rheinmaintv

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen


Rheinmaintv
Senderlogo
RheinMain TV Logo.svg
Allgemeine Informationen
Empfang: Kabel, DVB-S, DVB-T2, T-Entertain,
Eigentümer: Rhein-Main TV GmbH & Co. KG
Geschäftsführer: Edmund Stössel[1]
Sendebeginn: 27. Oktober 2003
Rechtsform: Privatrechtlich
Programmtyp: Ballungsraumfernsehen
Website: www.rheinmaintv.de
Liste von Fernsehsendern

rheinmaintv ist ein privater Fernsehsender für Frankfurt und das erweiterte Rhein-Main-Gebiet mit Sitz im Mörfelder Gewerbegebiet Ost in Mörfelden-Walldorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1995 gründete die Produktionsfirma Bibo TV die Rhein-Main-Ballungsraum-Fernsehen-Verwaltungsgesellschaft zum Aufbau und Betrieb eines regionalen Fernsehsenders.[2] Dieser Gesellschaft erteilte die hessische Landesmedienanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien in Kassel am 8. April 2002 die Zulassung für das Projekt rheinmaintv.[3] Im gleichen Jahr wurde der Bau des Sendezentrums in Bad Homburg vor der Höhe in Angriff genommen. Am 27. Oktober 2003 nahm rheinmaintv den Sendebetrieb auf. Mit dem Ausstieg des Gründungsgesellschafters Bibo TV am 13. Juni 2005, wurde der Umzug in den benachbarten Neubau nicht durchgeführt. Neben einer Reihe von Privatinvestoren und Kommunikationsagenturen halten auch Eintracht Frankfurt und die Skyliners GmbH Anteile an dem Unternehmen. Bis 31. Januar 2014 befand sich das Sendezentrum in Bad Homburg vor der Höhe.[4] Seit Februar 2014 sendet rheinmaintv aus Mörfelden-Walldorf in 16:9 bei voller PAL-Auflösung (720×576).

Gründung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei der Gründung 2003 wurden für die technische Grundausstattung 2,5 Millionen Euro investiert.[4]

Programm[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

rheinmaintv strahlt von 18:00 bis 22:00 Uhr sowohl ein selbst produziertes, redaktionelles Kernprogramm als auch zugelieferte Formate aus.

Wochentags wird um 18:30 Uhr das halbstündige Nachrichtenmagazin rheinmain Aktuell gesendet, das zweimal am Abend wiederholt wird. Montags um 19:00 Uhr ist die Erstausstrahlung der Sport Show.

Weitere Programmschwerpunkte liegen in den Bereichen

  • Liffestyle – u. a. Main Lifestyle, auf ein Wort mit Edmund Stössel
  • Wirtschaft – u. a. rheinmain Wirtschaft, VdK-Report
  • Sport – u. a. Sport Show, Eintrachtfans TV
  • Kultur – KulturCheck, 3 kluge Köpfe (in Kooperation mit der F.A.Z)
  • Regionales – u. a. Deutschland Lokal, Feuerwehr-TV (in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Hessen und Unfallkasse Hessen)
  • Service − u. a. AOK Gesundheitsmagazin, Nihao Deutschland

Das redaktionelle Programm von rheinmaintv wird von ausgebildeten Redakteuren und Videojournalisten produziert. Die Videojournalisten sind Reporter, Kameramann und Editor in einer Person und dadurch kostengünstig und flexibel einsetzbar. Der Fernsehsender war der erste seiner Art, der auf diese Produktionsform setzte. Zudem erfolgt die Programmherstellung im Bad Homburger Sendezentrum von Beginn an bandlos, das heißt: Nachrichtenbeiträge werden von einem Server zugespielt.

Außerhalb seiner Kernsendezeit von 18.00 bis 22.00 Uhr strahlt rheinmaintv auch Programme anderer Veranstalter aus, die Sendezeit mieten, darunter Teleshopping und Beiträge von Partnern aus dem freikirchlichen und religiösen Bereich. Über Satellit genießt der Sender daher überregionale Bekanntheit.

Empfang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu empfangen ist der Sender über das Kabelnetz von Unitymedia in Hessen sowie europaweit digital über Satellit (Astra). Darüber hinaus bietet rheinmaintv auf seiner Homepage einen Livestream an. Zudem sind Beiträge und Sendungen jederzeit in der Mediathek abrufbar.

Kabel (digital)
Kanal 394
Satellit (digital)
Astra 1H (19,2° Ost)
12,63325 GHz horizontal

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

rheinmaintv erhielt in den vergangenen Jahren folgende Auszeichnungen:

  • 2006 den Regionalfernsehpreis Regiostar in vier Kategorien, u. a. für das Nachrichtenmagazin Das Journal und die Moderation der Sendung Das Thema durch Markus Philipp
  • 2009 den Regiostar in zwei Kategorien: für die Sendung Frankfurt rheinmain aktuell mit Natalie Buch als „Bestes Nachrichtenmagazin“ und für den Beitrag „Raudy lernt Helikopterfliegen…“ von Wetterreporter Thomas Raudnitzky als „Besten Beitrag bis sechs Minuten“
  • 2009 den Fernsehpreis Metropolitan für die „Beste Reportage/Dokumentation“, der an Katharina Wagner für den Beitrag „rheinmain gesundheit – Louis auf der Kinderherzstation“ ging
  • 2010 den Metropolitan in der Kategorie „Bestes regelmäßiges Magazin“ an Thomas Raudnitzky für das von ihm moderierte Format rheinmain Szene
  • 2013 den Regiostar mit Katharina Wagner für die Sendung Frankfurt rheinmain aktuell als „Bestes Nachrichtenmagazin“
  • 2013 den Metropolitan mit Katharina Wagner für die Sendung Frankfurt rheinmain aktuell als „Bestes Nachrichtenmagazin“ und Stephanie Grenouillet als "Beste Moderatorin"
  • 2014 den Regiostar in der Kategorie „Beste Moderation“ für Patrick Dewayne
  • 2015 den Regiostar in der Kategorie „Bestes Nachrichtenmagazin“ mit Frankfurt rheinmain aktuell
  • 2016 den Regiostar in der Kategorie „Beste Moderatorin“ für Anke Seeling
  • 2018 den Regiostar in der Kategorie „Beste Moderation“ für Yannick Michel

Personalia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chefredakteure/Redaktionsleitung:

Ehemalige Moderatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den ersten dreieinhalb Sendejahren moderierte Natascha Berg, Miss Germany 2000, das Regionalmagazin Das Journal im Wechsel mit dem heutigen n-tv-Moderator Michel Weber. Zum Sendestart war Birte Karalus Gastgeberin einer wöchentlichen Talkshow mit lokalen Prominenten. Der ehemalige Trainer der Frankfurter Eintracht, Dragoslav Stepanović, präsentierte an der Seite von Moderator Thomas Raudnitzky die Fußball-Call-In-Show Lebbe geht weider. Der mit dem Regiostar ausgezeichnete Moderator Markus Philipp - mittlerweile Reporter für die ARD (u. a. bei der FIFA Frauen-WM 2011 in Deutschland) und Moderator der TV-Sendung "heimspiel!" beim Hessischen Rundfunk - führte durch die Sendungen Das Thema und Das Thema – persönlich.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]. Abgerufen am 29. März 2016.
  2. Firmengeschichte auf bibotv.de
  3. LPR Hessen: [2]
  4. a b Darmstädter Echo: In der Kurhessenstraße auf Sendung, 22. Januar 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 49° 59′ 14″ N, 8° 34′ 59″ O