Renate Zwicker-Pelzer

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Renate Zwicker-Pelzer ist eine deutsche Professorin für Erziehungs- und Beratungswissenschaft. Sie ist Diplom-Sozialpädagogin, Diplompädagogin, Supervisorin (DGSF/DGSv), Familientherapeutin und Lehrberaterin/Lehrtherapeutin (DGSF).

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Studium der Sozialpädagogik von 1974 bis 1990 war Zwicker-Pelzer als Sozialpädagogin und nach dem berufsbegleitenden Studium der Erziehungswissenschaft als Bildungsreferentin im Jugendverband, als Dozentin für Didaktik/Methodik der Sozialpädagogik und als pädagogische Mitarbeiterin in der Jugend- und Erwachsenenbildung tätig. Im Jahre 1992 promovierte sie zum Dr. phil. an der Universität Kassel. In den Jahren 1990 bis 1994 arbeitete Zwicker-Pelzer in der Ehe-, Familien- und Lebensberatung, in der Familientherapie, in Projekten der Familienbildung und als Lehrbeauftragte an der Gesamthochschule Siegen mit den Schwerpunkten "Soziale Arbeit mit Einzelnen und Familien". 1994 wurde sie als Professorin für Erziehungswissenschaften berufen und lehrte schwerpunktmäßig „Grundlagen und Konzepte Sozialer Arbeit“ an der Katholischen Hochschule NRW in Aachen. Dort gründete und koordinierte sie den ersten Parttime-Studiengang der Katholischen Hochschule für „Frauen neben Familientätigkeit“ in Sozialer Arbeit. 2004 wechselte sie als Professorin für Beratungs- und Erziehungswissenschaften in den Fachbereich Gesundheitswesen, in den Jahren 2007 bis 2009 war sie Dekanin des Fachbereichs. Seit 2008 ist Zwicker-Pelzer Leiterin des Studiengangs „Master of Counseling, Ehe-Familien-Lebensberatung“ an der KatHO NRW.

Mitarbeit in Gremien, Instituten und Fachverbänden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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Im Jahre 2004 wurde Zwicker-Pelzer Gründungs- und Vorstandsmitglied der DGfB (Deutschen Gesellschaft für Beratung/ Counseling). Seit 2003 arbeitet sie im Bereich der Entwicklung von Standards für Beratung als berufspolitische Referentin für Beratung und ist derzeit 2. Vorsitzende der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie). Sie ist Mitglied in der VHBC (Vereinigung der Hochschullehrer zur Förderung von Counseling/ Beratung) und Mitglied in der DGSv (Deutsche Gesellschaft für Supervision) sowie Mitglied in der Paulo Freire Kooperation e.V. Als freie Referentin/Dozentin ist sie u. a. beim Kölner Institut für Beratung & pädagogische Professionalisierung tätig. Sie begleitet zudem Forschungsprojekte des Deutschen Institutes für angewandte Pflegeforschung (DIP) in Köln hinsichtlich der Beratung von Angehörigen.

