Requiem c-Moll (Cherubini)

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1815, zum 23. Jahrestag der Hinrichtung von Ludwig XVI., komponierte der italienische Komponist Luigi Cherubini sein Requiem Nr. 1 in c-Moll für gemischten Chor und Orchester.

Die Uraufführung am 21. Januar 1816 war ein großer Erfolg, und das Werk wurde auch später von Komponisten wie Brahms und Schumann bewundert. Ludwig van Beethoven, der Cherubini sehr verehrte, wünschte sich, jenes Requiem bei seiner eigenen Beisetzung aufführen zu lassen. Auffallend ist, dass Solopartien fehlen und dass es im im Introitus und Kyrie keine hohen Orchesterstimmen gibt.

Der damalige Erzbischof von Paris Hyacinthe-Louis de Quélen kritisierte 1834 an dem Werk, dass auch Frauenstimmen vorgesehen waren, und untersagte eine Aufführung anlässlich einer Trauermesse in Paris. Deshalb komponierte Cherubini dann ein zweites Requiem nur für Männerstimmen (siehe Requiem d-Moll (Cherubini)).