Richard Hesse

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Richard Hesse (* 20. Februar 1868 in Nordhausen am Harz; † 28. Dezember 1944 in Berlin) war ein deutscher Zoologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hesse studierte Naturwissenschaften in Tübingen und Berlin, wo er später auch lehrte. Er beschäftigte sich in der Tradition von Karl August Möbius mit ökologischen und zoogeographischen Problemen der Tierwelt. Ab 1901 war er Professor in Tübingen, 1909 in Berlin, 1914 in Bonn, 1926 ging er wieder nach Berlin und wurde als ordentliches Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.[1] Zoologischen Institut.

In seinem Hauptwerk „Tierbau und Tierleben“ (1910), das er gemeinsam mit Franz Theodor Doflein herausgab, stellte er erstmals in dieser Breite Tiergruppen nach ihrem Lebensraum, das heißt ihrer Ökologie in das Zentrum der wissenschaftlichen Darstellung. Im Jahr 1933 wurde Hesse zum Mitglied der Leopoldina gewählt.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Mitglieder der Vorgängerakademien. Richard Hesse. Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 4. April 2015 (mit Kurzbiographie).