Rheinhessen

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Dieser Artikel befasst sich mit der Region Rheinhessen; zu weiteren Bedeutungen gleichnamiger Begriffe siehe Rheinhessen (Begriffsklärung).
Logo der Rheinhessen-Vermarktung (seit 2007)

Rheinhessen ist eine Region am nordwestlichen Ende des Oberrheingrabens, in der etwa 600.000 Menschen leben. Politisch gehört sie heute zum Land Rheinland-Pfalz. Der Name verweist auf die historische Zugehörigkeit des Gebietes als Provinz Rheinhessen zum Großherzogtum Hessen von 1816 bis 1919 und nachfolgend zum Volksstaat Hessen bis 1945.

Rheinhessen ist in Rheinland-Pfalz die geographische und politische Verbindung zwischen Rheinland und dem Rhein-Pfalz-Kreis in der Pfalz (Region). Die uralten geschichtlich vielfältigen Fundstellen, bei ständiger Besiedlung, beweisen zwei der drei Kaiserdome in Mainz und Worms.

Nach der Region Rheinhessen sind der ehemalige rheinland-pfälzische Regierungsbezirk Rheinhessen und das Weinbaugebiet Rheinhessen benannt.

Rheinhessen

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage und Struktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheinhessenlandschaft

Rheinhessen wird im Norden und Osten vom Rhein begrenzt. Nach Süden zur Pfalz verläuft die Grenze von der Mündung der Isenach in den Rhein zunächst in westlicher, dann nordwestlicher Richtung. Die Westgrenze bilden ungefähr die Gewässer Nahe und Alsenz.

Die Fläche Rheinhessens erstreckt sich über rund 1400 km² zwischen der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz und (im Uhrzeigersinn) den Städten Worms, Alzey und Bingen. Weitere größere Orte in der Region sind Ingelheim, Nierstein, Oppenheim, Bodenheim und Nackenheim (alle am Rhein gelegen) sowie Osthofen, Nieder-Olm, Wörrstadt und Westhofen. Der geographische Mittelpunkt von Rheinhessen befindet sich auf der Gemarkung von Gabsheim.

Gewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Rhein sind die drei bedeutendsten rheinhessischen Gewässer die Selz, der Wiesbach und der Appelbach. Kleinere Gewässer sind beispielsweise der Seebach, die Pfrimm, der Eichelsbach oder der Mühlbach. Im Südosten von Rheinhessen liegen noch die Mündungsgebiete der in der Pfalz entspringenden Rheinzuflüsse Eisbach, Eckbach und Isenach.

Inseln[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheininseln Sändchen (vorne) und Kisselwörth (dahinter), rechts die Gemeinde Nackenheim

Die Inseln Kisselwörth (35 ha) und Sändchen trennen Nackenheim vom Rheinhauptstrom. Die beiden Binneninseln stehen unter Naturschutz. Früher wurde das Gebiet landwirtschaftlich genutzt, heute befinden sich dort Streuobstwiesen. Im Zuge der Rheinbegradigung vergrößerte man die Inseln Kisselwörth und Sändchen durch Uferaufschüttungen und Stromleitwerke. Stündlich setzt ein Boot des DLRG-Vereins die Besucher kostenlos über.

Am Inselrhein zählen u. a. Illmenaue, Fulder Aue und Königsklinger Aue zu Rheinhessen.

Historisch zählten zur Provinz Rheinhessen auch die heute zu Hessen gehörenden Inseln Petersaue bei Mainz, Maaraue an der Mainmündung, Bleiaue bei Gustavsburg, Nonnenau/Langenau bei Ginsheim und die künstlich durch den Rheindurchstich entstandene Insel Kühkopf. Ebenfalls zu Rheinhessen gehören zahlreiche ehemalige Auen, die nach der Rheinbegradigung dauerhaft mit den Ufern verbunden wurden, wie die Haderaue bei Budenheim, die Ingelheimer Aue bei Mainz und der Ibersheimer Wörth bei Worms.

Erhebungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick in das Selztal bei Dolgesheim. Am Horizont ist das Rheingaugebirge zu erahnen.

Rheinhessen wird auch als Land der tausend Hügel bezeichnet. Es wird fast vollständig durch das Rheinhessische Hügelland eingenommen. Dieses hat überwiegend den Charakter einer vielfach zertalten Hochfläche, deren Niveau zwischen 250 und 270 Höhenmeter erreicht. Die höchste Erhebung ist der Kappelberg (358 m ü. NHN) südwestlich von Alzey. Weitere Erhebungen liegen im Südwesten in der Rheinhessischen Schweiz (bei Fürfeld das Köpfchen, 330 m und der Eichelberg, 320,3 m); der Wonsheimer Wald erreicht an einigen Stellen 325 Höhenmeter.

