Rheindahlen

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Koordinaten: 51° 9′ 1″ N, 6° 21′ 42″ O

Rheindahlen
Wappen der ehemaligen Stadt Rheindahlen
Höhe: 70 (65–80) m
Fläche: 3,24 km²
Einwohner: 27.363 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 8.453 Einwohner/km²
Eingemeindung: 30. Juni 1921
Postleitzahl: 41179
Vorwahl: 02161
Karte

Lage von Rheindahlen im Stadtbezirk West der Stadt Mönchengladbach

Rheindahlen (bis 1878 Dahlen und vom frühen Mittelalter bis zur Frühen Neuzeit um das Jahr 1700 Dalen) ist ein Ort im flächenmäßig größten Stadtbezirk im Westen der kreisfreien Stadt Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen. Seit der Neugliederung der Mönchengladbacher Stadtbezirke am 22. Oktober 2009 ist Rheindahlen dem Stadtbezirk West zugeordnet. Seit der Verleihung der Nideggener Stadtrechte im Jahr 1354 bis zur Eingemeindung der Bürgermeisterei Rheindahlen zur Stadt M.-Gladbach am 30. Juni 1921 war der Ort eine eigenständige Stadt.

Der ursprüngliche Ortsname Dahlen wurde im Jahr 1878 im preußischen Regierungsbezirk Düsseldorf auf Erlass Kaiser Wilhelms I. in Rheindahlen umbenannt.[1] Die Umbenennung hatte in erster Linie postalische Gründe, um eine Verwechslung des Dahlen in der Rheinprovinz mit der im Norddeutschen Postbezirk liegenden Gemeinde Dahlen in Sachsen zu vermeiden. Die alten Namen bedeuten sprachhistorisch „Delle“, was die Lage des Ortes in einer Vertiefung ausdrückt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage und Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheindahlen liegt im Stadtbezirk West, der flächenmäßig größte Stadtbezirk der Stadt Mönchengladbach. Er liegt im Südwesten des Stadtgebiets und grenzt im Westen an die Gemeinde Schwalmtal und im Südwesten an die Stadt Wegberg im Kreis Heinsberg. Nachbargemeinden im Stadtgebiet von Mönchengladbach sind Hardt im Norden, Rheydt im Osten und Wickrath im Süden. Das Zentrum von Rheindahlen liegt rund 7,5 Kilometer südwestlich des Mönchengladbacher Stadtzentrums.

Landschaft und Geologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rund um Rheindahlen ist das Landschaftsbild von den westlichen Ausläufern der Jülich-Zülpicher Börde geprägt. Der Ort liegt am Südrand des Niederrheinischen Tieflandes auf der Schwalm-Nette-Platte, die sich im westlichen Teil des Stadtgebietes durch wasser- und waldreiche Gebiete auszeichnet. Im Süden befindet sich das Niersquellgebiet. Die Rheindahlener Landschaft liegt am Südrand der Mönchengladbacher Lehmebene und steigt nach Süden hin an. Der niedrigste Punkt misst 65 m ü. NN, der höchste Punkt 80 m ü. NN. Der Ort selbst liegt 70– 73 m ü. NN.

Geologisch gehört das Ortsgebiet zur Niederrheinischen Bucht an deren Westrand es liegt.[2] Die oberste Bodenschicht besteht überwiegend aus dem landwirtschaftlich gut nutzbaren Löss, der in der letzten Kaltzeit in bis zu 10 m mächtigen Schichten auf Kies und Sand des Rheins abgelagert wurde. Darunter liegen Kiese, Sande, Tone und Braunkohleschichten des Tertiärs. Die Braunkohle der Niederrheinischen Bucht erreicht zum Teil große Mächtigkeit und wird in großen Tagebauen abgebaut (im Gebiet von Rheindalen im Tagebau Garzweiler); das Braunkohle-Flöz Morken hat zum Beispiel eine Mächtigkeit von rund 150 m. In durchlässigen Schichten wie Kiesen und Sanden ist Grundwasser in mehreren übereinander liegenden Stockwerken vorhanden. Die Stockwerke werden von wenig durchlässigen Schluff- und Tonschichten getrennt.

Das Grundwasser wird durch Brunnen und Sümpfungsmaßnahmen rund um den Tagebau Garzweiler abgepumpt. Durch das Abpumpen des Grundwassers kommt es verbreitet zu Bergschäden infolge von Bodensenkungen. In einzelnen Fällen verursacht die Sümpfung sogar Bewegungen auf den ansonsten nicht oder kaum aktiven geologischen Verwerfungen, die die Niederrheinische Bucht untergliedern. Der in Ost-West-Richtung verlaufende Rheindahlener Sprung etwa ist durch die Sümpfungsmaßnahmen in Bewegung geraten. Er verläuft aus Richtung des JHQ Rheindahlen bis in den Stadtteil Rheydt und sorgt bedingt durch die Grundwasserabsenkungen und der resultierenden Sedimentbewegungen entlang des Versatzes der Rheydter- und Günhovener Teilschollen für Bergschäden im Stadtgebiet von Mönchengladbach.[3]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Klima Rheindahlens ist insbesondere durch den atlantischen Golfstrom und dem Übergang zwischen ozeanischem und kontinentalem Klima beeinflusst. Niederschläge gibt es zu jeder Jahreszeit und er herrscht vorwiegend Wind aus südwestlichen Richtungen. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt rund 730 Millimeter, wobei der Juli der niederschlagsreichste und der September der niederschlagsärmste Monat ist. Die Sommer sind in der Regel warm und die Winter durch maritimes Klima bedingt mild. Im Juli liegt die mittlere Temperatur bei 20 °C, im Januar bei 0,5 °C. Die Dauer der kalten Periode mit einem Temperatur-Minimum unter 0 °C beträgt im Durchschnitt weniger als 60 Tage, die Anzahl der Sommertage mit Temperaturen über 25 °C liegt bei 30 Tagen, wobei es zusätzlich acht Tropentage mit Tagestemperaturen von mehr als 30 °C und Nachttemperaturen über 20 °C geben kann und insgesamt an 20 Tagen mit Gewittern zu rechnen ist.[4]


Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Rheindahlen
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 6,4 8,6 10,2 18,4 21,6 24,8 26,1 26,2 20,7 19,8 14,1 11,5 Ø 17,4
Min. Temperatur (°C) -8,9 0,2 4,8 11,2 10,1 10,8 14,2 15,5 13,6 4,9 6,9 -9,5 Ø 6,1
Temperatur (°C) 0,5 4,0 7,1 14,1 15,7 17,3 19,8 20,2 16,4 11,3 10,4 3,3 Ø 11,7
Niederschlag (mm) 33,2 53,4 66,1 28,7 28,3 66,5 111,5 34,3 28,4 92,7 107,9 78,4 Σ 729,4
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
6,4
-8,9
8,6
0,2
10,2
4,8
18,4
11,2
21,6
10,1
24,8
10,8
26,1
14,2
26,2
15,5
20,7
13,6
19,8
4,9
14,1
6,9
11,5
-9,5
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
33,2
53,4
66,1
28,7
28,3
66,5
111,5
34,3
28,4
92,7
107,9
78,4
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Quelle: Daten Wetterstation Rheindahlen, 2009

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige Stadtbezirk Rheindahlen (seit 2009 Mönchengladbach West) besteht aus den neun Stadtteilen Wickrath-Mitte, Wickrath-West, Wickrathberg, Wanlo, Hehn, Holt, Hauptquartier, Rheindahlen-Land und Rheindahlen-Mitte.

Während sich Rheindahlen-Mitte auf den Stadtkern und die umliegenden, nach dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Straßen und Wohngebiete beschränkt, umfasst Rheindahlen-Land 36 Honschaften zusammen. Die Honschaften sind folgende:

Im Jahr 1833 werden zur Bürgermeisterei Dahlen folgende Honschaften gezählt:[5][6]

  • Die Weiler: Bau, Baum, Bockert (nicht das Bockert, Ortsteil von Viersen), Dorthausen, Eickelnberg, Genhausen, Genhodder, Griesbart, Grotherath, Günhoverhütte, Knoor, Kothausen, Mennratherheid, Saas, Schmidt, Schrievers, Viehstraß, Winkel
  • Die Dörfer: Broich, Genhülsen, Gerkerath, Günhoven, Koch, Mennrath. Wolfsittard
  • Die Honschaften: Aufm Feldchen, Gatzweiler, Genholland, Herdt, Hilderath, Merreter, Sittard, Sittardheid, Voosen, Woof, Wyenhütt
  • Die Bauernhöfe: Gennenhöfchen, Martinenhöfchen, Südderatherhof
  • Die Mühlen: Gerkerathermühle (Windmühle), Knippertzmühle (Wassermühle), Schriefersmühle (Windmühle), Vollmühle (Wassermühle)
  • Die Einzelhäuser: Peel, An der Stappen

Die Postleitzahl von Rheindahlen ist 41179. Bis zur Einführung der fünfstelligen Postleitzahlen war die Bezeichnung 4050 Mönchengladbach 5.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kartenausschnitt Niederrhein zwischen Rhein, Erft und Rur von 1557 mit der Ortschaft Dalen im Norden
Dalen im Manuskriptatlas des Christian Sgrothen, vor 1573
Phantasievolle Darstellung der Stadt zur Zeit der hessischen Plünderung am 9. Mai 1644. Der offenbar holländische Stich hält sich im linken Teil an die Vorlage von Frans Hogenberg. Der Kupferstecher kann keine Ortskenntnis gehabt haben, was an der falschen Anzahl der Türme sowie der dargestellten Stadtmauer mit Schlitzscharten und Zinnengiebeln ersichtlich ist.
Dahlen mit Umgebung auf der Tranchot-Karte von 1806/07

Vor- und Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rheindahlen wurden Überreste von Siedlungen aus der Alt- und Jungsteinzeit zwischen 220.000 und 120.000 vor Christus gefunden, es konnten Fossilien von Homo erectus (Homo heidelbergensis) und Neandertaler nachgewiesen werden.[7] Rheindahlen ist mithin eine äußerst ergiebige Fundstätte von fossilen Überresten, die sich vorbildlich im Boden, der vorwiegend aus Lehm besteht, erhalten haben. In archäologischen Fachkreisen ist dieser Fundort seit 1908 überregional bekannt.[8] In der nahen Vergangenheit wurden im südlichen Stadtgebiet, in der Nähe einer stillgelegten Ziegelei archäologische Ausgrabungen getätigt, die maßgeblich zur Bestimmung des Jagd- und Siedlungsraumes des Neandertalers beigetragen haben.[9] Ein 1994 gefundener Faustkeil wurde im Stadtzentrum Rheindahlens im Jahr 2003 als dreizehnfach vergrößerte Bronzeplastik aufgestellt; er erinnert an die Frühgeschichte des Ortes.[10]

Aus dem 3. Jahrhundert ist eine römische Siedlung im Hardter Wald nördlich des Stadtgebietes nachweisbar. Diese wurden 1954 im beim Bau des NATO-Hauptquartiers nördlich von Rheindahlen entdeckt.[11] Hinweise auf römische Siedlungen wurden unter anderem bei Genholland, Genhülsen, Griesbarth, Hilderath, Merreter und Peel gefunden, darunter ein 1961 entdeckter 89 Zentimeter hoher Matronenstein aus dem 2. Jahrhundert[12] und vermutlich Reste einer Straße.[13] Bei Ausgrabungen im Rheindahlener Stadtkern wurden 2010 Überreste von Kellergewölben und Bebauung gefunden, die auf einen Zeitraum zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert datiert werden konnten.[14] Daneben gab es in Mennrath, Sittard und Schriefershof frühmittelalterliche Motten.[13][15]

Etymologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ursprüngliche Name Rheindahlens lautete „Dale“. Er entstand wahrscheinlich im 9. oder 10. Jahrhundert, als Geländebeschaffenheiten für Siedlungen gebräuchlich waren. Der Name „Dale“ leitet sich in diesem Fall von Dal ab, was Tal oder Mulde bedeutet.[16]