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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  • Zur Konzeption und Kritik entwicklungspolitischer Bildungsarbeit in der außerschulischen Jugendarbeit. pfk-Archiv. Aspekte der Freire-Pädagogik. Verlag Dialogische Erziehung Oldenburg (1979)
  • Verwicklung und Entwicklung. Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit für Frauen IKO-Verlag, Frankfurt (1994)
  • Was heißt hier „Gunst der Stunde“ in: Kindergarten heute 1 (1995)
  • Das zähe Ringen um berufliche Wertschätzung in: Kindergarten heute 7-8 (1996)
  • Den Kindern eine Chance: Lebenswelten für Kinder gestalten in: Textor, Martin (Hg.), Aktuelle Fragen der Sozialpädagogik, München.
  • Zum professionellen Profil der Sozialen Arbeit mit Familien in: Jugendwohl, Jg., 3/1996
  • Ausverkauf der Frühpädagogik – Visionen für ein neues Jahrhundert in: Im Dienst der Kirche, 80 Jg., 4/1999
  • Evaluation des Kompaktstudienganges für Frauen neben der Familientätigkeit in: Abschlussbericht Aachen (1999)
  • Zur gegenwärtigen Relevanz der Pädagogik der Unterdrückten in: A pedagogia da libertaçãem Paulo Freire Org. Aa Maria Araùjo Freire, Sao Paulo (1999)
  • Systemtheorie und systemische Konzeptentwicklung und ihre Relevanz für das heilpädagogische Reiten in: Kuratorium für heilpädagogisches Reiten 4/2000
  • Zusammenhalt-Trennung-Zugehörigkeit. Neue Dimensionen und Betrachtungen familialer Lebenszusammenhänge in: Regenbogen Nr. 25,1/2000. Caritasverband Trier
  • Zusammenarbeit mit Eltern, Institutionen und anderen Auftraggebern in: Therapeutisches Reiten, 27. Jg., 2/2000
  • Part-time-Studium für Frauen mit Familientätigkeit – Hochschulentwicklung antwortet auf gesellschaftlichen Wandel in: Das Hochschulwesen, 29. Jg. 1/2001, Seite 28–33
  • Patient: Die ganze Familie. in: Neue Caritas, 102. Jg. 20/2001
  • Hilfen in familialen Krisen: Ein Plädoyer für die Vernetzung von Hilfsangeboten in: KFH NW Jahrbuch 2002, Lit-Verlag, Münster
  • Schnee von gestern oder Herausforderung heute. Die Pädagogik von Paulo Freire in: Si: SO, 7. Jg., 2/2002, Seite 60–66
  • Ein systemischer Blick auf den Hintergrund der Theorie sozialer Systeme von Niklas Luhmann in: Kontext, Bd. 33, 2/2002
  • Kinder in der 5-Tage-Gruppe in: Evangelische Jugendhilfe, 80. Jg., 5/2003, Seite 296–301
  • HOT – Das HaushaltsOrganisationsTraining der Familienpflege. Berichte aus dem Projekt „Vermittlung von Haushaltsführungskonzepten in prekären Lebenslagen“, Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft (Hg.). Bd. 6. Aachen, Freiburg (2004)
  • Netzwerkarbeit als systemische Intervention in: Kontext, Bd. 35, 4/2004 Befreiungspädagogik und Soziale Arbeit in: KFH NW Jahrbuch 2004, Lit-Verlag Münster
  • Befreiungspädagogik und Soziale Arbeit in: Ronald Lutz (Hg.) Befreiende Sozialarbeit, Paulo-Freire-Verlag, Oldenburg (2005)
  • Systemische Beratung. Zeitschrift für Systemische Therapie und Beratung. Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung, 26. Jg.,10/2008
  • Sonderheft „Beratung aktuell“ (Herausgeberin der Ausgabe) (2009)
  • Beratung in der Sozialen Arbeit. UTB Klinkhardt, Bad Heilbrunn/Stuttgart (2010)
  • Mit Andrea Rose, Elke Geyer: Systemische Beratung in Pflege und Pflegebildung. Budrich, Opladen (2011)
  • Beratung im ASD. Joachim Merchel (Hg.): Handbuch ASD. 1. Auflage .Ernst Reinhardt, München (2012)
  • Alter und Älterwerden – eine Herausforderung für Systemikerinnen und Systemiker. Kontext, Bd. 44 3/2013, Vandenhoeck u. Ruprecht, Göttingen (2013)
  • Beratung von Familien im Kontext von Alter und Pflegebedürftigkeit, in: Bauer, Petra; Weinhardt, Marc (Hg.): Perspektiven sozialpädagogischer Beratung. Beltz-Weinheim (2014)
  • Beratung im Allgemeinen Sozialen Dienst, in: Merchel, Joachim (Hg.) Handbuch ASD, 2. Auflage Ernst Reinhardt-Verlag München (2015)
  • Mit Silke Doppelfeld: Supervision in Arbeitsfeldern der Gesundheits- und Krankenpflege-Berufe: neue Herausforderungen in: Baur, Jörg, Nemann, Margret, Berker, Peter (Hg.): Beobachtungen der Supervision, Beobachtungsfelder in Forschung und Praxis, Budrich-Verlag, Opladen. Auch als eBook: 978-3-8474-0253-4 (2015)
  • Mit Andrea Rose: Beratungstheorie für die Praxisbegleitung in: Arens, Frank: Praxisbegleitung in der beruflichen und akademischen Pflegeausbildung. WB-Verlag Stuttgart (2015)
  • Mit Tanja Hoff (Hg.): Kompendium Beratung und Beratungswissenschaft. Nomos-Verlag, Baden-Baden (2015)
  • Über die Bedeutsamkeit der Person der Lehrenden beim Lernen von Beratung, in: Rohr, Hummelsheim, Höcker (Hg.): Beratung lehren. Beltz-Verlag Weinheim (2016)
  • Angehörige als Zugehörige im Prozess der Pflege und Betreuung: niemand ist (hoffentlich) alleine krank. in: Schirra-Weirich u. a.(Hg.): Alter und Altern als Teilhabe-Herausforderung für Individuum und Gesellschaft. Budrich-Verlag Opladen (2016)