Retinotop

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Eine sog. retinotope Karte der primäre visuelle Rinde zeigt dass die Mitte des Sehfeldes nicht in die Innenseite der linke und rechte Sehrinde liegt sondern außen.

Als retinotop bezeichnet man die Eigenschaft des Corpus geniculatum laterale (abgekürzt CGL – Teil des Thalamus, gegliedert in 6 Schichten), die Information bildgetreu im Visuellen Cortex abzubilden, so dass die Topologie der Retinaaktivität erhalten bleibt.[1]

Benachbarte Felder bzw. Erregungsmuster in der Retina werden auf benachbarten Neuronen im Gehirn abgebildet. Zum Beispiel würde das Betrachten eines Sterns ein ebensolches Aktivitätsmuster, welches man zum Beispiel mit PET oder der Magnetresonanztomografie (MRT) messen kann, im Gehirn erzeugen. Dabei tritt die retinotope Eigenschaft dreidimensional und eineindeutig auf, d. h. jede Schicht ist retinotop: Jeder Ort im CGL entspricht einem Ort der Retina, benachbarte Orte der Retina sind auch im CGL benachbart.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b M. B. Hoffmann, F. Kaule, R. Grzeschik, W. Behrens-Baumann, B. Wolynski: Retinotope Kartierung des menschlichen visuellen Kortex mit funktioneller Magnetresonanztomografie – Grundlagen, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven für die Ophthalmologie. 24. August 2010, abgerufen am 28. August 2013 (PDF; 527 kB, doi:10.1055/s-0029-1245625).