Während der heutige Name Rheindahlens mindestens bis um 1500[17] und spätestens bis in das Jahr 1700 Dalen lautete, änderte er sich zu Beginn des 18. Jahrhunderts in Dahlen. Aufgrund der Vielzahl an Orten mit den Namen Dahl, Dalheim, Dalem und Dalhem wurde es für den um 1870 aufkommenden Postverkehr immer schwieriger, die einzelnen Orte auseinanderzuhalten. Aufgrund der Lage Dahlens in der Rheinprovinz wurde vorgeschlagen, die Stadt in Rheindahlen umzubenennen. Dies genehmigte ein Erlass des preußischen Königs Wilhelm I. vom 24. Dezember 1877. Veröffentlicht wurde der Erlass im Preußischen Ministerialblatt am 15. Februar 1878.[18]

Anfang des 20. Jahrhunderts beriet die Gemeindevertretung der Stadt Rheindahlen über eine Eingemeindung in die Stadt Gladbach. Der damalige Gladbacher Oberbürgermeister Hermann Piecq plante die Eingemeindungen von Neuwerk, Gladbach-Land und Rheindahlen. Sie kam am 18. Juli 1921 zustande, somit verlor Rheindahlen die Selbständigkeit und hieß von da an M.Gladbach-Rheindahlen. Nach dem Zweiten Weltkrieg lautet der Name Rheindahlen.[19]

Grundherrschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wird Dalen im Jahr 861 als ein im Mühlgau (lateinisch pago molense) gelegenes Dorf (lateinisch villa) erwähnt, welches zur Diözese Lüttich gehörte.[20] Sechs Jahre später findet sich eine urkundliche Erwähnung als Dalon, eine Rodungssiedlung vermutlich auf Königsgut zur Zeit der Karolinger.[21] Etymologisch leitet sich Dalen von Delle oder kleines Tal ab. In den Archiven der Abtei Prüm findet sich die Abschrift einer Urkunde, nach der König Lothar II. am 20. Januar 867 mit Otbert, einem Vasallen des Grafen Matfried II. aus dem Eifelgau Güter und Ländereien tauscht.[22] Unter anderem überließ der König diesem im Moselgau in der Mark wanolon[23] ein Amtslehen des Sigar:

in pago moslense in commarca wanolon benificium Sigari…

Aufgrund dieses Übersetzungsfehlers wurde Dalon daraufhin fälschlicherweise für das heutige Rheindahlen gehalten. Viel mehr ist das heutige Spangdahlem bei Prüm in der Eifel gemeint.[24] Einen Beweis dafür liefern erhaltene Schriften des Kölner Klosters Cunibert, die Zehntrechte des Stifts in Wehlen an der Mosel beschreiben. Ein weiterer Beweis dafür, dass mit Dalon nicht das spätere Dahlen gemeint sein kann wird dadurch erhärtet, dass weder im heutigen Rheindahlen selbst, noch in den umliegenden Ortschaften Spuren aus der Zeit der Karolinger oder der Merowinger Zeit gefunden wurden.[25]

Die erste sichere, urkundlich belegte, Erwähnung findet sich im Jahr 1188/89 in einer Gütererwerbsliste des Kölner Erzbischofs Philipp von Heinsberg. In dieser Liste werden rund 100 Käufe von Gütern in Dale aufgeführt.[26] Eine Verwechslung mit der westfälischen Burg Dale kann hier ausgeschlossen werden, da das Kölner Domkapitel dort keine Besitztümer vorzuweisen hatte. Von 1305 an besaß das Domkapitel daneben 14 Morgen Land im benachbarten Mennrath und bis in das 20. Jahrhundert gehörte dem Erzbistum Köln ein Grundstück in der Stadt.[27] Aus einer Urkunde des Jahres 1240 ist zu entnehmen, dass Hildegar von Dalen und dessen Bruder Symon Zeugen einer Schenkung des Ritters Otto von Wykerode waren. Die Dörfer Grambusch und Venrath, die später zum Amt Dahlen gehörten, wurden in einer Schenkung am 30. Mai 1197 von Adolf I., dem Erzbischof von Köln bestätigt. Im 12. Jahrhundert bildete sich um die bestehende erste romanische Kirche mit dem Hof des von Plektrudis gegründeten Kölner Stiftes St. Maria im Kapitol ein vorstädtischer Siedlungskern.

Verleihung der Stadtrechte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1352 verkaufte Ritter Johann zu Rheydt für 1700 Gulden den vierten Teil des Dorfes Dalen an den Jülicher Markgrafen Wilhelm. Dalen erhielt 1354 durch Markgraf Wilhelm die Nideggener Stadtrechte, nachdem er den Ort unter seine Herrschaft gebracht hatte[28] und die als Mühlgauer Schnapphähne bekannten Raubritter der benachbarten Burgen Rheydt und Gripekoven durch den von am 3. Mai 1351 gegründeten Landfriedensbund vertrieben wurden.[29] Kaiser Karl IV. erteilte den Verbündeten aus Aachen, Köln sowie dem Herzog Johann III. von Brabant am 20. Februar 1354 die Reichsfahne gegen die Raubritter zu tragen. Mit diesem Bündnis sollte die Landschaft zwischen Rhein und Maas befriedet werden. Die Belagerung der Burg dauerte vom 5. Mai bis zum 23. Juni 1354 und hatte die Zerstörung (Schleifung) der Burg und die Befriedung der Region zur Folge.[30] Durch die Vergabe das Stadtrechts in Form eines offenen Freibriefs[28][31] durch den Markgrafen erhielt die Stadt Dahlen alle Freiheiten, die beispielsweise Nideggen, zum damaligen Zeitpunkt Residenz der Jülichen Herrscher, bereits besaß. Dazu zählten, die Befreiung der Bürger von bestimmten Abgaben, freie Gerichtsbarkeit, das Recht der Stadt, Abgaben auf bestimmte Güter zu erheben und Wegegeld zu erheben. Die Herren von Jülich waren sich beim Erwerb Dahlens offenbar bewusst, einen Stützpunkt für Kriegs- und Beutezüge zu schaffen. Die Stadt wurde aus diesem Grund ab der Stadtrechtsverleihung mit Wall- und Befestigungsanlagen sowie zwischen 1452 und 1583 mit drei Stadttoren (portzen) versehen. An der südöstlichen Seite befand sich das Wickrather Tor, an der südwestlichen Seite das Beecker Tor und an der nördlichen Seite das Mühlentor. Bei allen drei Toren handelte es sich um dreigeschossige Turmtore mit Zinnenkränzen über einem Rundbogenfries und Eckwarten. Zwischen Beecker- und Mühlentor befand sich der Pulverturm; zwischen dem Wickrather- und dem Mühlentor lagen der Moren- und der Dicke Turm. Ein vierter Turm, der namentlich nicht weiter benannt ist, befand sich westlich des Wickrather Tors außerhalb der Stadtbefestigung.[32][33][34] Die Tore sowie die Stadtmauer wurden zwischen 1780 und 1792 bis auf kleine Reste in der Sankt-Peter-Straße komplett abgetragen und eingeebnet, so dass Dahlen danach offene Stadt genannt wurde.[6] Bereits um 1405 bezeichnen Quellen die Stadt Dahlen als befestigte Stadt (lateinisch firmata villa), nachdem mindestens von 1381 an eine Stadtbefestigung existiert haben muss.[35] Die Befestigungsanlage war in leicht ovaler Form um den unbefestigten Kirchenrundling herum erbaut und zusätzlich von Stadt- und Feldseite (also innerhalb und außerhalb der Anlage) mit Mauern, Gräben und Wällen versehen. Zur Bewachung war die Bürgerschaft mit bis zu 22 Rotten eingeteilt, wovon jede Rotte einen Rottmeister und einen Sammelplatz innerhalb der Stadtmauern hatte. Die Gerichtsherrschaft hatten in dieser Zeit die Herren von Wickrath inne, die im 14. Jahrhundert auf die Ritter von Engelsdorf überging. Im Jahr 1421 kam Dahlen als Unteramt des Amtes Brüggen in moersische Pfandschaft.[36]

Spätestens ab 1533 bestand an St. Helena eine Schule, die Stadt konnte sich in der frühen Neuzeit aber nur bescheiden weiterentwickeln. Die Stadtbefestigung musste zu dieser Zeit mehrfach instandgesetzt werden. Daneben entstand zwar auch feste städtische Wohnbebauung, auch diese konnte einer großen Brandkatastrophe aber nicht stand halten[37]. Am 5. Juli 1647 brannte die Stadt bis auf ein Haus komplett ab. Als Grund wird das Brüten eines Huhnes auf einem Backofen genannt.[38] Der aus Dahlen stammende Jacob Masen schreibt den Brüdern Martin und Peter Syben von diesem Ereignis.[6] Bei Beginn des Achtzigjährigen Krieges fand am 23. April 1568 auf der Dahlener Heide die Schlacht bei Dahlen zwischen 500 Spanischen Truppen unter Sancho d’Avila und 2000 Söldner, fast alle Französisch, Geusen unter dem Kommando von Joost de Soete statt. Die vertriebenen Calvinisten flüchteten nach der Niederlage unter anderem nach Süchteln und Wanlo. Dahlen selbst wurde daraufhin von den spanischen Truppen zunächst belagert und später erobert.

Französische Besetzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1494 an blieb Dahlen dann bis zur Besetzung des linken Niederrheins durch die Franzosen zwischen 1794 und 1814 ein Teil des Herzogtums Jülich. Die Festung Jülich wurde den Franzosen am 3. Oktober 1794 übergeben, nachdem die Truppen nach der Schlacht bei Fleurus bereits in linksrheinische Gebiete vorgedrungen waren. Der Ort lag während der Franzosenzeit als Mairie Dahlen während der Französischen Besetzung, die am 8. Oktober 1794 begann, im Kanton Odenkirchen, Arrondissement de Crévelt, Département de la Roer (Verwaltungssitz Aachen).[39][40] Unterpräfekt des Arrondissements war Johannes Jakobus Bouget. Der Frieden von Campo Formio am 4. November 1797 brachte territoriale Veränderungen; so wurden Venrath und Grambusch der Bürgermeisterei Keyenberg (Schwanenberg) zugesprochen.[41] Am 28. Januar 1798 wurde Odenkirchen nach einer neuen Verwaltungsordnung französischer Kantonalort. Dahlen gehörte als der Teil der Cisrhenanischen Republik neben Rheydt, Giesenkirchen, Schelsen und Horst zu diesem Kanton.[42]

Preußenzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Auflösung des Roerdepartments 1814 wurde Dahlen, wie das ganze Herzogtum Jülich, durch die preußische Landeseinteilung dem Regierungsbezirk Düsseldorf zugeteilt. Vom 24. April 1816 gehörte Dahlen als Bürgermeisterei zum Kreis Gladbach.[43] Die Fläche der Bürgermeisterei betrug 13.365 Morgen Land und grenzte im Westen an den Regierungsbezirk Aachen.[5] Von der Gemeinde abgetrennt wurden die Orte Venrath und Grambusch.