Böden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rheinhessen verfügt vornehmlich über Lössböden, aber auch Mergel mit großem Lehmanteil. Die Gesteine im Untergrund stammen überwiegend aus dem Tertiär. Zu dieser Zeit war das Gebiet des heutigen Rheinhessen von einem Meer bedeckt (Mainzer Becken). Im frühen Tertiär wurden hier vor allem Tone und Sande abgelagert, später Kalke (Kalktertiär), die heute noch im nördlichen Teil Rheinhessens, bei Ingelheim und Gau-Algesheim, den Anstieg zum Rheinhessischen Hügelland markieren.[1]

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch seine geschützte Lage im Lee von Hunsrück, Taunus, Odenwald und Nordpfälzer Bergland gehört Rheinhessen zu den wärmsten und trockensten Gebieten Deutschlands, was den Wein- und Obstanbau begünstigt.

Rheinhessen ist – u. a. wegen der intensiven landwirtschaftlichen Nutzung – das mit ungefähr 5 % seiner Fläche am geringsten bewaldete Gebiet in Deutschland. Starke Regenfälle sind die Ausnahme und treten meist nur im Sommer auf, in der Regel in Verbindung mit Gewittern.

Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt in Rheinhessen etwa 1600 Stunden, die Vegetationszeit etwa 240 Tage. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 10,5 °C und damit auch über dem Durchschnitt von Deutschland.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fundstellen und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dom St. Peter zu Worms

Rheinhessen bietet vorgeschichtlich wie geschichtlich aufschlussreiche Fundstellen. Aus prähistorischer Zeit sind z. B. die Weinheimer Trift bei Alzey, der sogenannte Ur-Rhein bei Eppelsheim („Dinotherium“) und das Brandungskliff am Steigerberg bekannt.

Die immer stark besiedelte Region bringt Funde aus allen geschichtlichen Perioden hervor, von steinzeitlichen Gräberfeldern bei Flomborn über keltische Schatzfunde bei Planig und römische Tempel und Theater in Mainz bis hin zu dem fränkischen Fürstengrab von Flonheim. Bei der Fränkischen Reichsteilung des Fränkischen Reiches Karl des Großen mit dem Vertrag von Verdun 843 erhielt Ludwig der Deutsche das Ostfrankenreich. Der Grenzverlauf wurde genau festgelegt: „alles jenseits des Rheins, dazu diesseits die Städte und Gaue von Speyer, Worms und Mainz“. Bereits damals muss das spätere Rheinhessen eine besondere Bedeutung gehabt haben.

Zwei der drei romanischen Kaiserdome stehen hier, in Mainz und Worms.

Als Durchzugsgebiet am und auf dem Rhein hat Rheinhessen viele Einflüsse und Völkerschaften seit den Römern erlebt. Der aus Nackenheim bei Mainz stammende Carl Zuckmayer brachte dies in Des Teufels General auf die Formel vom Rhein als „Kelter Europas“. Neben vielen Einflüssen besonders hervorzuheben ist die lang andauernde Besiedlung durch Juden, deren Spuren an manchen Stellen zu finden sind, besonders eindrucksvoll aber in Worms mit dem ältesten Judenfriedhof Europas und der bald tausendjährigen Synagoge.

Nach dem verheerenden Dreißigjährigen Krieg suchte der 15. Kurfürst von der Pfalz, Karl Ludwig, einen neuen Standort für sein zerstörtes Heidelberger Schloss. Der Stadt Worms machte er 1659 das Angebot, dort seine Hauptstadt mit Residenz, Universität und Zitadelle zu errichten. Die Wormser mit den vielen Reichstagen gaben sich kaisertreu und lehnten den Wunsch ab. Auch ein Jahr später ließen sie sich nicht umstimmen.[2] Daraufhin plante und errichtete ab 1720 Karl Philipp die zweitgrößte europäische Residenz in Mannheim. Der Wormser Weihbischof Johann Baptist Gegg konnte nur noch den Grundstein segnen. Die kurpfälzischen Orte mussten zwischen 1723 und 1755 ein Schloßbauregister führen und entsprechende Abgaben für diesen Neubau erbringen.

