Rick Springfield

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Rick Springfield (2010)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben
Beginnings (1972)
  US 35 xx.xx.xxxx (… Wo.)
Working Class Dog (1981)
  US 7 xx.09.1981 (… Wo.)
Success Hasn't Spoiled Me Yet (1982)
  US 2 22.05.1982 (… Wo.)
Living in Oz (1983)
  US 12 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  UK 41 xx.xx.xxxx (… Wo.)
Hard to Hold (1984)
  DE 24 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  US 16 xx.xx.xxxx (… Wo.)
Tao (1985)
  DE 5 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  US 21 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  UK 68 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  CH 7 05.05.1985 (23 Wo.)
Rock of Life (1988)
  DE 16 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  CH 14 28.02.1988 (6 Wo.)
  UK 80 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  US 55 xx.xx.xxxx (… Wo.)
Karma (1999)
  US 189 xx.xx.xxxx (… Wo.)
Shock/Denial/Anger/Acceptance (2004)
  US 8 xx.xx.xxxx (… Wo.)
The Day After Yesterday (2005)
  US 197 xx.xx.xxxx (… Wo.)
Venus in Overdrive
  US 28 16.08.2008 (… Wo.)
Singles
Speak to the Sky (1972)
  US 14 07.10.1972 (… Wo.)
What Would the Children Think (1972)
  US 70 09.12.1972 (… Wo.)
American Girls (1974)
  US 98 13.07.1974 (… Wo.)
Take a Hand (1976)
  US 41 02.10.1976 (… Wo.)
Jessie's Girl (1981)
  US 1 01.08.1981 (… Wo.)
  UK 43 xx.xx.xxxx (… Wo.)
I've Done Everything for You (1981)
  US 8 07.11.1981 (… Wo.)
Love Is Alright Tonight (1981)
  US 20 13.02.1982 (… Wo.)
Don't Talk to Strangers (1982)
  US 2 22.05.1982 (… Wo.)
What Kind of Fool Am I (1982)
  US 21 .03.07.1982 (… Wo.)
I Get Excited (1982)
  US 32 30.10.1982 (… Wo.)
Affair of the Heart (1983)
  US 9 18.06.1983 (… Wo.)
Human Touch (1983)
  US 18 10.09.1983 (… Wo.)
Souls (1983)
  US 23 03.12.1983 (… Wo.)
Human Touch / Souls (1984)
  UK 23 xx.xx.xxxx (… Wo.)
Love Somebody (1984)
  DE 23 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  UK 95 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  US 5 05.05.1984 (… Wo.)
Don't Walk Away (1984)
  US 26 07.07.1984 (… Wo.)
Bob 'til You Drop (1984)
  US 20 10.10.1984 (… Wo.)
Taxi Dancing (with Randy Crawford) (1984)
  US 59 08.12.1984 (… Wo.)
Bruce (1984)
  US 27 12.01.1985 (… Wo.)
Celebrate Youth (1985)
  DE 5 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  CH 9 07.07.1985 (12 Wo.)
  UK 80 25.05.1985 (… Wo.)
  US 26 18.05.1985 (… Wo.)
State Of The Heart (1985)
  DE 44 xx.xx.xxxx (… Wo.)
  US 22 17.08.1985 (… Wo.)
Rock Of Life (1988)
  US 22 02.04.1988 (… Wo.)
  UK 83 xx.xx.xxxx (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Rick Springfield (* 23. August 1949 als Richard Lewis Springthorpe in Sydney, Australien) ist ein australisch-amerikanischer Musiker und Schauspieler. Die US-amerikanische Staatsbürgerschaft besitzt er seit 2006.

Biografie[Bearbeiten]

Rick Springfield wurde 1949 als Sohn von Norman und Eileen Springthorpe geboren. 1959 zog die Familie wegen der Militärkarriere des Vaters nach England. An seinem 13. Geburtstag bekam er seine erste Gitarre von seinem Vater geschenkt, die er zur E-Gitarre umfunktionierte.