Am 24. September 1856 wurde Dahlen die Rheinische Städteordnung verliehen.[44] Von den Stadtverordneten konnte nun ein Bürgermeister gewählt werden. Nachdem der Rheindahlener Rat bereits seit 1919 Pläne über eine Vereinigung mit der Nachbarstadt Mönchengladbach erörterte, wurde nach einer Ratssitzung am 18. April 1921 die Selbstverwaltung Rheindahlens beendet und die Stadt eingemeindet. Am 30. Juni 1921 stimmte der Preußische Landtag in Berlin einem Gesetz zu, wodurch die Stadtgemeinde Rheindahlen, die Landgemeinden Gladbach und Neuwerk vom Landkreis Gladbach abgetrennt und mit dem Stadtkreis München-Gladbach vereinigt wurden.[45][46] Der letzte Rat der Stadt Rheindahlen umfasste einen Bürgermeister und 24 Stadtverordnete.[47]

20. Jahrhundert bis zur Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei einem Angriff auf die Stadt am 25. Februar 1945 durch einen amerikanischen Bomberverband starben 124 Einwohner. Das Kirchengebäude der St. Helena wurde am Chor, am Hochaltar und am Turm schwer getroffen. Am 27. Februar 1945 wurde Rheindahlen von amerikanischen Soldaten des 406. Regiments der 102. Infanteriedivision der 9. US-Armee im Zuge der Operation Grenade eingenommen.[48] Einen Tag zuvor wurden Einwohner Rheindahlens noch zum Volkssturm eingezogen.[49]

Ein erstes Rathaus wurde 1609 erbaut. Ein Neubau aus dem 18. Jahrhundert wurde im Jahr 1901 abgerissen. Dieses Gebäude wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.[50] Heute besitzt Rheindahlen eine eigene Bezirksverwaltungsstelle in einem Gebäude an der Ecke Max-Reger-Straße, Plektrudisstraße. Bis zum Bau das Pädagogischen Zentrums an der Geusenstraße war hier von 1957 bis 1971 die Zweigstelle der Stadtbibliothek Mönchengladbach untergebracht. Das Gebäude der Bezirksverwaltungsstelle ist einer der Tagungsorte der Bezirksvertretung West. In der Bezirksvertretung werden die den Stadtteil betreffenden Angelegenheiten beraten, bevor diese den jeweiligen Fachausschüssen oder dem Rat der Stadt vorgelegt werden. Ebenfalls in dem Gebäude werden Bürgersprechstunden angeboten und Einwohner haben die Möglichkeit, alle Antragsformulare Mönchengladbach zu erhalten.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirchengemeinde St. Helena[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einer Legende zufolge soll im Jahr 714 Plektrudis, die Gemahlin des merowingischen Hausmeiers Pippin, die erste Dahlener Kirche dem von ihr gegründeten Kölner Klosters St. Maria im Kapitol geschenkt haben. Ein Kloster St. Katharina wird zum ersten Mal 1433 erwähnt mit Schwestern des dritten Franziskanerordens.[51] Rund um Dahlen besaß das Kloster St. Maria im Kapitol mehrere hundert Morgen Land, so werden 1642 Besitzungen von 649 Morgen und zusätzlich 200 Morgen im zum Krongut Keyenberg gehörigen Venrath.[52] Einer Inschrift im Kloster St. Maria im Kapitol ist zu entnehmen, dass Dahlen und die Honschaft Merreter zur Dotation der Plektrudis gehörten. Der Stift Kaiserswerth muss im 11. Jahrhundert in Dahlen (genauer in Borschemich und Genhülsen) ebenfalls Besitzungen gehabt haben. Somit war das Land rund um das Kirchspiel Dahlen im Besitz zweier Klöster.

Die heutige Bevölkerung Rheindahlens ist überwiegend katholisch geprägt. Schon 1844 werden 4456 Anhänger des katholischen, 4 des evangelischen Bekenntnisses und 41 Juden als Einwohner der Stadt erwähnt.[5] Die Pfarrkirche wie auch die Kirchengemeinde trägt den Namen St. Helena. Dabei ist nicht hinreichend geklärt, warum die Kirche der heiligen Helena geweiht ist. Möglicherweise gibt es eine Verbindung zum Helenakult in Trier, da Sandrad der Gründungsabt der Abtei Gladbach ein Mönch des Benediktinerklosters St. Maximin war.

In den umliegenden Honschaften gibt es eigene Kapellengemeinden. Diese wurden zunächst als Bethäuser eingerichtet. Die älteste Kapelle ist die 1759 erbaute St. Sebastian in Broich. Weiterhin gehören zur Gemeinde die Kapellengemeinden Mennrath, Sittard und Gerkerath. Heutzutage gehört die Pfarrgemeinde St. Helena zu den ältesten Pfarrgemeinden im Bistum Aachen mit mehr als 7500 Pfarrangehörigen innerhalb Rheindahlens und der angrenzenden Honschaften.

Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Disposition der Schuke-Orgel[53]
I Hauptwerk C–g3
1. Principal 8′
2. Rohrflöte 8′
3. Oktave 4′
4. Spitzflöte 4′
5. Quinte 22/3
6. Oktave 2′
7. Mixtur III
II Unterwerk (schwellbar) C–g3
08. Gedackt 8′
09. Flöte 4′
10. Principal 2′
11. Quinte 11/3
12. Krummhorn 8′
Tremulant
Pedalwerk C–f1
13. Subbaß 16′
14. Baßflöte 8′
Koppeln: II/I, I/P, II/P

Nachdem um 1566 bereits Calvinisten in Dahlen sesshaft waren, die 1568 nach der Schlacht bei Dahlen vertrieben wurden,[54] wird eine erste lutherische Gemeinde wurde am 24. Oktober 1574 gegründet.[55] Die Dörfer Grambusch und Schwanenberg hatten bereits 1572 einen eigenen Prediger und gehörten in dieser Zeit zum Kirchspiel Dahlens.[56] Wahrscheinlich ist, dass es von 1574 an eine eigene reformierte Gemeinde gab, die von aus Gladbach stammenden Predigern betreut wurden. Im Jahr 1622 wurde das erste kleine evangelische Gebetshaus (eine Kapelle am Mühlentor) von spanischen Soldaten, die unter dem Kommando von Gonzalo Fernández de Córdoba standen und später in der Schlacht bei Fleurus geschlagen wurden, zerstört und der evangelische Gottesdienst so behindert, dass 1623 nur noch eine evangelische Predigt in Dahlen gehalten wurde.[55] Dies hatte zur Folge, dass die Gemeinde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ausstarb. Im 18. und 19. Jahrhundert waren noch wenige evangelische Familien in Dahlen wohnhaft. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts muss das evangelische Leben in Dahlen vollständig erloschen sein, so dass Dahlen eine rein katholische Stadt war. In den 1870er Jahren zogen aufgrund der Industrialisierung wieder Reformierte nach Dahlen, die sich bis zum Jahr 1908 zur Evangelischen Gemeinde Wickrathberg hielten, dann aber in die evangelische Gemeinde Rheydt umgepfarrt wurden, zu der sie bis zum 31. Dezember 1969 gehörten. Am 1. Januar 1970 wurde die Evangelische Kirchengemeinde Mönchengladbach – Rheindahlen selbstständig.[57] Das ehemalige Gemeindezentrum mit einem kleinen Gemeindesaal befand sich von 1951 an in einem Haus an der Max-Reger-Straße. Das Bethaus befand sich zu dieser Zeit an der Mennrather Straße und bereits Anfang der 1970er gab es Pläne für den Neubau eines Gemeindezentrums.[58] Der Bau der Martin-Luther-Kirche mit einem angeschlossenen neuen evangelischen Gemeindezentrum wurde am 15. März 1982 begonnen; die Einweihung des Gemeindezentrums der Martin-Luther-Kirchengemeinde erfolgte am 6. November 1983 – zum 500. Geburtstag Martin Luthers. Seit dem 1. Januar 1992 nennt sich die Gemeinde mit landeskirchlicher Genehmigung offiziell „Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach – Rheindahlen“.[57] Am 6. Oktober 1985 erfolgte die Einweihung des Kreuzträgers auf einem Platz vor der Kirche. Der Träger ist eine 24 m hohe Betonsäule mit drei je 5,50 m hohen Edelstahlkreuzen. Die am 25. März 1990 eingeweihten Glocken „Glaube“, „Liebe“ und „Hoffnung“ wurden am 15. September 1989 bei der Glockengießerei Rincker im hessischen Sinn fertiggestellt und läuten in einem neben dem Gemeindehaus gebauten Campanile. Am 16. Juni 1996 fand die Weihe der der in der Berliner Werkstatt Schuke gebauten Orgel statt.[55]

Judentum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die jüdische Gemeinde in Rheindahlen war eine Filialgemeinde der jüdischen Gemeinde Rheydt. Nachdem 1921 die Städte München-Gladbach und Rheindahlen zusammengeschlossen wurden blieb die Rheindahlener Gemeinde unabhängig. Bis 1922 hatten die jüdischen Gemeindemitglieder einen eigenen Gebetsraum an der ehemaligen Mühlenstraße (heute Am Mühlentor).[59]

Erste Anzeichen von jüdischer Bevölkerung in Dahlen stammen aus dem Jahr 1626. Dabei handelt es sich um die Einforderung eines Judentributs auf einer Kellnereirechnung durch das Amt Brüggen. Durch Emigration und Deportation ihrer Mitglieder wurde die jüdische Gemeinde während der Zeit des Nationalsozialismus ausgelöscht. An die 17 jüdischen Bewohner aus den zehn Familien in Rheindahlen erinnern die Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig vor den jeweiligen Wohnhäusern. Die Familien wurden in die Ghettos Minsk am 14. November 1941, Izbica am 22. April 1942 sowie in das Konzentrationslager nach Theresienstadt am 25. Juli 1942 deportiert.[60]

Entwicklung der Einwohnerzahl[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ein Namensverzeichnis aus dem Jahr 1405 nennt die Ortschaften Dorthausen, Kathausen, Eikelenbergh, Voesen und gen Hülsen. Im Jahr 1468 werden die Ortschaften Menraedt, Sittard, Stocker Honschaft (Eikelenberg), die Pel, das Broch, Bochholz, Wolfsittard, Gerckrad, Vosen, Hülsen und Günhoven zum Kirchspiel von Dahlen aufgeführt. Die Zahl der Einwohner betrug insgesamt 240.[61] 1549 folgen zu den bereits genannten Ortschaften noch Doerthausen, Grotenrath, Hilderath, gen Hausen und der Garzweiler Hof. Die Zahl der Einwohner wird mit 254 angegeben.[61]

Einwohnerzahlen von (Rhein-)Dahlen in der Übersicht
Jahr Bewohner
1468 240
1549 254
17501 3099
1798 3645
18152 4449
Jahr Bgm3 Stadt
1816 4486 1264
1828 4604 1232
1843 5070 1344
1867 6155
1871 6164 1866
Jahr Gesamt Stadt
1895 6699B 2012
1905 7551
1919 8308
1961 13.320 4740
1970 16.386 8012
Jahr Gesamt Hehn Holt JHQ Land Mitte
1980 25.432
20004 27.707 1684 7992 220 9371 8440
20075 27.170 1645 7867 233 9407 8018
20116 26.462 1618 7636 196 9154 7858
20127 26.365 1640 7663 184 9079 7799

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kommunalwahlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Rheindahlen
Wappenbeschreibung:

„Auf Grün silberne, schwarzgefugte gemauerte Kirche auf schmaler Basis in Seitenansicht, dezentriert nach heraldisch links; mit schwarzer Tür, ebensolchen Fenstern, roten Dächern und Vierpaßfenstern an Kirchenwand; her rechts am Turm goldener Dreiecksschild mit aufrechtem, rotbezungtem, schwarzem Jülicher Löwen.“[62]

Wappenbegründung:

Das Wappen der nach Mönchengladbach eingemeindeten Stadt Rheindahlen zeigt die Dahlener Kirche im Bauzustand vor 1483 und basiert auf einem Schöffensiegel des Jahres 1339 der Ortschaft Dahlen vor der Verleihung der Stadtrechte. Es ist weder bekannt, wer die Übernahme dieses Siegelbildes als Wappen veranlasste, noch, seit wann es Verwendung findet. Am 22. Dezember 1817 wurde es den Städten der Rheinprovinz gestattet, die alten Stadtwappen wieder anzunehmen. Zu diesem Zeitpunkt führte die Stadt Rheindahlen bereits dieses Wappen. Eine Verleihungs- oder Bestätigungsurkunden liegen darüber nicht vor.[62]Toni Mennen, Michael Walter: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dalen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten, Teil 1: Die Wickrath-Hochstaden-Are und das Kirchspiel Dalen. Hrsg.: Bürgerverein Rheindahlen e. V./Heimatverein Beeck e. V.. Band 1. Rheindahlen 1990, S. 109. Das Siegel hat die Umschrift: „Siegel der Schöffen von Dalen“ (lateinisch „[SIGI]LLUM [SCA] BINORUM DE DAL[EN]“). Vor dem Kirchturm hängt der dreieckige Wappenschild der Markgrafen und Herzöge von Jülich mit deren Wappentier, dem Löwen. Dies zeigt die Verbundenheit Dahlens zur Jülicher Herrlichkeit, die in dieser Zeit die Landesherrn waren und dem Ort am 27. Juli 1354 die Stadtrechte verliehen. Am Fuße des Kirchengebäudes ist ein Mühlrad zu erkennen, welches auf die vielen Mühlen und die Bruchlandschaft hinweist, die es zu dieser Zeit gegeben haben muss. Herzog Wilhelm von Jülich übertrug Emond von Engelsdorf 1373 die bestehenden und zukünftigen Mühlen in Dahlen. So gab es 1233 neben einer Mühle des Kölner Domstifts und 1330 die Mühle des Kölner Stiftes St. Maria im Kapitol beispielsweise die Mortensmoele (heute: Priorshof), eine Windmühle in Gerkerath (1452), eine Mühle bei Burg Gripekoven, die Vollmühle von 1468, das 1509 erstmals erwähnte Knippertzhöfchen (seit 1553) Knippertzmühle am Knippertzbach im Ortsteil Broich,[13] sowie die Wickrather Lehen Holtmühle, Buschmühle und Balkenmühle von 1715.[63] Die genaue Lage der beiden Mühlen der Kölner Stifte ist nicht mehr bekannt.[64] Offiziell wurde das Wappen bis zur Eingemeindung der Stadt Rheindahlen im Jahr 1921 verwendet.[62]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Helena[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Pfarrkirche St. Helena mit romanischem Westturm (rechts)
51° 8′ 51″ N, 6° 21′ 44″ O