Provinz Rheinhessen (1816–1937)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Rheinhessen (Provinz)

Rheinhessen entstand unter diesem Namen nach dem Wiener Kongress 1815, als Teile des von 1792/1802 bis 1814 bestehenden französischen Departements Donnersberg dem Großherzogtum Hessen zugeschlagen wurden, das sich dadurch über den Rhein hinaus ausdehnte. Nach der am 8. Juli 1816 vollzogenen Erweiterung ihres Herrschaftsgebietes um die linksrheinischen Gebiete gaben sich die hessischen Großherzoge in Anlehnung an die ehemalige Pfalzgrafschaft bei Rhein den Titel Großherzog von Hessen und bei Rhein. Die neu erworbenen Landesteile wurden zur Provinz Rheinhessen. Die Region war vor der französischen Revolution territorial stark zersplittert; Teile Rheinhessens gehörten zu den linksrheinischen Gebieten der Kurpfalz, von Kurmainz und des Hochstiftes Worms.

Aus dem Großherzogtum Hessen wurde 1919 mit dem Ende der Monarchie der Volksstaat Hessen; der Volksstaat Hessen wurde am 31. März 1934 gleichgeschaltet; die Provinz Rheinhessen wurde am 1. April 1937 aufgelöst.[3]

Regierungsbezirk Rheinhessen (1946–1968)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit Schaffung der Französischen Besatzungszone auf der linken und der Amerikanischen Besatzungszone auf der rechten Rheinseite wurde der Rhein zur Grenze. Aus den französisch besetzten Teilen des ehemaligen Volksstaats Hessen wurde Ende Mai 1946 der Regierungsbezirk Mainz; die rechtsrheinischen Teile der ehemaligen Provinz Rheinhessen (die rechtsrheinischen Stadtteile von Mainz und die Rheininsel Kühkopf) fielen an das neugegründete Land Groß-Hessen (später Hessen).

Der Regierungsbezirk Mainz wurde am 30. August 1946 Teil des neugegründeten Landes Rheinland-Pfalz. In diesem wurde er zum Regierungsbezirk Rheinhessen und umfasste die kreisfreien Städte Mainz und Worms sowie die Landkreise Alzey, Worms, Mainz und Bingen, die in der Kreisreform von 1969 zu den zwei Landkreisen Alzey-Worms und Mainz-Bingen zusammengefasst wurden. Der Landkreis Oppenheim war bereits 1938 aufgelöst und auf die beiden Landkreise Mainz und Alzey verteilt worden. Der Regierungsbezirk Rheinhessen bestand bis 1968 und formte dann zusammen mit dem Regierungsbezirk Pfalz ab 1968 den bis 1999 bestehenden Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz.

Bei dem Volksbegehren über eine eventuelle Länderneugliederung im April 1956 wollten 20,3 % der Rheinhessen wieder zu Hessen gehören. Der vorgesehene Volksentscheid wurde erst 1975 durchgeführt, das erforderliche Quorum für eine veränderte Grenzziehung aber nicht erreicht.[4]

Weinbaugebiet Rheinhessen nach 1968[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Rheinhessen (Weinbaugebiet)
Brieffrankierstempel: Rheinhessenwein aus der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach

Nach 1968 gab es keine staatliche Gebietskörperschaft mit dem Namen Rheinhessen mehr. Der Name blieb jedoch für die Region haften; so zum Beispiel für das Weinbaugebiet Rheinhessen, das die Kreise des 1968 aufgelösten Regierungsbezirkes umfasste. Im Zuge der Verwaltungsreform von Juni 1969 veränderte sich das Gebiet der Weinbauregion Rheinhessen geringfügig: Mauchenheim kam von der Pfalz zu Rheinhessen, die Gemeinden Ippesheim, Bosenheim und Planig wurden nach Bad Kreuznach eingemeindet und gehören seitdem zum Weinbaugebiet Nahe. Neun andere aus den Landkreisen Bingen und Alzey in den Landkreis Bad Kreuznach umgegliederte Gemeinden wurden verwaltungsmäßig in der Verbandsgemeinde Bad Kreuznach zusammengefasst und zählen weiterhin zum Weinbaugebiet Rheinhessen.[5] Im Gegenzug erhielt der Kreis Mainz-Bingen links der Nahe gelegene Gemeinden, die zuvor zum Regierungsbezirk Koblenz gehört hatten, insbesondere Bingerbrück und Bacharach. Darüber hinaus wurden kleine, nahe beieinander liegende Orte zusammengelegt, wie zum Beispiel Dittelsheim und Heßloch zu Dittelsheim-Heßloch.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vermarktung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fahne der Rheinhessen-Vermarktung

Um die Vermarktung Rheinhessischer Dienstleistungen und Waren kümmert sich die Rheinhessen-Vermarktung mit Sitz in Ingelheim. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt von Rheinhessen-Touristik GmbH aus Nieder-Olm sowie Rheinhessen-Marketing e. V. und Rheinhessenwein e. V., beide aus Alzey.

