Rheumatologie

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Die Rheumatologie ist eine Fachrichtung der Medizin, die sich mit der Diagnose und Therapie meist chronischer Krankheiten beschäftigt. Mittlerweile werden rund 400 Erkrankungen zum Rheumatischen Formenkreis gezählt. Man unterscheidet dabei im Wesentlichen chronisch-degenerative Erkrankungen wie Arthrosen, die üblicherweise von Orthopäden oder Orthopäden mit Zusatzbezeichnung Rheumatologie behandelt werden, von chronisch-entzündlichen Erkrankungen, die von Internisten oder von Internisten mit Zusatzbezeichnung Rheumatologie behandelt werden.

Ursachen nicht-entzündlicher rheumatischer Erkrankungen sind meist Alterungs- bzw. Verschleißerscheinungen oder Verletzungen. Die meisten entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind Autoimmunerkrankungen. Der früher verwendete Sammelbegriff „Rheumatismus“ bezeichnet keine Erkrankung einer bestimmten Ursache.

Mit der Behandlung von Auswirkungen rheumatischer Erkrankungen auf den Bewegungsapparat beschäftigt sich die orthopädische Rheumatologie.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Peter Matthias Villiger (Hrsg.), André Aeschlimann: Rheumatologie in Kürze : klinisches Basiswissen für die Praxis ; 30 Tabellen, 2., komplett überarb. und erw. Aufl., Thieme, Stuttgart, New York 2006, ISBN 978-3-13-112432-6.
  • Ange-Pierre Leca: Histoire illustrée de la Rhumatologie. Goutte, rhumatismes et rhumatisants. Paris 1984.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]