Die Katholische Pfarrkirche St. Helena ist eine dreischiffige Staffelkirche im Baustil der Spätgotik. Aufgrund einer stetig wachsenden Kirchengemeinde wurden am ursprünglichen Kirchenbau seit dem 11. Jahrhundert immer wieder Veränderungen am ursprünglichen Bauwerk ausgeführt. Ein erster romanischer Kirchturm aus Stein ist aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts belegt.[65] Im 15. und 16. Jahrhundert bestand ein Kirchenbau mit Turm im romanischen Baustil. 1515 diente das Gebäude dem Franziskanerinnenkloster unter dem Namen St. Katharina als Kirche. Nach dem Stadtbrand vom 5. Juli 1647 wurde die Kirche schwer beschädigt.[66]

Durch den im Jahr 1910 begonnenen und 1915 unter der Leitung von Caspar Clemens Pickel beendeten Querbau, der im rechten Winkel mitten durch die alte Kirche errichtet wurde, entstand über der Vierung ein neues Bauwerk mit einem achteckigen Turm, dessen Turmspitze auf 130,21 m ü. NN liegt.[67] Es ist in dieser Größenordnung einzigartig. Die alte Kirche wurde somit als Eingangsbereich der neuen Kirche miteinbezogen. Der aus Tuffstein gebaute romanische Westturm der alten Kirche aus dem Ende des 12. Jahrhunderts ist das älteste noch erhaltene Bauwerk in Rheindahlen. Die Größe der alten Kirche ist somit auch in heutiger Zeit noch gut abzuschätzen. In der Kirche befindet sich eine gut erhaltene Eichenholzfigur des Heiligen Antonius. Diese 1,14 m hohe Figur wurde 1480 vom aus Utrecht stammenden Künstler Adriaen van Wesel erschaffen.[68] Beim Bombenangriff auf Rheindahlen am 25. Februar 1945 und durch Artilleriebeschuss wurden Teile der Kirche zum Teil stark zerstört, so dass sie in den Nachkriegsjahren wieder aufgebaut werden mussten.

Mühlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Schriefersmühle im Jahr 2011 vor der Sanierung durch Mittel des Fördervereins
51° 8′ 10″ N, 6° 20′ 25″ O

Von den ehemals 26 Wassermühlen und 13 Windmühlen im heutigen Stadtgebiet von Mönchengladbach existieren noch Gebäude oder Gebäudeteile von sieben Wassermühlen an der Niers, am ehemaligen Gladbach und am Mühlenbach (Wildenrather Mühle bei Wanlo, Ölmühle Wickrathberg, Schloss Wickrath, Schloss Rheydt, Getreidemühle Nonnenmühle in Uedding, Compesmühle, Vollmühle), sowie vier Windmühlen (Giesenkirchener, Gerkerather, Loh- und Schriefersmühle). Zwei dieser Windmühlen sowie die Vollmühle am Mühlenbach bei Gatzweiler stehen auf Rheindahlener Gebiet.

Die Gerkerather Mühle (ugs. Liffers Mühle) liegt am gleichnamigen Weg im Norden von Rheindahlen. Die Mühle wird bereits 1452 als Kastenmühle in geistlichem Besitz erwähnt und existiert seit 1733 in ihrer jetzigen Form als Turmwindmühle. Sie wurde auf einer Erdanschüttung errichtet und ist ein leicht konischer, aus Feldbrandsteinen erbauter, runder Mühlenturm. Im Jahr 1804 wurde sie als säkularisiertes Gut verkauft. Der Müller Franz Liffers kaufte die Mühle und zog am 1. Oktober 1885 mit seiner Familie dort ein. Noch bis 1920 wurde sie mit Windkraft angetrieben, bis 1960 mit der Hilfe eines Motors.[69] Seit dem 5. Juli 2007 steht der erhalten gebliebene Rest des Gebäudes unter Denkmalschutz.[70]

Bei der südöstlich von Rheindahlen an der B 57 gelegenen Schriefersmühle von 1747 handelt es sich um eine Holländische Turmwindmühle, die ganz aus Feldbrandstein erbaut wurde. Sie steht seit dem 14. Oktober 1986 unter Denkmalschutz.[71] Der Name leitet sich vom benachbarten Hof Schrievers ab. Bereits in der Tranchotkarte von 1806/07 ist die Mühle verzeichnet; allerdings als „Neue Mühle“, vermutlich, weil sie jünger ist als die Gerkerather Mühle.[72] Genutzt wurde diese Mühle vermutlich bis nach dem Ersten Weltkrieg. Die Mühle ist seit 1926 im Besitz der Familie Pillen, die seitdem vor der Mühle eine Tankstelle betreibt; zunächst Standard, später Esso.[73] Bis 1945 trug die Mühle die ursprüngliche Haube, jedoch ohne Ruten. Im Jahr 1945 kam es nach einer Brandstiftung zu einem verheerenden Brand, bei dem die Haube zerstört wurde, so dass nur noch der Stumpf erhalten blieb. Das drehbare Dach (ohne Steert) mit dem Flügeln und die Geschosse mit dem Mahlwerk fehlen. Die Inneneinrichtung aus Eichenholz hielt dem Feuer teilweise stand. Der aus Günhoven stammende Künstler Will Sommer schnitze aus den Resten die Krippenfiguren der im Zweiten Weltkrieg stark beschädigten Kirche St. Helena.[69][73] Die Mühle ist im heutigen Zustand 13,2 m hoch und von innen komplett entkernt. Die Wandstärke beträgt 1,60 m am Fuß und rund 0,8 m unter dem provisorisch aufgesetzten Dach. Um die Mühle zu erhalten wurde im August 2011 ein Förderverein gegründet.[74] Am 17. Juni 2012 lud der Förderverein zu einer Informationsveranstaltung ein. Auf dieser wurden die Fortschritte der Sanierung des äußeren Mauerwerks erörtert, die rund 30.000 Euro kosteten. Weitere Schritte wie die Abtragung des Mühlenbergs und der Abriss einer benachbarten Garage werden etwa 15.000 Euro kosten. Abschließende Renovierungsarbeiten wie das Erneuern des Daches werden circa 100.000 Euro kosten und sind in Planung.[75]

Wasserturm und Museum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Wasserturm und die hydrologische Station Mönchengladbach im Vordergrund.
51° 8′ 29″ N, 6° 22′ 2″ O
Mahlstein aus der Jungsteinzeit, der in der Ziegelei Dreesen gefunden wurde.

Zur Jahrhundertwende nahm man an, dass die Wasserwerke in den Stadtteilen Dahl (Mönchengladbach) und Helenabrunn (Viersen) für die Wasserversorgung der Stadt ausreichen würden. Durch das rasante Wachstum der Stadt musste jedoch schon kurze Zeit danach gehandelt werden. Im Jahr 1909 wurde daraufhin ein Wasserturm südwestlich von Rheindahlen in Betrieb genommen.[76] Der 42 m[77] hohe und m breite Wasserturm mit einem 150 Kubikmeter fassenden Wasserreservoir am südlichen Rand des Ortes wurde am 25. Februar 1914 in Betrieb genommen, nachdem bereits im Mai 1913 ein Wasserwerk errichtet und damit begonnen worden war, Trinkwasser mit einem Flach- und einem Tiefbrunnen zu fördern.[78][79][80]

Insgesamt 16 Brunnen liefern das Trinkwasser für das Wasserwerk. Das Wasserwerk wurde auf dem höchsten Punkt zwischen Rheindahlen und der Honschaft Hilderath errichtet.[77] In den Jahren 1921, 1927, 1936 und 1942 musste das Wasserwerk auf seine heutige Größe erweitert werden, da in den umliegenden Ortschaften Hausanschlüsse geschaffen wurden.[77] Im Jahr 1955 wurde der Wasserturm wegen seiner ungünstigen Lage im Höhenprofil stillgelegt, da die Wasserversorgung von Rheindahlen und Mönchengladbach zusammengelegt wurden. Allerdings wird weiterhin Wasser gefördert. Seit dem 14. Oktober 1986 steht der Ziegelturm unter Denkmalschutz.[81] Endgültig stillgelegt wurde der Wasserturm im Jahr 1996. Zwischen 1998 und 2000 wurden die Turmhaube aus Kupfer und das Mauerwerk aufgrund witterungsbedingter Schäden saniert. Wegen sicherheitstechnischer Gründe dürfen die 110 Stufen bis zur Turmspitze nicht benutzt werden.[82]

Das Wasserwerk wird von der NiederrheinWasser GmbH, einer Tochtergesellschaft der NEW AG und der Niederrheinwerke Viersen betrieben. Die Aufgaben der GmbH sind die Wassergewinnung und -Aufbereitung in den Versorgungsgebieten der Städte Mönchengladbach, Viersen, Korschenbroich und Schwalmtal. Auf dem Gelände des Wasserwerks befindet sich eine Hydrologische Station, die den Bodenwasserhaushalt des Löss-Standortes misst. Die angeschlossene Wetterstation erfasst Klimadaten, die neben den Messungen der Lysimeterstation unter anderem Erkenntnisse über die Grundwasserneubildung in Mönchengladbach ermöglichen.[83] In einem Informationsraum werden mithilfe eines Großmodells der Region Rheindahlen die Auswirkungen des südlich gelegenen Braunkohlentagebaus auf das Grundwasser dargestellt.[84]

Rheindahlen ist in der Urgeschichtsforschung als bedeutender Fundort altsteinzeitlicher Siedlungsreste bekannt, da Überreste von Siedlungen aus der Alt- und Jungsteinzeit bei Ausgrabungen ab 1915 gefunden wurden. Es konnten Fossilien von Neandertaler und Homo erectus nachgewiesen werden, die sich im Lehmboden erhalten haben. Aus diesem Grund beherbergt das Erdgeschoss des Wasserturms seit 1996 ein archäologisches Museum mit der Dauerausstellung 400.000 Jahre Vergangenheit in Rheindahlen.[85][86] Ausgestellt sind Artefakte aus der paläolithischen Siedlungszeit am Niederrhein vor 400.000 Jahren und prähistorische Fundstücke des Rheinlands aus dem Pleistozän und dem frühen Holozän. Diese wurden von 1991 an bei verschiedenen, durch den Landschaftsverband Rheinland und das Land Nordrhein-Westfalen geförderten Ausgrabungen auf dem Gelände der unmittelbar benachbarten Ziegelei Dreesen gefunden.[84] Die Ausgrabungen haben Bestimmung des Jagd- und Siedlungsraumes des Neandertalers beigetragen. Aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums der Auffindung des Neandertalers wurde im Jahr 2008 vom Ministerium für Bauen und Verkehr eine Schautafel aufgestellt, die auf den 80.000 Quadratmeter großen Ausgrabungsbereich aufmerksam macht.[87]

Sternwarte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf dem Gelände des Wasserwerks Rheindahlen an der Mennrather Straße befindet sich die Sternwarte Rheindahlen. Die Sternwarte, ein runder Turm mit einer weißen Kuppel, wurde 1999 von ihrem alten Standort am Flughafen Mönchengladbach nach Rheindahlen verlegt und wird vom Astronomischen Arbeitskreis Mönchengladbach e. V. betreut. Die Sternwarte hat einen Durchmesser von etwa 4 Metern; in ihr befinden sich zwei Teleskope mit einer freien Öffnung von je 200 mm und Brennweiten von 2000 beziehungsweise 4000 Millimetern.[88]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Sportvereinen gibt es in Rheindahlen unter anderem den Tennisclub Rheindahlen von 1914 sowie den Turnverein Rheindahlen, der am 1. Juli 1883 gegründet wurde. Der Verein nutzt neben der Sporthalle am Pädagogischen Zentrum an der Geusenstraße unter anderem eine 1969 gebaute Turnhalle an der Max-Reger-Straße, die auch dem Schulsport der in Rheindahlen ansässigen Grundschulen zur Verfügung steht. Das 1974 eröffnete Hallenbad wird von der Schwimm-Abteilung des Vereins genutzt. Leichtathletik wird auf der 1971 fertiggestellten Bezirkssportanlage an der Mennrather Straße angeboten. Hier finden auch die Bundesjugendspiele der Rheindahlener Grundschulen statt. Weitere Angebote des Vereins sind Gymnastik, Aerobic, Badminton, Volleyball, Taekwondo und Nordic Walking. Der Verein verfügt zudem über eine Kinder- und Jugendriege.[89]

Der Fußballverein SC Rheindahlen wurde 1919 gegründet und spielt mit seinen beiden Herrenmannschaften in der Landesliga und in der Kreisliga B. Daneben gibt es eine Bambini-Mannschaft sowie einen Kinder- und Jugendbereich von der F- bis zur A-Jugend.[90] In der Honschaft Broich ist der Verein Schwarz-Weiß Broich Peel ansässig, in Mennrath Viktoria Mennrath.[91]

Neben den Sportvereinen gibt es in Rheindahlen parteilicher, gemeinnütziger und sozial veranlagter Vereine. Dazu gehören unter anderem politische Parteien, Chöre, der Karnevalsverein KG Potz Op von 1873, mehrere Schützenvereine, Trommlercorps und Schützenbruderschaften sowie ein Bügelsportverein und der erwähnte Astronomische Arbeitskreis.

