Zum Inhalt springen

Resolution 1911 des UN-Sicherheitsrates

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
UN-Sicherheitsrat
Resolution 1911
Datum: 28. Januar 2010
Sitzung: 6,267
Kennung: S/RES/1911 (Dokument)
Abstimmung: Dafür: 15 Dagegen: 0 Enthaltungen: 0
Gegenstand: Die Lage in der Elfenbeinküste
Ergebnis: einstimmig angenommen
Zusammensetzung des Sicherheitsrats 2010:
Ständige Mitglieder:
China Volksrepublik CHN Frankreich FRA Vereinigtes Konigreich GBR Russland RUS Vereinigte Staaten USA
Nichtständige Mitglieder:
Osterreich AUT Bosnien und Herzegowina BIH Brasilien BRA Gabun GAB Japan JPN
Libanon LBN Mexiko MEX Nigeria NGA Turkei TUR Uganda UGA

Resolution 1911 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, einstimmig angenommen am 28. Januar  2010, bekräftigte die Resolutionen 1880 (2009) und 1893 (2009) und bekräftigte erneut den Willen, in Côte d’Ivoire einen glaubwürdigen Wahlprozess herbeizuführen. Der Rat genehmigte eine viermonatige Verlängerung der Operation der Vereinten Nationen in Côte d’Ivoire (UNOCI) bis Ende Mai 2010 sowie eine vorübergehende Aufstockung der Personalstärke von 7450 auf 7950 Angehörige.[1]

Der Rat erlaubte außerdem eine vorübergehende Verstärkung und Verlängerung der französischen Friedenstruppen im Land, einschließlich der Aufnahme von Friedenssoldaten aus dem benachbarten Burkina Faso in die UNOCI, um die Sicherheit vor dem Wahlprozess 2010 zu verbessern.

Die Resolution forderte zudem den Generalsekretär Ban Ki‑moon auf, bis Mitte März 2010 einen Zwischenbericht und bis April 2010 einen vollständigen Bericht über die Lage vorzulegen.

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Security Council approves four-month extension of Operation, boosts troop strength to help support upcoming election, United Nations, 28. Januar 2010 (englisch).