Ab 1928 gab es noch die Bezirksgenossenschaft für Gartenbauerzeugnisse eGmbH in Gimbsheim mit 42 örtlichen Sammelstellen im nördlichen Kreis Worms, im südlichen Kreis Mainz und im Kreis Alzey.[6]

Landwirtschaft und Weinbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weinberge bei Stadecken-Elsheim

Rheinhessen ist mit 26.563 Hektar[7] Rebfläche das größte Weinbaugebiet in Deutschland. Seit Mai 2008 sind Mainz und Rheinhessen Mitglied im Great Wine Capitals Global Network (GWC),[8] einem Zusammenschluss der bekanntesten Weinbaustädte weltweit.

Daneben werden vor allem Zuckerrüben (daher der Spruch „Rheinhessen – das Land der Reben und Rüben“) angebaut, aber auch Obst (hier hauptsächlich Äpfel), ferner Spargel, Sonnenblumen und Getreide wie Weizen, Gerste und Mais, außerdem Raps.

Die Vereinigten Großmärkte für Obst und Gemüse Rheinhessen sind die europaweit größte Vermarktungsorganisation für Sauerkirschen. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Ingelheim am Rhein.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Straßenverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Straßenverkehr führen die Autobahnen 60, 61, 63 und 643 sowie die Bundesstraßen 9, 40 (welche teilweise mit der alten Kaiserstraße identisch ist), 41, 47, 271, 420 sowie ein Teilstück der Deutschen Alleenstraße durch Rheinhessen.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dem öffentlichen Personennahverkehr dienen die Omnibuslinien der Omnibusverkehr Rhein-Nahe (ORN) und Busverkehr Rhein-Neckar (BRN) und die Bahnstrecken Alzey–Mainz, Worms–Alzey–Bingen, Mainz–Worms–Ludwigshafen und auf der Linken Rheinstrecke der Abschnitt Mainz–Ingelheim–Bingen.

Rheinhessen liegt vollständig im Tarifgebiet des Rhein-Nahe-Nahverkehrsverbunds (RNN). Im Bereich von Mainz im Nordosten und Worms/Alzey im Süden gibt es Überlappungen und Übergangstarife mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) bzw. dem Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN).

Stillgelegte Bahnstrecken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(ehemalige) Bahnstrecken in Rheinhessen

Einige Bahnstrecken wurden stillgelegt und meist rückgebaut; dazu zählen die Bahnstrecke Frei-Weinheim–Jugenheim-Partenheim, auch bekannt als Zuckerlottche/Selztalbahn, die Bahnstrecke Osthofen–Gau Odernheim, die Bahnstrecke Osthofen–Westhofen („Gickelche“), die Bahnstrecke Sprendlingen–Fürfeld („Bawettche“), die Bahnstrecke Worms–Grünstadt, die Altrheinbahn von Guntersblum nach Osthofen über Eich, die Strecke von Köngernheim nach Nierstein („Valtinche“), die Bahnstrecke Worms–Gundheim, die Bahnstrecke Alzey–Bodenheim ("Amiche") und die Wiesbachtalbahn.

Rad- und Wanderwege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rheinradweg, linksrheinische rheinhessische Teilstrecke Worms, Mainz, Bingen, des internationalen Weges
  • Hiwwel-Route: Von Bingen am Rhein – Mainz – Wörrstadt – Bockenheim – Alzey – Monsheim nach Worms.
  • Selztal-Radweg: Von der Quelle in Orbis entlang der Selz nach Ingelheim am Rhein.
  • Obstroute-Rad-Rundweg: Ingelheim – Gau-Algesheim – Engelstadt – Wackernheim – Heidesheim – Ingelheim
  • Mühlen-Radweg: Framersheim – Gimbsheim
  • Rheinterrassen-Radweg: Mainz – Worms (oft Rhein abgewandter Höhenweg mit Rheinblick)
  • Auf stillgelegten Bahnstrecken der Amiche-Radweg und der Valtinche-Radweg.