1997 wurde der Verein „Zukunft Rheindahlen“ gegründet. Dieser hat sich das Ziel gesetzt, den Heimatgedanken zu pflegen und zu fördern. Die Festwoche zur 650. Verleihung der Stadtrechte vom 11. bis 19. September 2004 wurde durch den Verein konzeptioniert und geplant.[92]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die 1878 gegründete Freiwillige Feuerwehr Rheindahlen ist eine von 20 Freiwilligen Feuerwehren im Stadtgebiet von Mönchengladbach. Sie hat (Stand: Dezember 2010) eine Mannschaftsstärke von 25 Kameraden und besteht aus einem Löschzug mit zwei Löschgruppenfahrzeugen (LF 24 und LF 16TS) sowie einem Unimog als Gerätewagen Licht (GW Licht).[93] Zur Ausbildung zukünftiger Kräfte besteht seit dem 17. Oktober 1989 eine Jugendfeuerwehr.[94]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Überbleibsel der Industriekultur in Rheindahlen: Das ehemalige Fabrikgebäude der Firma August Dilthey & Söhne an der Broicher Straße
51° 9′ 6″ N, 6° 21′ 15″ O

Im Mittelalter war Rheindahlen überwiegend agrarisch geprägt und von geringer Wirtschaftskraft.[95] So sind Ackerbau, Viehzucht und Waldwirtschaft aber auch Weberei und Gerberei die vorrangigen Erwerbszweige und bis in das 19. Jahrhundert die Haupterwerbsquellen der Bevölkerung. Außerdem wird mit Kolonialwaren und Alkohol gehandelt.[5]

1539 wird zunächst der Flachsanbau erwähnt.[13] 1863 waren von den 9735 Land- und forstwirtschaftlichen Betrieben 231 in Dahlen und Umland angesiedelt. Neben der Landwirtschaft stellte der Abbau von Lehm und die Herstellung von Ziegeln in zwei Ziegeleien ein wirtschaftliches Standbein dar. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ist die wirtschaftliche Bedeutung des Standortes eher als gering einzuschätzen. Dahlen ist ein Mittelpunkt für den Warenaustausch der Bewohner der umliegenden ländlichen Region. Zum Ende des 16. Jahrhunderts wird ein Wochenmarkt eingerichtet, auf dem vor allem Getreide, Flachs, Bier, Tuche und Leder gehandelt werden. Im 17. Jahrhundert findet ein weiterer Aufschwung statt, nachdem eine Zunahme von Handwerksbetrieben auch eine Zunahme der Bevölkerung mit sich bringt. 1724 gehen 411 Menschen in zehn Gewerben einer Tätigkeit nach. Von 1952 an profitierten Handel und Gewerbe durch die Ansiedlung des NATO-Hauptquartiers (JHQ).

Im westlich der Stadt liegenden Gewerbegebiet Rheindahlen sind die Abfallaufbereitungsanlage Mönchengladbach-Rheindahlen, ein Petrochemisches Unternehmen, Handelsvertretungen und Dienstleister angesiedelt. Ein 1989 für die Textilmaschinenfirma Schlafhorst eingerichtete Gelände liegt derzeit (Stand: Januar 2011) brach und wird als Schlafhorst Business Park von der Stadt Mönchengladbach zur Ansiedlung neuer Unternehmen angeboten.

Die ökonomische Entwicklung des Stadtteils Rheindahlen wird in heutiger Zeit durch den Verein Zukunft Rheindahlen betrieben. Bekannt ist der jährliche Kappesmarkt im Frühjahr und der Nikolausmarkt am ersten Dezemberwochenende mit Schaubuden und Kleinunterhaltern. Der Wochenmarkt findet an jedem Freitag auf dem Kirchenvorplatz statt.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr in Rheindahlen
Eiserner Rhein02.JPG
Teilstück des Eisernen Rheins mit RegioSprinter bei Rheindahlen
51° 8′ 59″ N, 6° 20′ 48″ O
Bahnhof Mönchengladbach-Rheindahlen 2.jpg
Bahnhofsgebäude Rheindahlen
51° 9′ 2″ N, 6° 21′ 28″ O
Bahnhof Mönchengladbach-Genhausen.jpg
Bahnsteig der Honschaft Genhausen
51° 8′ 53″ N, 6° 19′ 44″ O

Schienenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheindahlen besitzt zwei Bahnstationen (Mönchengladbach-Rheindahlen und Mönchengladbach-Genhausen) an der Eisenbahnstrecke RheydtDalheimRoermondNeerpelt nach Antwerpen, die auch als „Eiserner Rhein“ bezeichnet wird und eine Nebenstrecke der Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach ist.[96]

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In unmittelbarer Nähe zum Haltepunkt befinden sich Umsteigemöglichkeiten auf den Schnellbus- und Stadtbusverkehr.[97] Dabei zählt Rheindahlen als Stadtteil von Mönchengladbach zum Tarifgebiet des VRR und wird von der NEW mobil und aktiv Mönchengladbach GmbH als Verkehrsbetriebe in der Stadt Mönchengladbach mit den rechts stehenden Buslinien angesteuert. Der Busbahnhof an der Hilderather Straße bildet dabei einen wichtigen angefahrenen Punkt.

ÖPNV in Rheindahlen
Linie Linienverlauf
004 Rheindahlen Hilderather Straße / FriedhofGiesenkirchen Schelsen Kirche
007 Rheindahlen Hilderather StraßeNeuwerk Verwaltungsstelle
015 Rheindahlen Hilderather StraßeNeuwerk-Donk Donk Wendeplatz
017 Wegberg BusbahnhofLürrip Am Brückensteg
025 Rheindahlen GeusenstraßeHehn Rönneterweg
026 Hardt KarrenwegOdenkirchen Post
027 Rheindahlen Geusenstraße – Rheindahlen Hilderather Straße
SB81 Mönchengladbach EuropaplatzErkelenz Hauptbahnhof
NE4 Rheindahlen Hilderather Straße – Mönchengladbach über Hehn
NE5 Rheindahlen Hilderather Straße – Mönchengladbach über Rheydt/Pongs

Der in Rheindahlen betriebene ÖPNV gehört bedingt durch die Lage im Stadtgebiet von Mönchengladbach zum Tarifgebiet des Verkehrsverbund Rhein-Ruhr. Neben den bereits erwähnten Zugverbindungen bestehen in Bahnhofsnähe Busverbindungen nach Mönchengladbach, Rheydt, Hardt, Wickrath, Odenkirchen, Wegberg und Buchholz, sowie zusätzliche im Stundentakt verkehrende Schnellbuslinien nach Mönchengladbach, Rheydt und Erkelenz. In den Jahren 1905 wurde eine Straßenbahnverbindung in Richtung Rheydt, 1906 in Richtung Mönchengladbach eingeführt. Das Depot und die Endstation befanden sich auf der Gladbacher Straße in Höhe der Kreuzung zum Vogtsgarten. Der Schienenverkehr wurde bis in die späten 1960er Jahre aufrechterhalten.[13]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ungefähre Lage der Römerstraßen auf heutigem Mönchengladbacher Stadtgebiet[98]
Infrastruktur in Rheindahlen mit Umgebung nach der Neuaufnahme

Bereits zur Römerzeit im 1. bis zum 5. Jahrhundert, als das Gebiet um Rheindahlen zur Provinz Niedergermanien gehörte, führte eine Straße im Süden der heutigen Bebauungsgrenze (Stadtwaldstraße) vorbei.[98] Durch Rheindahlen führt die Bundesstraße 57 KrefeldAachen, die dem Verlauf einer bereits im Hochmittelalter erwähnten Straße folgt. Diese wird Ende des 18. Jahrhunderts als Chaussee von Aachen über Erkelenz, Mönchengladbach bis nach Krefeld neu konzipiert und realisiert. Im Jahr 1833 findet sie als Bezirksstraße in der Rheinprovinz Erwähnung, ebenso, wie zwei Kommunal-Wege nach Dülken und Neuss.[5] In den Jahren 1843–1845 wurde die Straße von Rheindahlen nach Rheydt (heute: Stadtwaldstraße), die schon in römischer Zeit die Städte Maastricht und Xanten verband, an die gerade genannte Chaussee am südlichen Rand der Stadt angeschlossen und ausgebaut. In den Jahren 1863–1864 wurde die nach Norden führende Straße von Odenkirchen über Rheindahlen nach Hardt und Dülken (heute Hardter Straße) ausgebaut.[13] Seit dem 19. September 1995 verläuft die B 57n als 3,7 Kilometer lange nordwestliche Ortsumgehung um Rheindahlen herum.[99] Die gesamten Baukosten betrugen 24,9 Millionen DM. Erste Ideen, eine Umgehungsstraße um Rheindahlen herum zu bauen stammen schon aus den 1950er Jahren. Die Stadt Mönchengladbach begann mit den Planungen einer Aachen-Ruhr-Straße als Entlastung für die Ortsdurchfahrt Rheindahlen. Im Jahr 1976 übernahm der Landschaftsverband Rheinland (LVR) die Übernahme dieser Planung und legte 1978 einen Vorentwurf vor. Die Verkehrsbelastung der durch den Ortskern führenden B 57 war um diese Zeit schon auf 10.000 Pkw in 24 Stunden gestiegen. Bedingt durch rund 40 Züge, die täglich die Gladbacher Straße kreuzten bildeten sich oft lange Rückstaus. Nachdem das Planfeststellungsverfahren 1986 begann verzögerte sich die Fertigstellung der Umgehungsstraße mehrere Male aufgrund einer fehlerhaften Ausschreibung und durch den Austausch von bereits verbautem, Schadstoffbelastetem Füllmaterial.[100] Eine Anbindung an die A 61 (VenloHockenheim) besteht in den Stadtteilen Mönchengladbach-Holt und -Rheydt. Im Jahr 1999 wurde der Kreuzungsbereich von Hardter- und Gladbacher Straße, den dem sich die Zentrale Militärkraftfahrtstelle befindet, in einen Kreisverkehr umgewandelt. In der Mitte wurde die steinerne Großplastik Steinzeittor des Künstlers Peter Rübsam installiert. Es erinnert mit den Schemen von zwei menschlichen Körpern an die frühgeschichtlichen Funde rund um Rheindahlen.