Karriere[Bearbeiten]

1967 verließ Rick Springfield die Highschool und spielte als Gitarrist bei Rock House. 1968 spielte Rock House unter dem Namen MPD, Ltd zur Truppenbetreuung in Vietnam. Im Februar 1969 kehrte Springfield aus Vietnam heim. Nach einer kurzlebigen Bandgründung namens Wickedy Wak wurde er Gitarrist und Backgroundsänger bei Zoot, mit denen er in Australien einen großen Bekanntheitsgrad erreichte, unter anderem mit der Erfolgssingle Eleanor Rigby, einer Hard-Rock Coverversion des Beatles-Klassikers.

Nach der Auflösung von Zoot im Jahre 1971 versuchte sich Rick Springfield als Solist. Schon mit seiner ersten Single Speak To The Sky hatte er den ersten Top-Ten Hit in Australien und den USA, in die er 1972 übersiedelte. Sein erstes Album Beginnings war nur ein mäßig kommerzieller Erfolg. Sein zweites Album Comic Book Heroes wurde trotz guter Kritiken ebenfalls kein großer Erfolg. Danach erschien der Soundtrack zu der Zeichentrickserie Mission Magic. Im Jahre 1974 nahm Springfield sein Album Springfield auf. Wegen Unstimmigkeiten mit dem Management erschien das Album nicht. Die Plattenfirma Chelsea Records veröffentlichte 1976 das Album Wait For Night, musste jedoch kurze Zeit später Konkurs anmelden.[1]

1978 unterschrieb Rick Springfield bei Universal Pictures einen Schauspielvertrag und trat in zahlreichen Shows und Serien auf, unter anderem Kampfstern Galactica, Wonder Woman und Rockford Files, in Deutschland bekannt als Detektiv Rockford – Anruf genügt.

1981 kam dann nach vielen Jahren der Durchbruch. Das Album Working Class Dog wurde dank der Nr. 1 Single Jessie’s Girl ein Überraschungshit und erreichte in den USA Platin für 1 Million verkaufter Tonträger. Mit Love Is Alright Tonight und I’ve Done Everything for You, letzterer komponiert von Sammy Hagar folgten zwei weitere Top 20 Singles. Im selben Jahr hatte Springfield einen Vertrag für die Rolle des Dr. Noah Drake in der Fernsehserie General Hospital unterschrieben, da es anfangs nicht sicher war, ob sein Album Working Class Dog überhaupt erscheinen würde. Im April 1981 war sein Vater verstorben, dem Rick Springfield die beiden Lieder My Father’s Chair und April 24th widmete. 1982 gewann Springfield einen Grammy in der Kategorie „Best Rock Vocal Performance, Male“ für seinen Titel Jessie’s Girl. Für zwei weitere Grammys war er nominiert worden. Das Nachfolgealbum Success Hasn't Spoiled Me Yet (1982) konnte mit dem Single Hit Don´t Talk To Strangers an dem Erfolg anknüpfen, erhielt Doppel Platin und wurde ebenfalls mit einem Grammy nominiert. 1983 verließ er die Serie General Hospital, um sich wieder mehr seiner Musik zu widmen. In den folgenden Jahren veröffentlichte Rick drei weitere ebenfalls erfolgreiche Alben. Living In OZ (1983), Hard To Hold (1984), ein Soundtrack zu dem Film gleichen Namens, in welchem er auch die Hauptrolle spielte, und Tao (1985) mit der Single Celebrate Youth.

