Rengershausen (Einbeck)

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Rengershausen
Stadt Einbeck
Wappen von Rengershausen
Koordinaten: 51° 51′ 30″ N, 9° 46′ 38″ O
Höhe: 232 m ü. NN
Einwohner: 84 (1. Jan. 2017)[1]
Eingemeindung: 1. März 1974
Postleitzahl: 37574
Vorwahl: 05565
Rengershausen (Niedersachsen)
Rengershausen

Lage von Rengershausen in Niedersachsen

Rengershausen ist ein Ortsteil Einbecks im Landkreis Northeim im südlichen Niedersachsen, gelegen im Leinebergland zwischen Solling und Harz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographisch wird Rengershausen umschlossen von dem Dickenberg (303 m, Ost), dem Kurzen Berg (299 m, NO), Döhrenberg (254 m, Nord) und dem Großen Birkenberg (366 m, NW), welcher zudem Teil des angrenzenden Elfas ist.

In diesem Areal entspringt auch gleichzeitig der Allerbach aus mehreren Quellen, welcher im späteren Verlauf in Bewer in Ilme übergeht und somit einen Zufluss zur Leine darstellt.

Nachbarorte sind Portenhagen westlich und Avendshausen südlich von Rengershausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Urkundlich erwähnt wird Rengershausen erstmals als »Regenverskinghus« in den Traditiones Corbeiensis von 900 bis 916. Ähnlich wie andere -hausen-Siedlungen, entstand die Siedlung aus einem Einzelhof, welche über die Zeit als Keimzelle weiteren dörflichen Wachstums fungierte.

In den Zeiten des Mittelalters wird Rengershausen nicht urkundlich erwähnt und tritt erst mit dem „Grubenhagenschen Landtagsabschied“ zu Osterode vom 30. November 1575 wieder in Erscheinung.

Interessant ist, dass umliegende Höhenzüge damals im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation (bis 1806) die Grenze zwischen dem Königreich Hannover („KH“) und dem Herzogtum Braunschweig („HB“) darstellen. Auch heute noch ist der Grenzverlauf anhand von Grenzmarken aus dem Jahre 1776 gut nachzuvollziehen.

Rengershausen wurde am 1. März 1974 in die Stadt Einbeck eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Jens Fricke.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Glockenturm

Kirchlich gehört Rengershausen zur ev. Kirchengemeinde Lüthorst. Eine Kirche gibt es hier nicht, sondern einen Turm mit Glocke.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaftlich und sozial wurde Rengershausen seit jeher von der Land- und Viehwirtschaft geprägt. Dieses spiegelt sich auch im Ortswappen wider, welches das Reh und die Ähren als Symbol für Jagd und Ackerbau enthält. Bis in die heutige Zeit ist der Einfluss der ansässigen landwirtschaftlichen Betriebe auf Dorfbild und Kulturlandschaft zu erleben.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]. Abgerufen am 14. April 2017.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 207.