Nordpark[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Rheindahlen gehört ebenfalls der zwischen Holt und Rheindahlen gelegene Nordpark. Dabei handelt es sich um eine ehemals von den Britischen Streitkräften genutzte Fläche, die unter dem Leitbild Sport und Kultur von der Entwicklungsgesellschaft Mönchengladbach neu geplant und bebaut wird. Nach dem Krieg war auf dem Gelände nordöstlich von Genhülsen unter anderem das 17th Vehicle Depot untergebracht. Fahrzeuge aller Art, Panzer und Lazarettzüge konnten über einen eigenen Gleisanschluss, der im Rheindahlener Bahnhof mündete, transportiert werden.[101] Seit 2004 entstanden dort neben Flächen für Wirtschaftsunternehmen unter anderem das 54.010 Zuschauer fassende Stadion im Borussia-Park und der Warsteiner HockeyPark. Im Stadion im Borussia-Park trägt Fußballbundesligist Borussia Mönchengladbach seine Heimspiele aus. Im Warsteiner HockeyPark fand die Feldhockey-Weltmeisterschaft der Herren 2006 statt.[102]

Joint Headquarters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rund vier Kilometer nördlich von Rheindahlen liegt das NATO-Hauptquartier JHQ Rheindahlen (JHQ für Joint Headquarters) als eigener Stadtteil (Rheindalen II). Im JHQ war bis 1994 das NATO-Kommando Allied Command Europe Rapid Reaction Corps (ARRC) untergebracht. Diese Einheit ist ein multinationaler Logistikverband. Die Framework-Nation ist Großbritannien. Hervorgegangen ist dieser Verband aus der Britischen Rheinarmee (BAOR). Rheindahlen ist seit 1955 der internationale Hauptsitz der Navy, Army and Air Force Institutes (NAAFI), die Angehörige der Britischen Streitkräfte versorgt. Der Abzug der britischen Streitkräfte wurde vom 11. bis 14. Juli 2013 im JHQ und in der Mönchengladbacher Innenstadt groß zelebriert, allerdings nicht wie erhofft mit einem Mitglied des britischen Königshauses. Am 13. Dezember 2013 wird das JHQ Rheindahlen abgesperrt und offiziell an die Bundesrepublik Deutschland übergeben.[103]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über Rheindahlen wird unter anderem in den Lokalteilen der Rheinischen Post und der Westdeutschen Zeitung berichtet. Zudem existieren lokale Anzeigenblätter wie der Extra Tipp am Sonntag[104] und der StadtSpiegel am Mittwoch.[105] Einmal im Monat erscheint seit 1987 mit dem „Stadt- und Landbote“, (Gründer: Dipl.-Kfm., freie Journalist [DJV] und Schriftsteller Wilhelm J. Gerhards [1993 ausgeschieden] und Schulamtsdirektor Karl Heinz, „Charlie“, Jansen), später aus Rechtsgründen umbenannt in „SL-Zeitung für Rheindahlen“, eine Zeitung, die lokale Themen und Veranstaltungen zum Teil mit Artikeln in Plattdeutscher Sprache behandelt.[106]

Der Sender CityVision, das Stadtfernsehen für Mönchengladbach und die umliegende Region, ist für Kunden des Anbieters Unitymedia im analogen Kabelfernsehen und über DVB-C zu empfangen.[107] Ebenso so wie der auch terrestrisch oder über Livestream im Internet zu empfangende Radiosender Radio 90,1 dem Lokalradio für die Stadt Mönchengladbach. Daneben berichtet das WDR Fernsehen mit der Lokalzeit aus Düsseldorf über Mönchengladbach und Rheindahlen.

Bildungswesen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste Schule in Dahlen wird im 16. Jahrhundert erwähnt. Eine Dahlener Schulordnung liegt seit 1595 vor, in dieser Zeit hatte die Schule eine lateinische und eine deutsche Abteilung. Im Jahr 1796 gab es fünf Schulen, zwei in der Stadt und drei im Landgebiet. In der Stadt bestanden im Jahr 1827 zwei Elementarschulen.[108]

Rheindahlen besitzt heute neben den beiden Kindergärten der Kirchengemeinde St. Helena drei weitere städtische Kindergärten und Kindertagesstätten am Südwall, am Saasfelder Weg und an der Rochusstraße im Ortsteil Broich. Daneben die in auf eine Elterninitiative zurückgehende Kindertagesstätte Regenbogenhaus an der Gladbacher Straße.

Im Jahr 1968 wurde an der Geusenstraße ein neues Grundschulgebäude eröffnet. Die katholische Volksschule Rheindahlen war der Vorgänger der beiden in diesem Gebäude untergebrachten Schulen. Dabei handelt es sich um die katholische Will-Sommer-Schule sowie die ehemalige evangelische Grundschule Rheindahlen, die zu einer Gemeinschaftsgrundschule umgewandelt wurde. Die Hausverwaltung übernahm ab 1968 der Rektor der katholischen Grundschule. Nach den Schulschließungen in Gerkerath und Sittard übernahm die katholische Grundschule die vorhandenen Lehr- und Lernmittel dieser Einrichtungen. Die katholische Grundschule Rheindahlen erhielt unter dem Schulleiter Kempers im Jahr 1986 den Namen „Will-Sommer-Schule“ in Erinnerung an den aus Günhoven stammenden Bildhauer und Erzieher Will Sommer.[109]

Als weiterführende Schulen befinden sich der 1971 fertig gestellte Komplex bestehend aus Gymnasium Rheindahlen und katholischer Hauptschule Rheindahlen ebenfalls an der Geusenstraße. Darüber hinaus befindet sich im Schulzentrum die Schul- und Stadtteilbibliothek Rheindahlen der Stadtbücherei Mönchengladbach mit angeschlossener Sporthalle und einem Hallenschwimmbad, die unter anderem für den Schulsport und vom TV Rheindahlen genutzt wird. Zusätzlich gehören die Will-Sommer Grundschule in Broich sowie die katholischen Grundschulen in Hehn und Günhoven zum Bildungsangebot Rheindahlens.

Im Gebäude der 1935 erbauten, ehemaligen Adolf-Hitler-Schule auf der Max-Reger-Straße befindet sich die Rheinische Förderschule Mönchengladbach des Landschaftsverbands Rheinland.[110]

Ein weiteres Schulgebäude, das der ehemaligen Dorfschule des Rheindahlener Ortsteiles Gerkerath, wurde bis in das Jahr 2007 als Schulgebäude für die Grundschule und als Kindergarten genutzt. Es wurde 1928/29 erbaut. Die Eintragung des Gebäudes in die Liste der Baudenkmäler ist geplant.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dieser Abschnitt listet in Rheindahlen geborene Personen auf. Es sind Personen, die wichtig für Rheindahlen sind; also Personen, die entweder vor Ort gewirkt haben, deren Person eng mit dem Ort verbunden oder deren Name überregional bekannt ist.

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grabstein
Johann Franz Nicodem

Bürgermeister a.D. der Stadt
Rheindahlen, Ritter p.p.
geb. 6. März 1820, gest. 6. März 1904
Ehrenbürger der Stadt Rheindahlen

Auf Grund seiner Verdienste um die Stadt Rheindahlen wurde der langjährige Bürgermeister Johann Franz Nicodem zum bislang einzigen Ehrenbürger der Stadt ernannt.

  • Johann Franz Nicodem (* 6. März 1820 in Goch; † 6. März 1904 in Mönchengladbach (ehemals Gladbach-Land)), war Ritter des Deutschherrenorden und zunächst Bürgermeister von Kaiserswerth sowie von 1857 bis zu seiner Pensionierung am 1. April 1900 Bürgermeister der damals selbständigen Stadt Dahlen (ab 1878 Rheindahlen). Seine Verdienste sind mehrere Vereinsgründungen, darunter eine landwirtschaftliche Vereinigung, sowie 1858 die Gründung der Sparkassen-Filiale in Dahlen. Das genaue Datum der Verleihung der Ehrenbürgerwürde ist nicht bekannt, wahrscheinlich ist, dass sie vor dem Jahr 1900 ausgesprochen wurde. Das Grabmal der Familie Nicodem, aus der auch der Bürgermeister von Obergeburth (1896–1907) und Alt-Gladbach (1907–1916), Eugen Nicodem, hervorging, steht am alten Friedhof an der Hardter Straße.[112] Der Friedhof wurde im Jahr 2011 nach einer Anregung des Bürgervereins Rheindahlen in Franz-Nicodem-Park umbenannt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Norrenberg: Geschichte der Pfarreien des Dekanates M. Gladbach. Hrsg.: Karl Theodor Dumond. J. P. Bachem, 1889.
  • Hans Nolden, Bernhard Dünte, Eduard Richartz, Peter Neumann, Franz Wiebringhaus: Unsere Heimat. Ein Buch aus alter Zeit. Eine Heimatkunde des M. Gladbach = Rheydter Industriebezirks und dessen nächster Umgebung. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Mönchengladbach e. V.. 3. Auflage. Kommissionsverlag Fritz Kerlé, Mönchengladbach 1926.
  • Robert Jeuckens: Geschichte von Stadt und Pfarre Rheindahlen. Hrsg.: Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen. Band 20. Aachen 1954.
  • Wolfgang Löhr: Rheinischer Städteatlas. Rheindahlen. Hrsg.: Georg Droege, Klaus Fehn, Klaus Fink – Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn, Seminar für Historische Geographie der Universität Bonn, Landschaftsverband Rheinland, Amt für rheinische Landeskunde. Rheinland-Verlag, Köln 1976, ISBN 3-7927-0305-X.
  • Heinrich Gröteken: Geschichte der Stadt und des Amtes Dahlen. Hrsg.: Stadt Rheindahlen. A. Reuter, M.Gladbach Rheindahlen, 1925.
  • Wolfgang Löhr: Rheindahlen. Ein Bildband. Hrsg.: Stadtarchiv Mönchengladbach. B. Kühlen, Mönchengladbach 1971, ISBN 3-87448-070-4.
  • Julius Koenzgen: Festschrift zum 600. Bestehen der Stadt Rheindahlen. Stadtarchiv Mönchengladbach (Sta MG-Hb WWe Koe Nr. 39), Mönchengladbach 1954.
  • Günter Erckens unter Mitwirkung von Kurt Shimon Wallach: Juden in Mönchengladbach. Jüdisches Leben in den früheren Gemeinden Mönchengladbach, Rheydt, Odenkirchen, Giesenkirchen-Schelsen, Rheindahlen, Wickrath und Wanlo. Beiträge zur Geschichte der Stadt Mönchengladbach. Hrsg.: Stadtarchiv der Stadt Mönchengladbach. 25 und 26. Mönchengladbach 1988/1989.
  • Toni Mennen, Michael Walter: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dalen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten, Teil 1: Die Wickrath-Hochstaden-Are und das Kirchspiel Dalen. Hrsg.: Bürgerverein Rheindahlen e. V./Heimatverein Beeck e. V.. Band 1. Rheindahlen 1990.
  • Toni Mennen: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dalen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten, Teil 2: Die Burg des Gerhard von Engelsdorf und ihre Geschichte. Hrsg.: Volksbank Rheindahlen e. V.. Band 2. Rheindahlen 1995.
  • Michael Walter: Zeitspuren. Hrsg.: Zukunft Rheindahlen e. V.. Eigenverlag, Mönchengladbach 1994.
  • Michael Walter: Blickpunkte. Rheindahlener Geschichte. Hrsg.: Zukunft Rheindahlen e. V.. Eigenverlag, Mönchengladbach 2004.
  • Manfred Drehsen, Karl Purrio, Stefan Purrio: RheinDahlen – Geschichte in Bildern. Hrsg.: Förderverein der Katholischen Kirchengemeinde St. Helena Rheindahlen e. V.. Mönchengladbach 2008 (PDF-Dokument; 6,23 MB [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  • Manfred Drehsen, Karl Purrio, Stefan Purrio, Alfred Schneider: RheinDahlen – Geschichte in Bildern Band II. Hrsg.: Förderverein der Katholischen Kirchengemeinde St. Helena Rheindahlen e. V.. Mönchengladbach 2010.
  • Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. Band 1. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, Pulheim 1994, ISBN 3-7927-1375-6.
  • Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. Band 2. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, Pulheim 1999, ISBN 3-7927-1801-4.
  • Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. 3.1. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, Pulheim 2003, ISBN 3-7927-1883-9.
  • Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. 3.2. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, Pulheim 2003, ISBN 3-87448-265-0.
  • Manfred Drehsen, Karl-Heinz Jansen: Hier leben wir – Rheindahlen. Vereine, Gemeinschaften und Geschichten. Hrsg.: Stadt- und Landbote, Rheindahlener Zeitung. Eigenverlag, Mönchengladbach 1992.
  • Wilhelm Josef Gerhards: Was die Niers uns flüstert. Geschichten und Anekdoten aus dem alten Mönchengladbach, Rheydt, Wickrath und Rheindahlen. Wartberg Verlag & Co. KG, Gudensberg-Gleichen 2008, ISBN 978-3-8313-1927-5.
  • Edgar Rütten, Andrea Scholz: Juden in Mönchengladbach-Rheindahlen. Mönchengladbach (PDF-Dokument, 1,3 MB [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  • Hartmut Bockemühl: Gesichter einer Gemeinde 1980 – 2010, Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach–Rheindahlen. Hrsg.: Presbyterium der Evangelischen Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach-Rheindahlen. 2010.
  • Sigrid Bruckmann: Der Zweite Weltkrieg in Rheindahlen. In: Stadtsparkasse Mönchengladbach (Hrsg.): Geschichtsfreunde RheinDahlen. Nr. 5. Mönchengladbach November 2010.

