Retornados

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Portugals Überseeprovinzen im 20. Jahrhundert mit dem Jahr des Verlustes

Als Retornados (Portugiesisch für Rückkehrer) wurden verschiedene Gruppen genannt:

Zum einen portugiesische Siedler, die nach der Unabhängigkeit der portugiesischen Überseeprovinzen in Afrika um 1975 vor allem aus Angola und Mosambik wieder nach Portugal zurückkehrten.

Zum anderen die Tabom in Ghana und die Amarôs oder Agudás in Benin, Togo und Nigeria, freigelassene afrobrasilianische Sklaven, die zwischen 1835 und 1836 wieder in Afrika angesiedelt wurden.[1] Das Wort wurde hier zumeist im abwertenden Sinne verwendet.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ministério das Relações Exteriores do Brasil: Os Retornados. Archiviert vom Original am 27. Februar 2009; abgerufen am 20. Juli 2010.