Renate Damus

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Renate Damus (* 19. Februar 1940 in Karlsruhe; † 17. Oktober 1992 in Osnabrück) war eine deutsche Politikwissenschaftlerin und Politikerin der Grünen.

1971 wurde Renate Damus an der Freien Universität Berlin mit der Dissertation Ernst Bloch – Hoffnung als Prinzip, Prinzip ohne Hoffnung promoviert. Seit 1974 lehrte sie als Professorin mit dem Schwerpunkt Planwirtschaftliche Systeme an der Universität Osnabrück.[1] Von 1990 bis 1991 war sie Bundesvorstandssprecherin der Grünen. Vorher war sie bereits Schriftführerin im Bundesvorstand der Partei gewesen. Sie gehörte der innerparteilichen Strömung Linkes Forum an.[2]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Ernst Bloch. Hoffnung als Prinzip, Prinzip ohne Hoffnung. Hain, Meisenheim am Glan 1971 (Dissertation, FU Berlin).
  • Entscheidungsstrukturen und Funktionsprobleme in der DDR-Wirtschaft. Suhrkam, Frankfurt am Main 1973, ISBN 3-518-00649-5.
  • Der reale Sozialismus als Herrschaftssystem am Beispiel der DDR. Kritik der nachkapitalistischen Gesellschaft. Focus-Verlag, Lahn-Giessen 1978, ISBN 3-920352-28-9.
  • RGW, wirtschaftliche Zusammenarbeit in Osteuropa, Leske und Budrich, Opladen 1979, ISBN 3-8100-0269-0.
  • Die Legende von der Systemkonkurrenz. Kapitalistische und realsozialistische Industriegesellschaft, Campus, Frankfurt am Main 1986, ISBN 3-593-33590-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Renate Damus: RGW, wirtschaftliche Zusammenarbeit in Osteuropa. Leske und Budrich, Opladen 1979, ISBN 3-8100-0269-0, Angaben zur Autorin, S. 4 (nicht nummeriert).
  2. Daniela Forkmann (Hrsg.): Die Parteivorsitzenden in der Bundesrepublik Deutschland. 1949 - 2005. Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2005, ISBN 3-531-14516-9, S. 187.