Archäologische Ausgrabungen auf dem Gelände der ehemaligen Ziegelei Dreesen

  • Ralf W. Schmitz, Jürgen Thissen: Vorbericht über die Grabungen 1995-1997 in der mittelpaläolithischen B1-Fundschicht der Ziegeleigrube Dreesen in Rheindahlen. In: Archäologisches Korrespondenzblatt 28. Mainz 1998, S. 483–498.
  • Ralf W. Schmitz, Jürgen Thissen: Noch zu retten. Ein Siedlungsareal der Neandertaler im Löß von Rheindahlen. In: Hans Koschnik (Hrsg.): Archäologie im Rheinland. Köln 1996, S. 27–28.
  • Ralf W. Schmitz, Jürgen Thissen: Die Grabungen in der mittelpaläolithischen Siedlung in Mönchengladbach-Rheindahlen, Ziegeleigrube Dreesen. In: Heinz G. Horn, Hansgerd Hellenkemper, Gabriele Isenberg & Hans Koschnik (Hrsg.): Fundort Nordrhein-Westfalen. Millionen Jahre Geschichte: Frontispiz. Mainz 2000, S. 236–237.
  • Ralf W. Schmitz, Jürgen Thissen: Rheindahlen B1 – ein Fundplatz des Micoquien im Niederrheinischen Tiefland 1996. In: Hans Koschnik (Hrsg.): Archäologie im Rheinland. Köln 1997, S. 17–18.

