Jena verpflichtet René Klingbeil vom 21. Juni 2015
  5. FC Carl Zeiss Jena feiert Rückkehr in den Profifußball : Für Abwehrchef René Klingbeil war der Auftritt vor 13.800 Zuschauern der letzte in seiner Spielerkarriere.
  6. „Perfekter Zeitpunkt“ - Jenas Klingbeil hört auf - Leipzig - Bild.de
  7. Alter Bekannter zurück: "Klinge" beerbt "Welle"