Renée Colliard

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Renée Colliard, nach ihrer Heirat Renée Feraud (* 24. Dezember 1933 in Genf) ist eine ehemalige Schweizer Skirennfahrerin. Sie wurde 1956 Olympiasiegerin im Slalom.

Colliard war Studentin der Pharmazie an der Universität Genf und gehörte dem Schweizerischen Damen-Skiclub an. Erst kurz vor Beginn der Olympischen Winterspiele 1956 in Cortina d’Ampezzo konnte sie sich mit einem zweiten Platz im Slalom der SDS-Rennen in Grindelwald für die Schweizer Olympiamannschaft qualifizieren. Im olympischen Slalom gelang ihr dann die Sensation: Mit Startnummer 1 düpierte sie ihre Konkurrentinnen, absolvierte beide Durchgänge mit Bestzeit und wurde am Ende mit über drei Sekunden Vorsprung Olympiasiegerin. Im selben Jahr wurde sie Schweizer Meisterin im Slalom. Im Slalom, dem ersten Bewerb am 3. Februar, bei der Weltmeisterschaft 1958 kam sie Sturz und erlitt erhebliche Verletzungen, so dass sie für die weiteren Rennen außer Gefecht war; sie erlitt eine Bänderzerrung im linken Fußgelenk und eine Seitenbandzerrung im linken Kniegelenk).[1][2]

Nach dem Abschluss ihres Pharmaziestudiums heiratete sie 1960 in Genf und nahm den Familiennamen ihres Mannes an. Zwei Jahre später zog sie in den Wintersportort Montana und eröffnete dort eine Apotheke.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Josl Rieder und Inger Björnbakken Weltmeister - Spalte 4, vorletzter Absatz. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Februar 1958, S. 10.
  2. Colliard außer Gefecht?. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 4. Februar 1958, S. 8.