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1 Bewohner des Ortes insgesamt: 716; Kirchspiel: 1799; Venrath: 428; Grambusch: 156
2 Bewohner des Ortes insgesamt: 1264; Kirchspiel: 3765
3 Einwohner der Bürgermeisterei Dahlen
4 1. Januar 2000
5 30. September 2007
6 31. März 2011
7 30. Juni 2012[113]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rheindahlen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellenangaben und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verwaltungszugehörigkeit. Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 1. Januar 2011.@1 @2 Vorlage:Toter Link/www.archive.nrw.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  2. Michael Walter: Blickpunkte. Rheindahlener Geschichte. Hrsg.: Zukunft Rheindahlen e. V.. Eigenverlag, Mönchengladbach 2004, Seit 65 Millionen Jahren – Entstehung unserer Landschaft, S. 9.
  3. Stadt Mönchengladbach, Fachbereich Umweltschutz und Entsorgung, Abteilung Braunkohle, Landschaft, Luft-Klima (Hrsg.): BRAUNKOHLENBERICHT. Fortschreibung 2008 / 2009. Mönchengladbach September 2009, 2.3.1 Arten und Ursachen von Bergschäden in Mönchengladbach, S. 4 (Online-Dokument; PDF, 2,73 MB [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  4. NiederrheinWasser GmbH – MDO – Meteorologische Messdaten. NiederrheinWasser GmbH. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  5. a b c d e Die Rheinprovinz der preussischen Monarchie, oder Beschreibung der systematischen Eintheilung in Regierungsbezirke, Kreise, Bürgermeistereien und Honnschaften, so wie der Städte, Flecken, Dörfer, einzelner Etablissements, mit Angabe der Einwohnerzahl, Gewerbe, Merkwürdigkeiten, Anstalten u. s. w. Ein historisch=geographisch=statistisches Handbuch zum Gebrauch aller Stände. Aus den neuesten Quellen geschöpft und zusammengestellt von mehreren Gelehrten. I. Band. Düsseldorf 1833, S. 107 (Seite im Digitalisat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  6. a b c Die Rheinprovinz der preussischen Monarchie, oder Beschreibung der systematischen Eintheilung in Regierungsbezirke, Kreise, Bürgermeistereien und Honnschaften, so wie der Städte, Flecken, Dörfer, einzelner Etablissements, mit Angabe der Einwohnerzahl, Gewerbe, Merkwürdigkeiten, Anstalten u. s. w. Ein historisch=geographisch=statistisches Handbuch zum Gebrauch aller Stände. Aus den neuesten Quellen geschöpft und zusammengestellt von mehreren Gelehrten. I. Band. Düsseldorf 1833, S. 108 (Seite im Digitalisat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  7. Heinz Günter Horn: Bodendenkmalpflege in NRW. Geschichte vor der Haustür. In: Verband der Landesarchäologen in der Bundesrepublik Deutschland: Dirk L. Krausse, Jürgen Kunow, Egon Schallmayer, Regina Smolnik, C. Sebastian Sommer (Hrsg.): Archäologie in Deutschland. Nr. 2. Konrad Theiss Verlag, Stuttgart 2005, S. 20–24.
  8. Michael Walter: Blickpunkte. Rheindahlener Geschichte. Hrsg.: Zukunft Rheindahlen e. V.. Eigenverlag, Mönchengladbach 2004, 600.000 Jahre alt – Rheindahlen ist einer der bedeutendsten Fundorte in Europa, S. 13.
  9. Public NESPOS Space – Rheindahlen (Englisch) NESPOS Society e. V.. Abgerufen am 19. Oktober 2010.
  10. Zukunft Rheindahlen e.V (Hrsg.): Rheindahlen – 650 Jahre. Festschrift zur 650-Jahr-Feier. Bern Schüren, Rheindahlen 2004, S. 11.
  11. Wolfgang Löhr: Rheindahlen. Ein Bildband. Hrsg.: Stadtarchiv Mönchengladbach. B. Kühlen, Mönchengladbach 1971, ISBN 3-87448-070-4, S. 14.
  12. Otto von Bylandt-Stiftung zur Förderung des Städtischen Museums Schloß Rheydt (Hrsg.): Rheydter Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Heimatkunde. Band 14. B. Kühlen Verlag, Mönchengladbach 1982, S. 67 ff.
  13. a b c d e f Wolfgang Löhr: Rheinischer Städteatlas. Rheindahlen. Hrsg.: Georg Droege, Klaus Fehn, Klaus Fink – Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn, Seminar für Historische Geographie der Universität Bonn, Landschaftsverband Rheinland, Amt für rheinische Landeskunde. Rheinland-Verlag, Köln 1976, ISBN 3-7927-0305-X.
  14. Wiljo Krechting: Hinab ins Mittelalter. RP Online. 27. April 2010. Abgerufen am 26. Dezember 2010.
  15. Wolfgang Löhr: Rheindahlen. Ein Bildband. Hrsg.: Stadtarchiv Mönchengladbach. B. Kühlen, Mönchengladbach 1971, ISBN 3-87448-070-4, S. 16.
  16. Toni Mennen: Genhodder – 550 Jahre. Mönchengladbach 2002, Kurzfassung der Rheindahlener (Genhodder) Geschichte, S. 12 f.
  17. Toni Mennen: Genhodder – 550 Jahre. Mönchengladbach 2002, Kurzfassung der Rheindahlener (Genhodder) Geschichte, S. 13.
  18. Robert Jeuckens: Geschichte von Stadt und Pfarre Rheindahlen. Hrsg.: Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen. Band 20. Aachen 1954, S. 45.
  19. Robert Jeuckens: Geschichte von Stadt und Pfarre Rheindahlen. Hrsg.: Bischöfliches Diözesanarchiv Aachen. Band 20. Aachen 1954, S. 45 f.
  20. Heinrich Gröteken: Geschichte der Stadt und des Amtes Dahlen. Hrsg.: Stadt Rheindahlen. A. Reuter, M.Gladbach Rheindahlen, 1925, S. 7.
  21. Wolfgang Löhr: Rheinischer Städteatlas. Rheindahlen. Hrsg.: Georg Droege, Klaus Fehn, Klaus Fink – Institut für geschichtliche Landeskunde der Rheinlande an der Universität Bonn, Seminar für Historische Geographie der universität Bonn, Landschaftsverband Rheinland, Amt für rheinische Landeskunde. Rheinland-Verlag, Köln 1976, ISBN 3-7927-0305-X, S. 1.
  22. Norbert Becker: Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. Hrsg.: Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung. Band 1. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, Pulheim 1994, ISBN 3-7927-1375-6, S. 419.
  23. W. Jungandreas: Historisches Lexikon der Siedlungs- und Flurnamen des Mosellandes. Trier 1962, S. 1093.
  24. Toni Mennen, Michael Walter: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dalen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten, Teil 1: Die Wickrath-Hochstaden-Are und das Kirchspiel Dalen. Hrsg.: Bürgerverein Rheindahlen e. V./Heimatverein Beeck e. V.. Band 1. Rheindahlen 1990, S. 53.
  25. Toni Mennen, Michael Walter: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dalen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten, Teil 1: Die Wickrath-Hochstaden-Are und das Kirchspiel Dalen. Hrsg.: Bürgerverein Rheindahlen e. V./Heimatverein Beeck e. V.. Band 1. Rheindahlen 1990, S. 54–55.
  26. Toni Mennen, Michael Walter: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dalen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten, Teil 1: Die Wickrath-Hochstaden-Are und das Kirchspiel Dalen. Hrsg.: Bürgerverein Rheindahlen e. V./Heimatverein Beeck e. V.. Band 1. Rheindahlen 1990, S. 56.
  27. Toni Mennen, Michael Walter: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dalen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten, Teil 1: Die Wickrath-Hochstaden-Are und das Kirchspiel Dalen. Hrsg.: Bürgerverein Rheindahlen e. V./Heimatverein Beeck e. V.. Band 1. Rheindahlen 1990, S. 59.
  28. a b Hans Nolden, Bernhard Dünte, Eduard Richartz, Peter Neumann, Franz Wiebringhaus: Unsere Heimat. Ein Buch aus alter Zeit. Eine Heimatkunde des M. Gladbach = Rheydter Industriebezirks und dessen nächster umgebung. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Mönchengladbach e. V.. 3. Auflage. Kommissionsverlag Fritz Kerlé, Mönchengladbach 1926, S. 191.
  29. Wilhelm Niepoth: Eine Stadt baut auf Rheydt. Theißen-Verlag, Rheydt 1951, Mülgauer Schnapphähne, S. 12.
  30. H. Gerichhausen: Die Raubritter von Gripekoven. Hrsg.: Heimatverein Beeck e. V.. Wegberg 1985, S. 8 ff.
  31. Julius Koenzgen: Festschrift zum 600. Bestehen der Stadt Rheindahlen. Stadtarchiv Mönchengladbach (Sta MG-Hb WWe Koe Nr. 39), Mönchengladbach 1954, S. 8.
  32. Udo Mainzer: Stadttore im Rheinland. Mit 110 Exklusivaufnahmen von Michael Jeiter – Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz e. V. Gesellschaft für Buchdruckerei AG, Neuss 1975, S. 271 ff.
  33. Historisches Archiv der Stadt Köln (Geistliche Abteilung): portze die ter wintmoloilen warde uisgeit – Mühlentor von 1452; portze, die zo Wickeraedte wardt uysgeit – Wickrather Tor von 1452; Stadtarchiv Mönchengladbach 2a, 15: Beckerportze – Beecker Tor von 1583
  34. Paul Clemen (Hrsg.): Die Kunstdenkmäler der Rheinprovinz. Die Kunstdenkmäler der Städte und Kreise Gladbach und Krefeld. Band 3. L. Schwann, Düsseldorf 1896, ISBN 3-89618-129-7, S. 521.
  35. Hans Nolden, Bernhard Dünte, Eduard Richartz, Peter Neumann, Franz Wiebringhaus: Unsere Heimat. Ein Buch aus alter Zeit. Eine Heimatkunde des M. Gladbach = Rheydter Industriebezirks und dessen nächster umgebung. Hrsg.: Heimat- und Geschichtsverein Mönchengladbach e. V.. 3. Auflage. Kommissionsverlag Fritz Kerlé, Mönchengladbach 1926, S. 192.
  36. Wolfgang Löhr: Rheindahlen. Ein Bildband. Hrsg.: Stadtarchiv Mönchengladbach. B. Kühlen, Mönchengladbach 1971, ISBN 3-87448-070-4, S. 39.
  37. Peter Schönfeld: Backsteinbau und Schülergraffiti – frühe Neuzeit in Rheindahlen. Abgerufen am 3. Januar 2014.
  38. Otto von Mülmann: Gewerbe-Statistik von Preussen. Dritter Theil: Der Regierungsbezirk Düsseldorf. Band 1. J. Baedeker, Iserlohn 1864 (Spezial-Geschichte der einzelnen Städte in der Google-Buchsuche [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  39. Winfried Bollmann: Rheindahlen – 650 Jahre. Festschrift zur 650-Jahr-Feier. Hrsg.: Zukunft Rheindahlen e.V. Bern Schüren, Rheindahlen 2004, Französische Zeit in Mönchengladbach und Rheindahlen, S. 115 ff.
  40. IT.NRW und Landesarchiv Münster: 1.5.1.2. Roerdepartement. Informationssystem der Archive in Nordrhein-Westfalen. Abgerufen am 1. September 2015.
  41. Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung (Hrsg.): Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. 3.1. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland mbH, Abtei Brauweiler, Pulheim 2003, ISBN 3-7927-1883-9, S. 486.
  42. Daten zur Geschichte Odenkirchens. Heimatverein Odenkirchen 1951 e.V. 21. März 2011. Abgerufen am 11. Juni 2011.
  43. Die Rheinprovinz der preussischen Monarchie, oder Beschreibung der systematischen Eintheilung in Regierungsbezirke, Kreise, Bürgermeistereien und Honnschaften, so wie der Städte, Flecken, Dörfer, einzelner Etablissements, mit Angabe der Einwohnerzahl, Gewerbe, Merkwürdigkeiten, Anstalten u. s. w. Ein historisch=geographisch=statistisches Handbuch zum Gebrauch aller Stände. Aus den neuesten Quellen geschöpft und zusammengestellt von mehreren Gelehrten. I. Band. Düsseldorf 1833, S. 4 (Seite im Digitalisat der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  44. 150 Jahre Rheinische Städteordnung. Landschaftsverband Rheinland. 30. November 2006. Abgerufen am 6. Oktober 2012.
  45. Wolfgang Löhr: Rheindahlen. Ein Bildband. Hrsg.: Stadtarchiv Mönchengladbach. B. Kühlen, Mönchengladbach 1971, ISBN 3-87448-070-4, S. 7.
  46. Stadt Mönchengladbach (Hrsg.): Eingemeindungs-Vertrag zwischen den Stadtgemeinden M. Gladbach und Rheindahlen. (Online Dokument PDF; 18 KB [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  47. Wolfgang Löhr: Rheindahlen. Ein Bildband. Hrsg.: Stadtarchiv Mönchengladbach. B. Kühlen, Mönchengladbach 1971, ISBN 3-87448-070-4, S. 42.
  48. Allan H. Mick: With the 102nd Infantry Division Through Germany. Infantry Journal Press, Washington 1947, ISBN 978-0-89839-045-2, Czechoslovakia 1945 (englisch).
  49. Sigrid Bruckmann: Der Zweite Weltkrieg in Rheindahlen. In: Stadtsparkasse Mönchengladbach (Hrsg.): Geschichtsfreunde RheinDahlen. Nr. 5. Mönchengladbach November 2010, S. 2 ff.
  50. Wolfgang Löhr: Rheindahlen. Ein Bildband. Hrsg.: Stadtarchiv Mönchengladbach. B. Kühlen, Mönchengladbach 1971, ISBN 3-87448-070-4, S. 43 ff.
  51. Heinrich Gröteken: Geschichte der Stadt und des Amtes Dahlen. Hrsg.: Stadt Rheindahlen. A. Reuter, M.Gladbach Rheindahlen, 1925, S. 11.
  52. Peter Norrenberg: Geschichte der Pfarreien des Dekanates M. Gladbach. Hrsg.: Karl Theodor Dumond. J. P. Bachem, 1889, S. 27.
  53. Hans-Ulrich Rosocha: Die Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach – Unsere Orgel. Presbyterium der Martin-Luther-Kirchengemeinde (MLK). 29. September 2005. Abgerufen am 28. Dezember 2010.
  54. Evangelische Kirche im Rheinland [EKiR] (Hrsg.): Geschichte der Ev. Kirchengemeinde Süchteln. 1. Teil – Geschichte der Gemeinde, S. 1 (Online-Dokument, PDF; 42 KB [abgerufen am 4. Oktober 2012]).
  55. a b c Hans-Ulrich Rosocha: Die Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach – Unsere Orgel. Presbyterium der Martin-Luther-Kirchengemeinde (MLK). 29. September 2005. Abgerufen am 28. Dezember 2010.
  56. Heinrich Gröteken: Geschichte der Stadt und des Amtes Dahlen. Hrsg.: Stadt Rheindahlen. A. Reuter, M.Gladbach Rheindahlen, 1925, S. 18.
  57. a b Hans-Ulrich Rosocha: Die Evangelische Martin-Luther-Kirchengemeinde Mönchengladbach – Rheindahlen und ihre geschichtlichen Wurzeln im Dahlen des 16. Jahrhunderts. Presbyterium der Martin-Luther-Kirchengemeinde (MLK). 26. August 2007. Abgerufen am 28. Dezember 2010.
  58. Nadine Fischer: Ein Ort zum Wohlfühlen. Junge Ballerinen tanzen unter dem Kirchraum im Ballettsaal, das Mandolinenorchester probt im Erdgeschoss, Jugendliche treffen sich in einem eigenen Zentrum. Lebendig und offen für alle ist die Martin-Luther-Kirche. In: Rheinische Post. Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Düsseldorf 2. Februar 2011, S. C4.
  59. Andrea Kaufmann, Edgar Rütten: Juden in Mönchengladbach-Rheindahlen. In: Volksbank Mönchengladbach-West eG (Hrsg.): Rheindahlen Almanach '97. Rheindahlen 1997, Die Jüdische Gemeinde in Rheindahlen, S. 31.
  60. Andrea Kaufmann, Edgar Rütten: Juden in Mönchengladbach-Rheindahlen. In: Volksbank Mönchengladbach-West eG (Hrsg.): Rheindahlen Almanach '97. Rheindahlen 1997, Die Deportationen, S. 50–51.
  61. a b Heinrich Gröteken: Geschichte der Stadt und des Amtes Dahlen. Hrsg.: Stadt Rheindahlen. A. Reuter, M.Gladbach Rheindahlen, 1925, S. 73.
  62. a b c Otto von Byland-Gesellschaft zur Förderung des Städtischen Museums Schloß Rheydt (Hrsg.): Rheydter Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Heimatkunde. Band 18. B. Kühlen Verlag, Mönchengladbach 1990, S. 12 f. Ein erhaltenes Schöffensiegel vom 20. September 1367 zeigt das daraufhin entstandene Wappen schon in etwa der gleichen Anordnung.
  63. Toni Mennen, Michael Walter: Die mittelalterliche Burg Gripekoven und die Herrschaft Dalen. Der gescheiterte Versuch, eine niederrheinische Herrschaft zu errichten, Teil 1: Die Wickrath-Hochstaden-Are und das Kirchspiel Dalen. Hrsg.: Bürgerverein Rheindahlen e. V./Heimatverein Beeck e. V.. Band 1. Rheindahlen 1990, S. 148.
  64. Uta Garbisch: Archiv und Schule. Mönchengladbach im Mittelalter. Hrsg.: Stadtarchiv Mönchengladbach. 4/1997. Mönchengladbach 1997, S. 4/III/72.1.
  65. C.-W. Clasen: Die Denkmäler des Rheinlandes: Mönchengladbuch. Hrsg.: Rudolf Wesenberg, Albert Verbeek. Band 9. Rheinland-Verlag/L. Schwann Verlag, Köln 1964, S. 97 f.
  66. Otto von Mülmann: Gewerbe-Statistik von Preussen. Dritter Theil: Der Regierungsbezirk Düsseldorf. Band 1. J. Baedeker, Iserlohn 1864 (Spezial-Geschichte der einzelnen Städte in der Google-Buchsuche [abgerufen am 25. November 2012]).
  67. Herbert Reiners: Loca Desiderata, Mönchengladbacher Stadtgeschichte. Hrsg.: Wolfgang Löhr mit Unterstützung der Sparkassenstiftung für Kunst und Wissenschaft, der Reiners-Stiftung GmbH und der Josef und Hilde Wilberz-Stiftung. Band 1. Rheinland-Verlag- und Betriebsgesellschaft des Landschaftsverbandes Rheinland, Abtei Brauweiler, Pulheim 1994, ISBN 3-7927-1375-6, S. 13.
  68. Reinhardt Hootz: Deutsche Kunstdenkmäler. Ein Bildhandbuch – Niederrhein. 2. Auflage. Deutscher KunstVerlag, München, Berlin 1966, S. 393.
  69. a b Windmühlen am Niederrhein. Eberhard Woelk. 1. November 2004. Abgerufen am 25. Dezember 2010.@1 @2 Vorlage:Toter Link/www.xn--windmhlen-am-niederrhein-zsc.de (Seite nicht mehr abrufbar; Suche in Webarchiven)
  70. Denkmale in der Stadt Mönchengladbach, Gerkerather Mühle in Rheindahlen. Bernd Limburg. 12. September 2010. Abgerufen am 26. Dezember 2010.
  71. Denkmale in der Stadt Mönchengladbach, Mühlenturm in Schriefersmühle. Bernd Limburg. 12. September 2010. Abgerufen am 26. Dezember 2010.
  72. Geschichte. Förderverein Schriefersmühle. Abgerufen am 21. September 2011.
  73. a b Nadine Fischer: Mehl, Sprit und röhrende Motoren. Knapp 200 Jahre betrieben Müller die Schriefersmühle. Etwa seit den 1930er Jahren steht der Turm an der Bundesstraße 57 leer, umgeben von einer Tankstelle und einem Bikertreff. Die Anwohner denken darüber nach, einen Förderverein zu gründen und die Mühle zu restaurieren. In: Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH (Hrsg.): Rheinische Post. Mönchengladbach 23. Juli 2011, S. C4.
  74. Angela Rietdorf: Die Rettung der Schriefersmühle. W. Girardet GmbH & Co. KG. 14. September 2011. Abgerufen am 21. September 2011.
  75. Schriefersmühle gerettet. In: SL – Stadt- und Landbote Rheindahlen. Nr. 324. Mönchengladbach Juni 2012, S. 17.
  76. Rudolf Wildermann: 100 Jahre Öffentliche Wasserversorgung Mönchengladbach. Hrsg.: Stadtwerke Mönchengladbach. Warlich Druck und Verlagsgesellschaft mbH, Meckenheim 1980, Rheindahlen nicht begeistert, S. 25.
  77. a b c Rudolf Wildermann: 100 Jahre Öffentliche Wasserversorgung Mönchengladbach. Hrsg.: Stadtwerke Mönchengladbach. Warlich Druck und Verlagsellschaft mbH, Meckenheim 1980, Rheindahlen nicht begeistert, S. 26.
  78. Wasserwerk Rheindahlen. NiederrheinWasser GmbH. 29. Juni 2010. Abgerufen am 26. Dezember 2010.
  79. Garnet Manecke: Wassertürme erzählen Geschichte. RP ONLINE. 5. Oktober 2009. Abgerufen am 26. Dezember 2010.
  80. Der Wasserturm in Rheindahlen. Geschichtsfreunde RheinDahlen. 22. Januar 2014. Abgerufen am 25. Februar 2014.
  81. Denkmale in der Stadt Mönchengladbach, Wasserturm in Rheindahlen. Bernd Limburg. 12. September 2010. Abgerufen am 26. Dezember 2010.
  82. Von Mammuts und Turmfalken. Für viele Rheindahlener ist ihr Wasserturm immer noch ein Wahrzeichen, auch wenn er seit 1976 nicht mehr in Betrieb ist. Wo einst das Wasser im Stahlbehälter schwappte, liegen jetzt steinzeitliche Artefakte in Vitrinen: 1996 eröffnete im Erdgeschoss ein archäologisches Museum. In: Rheinische Post. Nr. 66. Rheinische Post Verlagsgesellschaft mbH, Mönchengladbach 19. März 2011.
  83. MDOv2 – NiederrheinWasser GmbH – MDO – Meteorologische Messdaten. MessCom GmbH. Abgerufen am 25. Dezember 2010.
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