Revolution von oben

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Revolution von oben ist ein Begriff der Geschichtswissenschaft, der grundlegende Reformen vonseiten der Herrschenden beschreibt, die eine von diesen befürchtete Revolution abwenden sollen, oder der eine unter staatlicher Lenkung ohne tragende Massenbewegung vonstattengehende fundamentale Veränderung der politisch-sozialen Bauform (Michael Stürmer, 1975) bezeichnet. Der Begriff wurde im 19. Jahrhundert von Friedrich Engels geprägt und von der deutschen Geschichtswissenschaft in den 1970er Jahren aufgegriffen, insbesondere von Hans-Ulrich Wehler, Ernst Engelberg und Michael Stürmer. Revolutionen von oben finden sich in der deutschen Geschichte häufig.

Revolutionen von oben in der deutschen Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Revolutionen von oben in der sowjetischen Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Holodomor - Stalin ließ 1932 gezielt und absichtlich Millionen Menschen verhungern.[1]
  • im Rahmen der Entstalinisierung versuchten Chruschtschow und andere Funktionäre der KPdSU, durch den Stalinismus entstandene Strukturen aufzuweichen oder aufzubrechen (siehe auch Tauwetter-Periode)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Ulrich Wehler: Das Deutsche Kaiserreich 1871–1918. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 1973
  • Ernst Engelberg: Über die Revolution von oben. Wirklichkeit und Begriff. In: ZfG. 22, 1974. S. 1183
  • Michael Stürmer: Jenseits des Nationalstaats. Bemerkungen zum deutschen Kontinuitätsproblem. In: Politik und Kultur. H. 3/4, 1975. S. 119–139

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. siehe Seite 3