Rennesøy

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Wappen Karte
Wappen der Kommune Rennesøy
Rennesøy (Norwegen)
Rennesøy
Rennesøy
Basisdaten
Kommunennummer: 1142 (auf Statistik Norwegen)
Provinz (fylke): Rogaland
Verwaltungssitz: Vikevåg
Koordinaten: 59° 6′ N, 5° 42′ OKoordinaten: 59° 6′ N, 5° 42′ O
Höhe: 1 moh.
Fläche: 66 km²
Einwohner:

4872 (30. Jun. 2017)[1]

Bevölkerungsdichte: 74 Einwohner je km²
Sprachform: neutral
Webpräsenz:
Politik
Bürgermeister: Dagny Sunnanå Hausken (Sp) (2011)
Lage in der Provinz Rogaland
Lage der Kommune in der Provinz Rogaland

Rennesøy ist eine Kommune in der norwegischen Fylke Rogaland. Die Kommune wird durch acht größere Inseln gebildet: Rennesøy, Mosterøy, Bru, Fjøløy, Klosterøy, Vestre Åmøy, Sokn und Brimse. Hinzu kommen eine Vielzahl kleiner Inseln wie Fjøløya. Die Kommune gehört zur Landschaft Ryfylke.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Rennesøy wurden circa 10.000 Jahre alte Steinwerkzeuge (eine Axt und Pfeil-/Speerspitzen) gefunden. Bei den in Galta gefunden Spuren handelt es sich um die ältesten menschlichen Siedlungsspuren in Norwegen.

Das frühere Augustinerkloster Utstein liegt auf der Insel Klosterøy. Es wurde nach 1263 gegründet und war St. Laurentius (Lavrans) geweiht. Die Auflösung geschah 1536.

In den 1990er Jahren drohte durch Abwanderung eine weitgehende Entvölkerung der Gemeinde. Ab 1992 begann die Anbindung der Inseln durch Tunnel und Brücken an das nahe Festland um Stavanger, wodurch der Trend umgekehrt werden konnte. Es entstanden neue Wohngebiete und Einkaufsmöglichkeiten.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etwa 62 % der Fläche der Inseln wird landwirtschaftlich genutzt. Vor allem werden Schafe und Rinder gezüchtet. Im Jahr 2000 bestanden 83 Bauernhöfe mit dem Schwerpunkt der Milcherzeugung. Insgesamt werden etwa 10.000 Schafe gehalten. Außerdem hat der Anbau von Tomaten eine besondere Bedeutung.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Véronique Mignot-Bari, Stavanger und seine Umgebung, Trolls of Norway 2008, ISBN 978-82-92868-08-9, Seite 92.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistics Norway – Population and quarterly changes, Q2 2017
  2. Véronique Mignot-Bari, Stavanger und seine Umgebung, Trolls of Norway 2008, ISBN 978-82-92868-08-9, Seite 93