Zwei Fernwanderwege nehmen ihren Ausgang in Rheinhessen bei Bingen:

Vier Rundwanderwege mit 10–12 km, Hiwweltouren genannt, können im Selztal und um Stadecken-Elsheim erwandert werden.[9][10][11]

Medien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Print[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Rheinhessen erscheinen die Tageszeitungen und Anzeigenblätter der Rhein Main Presse und der Rhein-Zeitung, diese hatte bis Ende 2013 eine Lokalausgabe für Mainz, seitdem wird die Überregionale Ausgabe herausgegeben. In Mainz, Bingen, Bad Kreuznach, Oppenheim und weiteren Orten erscheint das Campus- und Kultur-Magazin STUZ (Turnus Media Verlag) mit umfangreichem Veranstaltungskalender für Kino, Konzerte, Partys und Theater. In Mainz gibt es seit 2010 das Stadtmagazin sensor (Rhein Main Presse) mit Reportagen, Berichten, Interviews und Kolumnen über urbane Trends, Lifestyle, Kultur und Politik. Zusätzlich geben die jeweiligen Städte und Verbandsgemeinden eigene Nachrichtenblätter mit amtlichen und nichtamtlichen Bekanntmachungen im wöchentlichen Rhythmus heraus.

Hörfunk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Empfangbar sind die Rundfunkprogramme des öffentlich-rechtlichen Südwestrundfunk. In Rheinnähe ist auch der Hessische Rundfunk und teilweise auch der Bayerische Rundfunk empfangbar. Private Radiosender sind Radio RPR mit Regionalstudio Mainz, bigFM und Rockland Radio. Des Weiteren können auch noch Radio Regenbogen und sunshine live aus Baden-Württemberg, Hit Radio FFH und planet radio aus Hessen und Antenne Bayern empfangen werden. Im UKW-Bereich ist auch der American Forces Network empfangbar.

Fernsehen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Mainz haben das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) und der Südwestrundfunk Rheinland-Pfalz (SWR) ihren Sitz. Von 1990 bis 2010 sendete der regionale Privatsender K3 Kulturkanal aus Mainz ein Regionalprogramm für Rheinhessen und die Vorderpfalz. .

Online[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch verschiedene reine Online-Medien etablieren sich seit Anfang der 2010er Jahre zunehmend in Rheinhessen. Im Bereich des partizipativen Journalismus wären das Bürgerjournalismus-Portal Wir-in-Rheinhessen[12] oder die Mitmachzeitung Mainz.[13] Beide Seiten bieten Bürgern die Möglichkeit an, sich selbst als Autoren zu betätigen.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Etliche kulturelle Prägungen erfuhr Rheinhessen während der Zugehörigkeit zum Großherzogtum Hessen. Die Architektur der damaligen Zeit wurde stark von Georg Moller beeinflusst, der Amtsgebäude, Kirchen und Bahnhöfe gestaltete. Die Benennung der Straßen erfolgte nach hessischen Persönlichkeiten wie Großherzog Ernst Ludwig oder Wilhelm Leuschner. Auch an der ungewöhnlichen Schreibung von Ortsnamen-Präfixen mit Bindestrich (vgl. Gau-Algesheim mit Waldalgesheim, Nieder-Wiesen mit Oberwiesen usw.) sind großherzogliche Einflüsse noch ablesbar, welche Rheinhessen vom übrigen Rheinland-Pfalz unterscheiden.

Kirchen und Sakralbauten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der evangelischen und der katholischen Kirche lebt die hessische Tradition bis heute in der Zugehörigkeit zu der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau beziehungsweise dem Bistum Mainz fort.

Das Kirchweihfest, das heute überwiegend weltlichen Charakter hat, nennt man in Rheinhessen kurz Kerb. In kleineren Gemeinden ist dies oft die Hauptveranstaltung im Laufe des Jahres. Das ursprüngliche Fest der Kirchweihe wurde meistens in der Zeit nach der Getreideernte und vor der Weinlese gefeiert. In wenigen Fällen kann man heute noch den kirchlichen Ursprung erkennen wie in Worms-Ibersheim, wo Maria Himmelfahrt, der 15. August, der Festtermin ist.

Das älteste jüdische Gotteshaus in Deutschland ist die Synagoge in Worms, sie geht auf das Jahr 1034 zurück. Nach mehrfachen Zerstörungen, auch im November 1938, erfolgte nach dem Wiederaufbau die sechste Weihe am 3. Dezember 1961, am ersten Tag des jüdischen Lichterfestes Chanukka. Hohe Repräsentanten und Juden aus aller Welt nahmen an diesem denkwürdigen Tag in Worms teil: Ludwig Erhard, Heinrich von Brentano, Peter Altmeier, Eduard Orth, Otto van Volxem. Heinrich Völker, der Wormser Oberbürgermeister, übergab damals im Namen der Bundesregierung, der Landesregierung und der Stadt dem Vorsteher der jüdischen Gemeinde Isidor Wenger den Schlüssel zur wiederaufgebauten Raschi-Synagoge, mit Baukosten von 500.000 Mark.[14]

Sprache[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Rheinhessischer Dialekt

Der rheinhessische Dialekt gehört zu den rheinfränkischen Dialekten und ist mit dem Südhessischen verwandt. Innerhalb des Rheinhessischen ist als Lokalsprache das Wormser Platt bekannt. Zwischen dem Rheinhessischen und dem Vorderpfälzischen verläuft eine Sprachgrenze.

