Richard Ford

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Dieser Artikel behandelt den amerikanischen Schriftsteller Richard Ford. Zu anderen Personen siehe Richard Ford (Begriffsklärung).
Richard Ford (2012)

Richard Ford (* 16. Februar 1944 in Jackson, Mississippi) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Ford − einziger Sohn des Handelsreisenden Parker Carrol Ford († 1960) − wuchs seit seinem achten Lebensjahr die meiste Zeit bei seinem Großvater in Little Rock, Arkansas auf. Ford studierte an der Michigan State University zunächst Hotelmanagement und dann Englisch. Nach dem Abschluss mit einem B.A. unterrichtete er an einer High School in Flint, Michigan. Während des Studiums lernten Richard Ford und Kristina Hensley einander kennen. Das Paar heiratete im Jahr 1968.

Wegen einer leichten Leseschwäche entstand Fords Interesse für Literatur. Er absolvierte ein Studium des Kreativen Schreibens bei Oakley Hall und Edgar Lawrence Doctorow an der University of California, Irvine, das Ford 1970 mit einem Master of Fine Arts (M.F.A.) beendete.

Ford erhielt 1996 für seinen Roman Independence Day sowohl den Pulitzer-Preis als auch den PEN/Faulkner Award. Für Kanada wurde er 2013 mit dem Prix Femina Étranger ausgezeichnet. Seine Erzählungen erschienen vor allem in den Zeitschriften The New Yorker und Esquire. Er gilt mit John Cheever und Raymond Carver als Vertreter des „dirty realism“. Viele seiner Erzählungen spielen in Montana, wo er lange Zeit die Sommer verbrachte.

Werke (in deutscher Übersetzung)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]