Rhapsodie im August

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Filmdaten
Deutscher TitelRhapsodie im August
OriginaltitelHachigatsu no Rapusodī
ProduktionslandJapan
OriginalspracheJapanisch, Englisch
Erscheinungsjahr1991
Länge98 Minuten
AltersfreigabeFSK 6
Stab
RegieAkira Kurosawa
DrehbuchAkira Kurosawa
Ishirō Honda (ungenannt)
ProduktionHisao Kurosawa
MusikShinichirō Ikebe
Antonio Vivaldi
Franz Schubert
KameraTakao Saitō
Masaharu Ueda
SchnittAkira Kurosawa
Besetzung

Rhapsodie im August (jap. 八月の狂詩曲, Hachigatsu no Rapusodī) ist ein japanischer Spielfilm aus dem Jahr 1991, der auf dem Roman Nabe no Naka von Kiyoko Murata basiert. Das Drama ist der vorletzte Film des Regisseurs und Drehbuchautors Akira Kurosawa.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hibakusha Kane hat während des Atombombenabwurfs auf Nagasaki ihren Ehemann verloren. Viele Jahre später bekommt Sie im Verlauf eines Sommers Besuch von ihren Kindern. Sie teilen Ihr mit, dass ihr vor langer Zeit nach Hawaii ausgewanderter Bruder im Sterben liegt und ein letztes Treffen mit Ihr wünscht um sich zu versöhnen. Bevor Kane jedoch eine Entscheidung treffen kann, stirbt er.

Nach dem Tod ihres Bruders taucht plötzlich dessen Sohn auf und gibt sich interessiert am Leben seiner Tante und den Umständen die zum Tod seines Onkels führten. Während seines Besuchs nähert sich der Jahrestag der Bombenabwürfe, den er schließlich im stillen Gedenken mit seiner Tante verbringt.

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Lexikon des internationalen Films lobte den Kinotipp der Katholischen Filmkritik: „Akira Kurosawas Alterswerk ist eine stille, von sanfter Wehmut und Heiterkeit geprägte Meditation über Schmerz und Trauer, das Erinnern und die heilende Kraft der Versöhnung. Die gelöste Magie der Bilder wird gegen Ende von weihevollen Reden über die Freundschaft einst verfeindeter Nationen beeinträchtigt.“[1]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Rhapsodie im August. In: Lexikon des internationalen Films. Zweitausendeins, abgerufen am 2. März 2017.