Orts- und Familiennamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Namen der meisten Ortschaften Rheinhessens enden auf dem Wortteil -heim. Dies wird auf fränkische Zeiten zurückgeführt, als es im 5. und 6. Jahrhundert üblich war, Siedlungen oder Höfe nach ihrem jeweiligen Herrn zu benennen. So entwickelte sich beispielsweise Ingelheim am Rhein aus dem vermuteten Namen Ingilo über mehrere Stufen zum heutigen Namen der Stadt.

Andere Ortsnamen, wie der von Bingen (Bingium) oder Finthen (Fontanetum), sind römischen Ursprungs, manche gehen auf keltische Bezeichnungen zurück, wie Mainz (römisch Mogontiacum, abgeleitet von keltisch Mogon), Worms (Borbetomagus) und Alzey (Altiaia).

Israeliten (Juden) hatten lange Zeit keine Familiennamen gehabt. Um Verwechslungen auszuschließen, wurde schließlich oft der Geburts- oder Aufenthaltsort hinzugefügt. Endgültig befahl Napoleon den Juden, sich einen Familiennamen beizulegen. Deshalb wurden sie 1808 amtlich vorgeladen, um sich ihre Vor- und Familiennamen selbst auszuwählen.[15]

Etwa 40 % der rheinhessischen Familiennamen sollen auf Ortsnamen zurückgehen.[16] Hierzu gehören beispielsweise

adlige Familien:

bürgerliche Familien:

Küche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dibbehas, Karikatur von André Gill

Jede Region hat im Laufe der Zeit, je nach Geographie, Klima, Böden, Jahreszeit und Wohlstand eine bestimmte Kochkunst hervorgebracht. Diese unterscheidet sich in Hausmannskost mit einfachen Lebensmitteln oder in kulinarische Spezialitäten zu festlichen Anlässen. Auch Rheinhessen hat für seine Region reichliche Spezialitäten, wobei Weck, Worscht un Woi, mindestens durch die Mainzer Fastnacht überregionale Bedeutung erlangte.

  • Backesbroode – ein mit Kartoffeln und Speck gefüllter Braten
  • Backesgrumbeere – gewürzter Kartoffelauflauf mit Speck, Wein und saurer Sahne
  • Bremser oder Bitzler – Federweißer
  • Dibbehas – Hase im Topf („Dibbe“), mit Hase (Wildhase, Kaninchen), Gewürzen und wahlweise mit Wein
  • Gemüsespargel
  • Hackesweck – Brötchen mit stark gewürztem Mett und Zwiebeln
  • Handkäs mit Musik – Mainzer Roller eingelegt in Essig, Öl und Zwiebeln (Musik entsteht durch Flatulenz)
  • Kräppel, Siedegebäck der Fastenzeit
  • Schales
  • Spundekäs – besteht aus Frischkäse, Paprika, Zwiebeln und anderen Gewürzen
  • Weck, Worscht un Woi, literarisch bekannte rheinhessische Zwischenmahlzeit (Schnell-Imbiss, Snack, Fast Food)
  • Weingelee
  • Weinsuppe
  • Wingertsimbs – typische Weinbergsmahlzeit (Imbiss)
  • Wingertsknorze – Roggenbrötchen mit Speck und Zwiebeln
  • Woihinkelsche, ursprünglich aus dem Elsass (Coq au vin à l’alsacienne), jedoch obligatorisch mit Huhn und Weißwein; nicht zu verwechseln mit dem Weinhähnchen, einem Insekt
  • Zwiwwelkuche – Zwiebelkuchen

Trinkkultur beim Wein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Genuss von Wein gibt es regionale Besonderheiten, die auf traditionellen Festen erkennbar sind. Weil jeder Jahrgang unterschiedlich ausfallen kann, sucht man sich dort für seinen persönlichen Geschmack den passenden Wein bei den einheimischen Winzern aus. In Rheinhessen ist das übliche Trinkgefäß für Wein das Piffche mit 0,1 l Inhalt, aus dem man im Stehen trinkt, wie z. B. beim Wormser Backfischfest im Wonnegauer Weinkeller mit 400 Angeboten (2015).

