Rezső Sugár

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Rezső Sugár (* 9. Oktober 1919 in Budapest; † 22. September 1988 in Budapest) war ein ungarischer Komponist.

Sugár studierte von 1937 bis 1942 an der Musikakademie von Budapest bei Zoltán Kodály. Von 1949 bis 1968 unterrichtete er am Budapester Konservatorium, danach bis 1979 an der Musikakademie.

Bekannt wurde er mit dem Oratorium Hunyadi (1949–52) für Soli, Chor und Orchester. Sehr erfolgreich war in Ungarn sein Oratorium Höse ének (Heroisches Lied, 1952) nach patriotischen Versen von József Romhányi. Weiterhin komponierte Sugár u.a. eine Sinfonietta für Streichorchester, ein Concerto in memoriam Béla Bartók, eine Sinfonia a variazioni, Metamorfosi für Orchester, eine Partita, das Oratorium Savonarola, kammermusikalische Werke und Klavierstücke.

Sugár wurde 1953 mit dem Erkel-Preis und 1954 mit dem Kossuth-Preis ausgezeichnet. 1976 wurde er Verdienter Künstler der Ungarischen Volksrepublik.

Quellen[Bearbeiten]