1988 verunglückte Springfield mit einem ATV und brach sich das Schulterbein und ein paar Rippen. Das 1988 produzierte Album 'Rock Of Life wurde kein großer kommerzieller Erfolg, da er auf Grund des Unfalles nicht touren konnte. Bis 1997 hatte er mehr oder weniger einen musikalischen Blackout, spielte in zahlreichen Filmen und Serien mit (siehe Filmografie) und startete sein musikalisches Comeback, erst unter dem Namen Sahara Snow, und dann 1999 wieder mit seinem eigenen Namen und dem Album Karma. Doch richtig "durchstarten" konnte er erst wieder mit dem Album The Greatest Hits...Alive 2001. Von Januar 2001 bis Dezember 2007 spielte/sang er die Hauptrolle in der Special-Effects-Show EFX Alive im MGM Grand Hotel in Las Vegas.[1]

Rick Springfield 2011

2004 veröffentlichte er das Album Shock, Denial, Anger, Acceptance (kurz:SDAA), bei dem er einen wesentlich rockigeren Sound anschlug als noch bei Karma. Im folgenden Jahr wollte er seinen Fans zeigen, welche Musik ihn inspirierte und welche Lieder er gerne geschrieben hätte. Das Ergebnis war das Album The Day Before Yesterday, welches aber nicht den Erfolg von SDAA wiederholen konnte. Besser weg kam das Best of-Doppel-Album Written in Rock, ebenfalls aus dem Jahre 2005. 2006 wurde sein Working Class DogAlbum remastered und mit drei bisher unveröffentlichten Bonus-Tracks versehen und wiederveröffentlicht. Sein erstes Weihnachtsalbum Christmas With You erschien 2007. 2008 erschien Venus in Overdrive und erreichte seine höchste Album-Chartplatzierung in den USA seit den Achtzigern. Dann fand Rick einige alte Bänder in einer Schublade, die 2009 als "My precious little one", eine Sammlung von Schlafliedern, die er für seine zwei Söhne, Liam und Joshua in deren Kindertagen geschrieben hatte. Im Jahre 2009 hatte er einige größere Gastauftritte als er selbst in der Serie Californication (Fernsehserie, Season 3), wobei er dort als ausschweifende 80er-Jahre-Legende auf dem Weg zum Comeback dargestellt wurde. 2010 stand im Zeichen der europäischen Fans, da er dort ein paar Konzerte gab, unter anderem auch ein Deutschlandkonzert im Juni vor etwa 800 Fans in Weingarten, aber auch, weil die italienische Plattenfirma Frontiers Records, bekannt für Rock- und Hard-Rock Produktionen, eine Raritäten-CD aus zusammen mit Jeff Silverman geschriebenen Liedern und seine Erfolgs-CD Venus In Overdrive mit einem Bonus-Track und einer Live-DVD (Live in Rockford) für den europäischen Markt neu aufgelegt hat.[2] Im Herbst 2012 veröffentlichte Rick Springfield mit Songs For The End Of The World ein neues Album. Bezeichnend ist, dass die CD in vier verschiedenen Covern und jeweils unterschiedlichen Bonus Tracks erschien.

Seit Herbst 2010 ist auch seine Autobiografie Late, late at night erhältlich. Sie schaffte es auf Top-Ten-Platzierungen in einigen Bestsellerlisten in den USA.

Privatleben[Bearbeiten]

1984 heiratete Rick Springfield Barbara Porter, eine Sekretärin von RCA-Records. Sie haben zwei Söhne.

Im September 2000 wurde Rick Springfield nach einem Streit mit seiner Frau Barbara festgenommen. Am nächsten Morgen wurde er gegen Zahlung von 50.000 US-Dollar Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Zoot Locker (1971)[Als Gitarrist der Band Zoot]
  • Beginnings (1972)
  • Comic Book Heroes (1973)
  • Mission Magic (1974)
  • Wait For Night (1976)
  • Beautiful Feelings (1978; erst 1984 veröffentlicht mit neueingespielten Instrumenten)
  • Working Class Dog (1981)
  • Success Hasn’t Spoiled Me Yet (1982)
  • Living In OZ (1983)
  • Hard To Hold (1984)
  • Tao (1985)
  • Rock Of Life (1988)
  • Rick Springfield’s Greatest Hits (1989)
  • Sahara Snow (1997) (Als Sahara Snow mit Tim Pierce und Bob Marlette)
  • Karma (1999)
  • Alive (2001)
  • Shock/Denial/Anger/Acceptance (2004)
  • The Day After Yesterday (2005)
  • Written In Rock-Anthology (2005)
  • Working Class Dog (Expanded Edition) (2006)
  • Christmas with you (2007)
  • The Early Sound City Sessions (2007) (Originalaufnahmen zu Beautiful Feelings von 1978)
  • Venus In Overdrive (2008)
  • My Precious Little One (2009)
  • From the Vault (2010) (mit Jeff Silverman, bisher unveröffentlichte Lieder und Demos)
  • Venus in Overdrive (2010) (Europäische Version mit Bonus-Track und Live-DVD)
  • Songs For The End Of The World (2012) (vier verschiedene Cover)