Regionalbibliothek für Rheinhessen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbibliothek Mainz

Die Stadtbibliothek Mainz sammelt in ihrer Funktion als Regionalbibliothek Literatur über Mainz und Rheinhessen, darunter auch Schriften über die rechtsrheinisch gelegenen ehemaligen Stadtteile von Mainz und über die Territorien des Mainzer Kurfürstentums.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Historische Sammlungen gibt es auch in Rheinhessen reichlich, um Zeugnisse der Geschichte aufzubewahren, damit sie zu besonderen Anlässen präsentiert werden können. Neben den Museen, mit nationaler und internationaler Bedeutung, sind noch Museen für spezielle Sammlungen vorhanden. Die allgemeine historische Entwicklung wird für die Nachwelt in ca. 20 Heimatmuseen dargestellt und meist von Förder- oder Heimatvereinen unterstützt oder sogar eigenständig getragen. Diese Einrichtungen und Vereine leisten einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung des historischen und kulturellen Erbes ihrer Heimat.

Alzey

  • Museum der Stadt Alzey: Kultur- und Naturgeschichte, römische Steindenkmale

Bingen am Rhein

  • Historisches Museum am Strom der Stadt Bingen: Hildegard von Bingen, Rheinromantik, Stadtgeschichte
  • Stefan-George-Museum der Stefan-George-Gesellschaft: Schreibpult, Bibliothek, Plastiken

Bodenheim

  • Deutsches Pumpenmuseum, mit Förderverein auf dem Gelände der Firma Hilge: Geschichte der Pumpen
  • Heimatmuseum, mit Förderverein: Förderung, Pflege und Entwicklung der Heimat- und Ortsgeschichte

Erbes-Büdesheim

Eich

  • Museum des Heimat- und Kulturvereins: Ortsgeschichte, Arbeitswelt, urzeitliche Funde aus Kiesbaggerei

Eppelsheim

Flörsheim-Dalsheim

  • Weinmuseum im Weingut Schales: Weinanbau und Weinkultur des traditionsreichen Familienbetriebes

Flonheim

  • Ortsmuseum und Infothek Flonheim mit Förderverein: Entstehung der Weinkulturlandschaft

Gau-Algesheim

Gimbsheim

  • Museum der Verbandsgemeinde Eich: Naturgeschichte (Mammut), Archäologie, Ausstellungen
Horrweiler

Ingelheim

Mainz

Nackenheim

Nieder-Olm

  • Kulturschmiede Wettig, eine Initiative der Stadt: historische Schmiede, zeitgenössische Ausstellungen

Nierstein

Ober-Flörsheim

  • Heimatmuseum in der historischen Kommenturei der Deutschordenskommende, mit Heimat- und Kulturverein

Oppenheim

Osthofen

  • KZ Osthofen, NS-Dokumentationszentrum Rheinland-Pfalz, mit Förderverein Projekt Osthofen

Undenheim

  • Heimatmuseum, mit Heimat- und Kulturverein: Brauchtum, Volks- und Heimatkunde, Ortsgeschichte

Worms

  • Siehe: Worms/Sehenswürdigkeiten und Kultur/Museen

Worms-Abenheim

  • Heimatmuseum des Heimatvereins: Besiedlungsgeschichte, Ortsgeschichte, Skulpturenweg

Worms-Herrnsheim

  • Heimatmuseum des Heimatkreises: Familie Dalberg, Handwerksberufe, Fotografien

Worms-Horchheim

  • Heimatmuseum, von Edmund Heusser gegründet: Arbeit bei Firma Pfeiffer & Diller, Funde ab der Steinzeit

Worms-Pfeddersheim

  • Schulmuseum, Sammlung von Professor Bertlein: Volksschule wie vor 100 Jahren

Worms-Weinsheim

  • Heimatmuseum, von Edmund Heusser gegründet: Funde ab der Steinzeit, über Mittelalter bis Neuzeit

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(chronologisch)

siehe auch Kategorie:Person (Rheinhessen)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Karl Johann Brilmayer: Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart. Gießen 1905.
  • Klaus Dietrich Hoffmann: Die Geschichte der Provinz und des Regierungsbezirks Rheinhessen 1816–1985. Verlag der Rheinhessischen Druckwerkstätte, Alzey 1985, ISBN 3-87854-047-7.
  • Matthias Dietz-Lenssen: Rheinhessen – Spielball der Geschichte. Die Entwicklung einer einzigartigen Wein- und Kulturlandschaft. 2. Auflage. Bonewitz, Bodenheim 2015, ISBN 978-3-9816416-2-2.
  • Siegfried Englert: Rheinhessen. Liebe auf den zweiten Blick oder Wie alles begann. 1. Auflage. Verlag der Rheinhessischen Druckwerkstätten, Neu-Bamberg 2015, ISBN 978-3-939285-13-7.
  • Gunter Mahlerwein: Rheinhessen 1816–2016. Die Landschaft – Die Menschen und die Vorgeschichte der Region seit dem 17. Jahrhundert. 1. Auflage. Nünnerich-Asmus Verlag & Media, Mainz 2015, ISBN 978-3-945751-14-5.
  • Volker Gallé, Gunther Mahlerwein: Rheinhessen. In: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Blätter zum Land. Band 68, 2016 (politische-bildung-rlp.de [PDF]).
  • Henning Kaufmann: Rheinhessische Ortsnamen. Die Städte, Dörfer, Wüstungen, Gewässer und Berge der ehemaligen Provinz Rheinhessen und die sprachgeschichtliche Deutung ihrer Namen. Wilhelm Fink Verlag, München 1976.
  • Peter Haupt: Sagen aus Rheinhessen. Archäologie und Geschichte. 1. Auflage. Worms Verlag, Worms 2013, ISBN 978-3-936118-98-8.
  • Volker Gallé: Rheinhessen. Kunst-Reiseführer. Kultur und Geschichte im Hügelland zwischen Worms und Bingen, Mainz und Alzey. 3. Auflage. Hamm am Rhein 2004, ISBN 3-935651-00-7.
  • Alfred Blaufuß, Hans Reichert: Die Flora des Nahegebietes und Rheinhessens. Pollichia 1992, ISBN 3-925754-25-3.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Portal: Rheinhessen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Rheinhessen

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Rheinhessen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Rheinhessen – Quellen und Volltexte
 Portal: Rheinhessen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Rheinhessen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. nach Falke: Geologischer Führer von Rheinhessen. 1960.
  2. Friedrich Peter Wundt, Daniel Ludwig Wundt: Versuch einer Geschichte des Lebens und der Regierung Karl Ludwigs Kurfürst von der Pfalz, Genf, bei H. L. Legrand, 1786, S. 143–145; Ludwig Häusser: Geschichte der Rheinischen Pfalz, 2. Band, 1856, S. 644–645.
  3. Zeitgeschichte in Hessen – Daten · Fakten · Hintergründe – Auflösung der drei Provinzen in ehemaligen Volksstaat Hessen, 1. April 1937
  4. Der 9. April bis 22. April 1956. "Volksbegehren – Volksverzehren" – Volksbegehren in Rheinland-Pfalz über die Länderneugliederung (Rheinland-Pfalz, Landesarchivverwaltung), auf lha-rlp.de
  5. siehe auch Verbandsgemeinde Bad Kreuznach
  6. Heimatjahrbuch des Landkreises Worms, Der Wonnegau 1962, Anzeige auf dem Umschlag
  7. Bestockte Rebfläche, Stand: 2014.
  8. Pressemitteilung der Stadt Mainz vom 19. Mai 2008 (Memento vom 7. Februar 2013 im Internet Archive)
  9. Hiwweltour. Tourenplaner Rheinland-Pfalz. Abgerufen am 31. Januar 2014.
  10. Hiwweltouren in Rheinhessen. Website von Rheinland-Pfalz Tourismus. Abgerufen am 31. Januar 2014.
  11. Selztal-Terroir-Routen. Website der Rheinhessen-Touristik. Abgerufen am 23. Dezember 2015.
  12. Wir-in-Rheinhessen
  13. Mitmachzeitung Mainz
  14. Institut für staatsbürgerliche Bildung in Rheinland-Pfalz: Rheinland-Pfalz 1947–1962, Dokumente der Zeit, Mainz 1962, S. 402–403
  15. Samson Rothschild (1848–1939), Lehrer in Worms: Die Familiennamen der Wormser Israeliten im Jahre 1808, „Vom Rhein“, Worms Januar 1911, S. 2–3.
  16. Hinweis von Familienforscher Werner Grimm, Worms/Mainz.
  17. Stammsitz von Hausen: heutiges Mannheim, Rheinhäuser Hof, Burgstrasse; Hansjörg Probst in: Mannheim vor der Stadtgründung, Teil II, Bd. 1, 2006, S. 104–105
  18. Manfred Günter Scholz: Leiningen, Friedrich II. zu. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 14, Duncker & Humblot, Berlin 1985, ISBN 3-428-00195-8, S. 145 (Digitalisat).
  19. Leiningen, Friedrich II.ergänzt, auf deutsche-biographie.de
  20. [[s:Friedrich von Leiningen|]], auf de.wikisource.org