Singles[Bearbeiten]

  • Speak To The Sky (1972) Beginnings
  • What Would The Children Think (1972) Beginnings
  • I’m Your Superman (1973) Comic Book Heroes
  • Believe in me (1973) Comic Book Heroes
  • Streakin' across the USA (1974) Springfield (Album nicht veröffentlicht)
  • American Girls (1974) Springfield (Album nicht veröffentlicht)
  • Take A Hand (1976) Wait for Night
  • Million Dollar Face (1976) Wait for Night
  • Jessie’s Girl (1981) Working Class Dog
  • I’ve Done Everything For You (1981) Working Class Dog
  • Love Is Alright Tonite (1981) Working Class Dog
  • Don’t Talk To Strangers (1982) Success hasn't spoiled me yet
  • What Kind Of Fool Am I (1982) Success hasn't spoiled me yet
  • I Get Excited (1982) Success hasn't spoiled me yet
  • Affair Of The Heart (1983) Living in Oz
  • Human Touch (1983) Living in Oz
  • Souls (1983) Living in Oz
  • Bruce (1984) Beautiful Feelings
  • Love Somebody (1984) Hard to Hold Soundtrack
  • Don’t Walk Away (1984) Hard to Hold Soundtrack
  • Bop ’Til You Drop (1984) Hard to Hold Soundtrack
  • Taxi Dancing (1984) Hard to Hold Soundtrack
  • Celebrate Youth (1985) Tao
  • State Of The Heart (1985) Tao
  • Dance this World away (1985) Tao
  • Rock Of Life (1988) Rock of Life
  • Honeymoon in Beirut (1988) Rock of Life (in Deutschland erschienen als Oh What A Honeymoon)
  • I need you (1988) Iron Eagle II Soundtrack
  • Itsalwayssomething (1999) Karma
  • Prayer (1999) Karma
  • Karma (1999) Karma
  • Free (1999) Karma
  • Gloria (live) (2001) The greatest Hits...Alive
  • Will I? (2004) shock/denial/anger/acceptance
  • Beautiful You (2004) shock/denial/anger/acceptance
  • Broken Wings (2005) The day after yesterday
  • Christmas with you (2007) Christmas with you
  • What's Victorias secret? (2008) Venus in Overdrive

DVD[Bearbeiten]

  • Live and Kickin' (1983)
  • Beat of the Live Drum (1985)
  • Live in Rockford (2006)

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

  • 1978: Rockford Files
  • 1978: Wonder Woman
  • 1978: Kampfstern Galactica (Battlestar Galactica) (Fernsehserie)
  • 1980–1982: General Hospital (Fernsehserie)
  • 1984: Hard To Hold
  • 1989: Midnight Cop
  • 1994: High Tide (Fernsehserie)
  • 1994: Robins Club (Robin’s Hoods) (Fernsehserie)
  • 1998: Legion – Experiment des Todes (Legion)
  • 1998: Loyal Opposition: Terror In The White House
  • 1999: Dying To Dance
  • 2009: Californication (Fernsehserie, Season 3)
  • 2013: Sound City (Dokumentation)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b http://www.rickspringfield.com/timeline.php
  2. http://www.frontiers.it/default.aspx?tabid=73&cond3=where%20ItemID=548

Literatur[Bearbeiten]

  • Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin’s Press, 1989, S. 633f – ISBN 0-312-02573-4 Joel Whitburn´s Pop Singles Annual 1955-1990 Billboard

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rick Springfield – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien